Mölln (Mecklenburg)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Mecklenburg-Vorpommern | |
| Landkreis: | Mecklenburgische Seenplatte | |
| Amt: | Stavenhagen | |
| Höhe: | 42 m ü. NN | |
| Fläche: | 29,69 km² | |
| Einwohner: |
533 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 18 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 17091 | |
| Vorwahl: | 039602 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MSE (beantragt)[2], AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN | |
| Gemeindeschlüssel: | 13 0 71 102 | |
| Gemeindegliederung: | 6 Ortsteile | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Schloss 1 17153 Stavenhagen |
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| Bürgermeister: | Johannes Krömer | |
| Lage der Gemeinde Mölln im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte | ||
Mölln ist eine Gemeinde im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern. Sie liegt nordwestlich von Neubrandenburg und gehört dem Amt Stavenhagen an, das seinen Verwaltungssitz in der Reuterstadt Stavenhagen hat.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie und Verkehr[Bearbeiten]
Mölln liegt rund 18 Kilometer südöstlich von Stavenhagen und zehn Kilometer nordwestlich von Neubrandenburg. Die Bundesstraße 104 und die Bahnstrecke Bützow–Szczecin durchqueren die Gemeinde. Das Dorf Mölln erhielt bereits 1864 eine Bahnstation mit Bahnhofsgebäude und Güterabfertigung. Das Gebäude und die Stellwerke sind unter Denkmalschutz gestellt. Die Bahnstation ist noch heute in Betrieb. Auf dem Gemeindegebiet befindet sich der Möllner See.
Ortsteile[Bearbeiten]
- Mölln
- Buchholz
- Klein Helle
- Groß Helle
- Wrodow
- Lüdershof
Geschichte[Bearbeiten]
Mölln wurde von den Slawen gegründet. Noch heute ist am nördlichen Dorfrand eine verlandete Inselburg aus dem 7. bis 13. Jahrhundert zu erkennen. Das Dorf Mölln ist ein ehemaliges Gutsdorf, dessen Grundstruktur noch gegenwärtig in der Dorfanlage ablesbar ist. Die urkundliche Ersterwähnung des Dorfes erfolgte 1316. Von der Gutshofanlage ist nur noch das ehemalige Gutshaus erhalten geblieben. Das denkmalgeschützte Gebäude stand viele Jahre leer, wird aber seit der groß angelegten Sanierung wieder als Bürgerhaus genutzt und ist Treffpunkt aller Gemeindemitglieder. Das Dorf wird heute noch von der Altsubstanz der Katenzelle des Gutes und der schönen Dorfkirche geprägt. Mölln verlor im Jahr 2007 15 Prozent seiner Bevölkerung.
Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]
- Grundschule Mölln
- Kindertagesstätte
- Freiwillige Feuerwehr Mölln
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
--> Liste der Baudenkmale in Mölln (Mecklenburg)
- Schloss Wrodow
- Slawische Inselburg: Die Anlage befindet sich am Ortseingang Mölln, von Klein Helle kommend auf der rechten Seite mitten im freien Feld am Möllner See liegend.
Schon von weitem kann man eine Art planiertes Burgplateau erkennen, welches noch bis zu drei Meter hoch ist. Die typischen Wallzüge dieser Slawenburg sind infolge jahrelanger Ackerbewirtschaftung nicht mehr eindeutig zu erkennen. Die Inselburg wurde im 7. Jahrhundert errichtet und existierte bis ans Ende der Slawenzeit im 13. Jahrhundert. Ausgrabungen durch Volker Schmidt führten ihn zu der Annahme, dass diese Inselburg aus einer kleinen Vor- sowie einer großen Hauptburg bestand. Er vermutet weiter, dass hier ein Fürst des Slawenstammes der Tollenser ansässig gewesen sein könnte, begründet durch die reichlichen Funde vor Ort. Die Anlage lag in der Slawenzeit in einem flachen See, der heute sehr stark verlandet ist.[3]
Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]
- Friedrich Freiherr von Schuckmann (*25. Dezember 1795 in Mölln), königlich preußischer Staatsminister (Innenminister) und Mitglied des Preußischen Staatsrates
- Heinrich Rathke (*12. Dezember 1928 in Mölln), lutherischer Theologe und Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
- ↑ Altkennzeichen im Landkreis wieder zugelassen, MSE beantragt
- ↑ Georg Christian Friedrich Lisch: Die Burg und das Land Gotebant. In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde 1860, Aufsatz 11. Bd. 25, S. 268–281 (Digitalisat)
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