Mönsterås (Gemeinde)

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Gemeinde Mönsterås
Wappen der Gemeinde Mönsterås Lage der Gemeinde Mönsterås
Wappen Lage in Kalmar län
Basisdaten
Provinz (län): Kalmar län
Historische Provinz (landskap): Småland
Hauptort: Mönsterås
SCB-Code: 0861
Einwohner: 12.804 (31. Mär. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 21,3 Einwohner/km²
Fläche: 602,0 km² (1. Jan. 2011)[2]
Website: www.monsteras.se

Mönsterås ist eine Gemeinde (schwedisch kommun) in der schwedischen Provinz Kalmar län und der historischen Provinz Småland. Der Hauptort der Gemeinde ist Mönsterås.

Geographie[Bearbeiten]

Die Landschaft der Gemeinde ist durch eiszeitliche Moränen geprägt, an die sich die Verkehrswege anpassen. Die Ostseeküste ist hier sehr zerklüftet und erstreckt sich über ungefähr 150 Kilometer. Zur Gemeinde gehören mehr als 300 Inseln, die größer als ein viertel Hektar sind, und unzählige Felskuppeln, die aus dem Wasser ragen. Es gibt drei Naturreservate – Kungsholmen, Lövö und Vållö. Die größten Flüsse sind der 220 km lange Emån und der 125 km lange Alsterån.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Forstwirtschaft, Papierindustrie und Landwirtschaft waren lange Zeit die dominierenden Wirtschaftszweige. Diese sind weiterhin von Bedeutung, doch es gibt auch Firmen in anderen Branchen, die heute einen wichtigen Einfluss haben.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Neben dem Hauptort Mönsterås gibt es folgende Sehenswürdigkeiten.

Pataholm[Bearbeiten]

Diese Siedlung ist ein gut erhaltener Küstenort, der heute noch genau wie im 19. Jahrhundert aussieht. Pataholm entstand im 17. Jahrhundert als Handelsplatz und war lange Zeit eine bedeutende Werft für schwedische Segelschiffe. Vor der Gemeindereform von 1971 war Pataholm Schwedens kleinste Minderstadt (köping). Nicht weit entfernt liegt mit Gut Strömsrum Schwedens ältestes erhaltenes Holzschloss.

Dämmans Leuchtturm[Bearbeiten]

Dieser Leuchtturm steht mitten im Sund von Kalmar. Das Fundament und der untere Teil bestehen aus Granit, der 1873 von der Insel Blå Jungfrun herangeschafft wurde. Nach seiner Außerdienststellung 1969 wurde der Leuchtturm zu einem Hotel mit Restaurant umgewandelt.

Klosterruine Kronobäck[Bearbeiten]

Die Ruine des Klosters Kronobäck liegt etwa einen Kilometer südlich von Mönsterås. Das Gebäude entstand etwa 1290 als Hospital, und 1482 wurde es von Mönchen des Johanniterordens zu einem Kloster umgewandelt. Dabei übernahmen die Mönche die Verpflichtung, kranken Menschen zu helfen. In der Regierungszeit von Gustav Wasa wurde der religiöse Teil stillgelegt und das Gebäude war bis 1529 wieder Hospital, das danach verfiel. Ab etwa 1940 begann man mit der Freilegung der Ruine, und heute findet jedes Jahr ein Mittelalterfest statt.

Orte[Bearbeiten]

Folgende Orte sind Ortschaften (tätorter):

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mönsterås – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung nach Reich, Provinzen und Gemeinden am 31. März 2013
  2. Statistiska centralbyrån: Kommunarealer den 1 januari 2011