Mór Than

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Mór Than

Mór Than (* 19. Juni 1828 in Óbecse (Alt-Becse) im Bácser Komitat (Südungarn); † 11. März 1899 in Triest) war ein ungarischer Maler.

Than studierte zuerst die Rechte, wandte sich dann der Malerei zu, nahm an den Kämpfen des Jahrs 1849 teil und setzte seine Studien an der Wiener Akademie, später bei Rahl fort.

Nach einer Reise durch Deutschland und Belgien malte er 1856 zu Paris die Schlacht bei Mohács (1526). Er lebte hierauf, mit der Ausführung mehrerer Bilder für den Baron Sina (Odysseus und Nausikaa, Odysseus und Penthesilea) beschäftigt, drei Jahre in Rom und erhielt 1859 den Auftrag zur Ausführung eines die Wiedervereinigung des Königssohns mit der Zauberhelene darstellenden Wandbildes im Redoutensaal zu Pest, wo er sich dauernd niederließ.

Attila lakomája (1870)

Er schuf seitdem eine größere Reihe von Altargemälden, Bildnissen (darunter das des Kaisers von Österreich für den großen Saal des neuen Bibliotheksgebäudes) und Historienbildern (Angelika und Medor, Liebe der Fata Morgana) sowie mit Lotz Wandgemälde und einen Fries (aus der Geschichte Ungarns) im Treppenhaus des Nationalmuseums zu Pest.

Die Schlacht bei Mohacs

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Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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