Mönchengladbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Mönchengladbach Deutschlandkarte, Position der Stadt Mönchengladbach hervorgehoben51.1911111111116.441944444444470Koordinaten: 51° 11′ N, 6° 27′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Höhe: 70 m ü. NHN
Fläche: 170,45 km²
Einwohner: 255.430 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 1499 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 41061–41239
Vorwahlen: 02161,
02166 (Rheydt)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: MG
Gemeindeschlüssel: 05 1 16 000
Stadtgliederung: 4 Stadtbezirke,
44 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 1
41050 Mönchengladbach
Webpräsenz: moenchengladbach.de
Oberbürgermeister: Hans Wilhelm Reiners (CDU)
Lage der Stadt Mönchengladbach in Nordrhein-Westfalen
Niederlande Belgien Niedersachsen Rheinland-Pfalz Hessen Essen Wuppertal Solingen Remscheid Hagen Ennepe-Ruhr-Kreis Bochum Dortmund Herne Gelsenkirchen Bottrop Oberhausen Mülheim an der Ruhr Duisburg Kreis Mettmann Düsseldorf Rhein-Kreis Neuss Kreis Heinsberg Mönchengladbach Krefeld Kreis Viersen Kreis Wesel Kreis Kleve Rhein-Erft-Kreis Kreis Düren Rheinisch-Bergischer Kreis Oberbergischer Kreis Kreis Recklinghausen Kreis Borken Kreis Unna Märkischer Kreis Kreis Olpe Hamm Kreis Soest Kreis Coesfeld Kreis Steinfurt Kreis Warendorf Leverkusen Köln Städteregion Aachen Bonn Rhein-Sieg-Kreis Städteregion Aachen Kreis Euskirchen Münster Kreis Siegen-Wittgenstein Hochsauerlandkreis Kreis Paderborn Kreis Gütersloh Kreis Höxter Kreis Lippe Kreis Herford Kreis Minden-Lübbecke BielefeldKarte
Über dieses Bild

Mönchengladbach (von 1888 bis 1960 amtlich München-Gladbach bzw. M.-Gladbach) ist eine kreisfreie deutsche Großstadt im Westen Nordrhein-Westfalens. Die als Oberzentrum eingestufte Stadt liegt im Regierungsbezirk Düsseldorf, sie ist außerdem die größte Stadt am linken Niederrhein und Bestandteil der Metropolregion Rhein-Ruhr. Das Stadtgebiet von Mönchengladbach erstreckt sich nördlich der Niersquelle, das Mönchengladbacher Stadtzentrum befindet sich rund 25 Kilometer westlich der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf.

Die Stadt Mönchengladbach besteht in ihren heutigen Grenzen seit der Gebietsreform, die am 1. Januar 1975 in Kraft trat, nachdem die (alte) kreisfreie Stadt Mönchengladbach mit der kreisfreien Stadt Rheydt und der Gemeinde Wickrath (Kreis Grevenbroich) zur neuen kreisfreien Stadt Mönchengladbach vereinigt wurde.[2]

Die Einwohnerzahl stieg im Jahre 1921 erstmals auf über 100.000, so dass Mönchengladbach der Status der Großstadt zuerkannt wurde. Auch in Rheydt wurden ab dem Jahr 1968 mehr als 100.000 Einwohner gezählt. Am 31. Dezember 2013 betrug die Einwohnerzahl der Stadt 000000000255430.0000000000255.430.[3]

Geographie[Bearbeiten]

Mönchengladbach liegt etwa 16 Kilometer westlich des Rheins im niederrheinischen Tiefland am Ostabfall der Schwalm-Nette-Platte gegen die lössbedeckte Kempen-Aldekerker-Platte und die Niersniederung. Obwohl Mönchengladbach größtenteils im Flachland liegt, sind der Süden (Stadtteil Odenkirchen) und das Stadtzentrum (um Bökelberg und Abteiberg) vergleichsweise hügelig. Diese Hügelketten beschränken sich aber auf das Innere der Stadt. Große Teile der Stadt sind von Wäldern und Parks bedeckt. Der Hardter Wald und Teile Rheindahlens im Westen der Stadt gehören zum Naturpark Maas-Schwalm-Nette.

Der höchste Punkt des Stadtgebietes ist die mit 133 m ü. NN nach dem Zweiten Weltkrieg aus Trümmern aufgeschüttete Rheydter Höhe. Der niedrigste Punkt sind die Nierswiesen im Stadtteil Donk mit 35 m ü. NN. Die Länge der Stadtgrenze beträgt insgesamt 86 Kilometer. Die größte Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 17; die größte West-Ost-Ausdehnung 18 Kilometer. Der Mittelpunkt des Stadtgebiets liegt im Stadtteil Pongs.[4]

Gewässer[Bearbeiten]

Der Gladbach im Osten der Stadt

Alle in Mönchengladbach entspringenden Gewässer (bzw. solche, die früher dort entsprungen sind) werden vom BraunkohletagebauGarzweiler II – beeinflusst, der südlich von Mönchengladbach stattfindet. Das Gebiet nähert sich Mönchengladbach; die Umweltauswirkungen sind erheblich.[5]

Gladbach[Bearbeiten]

Der Gladbach, der der Stadt den Namen gegeben hat, hatte seine Quelle im Ortsteil Waldhausen in oder nahe der ehemaligen Brauerei Hensen. Heute ist die Quelle versiegt. Der Gladbachkanal, der ursprünglich auch von der Gladbachquelle gespeist wurde, verläuft entlang des alten Bachbettes zum großen Teil unterirdisch und mündet im Osten der Stadt in die Niers. Zu sehen ist er in Lürrip bis zu seiner Mündung in die Niers. Im Stadtgebiet wird der Verlauf des ehemaligen Gladbachs durch Schilder gekennzeichnet.

Niers[Bearbeiten]

Den Süden und Osten des Stadtgebietes durchfließt die Niers, die früher wenige hundert Meter südlich der Stadtgrenze zu Erkelenz bei Kuckum im Kreis Heinsberg entsprang. Infolge der Sümpfungsmaßnahmen im Zuge des Tagebaus Garzweiler II und des damit verbundenen Wegfalls des Ortes Kuckum wurde die Niersquelle im April 2006 auf die Mönchengladbacher Golfsportanlage verlegt. Seitdem entspringt die Niers im Wasserhindernis zwischen den Bahnen 12 und 17 und gelangt dann quer über die Fairways der Bahnen 18 und 1 wieder in ihr altes Flussbett. Die Niers verlässt das Stadtgebiet im Norden der Stadt an Grenze zu Viersen unweit der Trabrennbahn, bevor der Fluss bei Gennep in den Niederlanden in die Maas mündet.

Schwalm[Bearbeiten]

Südwestlich der Stadtgrenze (in Wegberg) entspringt die Schwalm. Sie mündet bei Swalmen in den Niederlanden in die Maas. Einer der Flüsse, der auf Mönchengladbacher Stadtgebiet entspringt und in die Schwalm mündet, ist der Knippertzbach.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Mönchengladbach. Sie werden im Uhrzeigersinn, beginnend im Nordwesten genannt:

Schwalmtal, Viersen und Willich (alle Kreis Viersen), Korschenbroich und Jüchen (Rhein-Kreis Neuss) sowie Erkelenz und Wegberg (Kreis Heinsberg).

Stadtgebiet und Stadtgliederung[Bearbeiten]

MG-Stadtteile.svg
MG Postleitzahlen.svg
Karte Mönchengladbachs mit den Stadtbezirken und Stadtteilen sowie der Einteilung der Postleitzahlenbezirke.

Das Stadtgebiet Mönchengladbachs besteht seit 2009 aus vier (vorher zehn) Stadtbezirken, die in 44 Stadtteile unterteilt sind. In jedem Stadtbezirk gibt es eine Bezirksvertretung unter Vorsitz eines Bezirksvorstehers. Die Bezirksvertretungen sind zu wichtigen, den Stadtbezirk betreffenden Angelegenheiten zu hören und werden bei jeder Kommunalwahl neu gewählt.[6]

Die Stadtbezirke mit ihren zugehörigen Stadtteilen

Die Stadtbezirke und Stadtteile sind im Einzelnen:

Weitere Informationen zum Thema befinden sich in der Liste der Stadtbezirke und Stadtteile von Mönchengladbach.

Stadtgeschichte[Bearbeiten]

Mönchengladbach (Clabbeck) mit Rheindahlen (Dalen) und Hardt (Haert) (1563)
Mönchengladbach (Gelabeeck) auf dem Abteilberg (1573)

Die ersten Siedlungen auf dem Gebiet des heutigen Mönchengladbach sind etwa 300.000 bis 400.000 Jahre alt und zeigen Nachweise des späten Homo erectus (= Homo heidelbergensis) und des Neandertalers. Fundstellen sind vor allen im südlichen Teil des heutigen Stadtgebiets im Umfeld der Niers.[7] Im Jahr 2013 haben Forscher südlich von Schloss Rheydt, auf der ehemaligen rechten Seite der Niers, eine größere Siedlung aus der Altsteinzeit gefunden, die zeigt, das auch vor 13.000 Jahren der Mensch im Umfeld der Niers dauerhaft lebte.[8] Aus der Jungsteinzeit und der Bronzezeit sind zahlreiche Hügelgräber im Hardterwald erhalten. Weitere Funde wurden vor allem in der Umgebung von Mülfort, Wickrathberg, Wanlo und Rheindahlen gemacht.[9]

Zur Römerzeit gehörte das Gebiet des heutigen Mönchengladbach zur Provinz Germania inferior. Es existierten, im 1. bis 3. Jahrhundert, in Mönchengladbach-Mülfort, ein römisches Straßendorf (Vicus Mülfort) mit einer Furt über die sumpfige Niers sowie wichtige Straßenverbindungen ins römische Köln, Xanten, Neuss und an die Maas. Nach der Zerstörung des römischen Dorfes durch die Franken 352 n.Chr. war das Gebiet unbesiedelt. Erst ca. 800 n. Chr. siedelten sich Franken im Gebiet des heutigen Odenkirchen-Sasserath, Wickrath und auf dem Abteiberg an.

Im Jahre 974 kam es zum Bau des Gladbacher Münsters und der Gründung einer Abtei durch den Kölner Erzbischof Gero und seinen Begleiter, den Trierer Mönch Sandrad. Der Bau der ersten Klosterkirche fand neben dem Ort statt, an dem 954 die Ungarn die von Balderich, einem Vornehmen des Reiches, kurz vor 800 erbaute Kirche zerstört hatten.

Die Mönche trieben eine Besiedlung voran und legten dazu im 12. Jahrhundert nördlich der Kirche einen Markt an. Handwerker und Gewerbetreibende ließen sich in der Folgezeit hier nieder. Stadtrechte wurden in den Jahren 1364 bis 1366 erteilt. Die Stadt erhielt eine steinerne Stadtmauer, die von den Bürgern zu unterhalten war (Reste davon sind noch am Geroweiher erhalten, ebenso der Dicke Turm, ein Wehrturm am Waldhausener Berg und an der Rückseite des Kapuzinerplatzes). Bis Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Stadt zum Amt Grevenbroich im Herzogtum Jülich.

Am 4. Oktober 1794 marschierten französische Revolutionstruppen in das Stadtgebiet ein. Einen Tag zuvor war die Festung Jülich übergeben worden. Als im Jahre 1801 der deutsche Kaiser Franz II. im Frieden von Lunéville das linke Rheinufer an Frankreich abtrat, wurde Gladbach den französischen Religionsgesetzen unterworfen. Die Abtei wurde aufgelöst; die letzten 31 Mönche verließen das Kloster am 31. Oktober 1802. Die großartige, über die Grenzen Deutschlands bekannte Bibliothek der Abtei wurde zu großen Teilen geraubt oder vernichtet. Von 1798 bis 1814 gehörte die Mairie Gladbach zum Kanton Neersen im Arrondissement de Crévelt im französischen Département de la Roer.[10]

Ab dem Jahre 1815 stand Gladbach unter preußischer Verwaltung und wurde Sitz des Landkreises Gladbach, der 1929 aufgelöst wurde. In diesem Zuge wurde Gladbach auch Sitz der gleichnamigen Bürgermeisterei, die 1859 in die Stadt Gladbach und die Bürgermeisterei Obergeburth geteilt wurde.

Bis Ende des 19. Jahrhunderts hieß die Stadt Gladbach beziehungsweise früher Gleidebach (zahlreiche andere Schreibweisen sind überliefert). Als die Stadt am 1. Januar 1888 kreisfrei wurde, erhielt sie zur besseren Unterscheidung von Bergisch Gladbach den Namen München-Gladbach, was „M. Gladbach“ geschrieben wurde. Am 24. Oktober 1890 wurde in Köln der Volksverein gegründet, wählte aber M. Gladbach als Sitz. Die Bürgermeisterei Obergeburth wurde 1907 in Bürgermeisterei München-Gladbach-Land umbenannt. Stadtkreis und Kreisstadt im preußischen Regierungsbezirk Düsseldorf, links vom Rhein (1919) 64.031 Einwohner, mit dem südlich angrenzenden Rheydt einen geschlossenen Wohnplatz von rund 130.000 Bewohnern bildend. Amtsgericht, Handelskammer, Gymnasium und Realgymnasium, Lykeion (eines mit Aufbau), höhere Fachschule für Textilindustrie; Sitz des Volksvereins für das katholische Deutschland. Hauptsitz der rheinischen Textilindustrie (unter anderem Baumwollspinnereien, Webereien, Färbereien), Eisengießereien, Maschinenfabriken. Die Landgemeinde München-Gladbach hat 22.614 Einwohner.

1921 wurden die Stadt Rheindahlen, die Bürgermeisterei München-Gladbach-Land und Neuwerk mit der Stadt München-Gladbach vereinigt.

1929 wurde München-Gladbach mit Rheydt und anderen Gemeinden (unter anderem Rheindahlen, Hardt, Giesenkirchen und Odenkirchen) zur Doppelstadt Gladbach-Rheydt vereinigt, jedoch 1933 bei der Neuverteilung der Gaue wieder geteilt (auf Wunsch des Reichspropagandaministers Joseph Goebbels, der ein gebürtiger Rheydter war). Danach hieß Alt-München-Gladbach offiziell München Gladbach (ohne Bindestrich) oder kurz M. Gladbach.

In der Nacht zum Pfingstsonntag (11./12. Mai) 1940 erlebte die Bevölkerung München-Gladbachs den ersten britischen Luftangriff gegen eine deutsche Stadt im Zweiten Weltkrieg. Der Angriff, der mit insgesamt 37 Flugzeugen erfolgte, galt vor allem dem Straßen- und Eisenbahnnetz in München-Gladbach. Es wurden fünf Bombenabwürfe gezählt. Auch Rheydt wurde angegriffen. Weitere Flächenbombardements der Alliierten auf München-Gladbach und Rheydt, auch im Rahmen der Moral bombing-Strategie, folgten in mehreren Großangriffen bis 1945. Den letzten Großangriff mussten die ohnehin schwer getroffenen Städte am 1. Februar 1945 über sich ergehen lassen. Dabei wurden aus 160 Flugzeugen 1200 Spreng- und 65.000 Brandbomben abgeworfen. Bei Kriegsende waren beide Städte zu etwa 65 Prozent zerstört, rund 2000 Zivilpersonen verloren bei den Luftangriffen ihr Leben.[11] Noch in den letzten Kriegstagen errichteten die US-Streitkräfte, später auch unter Führung der Britischen-Streitkräfte, zwischen Mongshof, Wickrathberg und Hochneukirch ein neun Quadratkilometer großes Gefangenenlager „Wiesenlagers Wickrathberg“. Dort lebten bei voller Belegung mindestens 150.000 deutsche Soldaten. Die Soldaten verbrachten die gesamte Zeit unter schrecklichen Bedingungen draußen und schliefen hauptsächlich in selbstgegrabenen Erdlöchern. Auch die Verpflegung war sehr spärlich. Genaue Todesopfer sind unklar. Zeugen sprechen von 20 Todesfällen am Tag. Das Lager existierte von April bis September 1945.[12]

Nach dem Krieg erlangte in beiden Städten die Textilindustrie langsam wieder an Bedeutung; später wurde sie durch den Maschinenbau ergänzt. 1950 wurde die Sprechweise der Stadt M. Gladbach in Mönchen Gladbach geändert, um Verwechslungen mit der Stadt München zu vermeiden, die Schreibweise M. Gladbach blieb aber zunächst erhalten. 1960 wurde schließlich die (bis heute gebräuchliche) Form Mönchengladbach eingeführt. Im Jahre 1974 hatte die Stadt insgesamt 147.567 Einwohner, davon Alt-Mönchengladbach 81.756 (hiervon wiederum Stadtmitte 58.511 und Volksgarten 23.245), Rheindahlen 27.707, Hardt 17.142 und Neuwerk 20.962.

1975 schlossen sich – im Zuge der Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen – Mönchengladbach, Rheydt und die Gemeinde Wickrath zusammen.

Religion[Bearbeiten]

Die Citykirche (ehemals Hauptpfarrkirche St. Mariae Himmelfahrt) in Mönchengladbach

Mönchengladbach und Rheydt gehörten anfangs zum Bistum Lüttich. Unter Erzbischof Everger von Köln († 999) kam das Gebiet zum Erzbistum Köln und war dem Archidiakonat des Propstes des St. Viktor-Doms in Xanten, Dekanat Süchteln unterstellt. Die Abtei Gladbach war jedoch relativ autonom und übte über die Stadt Gladbach die kirchlichen Rechte aus. Bis 1802 verblieb das Gebiet beim Erzbistum Köln. In Gladbach konnte die Reformation nach reformiertem Bekenntnis zwar zunächst Fuß fassen, sich dann aber wegen des Widerstands des Abtes nicht durchsetzen, so dass Gladbach eine überwiegend katholische Stadt blieb. Im 16. und 17. Jahrhundert bestand in der Stadt jedoch noch eine radikal-reformatorische Täufergemeinde, die trotz mehrerer Konfiskationen und Ausbürgerungen noch bis zur letzten Vertreibungswelle 1722 Bestand hatte. Die den hochdeutschen Mennoniten zugerechnete Gemeinde soll unter anderem die Weberei in Gladbach eingeführt haben. Stimmen in der Stadt, die Täufer aus wirtschaftlichen Gründen in Gladbach zu tolerieren, fanden keine Umsetzung.[13][14][15] Die anderen Protestanten konnten zu Beginn des 17. Jahrhunderts in der „Halle“ auf dem Markt ihre Gottesdienste abhalten. 1684 konnten sie an der Ostseite der Stadt vor der Stadtmauer auch eine Kirche bauen; diese wurde 1857 abgebrochen. Der Neubau der heutigen Christuskirche in der Kapuzinerstraße erfolgte bis 1852. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts waren etwa 80 Prozent der Bevölkerung katholisch und 20 Prozent waren Protestanten.

Anders war es in Rheydt: Die reformatorische Bewegung setzte dort um 1550 ein. 1560 gab es reformierte Geistliche. 1632 traten die Pfarrer und die Gemeinde in Rheydt auf Druck des protestantischen Herrscherhauses Jülich zum Protestantismus über. Sie unterstanden der Jülicher Provinzialsynode und dem Gladbacher Quartier. Daher war Rheydt eine überwiegend protestantische Stadt. Hier zogen im 19. Jahrhundert im Zuge der Industrialisierung vermehrt Katholiken zu, so dass das Zahlenverhältnis beider Konfessionen relativ ausgeglichen war; später veränderte sich dies stark zugunsten der Katholiken.

Im Jahre 1802 wurden die katholischen Pfarrgemeinden dem neu gegründeten Bistum Aachen zugeordnet, das jedoch 1821/1825 bereits wieder aufgehoben wurde, so dass das Gebiet Gladbach/Rheydt ab 1821 erneut zum wiedererrichteten Erzbistum Köln kam. 1930 wurde es dem wieder neuerrichteten Bistum Aachen zugeordnet. Mönchengladbach und Rheydt wurden Sitze von Dekanaten und heute gehören alle Pfarrgemeinden der Stadt Mönchengladbach zur Region Mönchengladbach.[16] Hauptkirche der Stadt ist das Mönchengladbacher Münster.

Mit dem Übergang des Herzogtums Jülich an Preußen 1815 wurden die protestantischen Gemeinden Gladbach und Rheydt sowie die Gemeinden der heutigen Stadtteile Mönchengladbachs Glieder der ab 1817 evangelischen Kirche in Preußen (unierte Kirche) beziehungsweise dessen rheinischer Provinzialkirche. Gladbach wurde Sitz eines Superintendenten, aus dem später der Kirchenkreis Gladbach (heute Gladbach-Neuss) innerhalb der evangelischen Kirche im Rheinland hervorging. In den 1960er Jahren wurden die Kirchengemeinden Mönchengladbach und Rheydt in mehrere Kirchengemeinden aufgeteilt. Alle Kirchengemeinden der heutigen Stadt gehören jedoch zum Kirchenkreis Gladbach-Neuss, der aber auch Gemeinden außerhalb der Stadt Mönchengladbach umfasst. Evangelische Kirchengemeinden im Stadtgebiet sind heute die Gemeinden folgender Kirchen: Christuskirche, Friedenskirche, Großheide, Hardt, Odenkirchen, Rheindahlen (Martin Luther), Rheydt und Wickrathberg.

Am 4. September 2009 wurde die Jugendkirche Rheydt in Mönchengladbach offiziell eröffnet. Ihr Mittelpunkt ist das Haus der Jugendkirche im Zentrum von Mönchengladbach-Rheydt. Hier werden die punktuelle Jugendarbeit und die Kräfte aus den verschiedenen Bezirken unter einem Dach gebündelt. Das Haus der Jugendkirche ist ein ehemaliges Schwesternwohnheim und gehört zur Evangelischen Kirchengemeinde Rheydt.

Folgende Freikirchen sind in Mönchengladbach vertreten: eine Gemeinde der Evangelisch-methodistischen Kirche, seit 1867 eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), eine Christengemeinde (eine Pfingstgemeinde im BFP), sowie die Siebenten-Tags-Adventisten. Der „Treffpunkt-H Christen in Mönchengladbach“, eine freie charismatische Gemeinde, ist eine Freikirche und gehört zum „Forum Leben Netzwerk“. Weiterhin hat die Freie evangelische Gemeinde, kurz FeG, ein Gemeindegründungsprojekt mit zwischenzeitlich regelmäßigen Gottesdiensten in Mönchengladbach.

Zudem gibt es weitere religiöse Vereinigungen: die Christengemeinschaft, die Neuapostolische Kirche, die Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage) und die Christadelphians.[17]

Ab dem 18. Jahrhundert bis in die 1930er Jahre bestand in Wickrath und Odenkirchen eine jüdische Gemeinde. Im 19. Jahrhundert existierte jeweils eine Synagoge in Mönchengladbach, Wickrath, Rheydt und Odenkirchen. Im Novemberpogrom 1938 wurden sie zerstört. Nach dem Zweiten Weltkrieg bildete sich in Mönchengladbach wieder eine jüdische Gemeinde. 1967 wurde ein neues Gemeindezentrum mit einer Synagoge eingeweiht (Gemeindehaus mit Gebetssaal).[18]

In den letzten Jahrzehnten bildete sich auch eine größere muslimische Gemeinde in Mönchengladbach, bestehend vor allem aus Einwanderern aus muslimischen Ländern und deren Nachkommen. Moscheen betreiben die islamischen Verbände Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion/DITIB (Diyanet Merkez Camii/Zentrum-Moschee), Verband der Islamischen Kulturzentren/VIKZ und Millî Görüş/IGMG (Hz.-Bilal-Moschee) sowie die Vereine ar-Rahman (auf Arabisch), Nimet Vakfi (Dergah), Islamischer Kulturverein der Roma sowie IAIK Masjid Hijrat e. V. (auf Pashto und Dari). Den örtlichen Aleviten wurde 2012 die bis dahin evangelisch-methodistische Kreuzkirche als neuer Cem-Gemeindesaal übereignet. Im Jahr 2011 verhinderte eine Bürgerinitiative nach langen Auseinandersetzungen in Mönchengladbach-Eicken die Eröffnung einer radikalen salafistischen Moschee.[19]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Das Stadtgebiet Mönchengladbachs entwickelte sich wie folgt: Die französische Besatzung bildete im Jahre 1798 aus dem alten, ehemals zum Herzogtum Jülich gehörenden Amt Gladbach mit der Stadt Gladbach fünf Bürgermeistereien:

  • Gladbach
  • Obergeburth bestehend aus den Honschaften Dahl, Ohler, Holt, Hehn, Winkeln, Venn, Großheide, Windberg, Waldhausen, Hamern, Rönneter, Poeth, Beltinghoven sowie Teile von Speick, Hermges und Vorst
  • Oberniedergeburth bestehend aus den Honschaften Eicken, Üdding, Lürrip, Bungt, Hardterbroich, Pesch und Teilen von Speick und Hermges
  • Unterniedergeburth mit den Honschaften Bettrath, Hoven, Donk und Damm
  • Hardt bestehend aus den Honschaften Hardt, Rasseln und Teilen von Vorst

Bereits zwei Jahre später, im Jahre 1800, wurde Hardt der Bürgermeisterei Gladbach zugeordnet, doch gab es bis 1. Januar 1807 noch eine eigene Verwaltungsstelle. Zum 1. Januar 1836 erhielt Hardt jedoch wieder seine Selbständigkeit und wurde um die Honschaften Hehn und Winkeln sowie den restlichen Teil von Vorst, die alle bis dahin zur Bürgermeisterei Obergeburth gehörten, vergrößert. Der Rest von Obergeburt wurde nach Gladbach eingemeindet, ebenso die Honschaften Eicken, Hardterbroich und Teile von Lürrip, die bis dahin zur Bürgermeisterei Oberniedergeburth gehörten. Der Rest von Oberniedergeburth (Üdding und Lürrip teilw.) wurde mit Unterniedergeburt zur Gemeinde Neuwerk zusammengeschlossen. Somit gab es ab 1836 noch drei Gemeinden: Stadt Gladbach und Gemeinden Hardt und Neuwerk. Gladbach war jedoch weiterhin in die drei Spezialgemeinden Gladbach, Oberniedergeburth und Obergeburth unterteilt. Teile von Obergeburth wurden 1859 als Gemeinde Obergeburth ausgegliedert, während die anderen Teile Obergeburths und Oberniedergeburth bereits seit 1857 zur Stadt Gladbach gehörten, welche zum 1. Januar 1888 unter dem Namen „München-Gladbach“ kreisfrei wurde. Zum 1. Januar 1907 wurde die Bürgermeisterei Obergeburth in Gladbach-Land umbenannt, bevor diese zum 1. August 1921 mit der Gemeinde Neuwerk und der Stadt Rheindahlen (Stadtrechte seit 1354, bis 1876 nur Dahlen) nach München-Gladbach eingemeindet wurde. Am 1. August 1929 erfolgte die Vereinigung der kreisfreien Stadt München-Gladbach mit der Gemeinde Hardt, der kreisfreien Stadt (seit 1907) Rheydt, der Stadt Odenkirchen und dem Amt Schelsen (mit der Gemeinde Giesenkirchen) zur neuen kreisfreien „Stadt Gladbach-Rheydt“. Doch wurde diese Stadt bereits am 1. August 1933 wieder in zwei Städte aufgeteilt: Stadt „München Gladbach“ (mit Hardt) und Stadt „Rheydt“ (mit Odenkirchen, Giesenkirchen und Schelsen). Beide Städte wurden dann im Rahmen der nordrhein-westfälischen Gebietsreform am 1. Januar 1975 unter Einbeziehung der Gemeinde Wickrath (1933 gebildet aus dem Amt Wickrath mit den Ortschaften Beckrath, Wickrathhahn, Herrath, Wickrathberg und Buchholz sowie der Gemeinde Wanlo) zur heutigen kreisfreien Stadt Mönchengladbach vereinigt.[20]

Das Zusammengehörigkeitsgefühl der Stadtteile gilt (Stand 2004) als wenig ausgeprägt. Laut einer Studie der Stadtentwicklung Mönchengladbach vom Juni 2004 ist die Stadt eine „nach wie vor innerlich zerrissene Großstadt“, deren „Handeln bisweilen nicht durch das gemeinschaftliche Ziel (bestimmt ist), die Gesamtstadt voranzubringen, sondern vielmehr dadurch, die Stadtbezirksnachbarn mit kritischem Blick zu beobachten“.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Im Jahre 1890 lebten in München-Gladbach rund 50.000 Menschen. Am 1. August 1921 schlossen sich die kreisfreie Stadt München-Gladbach (64.031 Einwohner 1919), die Landgemeinden München-Gladbach (22.614 Einwohner 1919) und Neuwerk (11.836 Einwohner 1919) sowie die Stadt Rheindalen (8308 Einwohner 1919) zur neuen Großstadt München-Gladbach mit etwa 110.000 Einwohnern zusammen. Am 1. August 1929 stieg durch die Eingemeindung von Rheydt (45.095 Einwohner 1925), Odenkirchen (20.023 Einwohner 1925) und weiterer Orte die Einwohnerzahl der neuen kreisfreien Stadt Gladbach-Rheydt auf rund 200.000. Nach der am 1. August 1933 erfolgten Ausgliederung der Stadt Rheydt (mit Odenkirchen, Giesenkirchen und Schelsen) und den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg halbierte sich die Bevölkerung der Stadt München-Gladbach im Jahre 1945 auf nur noch 106.000 Einwohner.

Am 11. Oktober 1960 erfolgte die Umbenennung in Mönchengladbach. 1968 überschritt die Einwohnerzahl der Stadt Rheydt die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Die Eingemeindung von Rheydt (99.963 Einwohner) und Wickrath (13.961 Einwohner) am 1. Januar 1975 brachte einen Zuwachs von 114.000 Personen auf 263.000 Einwohner. Im Jahre 1996 erreichte die Einwohnerzahl der Stadt mit 266.873 ihren historischen Höchststand. Am 31. Dezember 2007 betrug die „Amtliche Einwohnerzahl“ für Mönchengladbach nach Fortschreibung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen 260.018[21] (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern).

Politik[Bearbeiten]

Geschichte von Rat und Oberbürgermeister[Bearbeiten]

An der Spitze der Stadt Gladbach standen zunächst die Gerichtsschöffen. Ferner gab es einen Vogt als Vertreter des Landesherrn. Ab 1400 sind erstmals Bürgermeister erwähnt, von denen es zunächst sechs auf Lebenszeit gewählte gab. Diese bildeten den Magistrat. Drei waren Schöffen, die anderen drei von der Bürgerschaft gewählt. Schied ein Schöffe aus, trat der vom Amtmann ernannte Schöffe an dessen Stelle. Schied ein Mitglied der von den Bürgern gewählten Mitglieder aus, wurde aus mehreren Kandidaten ein neuer gewählt. Vom gesamten Magistrat traten zwei Bürgermeister in jährlichem Wechsel als regierender und beisitzender Bürgermeister hervor. Sie leiteten die Stadtverwaltung. Einen Rat gab es erstmals seit 1446, dessen Vorsitzender der regierende Bürgermeister war. In französischer Zeit wurde ab 1797 die Munizipalverfassung eingeführt. Stadtoberhaupt war der ehrenamtliche „Maire“, dem zwei ehrenamtliche Beigeordnete und ein Municipalrat zur Seite standen. 1815 wurde die preußische Bürgermeistereiverfassung, 1845 die Gemeindeordnung der Rheinprovinz und 1856 die preußische Städteordnung. Danach leitete ein Bürgermeister beziehungsweise ab 1869 meist ein Oberbürgermeister die Stadtverwaltung. Ihm stand auch weiterhin ein Rat zur Seite.

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Oberbürgermeister ein und 1946 führte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten „Rat der Stadt“, dessen Mitglieder man als „Stadtverordnete“ bezeichnet. Der Rat wählte anfangs aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Des Weiteren wählte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1999 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wurde 1999 erstmals direkt vom Volk gewählt. Erste direkt gewählte Oberbürgermeisterin Mönchengladbachs wurde Monika Bartsch (CDU). Die Ämter der Stadtverwaltung sind heute auf die Innenstädte der ehemals selbstständigen Städte Mönchengladbach und Rheydt verteilt.

Stadtrat[Bearbeiten]

         
Von 66 Sitzen entfallen auf:

In der XV. Amtsperiode (2009 bis 2014) des Stadtrats von Mönchengladbach waren sieben Parteien und eine Wählergruppe vertreten (siehe Tabelle). SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP haben sich auf Basis eines Kooperationsvertrages zur Ratsmehrheit zusammengeschlossen. Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg ist die CDU nicht an der Ratsmehrheit beteiligt.[22] Der Stadtrat besteht aus 66 Stadträten und dem direkt gewählten und stimmberechtigten Oberbürgermeister, der die Sitzungen leitet, aber dem Stadtrat nicht angehört.[23]

         
Von 68 Sitzen entfallen auf:

In der XVI. Amtsperiode (2014 bis 2019) sind zehn Parteien und Wählergruppen vertreten: 29 Sitze entfallen auf die CDU (41,5 % der Stimmen), 20 auf die SPD (29,4 %), 7 auf die Grünen (10,7 %), jeweils 3 auf die FDP (4,5 %) und Linke (4,5 %) und jeweils einer auf Pro NRW (1,9 %), die Freien Wähler (1,8 %), die Piraten (1,5 %), die AfD (1,5 %), die PARTEI (1,3 %) und die NPD (0,9 %). [24]

Oberbürgermeister von Mönchengladbach[Bearbeiten]

Die folgende Tabelle führt die amtlichen Endergebnisse der Kommunalwahl in Mönchengladbach aus den Jahren 1999, 2004 und 2009 zusammen.

Partei

WG
1999[25][26] 2004[27][28] 2009[29][30]
Kandidat 12.09. 26.09. Kandidat 26.09. 10.10 Kandidat 30.08.
Anzahl  % Anzahl  % Anzahl  % Anzahl  % Anzahl  %
wahlber. 206.236 100,0 205.940 100,0 wahlber. 206.541 100,0 206.446 100,0 wahlber. 207.856 100,0
Wähler 92.274 44,7 62.235 30,2 Wähler 93.336 45,2 64.520 31,3 Wähler 94.553 45,5
gültige St. 91.213 100,0 61.825 100,0 gültige St. 91.861 100,0 64.084 100,0 gültige St. 93.367 100,0
CDU Bartsch 43.942 48,2 37.656 60,9 Wimmers 39.985 43,5 30.788 48,0 Post 29.820 31,9
SPD Schäfer 26.452 29,0 24.169 39,1 Bude 31.828 34,6 33.296 52,0 Bude 46.005 49,3
FWG Oberem 10.598 11,6 Oberem 3.898 4,2
FDP Kalthöfer 5.079 5,6 Jansen-W. 8.102 8,8 Jansen-W. 5.956 6,4
Grüne Siemes 5.142 5,6 Sasserath 7.076 7,7 Sasserath 5.892 6,3
NPD Geilenkirchen 2.171 2,4 Frentzen 1.094 1,2
Zentrum Lukaschek 700 0,8
Einzelbewerb. Wagner 1.133 1,2
Einzelbewerb. Stevens 1.566 1,7

Bürgermeister beziehungsweise Oberbürgermeister seit 1800[Bearbeiten]

Oberstadtdirektoren 1946–1999[Bearbeiten]

bis 1974

Verschuldung[Bearbeiten]

Die Gesamtsumme der Verschuldung der Stadt Mönchengladbach belief sich zum Jahresende 2012 auf 1,439 Milliarden Euro. Jeder Einwohner war dem entsprechend mit 5.647 Euro verschuldet.[31]

Stadtwappen und Stadtflagge[Bearbeiten]

früheres Wappen
früheres Wappen der Stadt Gladbach-Rheydt
Banner der kreisfreien Stadt Mönchengladbach.svg DEU Moenchengladbach COA.svg
Flagge der kreisfreien Stadt Mönchengladbach.svg
Banner, Wappen und Hissflagge

Der Stadt Mönchengladbach ist mit Urkunde des Regierungspräsidenten in Düsseldorf vom 7. Februar 1977 das Recht zur Führung eines Wappens und einer Flagge verliehen worden. Der Entwurf des Wappen stammte von Walther Bergmann.

Die heraldische Beschreibung des Wappens liest sich wie folgt:

Unter rotem Schildhaupt, darin einen silbernen Wechselzinnenbalken, gespalten von Blau und Gold, vorne eine silberne Abtskrümme, hinten ein durchgehendes schwarzes Kreuz.

Der Wechselbalken steht für die Herren von Quadt, die in Wickrath bis 1796 regierten. Der Abtsstab steht für die Benediktiner, die bis 1802 auf dem Abteiberg Mönchengladbach ansässig waren und das Kreuz symbolisiert die Herren von Bylandt, die in Rheydt herrschten.

Beschreibung der Flagge

Die Stadt Mönchengladbach führt ein Banner Rot-Gold (Gelb)-Rot im Verhältnis 1:4:1, längsgestreift mit dem über die Mitte nach oben verschobenen Wappenschild der Stadt, sowie eine Hissflagge Rot-Gold (Gelb)-Rot 1:4:1 quer gestreift mit dem zur Stange verschobenen Wappenschild der Stadt.

Die alte Stadt Mönchengladbach führte von 1903 bis 1929 und vom 1. August 1933 bis 31. Dezember 1974 ein anderes Wappen, das den Hl. Vitus sowie einen schwarzen Löwen, beide von einem blauen Wellenbalken getrennt, zeigte. Der Hl. Vitus ist der Patron der Benediktinerabtei und damit der Stadt, der Löwe das Wappentier der Herren von Jülich, welche die Siedlung Gladbach zur Stadt erhoben. Der Wellenbalken symbolisiert den Gladbach und machte damit das Stadtwappen zu einem „redenden Wappen“. Die Sterne symbolisieren die Vierzehn Nothelfer, zu denen Vitus gezählt wird. Der Entwurf des Wappens nach Anregung des damaligen Oberbürgermeisters Hermann Piecq stammt von dessen Schwager Felix Hauptmann, dem das bereits seit dem Mittelalter verwendete städtische Siegel als Vorbild diente.

Das Wappen der Stadt Gladbach-Rheydt wurde vom 21. Juni 1932 bis 31. Juli 1933 verwendet und stammt im Entwurf vom damaligen Leiter des städtischen Archivs, Julius Koenzgen, der dazu Elemente des Gladbacher und des Rheydter Wappens kombinierte.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Mönchengladbach unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Mönchengladbachs industrieller Aufstieg wurde vor allem durch die Entwicklung der Textilindustrie von der Mitte des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts geprägt. Daneben entwickelte sich auch eine textilorientierte Maschinenindustrie.

Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte ein umfassender Strukturwandel ein, bei dem die Bedeutung der Textilindustrie abnahm und neue Wirtschaftszweige an Bedeutung gewannen. Derzeit sind nur noch 7 Prozent der Beschäftigten in der einst so dominanten Textil- und Bekleidungsindustrie tätig (Beispielsweise Van Laack und gardeur). Im Rahmen der erfolgreichen Diversifizierung des Wirtschaftsstandorts haben die Stadt und Vertreter der Unternehmen vor Ort im Jahr 1997 die Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG) gegründet. Die WFMG hat gemeinsam mit der Hochschule Niederrhein ein Fünf-Säulen-Modell für die künftige Ausrichtung des Wirtschaftsstandorts entwickelt. Hiernach sind Textil und Mode, Maschinenbau und Elektrotechnik, Logistik sowie das Gesundheitswesen als Leitbranchen für die wirtschaftliche Zukunft der Stadt Mönchengladbach bestimmend. Im Rahmen einer aktiven Clusterpolitik hat die WFMG eigene Netzwerke für diese Branchen initiiert.

Zu den Produkten der breit gefächerten Wirtschaftsstruktur der Stadt zählen unter anderem Werkzeug- und Spinnmaschinen (Dörries Scharmann, Monforts, Trützschler, Schlafhorst), automatische Förderanlagen, Signal- und Systemtechnik (Scheidt & Bachmann), Transformatoren (SMS Meer), Kabel (Nexans Deutschland ehemals Kabelwerk Rheydt), Druckerzeugnisse sowie Nahrungs- und Genussmittel. Darüber hinaus sind auch Bierbrauereien in Mönchengladbach vertreten, wobei vor allem niederrheintypische Altbiere produziert werden. Der Niedergang der Textilindustrie und die wirtschaftlichen Langzeitfolgen konnten so allerdings nicht aufgefangen werden.

Vor allem in den 1970er und 1980er Jahren lockte das attraktive Nachtleben noch junges Szene-Publikum aus Düsseldorf an. Heute spielt insbesondere der Tourismus eine gewisse Rolle. Mönchengladbach verfügt über etwa 40 Hotels und Gasthöfe und eine Jugendherberge im Stadtteil Hardter Wald. Insgesamt sind etwa 2000 Betten vorhanden. Die Zahl der Übernachtungen beträgt jährlich über 200.000.

Verkehr[Bearbeiten]

Eisenbahn[Bearbeiten]

Die beiden Hauptbahnhöfe Mönchengladbach und Rheydt liegen an den Fernstrecken KölnVenlo, Mönchengladbach–Duisburg sowie AachenDüsseldorf. Mönchengladbach Hbf hat darüber hinaus einen S-Bahn-Anschluss nach Düsseldorf und Wuppertal (Linie S 8). Weitere Bahnhöfe befinden sich in Odenkirchen, Wickrath und Rheindahlen, außerdem liegen die Haltepunkte Herrath und Lürrip (S-Bahn) sowie Genhausen (RB) im Stadtgebiet. Nach Aufforderungen aus der Politik wird der Mönchengladbacher Hauptbahnhof renoviert. Aufzüge und teilweise neue Treppen sind mittlerweile fertiggestellt. Weiterhin wurde die Empfangshalle bis zum Jahr 2011 im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 renoviert und neu strukturiert. Der Fernverkehr der Deutschen Bahn AG bediente zwischen 2001 und 2009 die Stadt nur in Ausnahmefällen: Wenn auf der eigentlichen Strecke des ICE International von Amsterdam nach Frankfurt (Main) Gleisbauarbeiten zwischen Oberhausen und Arnhem oder Arnhem und Utrecht stattfinden, wird er über Mönchengladbach, Venlo und Eindhoven sowie ’s-Hertogenbosch nach Utrecht umgeleitet. Ebenfalls umgeleitet werden dann die City Night Line-Züge nach Amsterdam und der EuroNight aus Warschau nach Amsterdam. Seit Dezember 2009 verkehren je ein ICE und ein IC freitags und sonntags zwischen Mönchengladbach und Berlin. Damit ist Mönchengladbach wieder an den regelmäßigen Fernverkehr der Bahn angeschlossen.

ÖPNV[Bearbeiten]

Neben den Bahnlinien werden im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) die Omnibuslinien von der NEW mobil und aktiv Mönchengladbach (früher NVV mobil und aktiv) betrieben (Mo – Fr ca. 5.00 Uhr bis ca. 23.30 Uhr,Sa ca. 5.30 Uhr bis 0.00 Uhr, So ca. 9.00 Uhr bis ca. 23.30 Uhr). Alle Linien sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) zu benutzen. An den Wochenenden und in den Nächten vor Feiertagen verkehren bis 3.15 Uhr stündlich Nachtbusse auf sechs Linien als Nachtexpress aus den Stadtzentren von Mönchengladbach und Rheydt in die anliegenden Stadtteile.[32]

Luftverkehr[Bearbeiten]

Der Verkehrslandeplatz Mönchengladbach wird hauptsächlich durch die private und gewerbliche Allgemeine Luftfahrt genutzt. Ein Linienverkehr findet gegenwärtig nicht statt. Unweit von Mönchengladbach liegt der überregionale Flughafen Düsseldorf International, der auch Mehrheitsgesellschafter des Mönchengladbacher Flughafens ist. Weitere Anteile hält die Niederrheinische Versorgung und Verkehr AG. Aufgrund der für den Luftverkehr mit größeren Jets zu kurzen Start- und Landebahn von 1.200 m sollte der Flughafen ausgebaut werden um einen erneuten Linienflugbetrieb zu ermöglichen. Zwischenzeitlich wurde das notwendige Erörterungverfahren durchgeführt. Dabei schaffte es die Betreibergesellschaft nicht, einen Bedarf nachzuweisen. Der notwendigen Änderung des Gebietsentwicklungsplanes verweigerte der Regionalrat seine Zustimmung. Auch der Zusammenschluss der 110 wichtigsten Fluggesellschaften in Deutschland BARIG spricht sich nicht für einen Aus- und Neubau des Verkehrslandeplatzes Mönchengladbach aus. Das hierzu notwendige Planfeststellungsverfahren bei der Bezirksregierung Düsseldorf ist inzwischen abgeschlossen. Die Düsseldorfer Flughafengesellschaft will künftig auf einen Ausbau des Mönchengladbacher Flughafens verzichten.[33]

Straßen[Bearbeiten]

Mit dem Automobil ist die Stadt über die Bundesautobahnen A 44 (AachenKassel), A 46 (HeinsbergBestwig) und A 52 (RoermondEssen-Marl) sowie A 61 (VenloLudwigshafen) zu erreichen. Mit dem Autobahnkreuz Mönchengladbach im Nordosten und dem Autobahnkreuz Mönchengladbach-Wanlo im Südosten gibt es zwei Autobahnkreuze im Stadtgebiet. Ferner führen die Bundesstraßen B 57, B 59 und B 230 durch das Stadtgebiet. Die Entfernungen in die umliegenden größeren Städte betragen nach Düsseldorf 30 Kilometer, nach Duisburg 35 Kilometer, nach Krefeld 20 Kilometer, nach Köln 60 Kilometer, nach Aachen 60 Kilometer, nach Venlo in den Niederlanden 35 Kilometer und nach Roermond, ebenfalls in den Niederlanden, 35 Kilometer.

Radverkehr[Bearbeiten]

Mönchengladbach liegt an der EUROGA-Radroute. Die überwiegend flache niederrheinische Landschaft bietet viele Möglichkeiten für Freizeittouren, zum Beispiel entlang der Niers und auf der NiederRheinroute. Beschilderte Routen auf dem Radverkehrsnetz NRW existieren auch in die benachbarten Kreise Viersen, Neuss und Heinsberg sowie bis nach Düsseldorf und Krefeld. Der Ausbau des innerstädtischen Radwegenetzes war in der Vergangenheit Gegenstand politischer Diskussionen[34], soll aber offenbar kurzfristig angegangen werden.[35] Am Hauptbahnhof Rheydt befindet sich eine moderne Radstation, die ein komfortables und sicheres Abstellen von Fahrrädern kombiniert mit weiteren Serviceleistungen ermöglicht. Eine weitere Radstation am Hauptbahnhof Mönchengladbach befindet sich in Planung.[36]

Medien[Bearbeiten]

An der Lüpertzender Straße befindet sich die lokale Radiostation Radio 90,1 Mönchengladbach. Sie ging am 29. September 1990 auf Sendung, am 30. Oktober 1990 wurde die erste Sendung im Rahmen des Bürgerfunkes über die Frequenzen des Senders ausgestrahlt.

Seit dem 19. Januar 2009 sendet der Regionale Fernsehsender CityVision täglich von 16:00 bis 24:00 Uhr auf dem Kabelkanal S18 Nachrichten aus Mönchengladbach und dem Umland. Begonnen wurde Jahre zuvor mit der Ausstrahlung auf öffentlichen Leinwänden, z. B. am Alten Markt, in Krankenhäusern und/oder in Fitnessstudios. In Mönchengladbach wird keine eigene Tageszeitung herausgegeben. Über das lokale und regionale Geschehen berichten die Rheinische Post und die Westdeutsche Zeitung sowie zwei kostenlose, werbefinanzierte Zeitungen, die einmal wöchentlich an alle Haushalte verteilt werden (mittwochs der Stadtspiegel und sonntags der Extra-Tipp am Sonntag). Der Hindenburger ist eine Stadtzeitschrift rund um Lifestyle, Kultur, Freizeit und Gastronomie, die monatlich kostenlos erscheint und neben Auslage in Geschäften auch an Haushalte verteilt wird. Das GURU Magazin mit Ausrichtung auf Gesellschaft und Lifestyle wird an Haushalte direkt verteilt. Seit 1997 gibt es eine Lokalausgabe der Straßenzeitung Fiftyfifty, die von Menschen in sozialer Not verkauft wird und vom Diakonischen Werk Mönchengladbach e. V. herausgegeben wird.

In der seit Dezember 2007 existierenden Online-Bürgerzeitung Mönchengladbach können die Bürger selber unter der Creative Commons Artikel veröffentlichen, Themenschwerpunkt ist die Kommunalpolitik. Kommunalpolitiker nutzen dieses Medium.

In Mönchengladbach befindet sich auch ein Mittelwellensender des AFN, der auf 1143 kHz mit 1 kW Sendeleistung arbeitet. Er verwendet als Sendeantenne einen 45,5 Meter hohen, gegen Erde isolierten Sendemast bei 51°10'2"N 6°23'56"O.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten]

In Mönchengladbach befinden sich die Fachbereiche Oecotrophologie, Sozialwesen, Textil- und Bekleidungstechnik und Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Niederrhein – University of Applied Sciences, deren Sitz sich in Krefeld befindet. Die Fachhochschule wurde 1971 durch Zusammenschluss von zwölf Fach- und Ingenieurschulen, die sich auf mehrere Städte verteilten, gegründet.

In Mönchengladbach befindet sich das gesamte Spektrum an allgemein bildenden und beruflichen Schulen in öffentlicher und in privater Trägerschaft. Insgesamt besitzt die Stadt 95 Schulen von den Grundschulen bis zur Hochschule, darunter auch eine Waldorfschule.

Die Musikschule der Stadt Mönchengladbach bietet eine musikalische Ausbildung von Kindern bis zur Vorbereitung der Aufnahmeprüfung an einer Musikhochschule. Mehr als 4000 Schüler nehmen die Angebote wahr.

Die medicoreha Welsink Akademie führt mit ihren staatlich anerkannten Fachschulen für Physiotherapie und Ergotherapie für 450 Auszubildende die praktische Ausbildung in den Kliniken Maria Hilf durch.[37]

Sport und Freizeit[Bearbeiten]

American Football[Bearbeiten]

Das MG-Wolfpack spielt aktuell in der Verbandsliga NRW und trägt die Heimspiele im Grenzlandstadion aus. Die Footballabteilung ist Teil des American Sports Mönchengladbach e. V.

Bogensport[Bearbeiten]

Der Rheydter Turnverein 1847 e. V. mit seiner Bogensportabteilung ist Mönchengladbachs erfolgreichster Verein im Bogenschießen. Er hat jeweils ein Team in der 1. Bundesliga Nord und in der Regionalliga West. 2008 hat es die Bundesligamannschaft zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in das Bundesligafinale geschafft.

Fußball[Bearbeiten]

Mönchengladbachs größter, bekanntester und erfolgreichster Fußballverein ist Borussia Mönchengladbach. Der Traditionsklub feierte in den 1970er Jahren fünf Deutsche Meisterschaften und zwei UEFA-Cup-Siege. Der Verein spielt in der Bundesliga und trägt seine Heimspiele im Stadion im Borussia-Park aus. Borussias U-23-Mannschaft spielt in der Regionalliga und trägt ihre Heimpartien in der Regel im Grenzlandstadion aus. Der älteste Fußballverein der Stadt ist der 1. FC Mönchengladbach. Aus diesem Verein ging Günter Netzer hervor, der von dort zur Borussia Mönchengladbach wechselte. Der Klub wurde 1894 gegründet und spielt aktuell in der Landesliga. Er ist zudem der älteste Fußballverein im Westdeutschen Fußballverband.

Handball[Bearbeiten]

In der Stadt sind zahlreiche Vereine mit Junioren- und Seniorenteams vertreten. Die aktuell höchstklassige Mannschaft ist die 1. Mannschaft (Männer) der Handballabteilung von Borussia Mönchengladbach, die in der Oberliga Niederrhein aktiv ist. Heimspiele werden in der Jahnhalle ausgetragen. Aus dem Stadtgebiet sind mehrere Mannschaften ebenfalls in der Verbandsliga vertreten (Frauen: Rheydter TV 1847, Tschft Lürrip; Herren: Tschft Lürrip).

Hockey[Bearbeiten]

Der Gladbacher HTC spielt in der Feldhockey-Bundesliga. Der Rheydter Spielverein spielt in der 2. Feldhockey-Bundesliga.[38] Der Gladbacher HTC wurde 2002 deutscher Meister und trägt die Heimspiele auf der vereinseigenen Anlage oder im Warsteiner HockeyPark aus. Dort fand vom 6. bis 17. September 2006 die Feldhockey-Weltmeisterschaft der Herren 2006 statt. Der Rheydter Spielverein ist der älteste Hockeyverein in Mönchengladbach, er wurde 2001 der bislang letzte Deutsche Pokalsieger. Er trägt seine Spiele auf dem eigenen Kunstrasenplatz am Grenzland-Stadion aus. Der RSV war am Ende der Saison 2008/09 in die 1. Bundesliga aufgestiegen.

Judo[Bearbeiten]

Der 1. Judo-Club Mönchengladbach ist derzeit der stärkste Judoverein am Niederrhein. Die Frauenmannschaft kämpft seit 2000 in der 1. Bundesliga, die Männermannschaft stieg 2008 in die 1. Bundesliga auf. Der bekannteste Judoka des 450 Mitglieder zählenden Vereins ist der dreifache Olympiateilnehmer Andreas Tölzer.

Trabrennsport[Bearbeiten]

Auf der Trabrennbahn Mönchengladbach veranstaltet der „Verein zur Förderung des Rheinischen Trabrennsportes e. V.“ (bis Ende 2007 „Trabrennverein Mönchengladbach e. V.“) regelmäßig Trabrennen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Theater und Musik[Bearbeiten]

Die Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach bieten Oper, Operette, Musical und Schauspiel in den Theaterhäusern beider Städte. Das Kooperationstheater wurde 1950 gegründet. Das begleitende Orchester der Bühnen sind die „Niederrheinischen Sinfoniker“, die auch Sinfoniekonzerte geben.

Ferner gibt es das „BIS“ im ehemaligen Museum auf der Bismarckstraße, ein Zentrum für alle Arten von Kultur, so auch Malerei, Jazz und zeitgenössische Musik, „Die Spindel“, eine Kleinkunstbühne im Don Antonio (Haus Ohlenforst), „Das Rote Krokodil“, eine Kleinkunstbühne im Stadtteil Wickrath und den „Theater Spielplatz“, Mönchengladbachs kleinste Bühne. Sie bietet Kabarett, Theater und Literatur und befindet sich in Rheydt.

Die „MusicCommunity MG“ ist ein loser Zusammenschluss von Veranstaltern und Kulturförderern in Kooperation mit dem Fachbereich Weiterbildung und Musik der Stadt Mönchengladbach. Jährlich werden auf zehn Veranstaltungen Künstler aus dem Bereich der Popularmusik gefördert. Mit den zweitägigen Musikfestivals citymovement indoor (2006) und dem citymovement outdoor (2007) hat die MusicCommunity MG die Tradition des größten Umsonst- und Draußen-Festivals der Region wieder aufgenommen. Einen weiteren Neuanfang des Umsonst- und Draußen-Festivals am Platz der Republik gibt es seit 2009 unter dem Namen „Horst-Festival“ unter der Organisation des AStA der HSNR.

Mönchengladbacher Musikgruppen mit internationalen Erfolgen waren in den 1970er Jahren die Krautrock Band Wallenstein und Anfang bis Mitte der 1990er Jahre die Rockband Sun. Zwischen 1985 und 1991 galt die Jazz-Rock-Pop Band „Newtation“ als regional erfolgreich. Bundesweit bekannt ist EA80, eine der ältesten deutschen Punkbands, die Hard Rock-Band Motorjesus und der Rapper Eko Fresh.

Museen[Bearbeiten]

Mönchengladbach, Museum Abteiberg

Stolpersteine[Bearbeiten]

Am 27. Januar 2006 hat Gunter Demnig im Stadtteil Odenkirchen die ersten drei Stolpersteine in Mönchengladbach verlegt. Bis November 2013 waren es im ganzen Stadtgebiet 241 Stolpersteine.[40]

Bauwerke[Bearbeiten]

  • 10. Jahrhundert Kloster Neuwerk (Mönchengladbach), Mönchengladbach-Neuwerk, erbaut
  • 11. Jahrhundert: Katholische Pfarrkirche St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen
  • Anfang 12. Jahrhundert: (Krypta)des Münster St. Vitus, Mönchengladbach-Stadtmitte, 1228–1239 (Langhaus) und 1256–1277 (Chor, entworfen von Meister Gerhard)
  • Anfang 15. Jahrhunderts: Dicker Turm, Mönchengladbach-Stadtmitte, Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung, heute Bezirksarchiv der Bruderschaften
  • 1469–1533: Katholische Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt, Mönchengladbach-Stadtmitte, Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg
  • 1558–1570: Schloss Rheydt, Mönchengladbach-Rheydt, Herrenhaus erbaut, entworfen von Maximilian Pasqualini, Umbau zum Gästehaus von Joseph Goebbels durch Emil Fahrenkamp während der NS-Zeit, heute Museum
  • Anfang 17. Jahrhundert: St. Vith, Mönchengladbach-Stadtmitte, ehemaliges Gästehaus der Abtei, heute Gaststätte
  • 17. Jahrhundert: Huppertzhof, Mönchengladbach-Uedding, Hofanlage, heute Wohnsitz und Atelier des namhaften Bildhauers Heinz Mack
  • 1663–1705: Rathaus Abtei (ursprünglich Benediktinerkloster), Mönchengladbach-Stadtmitte, Wiederaufbau 1950
  • 1734: Torhaus der Burg Odenkirchen, Mönchengladbach-Odenkirchen
  • 1746–1772: Schloss Wickrath, Mönchengladbach-Wickrath, erbaut durch die Baumeister Francois und Matthieu Soiron
  • 1755–1757: Evangelische Pfarrkirche, Mönchengladbach-Odenkirchen, entworfen von Francois Soiron
  • 18. Jahrhundert: Hensenbrauerei, Mönchengladbach-Waldhausen
  • 18. Jahrhundert: Schriefersmühle, Mönchengladbach-Rheindahlen, ehemals Windmühle
  • 18. Jahrhundert: Haus Zoppenbroich, Mönchengladbach-Rheydt als Wasserschloss
  • Ende 18. Jahrhundert: Abtshof, Mönchengladbach-Neuwerk, heute Restaurant und Gelände für Pferdesport
  • 1853–1855: Katholische Pfarrkirche St. Marien, Mönchengladbach-Rheydt, entworfen von Vincenz Statz, Wiederaufbau und Umbau durch Alfons Leitl nach dem Zweiten Weltkrieg
  • 1855: Gladbacher Aktienspinnerei und -weberei, ein „Industrieschloss“, heute Teil des Berufskollegs für Technik und Medien am Platz der Republik
  • 1864–1866: Evangelische Friedenskirche (heute Wohnhaus), Mönchengladbach-Rheydt-Geneicken, entworfen von Maximilian Nohl
  • 1889–1891: Katholische Pfarrkirche St. Laurentius, Mönchengladbach-Odenkirchen, entworfen durch Franz Schmitz
  • 1894–1896: Rathaus Rheydt, Mönchengladbach-Rheydt, nach einem Entwurf von Robert Neuhaus
  • 1896: Katholische Brandtskapelle St. Aloysius, Mönchengladbach-Waldhausen, eingeweiht 1896, erbaut von Franz Brandts, entworfen von Regierungsbaumeister a. D. Anton Peter Neu
  • 1899–1902: Evangelische Hauptkirche Rheydt, Mönchengladbach-Rheydt, nach einem Entwurf von Johannes Otzen
  • 1902–1903: Kaiser-Friedrich-Halle, Mönchengladbach-Stadtmitte, entworfen von Friedrich W. Werz und Paul Huber, mehrfach ausgebrannt und wiederhergestellt
  • 1903–1904: Hardterwald-Klinik, Mönchengladbach-Hardt, eine Zuwendung an die Stadt von Louise Gueury
  • 1903–1905: Katholische Pfarrkirche St. Josef, Mönchengladbach-Rheydt, entworfen von Josef Kleesattel
  • 1907–1909: Wasserturm an der Viersener Straße, Mönchengladbach-Stadtmitte, nach einem Entwurf von Otto Greiß (1876–1945)
  • 1926–1928: St. Kamillus Asthmakrankenhaus mit Kirche und Kloster, Mönchengladbach-Dahl, entworfen von Dominikus Böhm
  • 1928–1930: Stadthalle Rheydt, Mönchengladbach-Rheydt, entworfen von Walter Fischer, Hans Poelzig und Max Littmann, Umbau 1982–1984, entworfen von HPP
  • 1930: Pfarrkirche St. Franziskus, Mönchengladbach-Rheydt-Geneicken, entworfen von Dominikus Böhm
  • 1933: Pfarrkirche St. Peter, Mönchengladbach-Waldhausen, entworfen von Clemens Holzmeister
  • 1933–1935: Katholische Pfarrkirche St. Elisabeth, Mönchengladbach-Eicken, entworfen durch Herrmann Schagen
  • 1938–1955: Berufsschule, Mönchengladbach-Rheydt-Mülfort, entworfen von Emil Fahrenkamp
  • 1957–1959: Schauspielhaus, Mönchengladbach-Stadtmitte, 2012 abgerissen,[41] entworfen von Paul Stohrer
  • 1969: Pahlkebad, Mönchengladbach-Rheydt, benannt nach Emil Pahlke (1889–1893 Oberbürgermeister von Rheydt), seit Januar 2008 wegen Sanierungsbedarf geschlossen, seit April 2008 unter Denkmalschutz; die Wiedereröffnung des renovierten Schwimmbades erfolgte am 31. März 2012.
  • 1972–1982: Museum Abteiberg, Mönchengladbach-Stadtmitte, nach einem Entwurf von Hans Hollein
  • 2002–2004: Stadion im Borussia-Park im Nordpark, entworfen von der Planungsgruppe B
  • 2005: Warsteiner HockeyPark
  • Evangelische Pfarrkirche, Mönchengladbach-Wickrathberg
  • Nonnenmühle, Mönchengladbach-Lürrip, ehem. Mühle
  • Vitusbad in der City Ost, nachdem das ehemalige Zentralbad am 23. Juli 2001 durch einen Großbrand zerstört wurde
  • Volksbad im Volksgarten
  • Wasserschloss Haus Horst, Mönchengladbach-Giesenkirchen, 1853 weitgehend erneuert

Parks in Mönchengladbach[Bearbeiten]

Sonstige Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Februar/März: Rosenmontag: Rathaussturm in Rheydt/Veilchendienstagszug
  • April: Kappesfest (Handwerkermarkt) in Rheindahlen
  • Mai: Ensemblia (Zwei-Jahres-Rhythmus)
  • Sommer: Chor- und Orchesterkonzerte in der Konzertmuschel
  • Juni: Fest am See in Wickrath, Turmfest in Rheydt
  • Fünf-Kontinente-Weltmusikfestival (Zwei-Jahres-Rhythmus)
  • Juli: „Eine-Stadt-Fest“
  • August: Sommermusik Schloss Rheydt, Open Air Konzertreihe mit Klassik, Jazz, Swing und Popmusik.[42]
  • September: Rheydter Blumenwoche mit Verleihung der Goldenen Blume von Rheydt alle zwei Jahre, Straßenjazz-Festival,
  • Stadtschützenfest Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften
  • Oktober: Jazz in der Kirche (Zwei-Jahres-Rhythmus)
  • November: Nachtaktiv – Mönchengladbacher Kulturnacht (Zwei-Jahres-Rhythmus)
  • Dezember: Weihnachtsmarkt
  • Jüdische Kulturtage im Rheinland Beteiligung an allen Projekten (2002; März 2007)

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Einige der in Mönchengladbach geborenen Persönlichkeiten haben national oder international Bekanntheit und Anerkennung erlangt. Die international bekanntesten Mönchengladbacher dürften der Ingenieur Hugo Junkers und die ehemaligen Formel-1-Fahrer Nick Heidfeld und Heinz-Harald Frentzen sein. Der Minister für Propaganda und Volksaufklärung während der Zeit des Nationalsozialismus Joseph Goebbels wurde in Rheydt geboren. Zu den national bekannten Persönlichkeiten zählen unter anderem der ehemalige Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen Franz Meyers, der Tierfilmer Heinz Sielmann, der Kabarettist Volker Pispers, der Autor Walter Moers und der Opernsänger Hermin Esser.

Literatur[Bearbeiten]

  • Literatur von Mönchengladbach im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  •  Ernst Brasse: Geschichte der Stadt und Abtei Gladbach und Urkunden und Regesten zur Geschichte der Stadt und Abtei Gladbach. Unveränderter Nachdruck der Ausgabe M.Gladbach 1914–1926. Antiquariat am St. Vith, Mönchengladbach.
  •  Robert Lünendonk: Auf den Spuren des Gladbachs und seiner Mühlen. Beiträge zur Geschichte der Stadt Mönchengladbach. Klartext Verlag, Essen 2008, ISBN 978-3-8375-0030-1.
  •  Peter Norrenberg: Geschichte der Pfarreien des Dekanates M.Gladbach. Unveränderter Nachdruck,. Antiquariat am St. Vith, Mönchengladbach, 2005, Köln 1889.
  •  Doris Schilly: Mitten unter uns. Jüdisches Leben in Mönchengladbach. Sutton Verlag, Erfurt 2006, ISBN 978-3-89702-984-2.
  •  Heinrich Silbergleit: Preußens Städte – Denkschrift zum 100-jährigen Jubiläum der Städteordnung vom 19. November 1808. Hrsg. im Auftrag des Vorstandes des Preußischen Städtetages, Berlin 1908.
  •  Erich Keyser, Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages (Hrsg.): Rheinisches Städtebuch. Band III 3. Teilband aus „Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte“, Stuttgart 1956.
  •  Rudolph Wiedemann: Geschichte der ehemal. Herrschaft und des Hauses Odenkirchen. Nachdruck mit einem Vorwort von Norbert Bude,. Antiquariat am St. Vith, 2008, Odenkirchen 1879.
  •  Laurentiusbote. Odenkirchen.
  •  Wolfgang Löhr mit Unterstützung der Sparkassenstiftung für Kunst und Wissenschaft, der Reiners-Stiftung GmbH und der Josef und Hilde Wilberz-Stiftung (Hrsg.): Loca Desiderata, Mönchengladbacher Stadtgeschichte. 1, Rheinland-Verlag- und Betriebsgesellschaft des Landschaftsverbandes Rheinland, Abtei Brauweiler, 50259 Pulheim 1994, ISBN 3-7927-1375-6.
  •  Wolfgang Löhr mit Unterstützung der Sparkassenstiftung für Kunst und Wissenschaft, der Reiners-Stiftung GmbH und der Josef und Hilde Wilberz-Stiftung (Hrsg.): Loca Desiderata, Mönchengladbacher Stadtgeschichte. 2, Rheinland-Verlag- und Betriebsgesellschaft des Landschaftsverbandes Rheinland, Abtei Brauweiler, 50259 Pulheim 1999, ISBN 3-7927-1801-4.
  •  Wolfgang Löhr mit Unterstützung der Sparkassenstiftung für Kunst und Wissenschaft, der Reiners-Stiftung GmbH und der Josef und Hilde Wilberz-Stiftung (Hrsg.): Loca Desiderata, Mönchengladbacher Stadtgeschichte. 3.1, Rheinland-Verlag- und Betriebsgesellschaft des Landschaftsverbandes Rheinland, Abtei Brauweiler, 50259 Pulheim 2003, ISBN 3-7927-1883-9.
  •  Wolfgang Löhr mit Unterstützung der Sparkassenstiftung für Kunst und Wissenschaft, der Reiners-Stiftung GmbH und der Josef und Hilde Wilberz-Stiftung (Hrsg.): Loca Desiderata, Mönchengladbacher Stadtgeschichte. 3.2, Rheinland-Verlag- und Betriebsgesellschaft des Landschaftsverbandes Rheinland, Abtei Brauweiler, 50259 Pulheim 2003, ISBN 3-87448-265-0.
  •  Margit Sollbach-Papeler (Hrsg.): Mönchengladbach und Rheydt 1939–1945: Alltag unter Bomben. Lesezeichenverlag, Hagen 1997, ISBN 3-930217-17-1.
  •  Christoph Nohn: Auftakt zur Gladbacher Geschichte. Die Gründungsgeschichte der Abtei Gladbach und das politische Spannungsfeld Lotharingiens im 9. und 10. Jahrhundert. Klartext Verlagsgesellschaft mbH, Essen 2011, ISBN 3-8375-0510-3.
  •  Robert Lünendonk, Christian Wolfsberger (Hrsg.): Die Niers und ihre Mühlen. Von der Quelle bis Neuwerk. 1 Auflage. Klartext Medienwerkstatt GmbH, Essen, Mönchengladbach November 2012, ISBN 978-3-8375-0741-6.
  •  Rüdiger Pongs, Christian Wolfsberger (Hrsg.): Die Gladbacher Stadtbefestigung. Die Verteidigungsanlagen in Gladbach vom befestigten Münsterberg bis zur Fortifikation des Dreißigjährigen Krieges. Klartext Medienwerkstatt GmbH, Essen, Mönchengladbach 7. August 2014, ISBN 978-3-8375-1101-7.
Bildbände
  •  Christian Wolfsberger, Ilona Gerhards: Mönchengladbach so wie es war. Droste Verlag GmbH, Düsseldorf 2010, ISBN 978-3-7700-1384-5.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mönchengladbach – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Mönchengladbach – Quellen und Volltexte
 Wikinews: Mönchengladbach – in den Nachrichten
 Wiktionary: Mönchengladbach – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikivoyage: Mönchengladbach – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 3. September 2014. (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 291.
  3. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 3. September 2014.
  4. Geografische Angaben. Stadt Mönchengladbach. 6. Januar 2010. Abgerufen am 14. März 2010.
  5. BürgerZeitung MG, 9. Mai 2012: Interview
  6. Dieter Weber: Vier Bezirke bei der Kommunalwahl. RP ONLINE GmbH. 23. Januar 2009. Abgerufen am 10. März 2010.
  7. Wolfgang Löhr: Loca Desiderata: Mönchengladbacher Stadtgeschichte. Band 1. Rheinland-Verlag- und Betriebsgesellschaft des Landschaftsverbandes Rheinland, Abtei Brauweiler, 50259 Pulheim 1994, ISBN 3-7927-1375-6, S. 139
  8. Christian Lingen: Spektakuläre Funde an Schloss Rheydt. Abgerufen am 8. November 2011.
  9. Wolfgang Löhr: Loca Desiderata: Mönchengladbacher Stadtgeschichte. Band 1. Rheinland-Verlag- und Betriebsgesellschaft des Landschaftsverbandes Rheinland, Abtei Brauweiler, 50259 Pulheim 1994, ISBN 3-7927-1375-6, S. 157
  10. Kurt Baltus: Die Mairien (Bürgermeistereien) im Département de la Roër in den Jahren 1806–1813 (PDF; 23 KB) Abgerufen am 29. Januar 2009.
  11. Rheinische Post: Wie der Krieg aus Mönchengladbach eine Stadt der Trümmer machte.
  12. Heinz-Josef Katz: Kriegsgefangenen-Lager. Abgerufen am 12. November 2011.
  13. Wilhelm Niepoth: Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen, Germany). In: Global Anabaptist Mennonite Encyclopedia Online (englisch)
  14.  Wolfgang Löhr: Mennoniten in Mönchengladbach. In: Mennonitische Geschichtsblätter. 57, Weierhof (Pfalz) 2000, S. 89 ff..
  15. Auswirkungen der Reformation. Stadt Mönchengladbach, abgerufen am 6. August 2011.
  16. www.kirche-in-moenchengladbach.de
  17. Christadelphian-Gemeinde Rheinland: Standorte (Internetauftritt der Christadelphian Gemeinde, aufgerufen am 27. November 2011)
  18. Homepage
  19. http://blog.zeit.de/joerglau/2011/10/13/einladung-zum-paradies-wie-die-salafisten-in-monchengladbach-scheiterten_5144
  20.  Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.
  21. IT.NRW – Zentralbereich 14 "Informationsdienste, Public Relations": Bevölkerung im Regierungsbezirk Düsseldorf. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW). Abgerufen am 14. März 2010.
  22. Ergebnisse der Kommunalwahlen von 1946 bis 2004. Innenministerium Nordrhein-Westfalen. Abgerufen am 3. September 2009.
  23.  Ralf Jüngermann: Die CDU sucht neue Freunde. Opposition war gestern, die Christdemokraten können wieder gestalten. Zumindest theoretisch. Faktisch sind sie zwar als stärkste Fraktion gefordert, ab sofort im Rat nach Mehrheiten zu fahnden. Tatsächlich sind die Optionen rar.. In: Rheinische Post. Mönchengladbacher Stadtpost. Nr. 91, Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH, Mönchengladbach 19. April 2013, S. C 2.
  24. http://wep.itk-rheinland.de/prod/eukw_2014/05116000/html5/Ratswahl_Gemeinde_Gesamtergebnis.html
  25. Kommunalwahl 1999 – Endgültige Ergebnisse der Wahl der Räte der kreisfreien Städte und der Kreistage der Kreise – 116 Krfr. Stadt Mönchengladbach. Innenministerium Nordrhein-Westfalen. Abgerufen am 3. September 2009.
  26. Kommunalwahlen 1999 – Wahl der Oberbürgermeister(innen) der kreisfreien Städte und der Landräte/innen der Kreise – 116 Krfr. Stadt Mönchengladbach. Innenministerium Nordrhein-Westfalen. Abgerufen am 3. September 2009.
  27. Kommunalwahlen 2004 – Wahl der Räte der kreisfreien Städte und der Kreistage der Kreise – 116 Krfr. Stadt Mönchengladbach. Innenministerium Nordrhein-Westfalen. Abgerufen am 3. September 2009.
  28. Kommunalwahlen 2004 – Wahl der Oberbürgermeister(innen) der kreisfreien Städte und Landräte/innen der Kreise – 116 Krfr. Stadt Mönchengladbach. Innenministerium Nordrhein-Westfalen. Abgerufen am 3. September 2009.
  29. Kommunalwahlen 2009 -Wahl der Räte der kreisfreien Städte und der Kreistage der Kreise – Kreisfreie Stadt Mönchengladbach. Innenministerium Nordrhein-Westfalen. Abgerufen am 3. September 2009.
  30. Kommunalwahlen 2009 – Wahl der Oberbürgermeister(innen) der kreisfreien Städte und Landräte/innen der Kreise – Kreisfreie Stadt Mönchengladbach. Innenministerium Nordrhein-Westfalen. Abgerufen am 3. September 2009.
  31. Schulden-Ranking der 103 kreisfreien Städte in Deutschland. Haushaltssteuerung.de. Abgerufen am 19. September 2014.
  32. Mit Sicherheit schnell am Ziel. Die sechs Linien vom NACHTEXPRESS (PDF; 192 KB) NVV AG. Abgerufen am 29. Januar 2009.
  33. Das Aus für den Flughafen. Rheinische Post Online. Abgerufen am 2. März 2010.
  34. Stadt will Radwegenetz ausbauen. Rheinische Post Online. Abgerufen am 27. August 2011.
  35. Fußgängerzone: Busse nur noch bergauf. Rheinische Post Online. Abgerufen am 5. Mai 2014.
  36. Regionalrat: Grünes Licht für die Radstation. Rheinische Post Online. Abgerufen am 4. April 2014.
  37. medicoreha Welsink Akademie
  38. Marcus Giesenfeld: Hockey: RSV-Feier durch die Nacht. W. Girardet GmbH & Co. KG. 5. Juli 2009. Abgerufen am 17. Oktober 2012.
  39. E. V. Altes Zeughaus Mönchengladbach, abgerufen am 7. Februar 2013
  40. http://www.moenchengladbach.de/index.php?id=stolpersteine#top
  41. http://www.rp-online.de/niederrhein-sued/moenchengladbach/nachrichten/einkaufs-sonntag-im-zeichen-des-abrisses-1.3065051 Abgerufen am 14. November 2012
  42. Sommermusik Schloss Rheydt. Pressebüro Sommermusik Schloss Rheydt. Abgerufen am 4. September 2013.