Mönchenholzhausen

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Mönchenholzhausen führt kein Wappen
Mönchenholzhausen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Mönchenholzhausen hervorgehoben
50.96888888888911.154444444444260Koordinaten: 50° 58′ N, 11° 9′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Weimarer Land
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Grammetal
Höhe: 260 m ü. NHN
Fläche: 19,38 km²
Einwohner: 1540 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 79 Einwohner je km²
Postleitzahl: 99198
Vorwahlen: 036203 und 036209 HaynVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: AP, APD
Gemeindeschlüssel: 16 0 71 057
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Erfurter Str. 18
99198 Mönchenholzhausen
Webpräsenz: www.vg-grammetal.de
Bürgermeister: Werner Nolte
Lage der Gemeinde Mönchenholzhausen im Landkreis Weimarer Land
Mönchenholzhausen Nohra Nauendorf Vollersroda Hetschburg Frankendorf Ilmtal-Weinstraße Ködderitzsch Ettersburg Daasdorf a. Berge Kleinobringen Rannstedt Ilmtal-Weinstraße Obertrebra Ballstedt Rohrbach Heichelheim Hammerstedt Isseroda Oettern Eberstedt Ramsla Kleinschwabhausen Wiegendorf Kiliansroda Wohlsborn Bad Sulza Mechelroda Ilmtal-Weinstraße Sachsenhausen Ottstedt a. Berge Ilmtal-Weinstraße Ilmtal-Weinstraße Bad Sulza Leutenthal Kapellendorf Bechstedtstraß Großheringen Lehnstedt Schwerstedt Ilmtal-Weinstraße Umpferstedt Buchfart Bad Sulza Großobringen Döbritschen Rittersdorf Hohenfelden Neumark Bad Sulza Hopfgarten Ilmtal-Weinstraße Bad Sulza Niedertrebra Troistedt Krautheim Vippachedelhausen Tonndorf Bad Sulza Schmiedehausen Kromsdorf Ilmtal-Weinstraße Großschwabhausen Niederzimmern Mellingen Klettbach Ilmtal-Weinstraße Nohra Mönchenholzhausen Berlstedt Buttelstedt Magdala Kranichfeld Saaleplatte Apolda Bad Berka BlankenhainKarte
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Mönchenholzhausen ist eine Gemeinde im Westen des Landkreises Weimarer Land und Teil der Verwaltungsgemeinschaft Grammetal.

Geographie[Bearbeiten]

Mönchenholzhausen liegt zwischen Weimar und Erfurt an der Bundesstraße 7 im Thüringer Becken. Südlich tangiert in unmittelbarer Nähe die Bundesautobahn 4 die Fluren der Nachbargemeinden.

Geschichte[Bearbeiten]

Kirche in Mönchenholzhausen
Monument an der B7 auf halbem Weg zu Utzberg: Am 16. Oktober 1808 nach dem Erfurter Fürstenkongress verabschiedeten sich Napoleon I. und Zar Alexander I. an dieser Stelle
Kirche im Ortsteil Sohnstedt

Mönchenholzhausen wurde 876 erstmals urkundlich erwähnt. 1343 hieß es Moncheholizhausen. Die Gemeinde Mönchenholzhausen besteht aus den Ortsteilen Mönchenholzhausen, Eichelborn, Hayn, Obernissa und Sohnstedt. Am 19. Mai 1974 erfolgte der Zusammenschluss der fünf Ortschaften. Urkundliche Ersterwähnung der einzelnen Ortsteile: 876 Mönchenholzhausen, 1143 Eichelborn, 1217 Sohnstedt, 1316 Obernissa, 1322 Hayn.

Im Mittelalter gehörten die Dörfer (ohne Eichelborn und Hayn) zur Grafschaft Vieselbach, welche ab 1343 zum Gebiet der Stadt Erfurt gehörte. 1802 kam Mönchenholzhausen mit dem Erfurter Gebiet zu Preußen und zwischen 1807 und 1813 zum französischen Fürstentum Erfurt. Mit dem Wiener Kongress kam der Ort 1815 mit dem Amt Azmannsdorf zum Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach, zu dessen Verwaltungsbezirk Weimar er ab 1850 gehörte.[2]

In Mönchenholzhausen wird immer drei Tage nach der Sommersonnenwende, am Johannistag, ein „Grasekönig“ durch den Ort geführt und dann in den Vieselbach gestürzt.[3]

→ Siehe auch St. Peter und Paul (Mönchenholzhausen)

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Mönchenholzhausen besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Bürgermeister als Vorsitzender.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[4]

Wahl FF Hayn FWG Gesamt
2014 1 11 12 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeister von Mönchenholzhausen ist Werner Nolte der am 24. Februar 2013 gewählt wurde.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Wichtige Unternehmen[Bearbeiten]

Die Techniker Krankenkasse betreibt seit 1992 ein Bildungszentrum in Hayn.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mönchenholzhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung der Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften nach Geschlecht in Thüringen (Hilfe dazu)
  2. Orte des Verwaltungsbezirks Weimar im Gemeindeverzeichnis 1900
  3. Kirchbau- und Heimatverein Mönchenholzhausen [1]
  4. Der Landeswahlleiter Thüringen: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen