Mödingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Mödingen
Mödingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Mödingen hervorgehoben
48.64225710.431797447Koordinaten: 48° 39′ N, 10° 26′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Dillingen an der Donau
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Wittislingen
Höhe: 447 m ü. NHN
Fläche: 23,37 km²
Einwohner: 1311 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 56 Einwohner je km²
Postleitzahl: 89426
Vorwahl: 09076
Kfz-Kennzeichen: DLG, WER
Gemeindeschlüssel: 09 7 73 147
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Weingartenstraße 9
89426 Mödingen
Webpräsenz: www.moedingen.de
Bürgermeister: Walter Joas
Lage der Gemeinde Mödingen im Landkreis Dillingen an der Donau
Baden-Württemberg Landkreis Augsburg Landkreis Donau-Ries Landkreis Günzburg Aislingen Bachhagel Bächingen an der Brenz Binswangen Bissingen (Bayern) Blindheim Buttenwiesen Dillingen an der Donau Finningen Glött Gundelfingen an der Donau Haunsheim Höchstädt an der Donau Holzheim (bei Dillingen an der Donau) Laugna Lauingen (Donau) Lutzingen Medlingen Mödingen Schwenningen (Donau) Syrgenstein Villenbach Wertingen Wittislingen Ziertheim Zöschingen ZusamaltheimKarte
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Mödingen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Wittislingen.

Geographie[Bearbeiten]

Mödingen liegt in der Region Augsburg.

Es existieren folgende Gemarkungen: Bergheim, Mödingen.

Geschichte[Bearbeiten]

Mödingen gehörte zum schon vor 1239 gegründeten Kloster Maria Medingen. Der Ort war Teil des Kurfürstentums Bayern und bildete eine geschlossene Hofmark, deren Sitz das Kloster bis zu seiner Aufhebung im Jahr 1803 war. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 entstand die heutige politische Gemeinde. 1843 wurde das verlassene Kloster von Dillinger Franziskanerinnen neu besiedelt.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Zuge der bayerischen Gemeindegebietsreform schlossen sich am 1. Mai 1978 die ehemals selbstständigen Gemeinden Bergheim und Mödingen mit dem Kloster Maria Medingen zu einer Gemeinde innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft Wittislingen zusammen.[2] In einer Abstimmung aller Wahlberechtigten wurde mit knapper Mehrheit als Name der neuen Gemeinde der Name "Mödingen" festgelegt.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 1476 Einwohner[2]
  • 1970: 1436 Einwohner[2]
  • 1987: 1205 Einwohner
  • 2000: 1377 Einwohner
  • 2011: 1334 Einwohner

Politik[Bearbeiten]

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Der Gemeinderat hat zwölf Mitglieder. Bei den Kommunalwahlen 2008 entfielen auf die Christliche Unabhängige Wählervereinigung Bergheim und die CSU/FUW jeweils sechs Mandate.

Bürgermeister ist Walter Joas (CUW Bergheim). Er ist seit 2005 Nachfolger von Josef Mannes (CUW Bergheim).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 535.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 61.000 €.

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Unter schwarzem Schildhaupt, darin ein achtstrahliger goldener Stern, schräg geteilt von Gold und Blau; oben eine aus dem linken Schildrand wachsende blauer Adlerkralle, unten ein steigender goldener Löwe.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 64 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 458. Im verarbeitenden Gewerbe gab es vier, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 33 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Ackerfläche von 1028 ha.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergarten: 50 Kindergartenplätze mit 47 Kindern

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mödingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 771.