Mönsheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Mönsheim
Mönsheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Mönsheim hervorgehoben
48.8644444444448.8647222222222432Koordinaten: 48° 52′ N, 8° 52′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Enzkreis
Höhe: 432 m ü. NHN
Fläche: 16,78 km²
Einwohner: 2663 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 159 Einwohner je km²
Postleitzahl: 71297
Vorwahl: 07044
Kfz-Kennzeichen: PF
Gemeindeschlüssel: 08 2 36 039
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Pforzheimer Straße 1
71297 Mönsheim
Webpräsenz: www.moensheim.de
Bürgermeister: Thomas Fritsch
Lage der Gemeinde Mönsheim im Enzkreis
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Über dieses Bild

Mönsheim ist eine Gemeinde im Enzkreis in Baden-Württemberg. Sie liegt im Heckengäu jeweils etwa 15 Kilometer von Pforzheim, Mühlacker und Leonberg entfernt.

Geografie[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zur Gemeinde Mönsheim gehören das Dorf Mönsheim, Schloss und Gehöft Obermönsheim und die Höfe Grenzbachhof und Lerchenhof. Im Gemeindegebiet liegt die Wüstung Friedrichshof.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Mönsheim wurde im Jahre 1140 erstmals urkundlich erwähnt. 1339 kam es durch Graf Ulrich III. an Württemberg. Nach einem kurzen Zwischenspiel, in der das Kloster Maulbronn seit 1411 die Herrschaft hatte, gehört der Ort seit 1442 endgültig zu Württemberg. 1645 wurde die Diepoldsburg von den Franzosen niedergebrannt, nur der ehemalige Bergfried blieb stehen.

Bei der Schaffung von Landkreisen in Württemberg 1809 wurde Mönsheim dem Landkreis Leonberg zugeordnet. Die Kommunalreform führte 1972 zur Zugehörigkeit zum Enzkreis.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1645: 286
  • 1950: 1200
  • 2005: 2792

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten]

Die Appenbergschule, heute eine Grund-, Haupt- und Werkrealschule geht in ihrer Tradition bis auf das Jahr 1540 zurück.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Wahrzeichen des Ortes ist der 22 Meter hohe steinerne Turm aus dem 13. Jahrhundert. Der ehemalige Bergfried ist der letzte erhaltene Rest der ehemaligen Diepoldsburg.
  • Die Nikolauskirche wurde im 11. Jahrhundert erbaut und erhielt im 14. Jahrhundert ihre jetzige Form.
  • Schloss Hohengeissberg, auch "Schloss Obermönsheim" genannt, ist ein bewohntes Schloss der Freiherren von Gaisberg. Norman von Gaisberg betreibt die Forst um Mönsheim. Freiherr Eduard von Phull-Rieppurr starb auf Schloss Obermönsheim.
  • Aus dem 15. Jahrhundert stammt die Alte Kelter, die später bis 1966 als Schulgebäude diente.


Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 554–555

Literatur[Bearbeiten]

  • Gustav Hoffmann u. Karl Seeger: Chronik der Gemeinde Mönsheim. Hrsg. von der Gemeinde Mönsheim, Mönsheim 1984

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mönsheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien