Möpkenbrot

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Möppkenbrot frisch aufgeschnitten (oben) und mit Zwiebeln gebraten (unten).

Möpkenbrot (auch Möppkenbrot) ist eine Kochwurst mit Cerealien.

Die Hauptzutaten sind Speck, Schweinemaske, Schweineschwarte, Schweineblut und Roggenschrot oder Weizenmehl. Zur Vorbereitung pökelt man die Masken und gart sie in Wasser. Der Speck wird klein gewürfelt und blanchiert. Im Anschluss daran zerkleinert man die noch warmen Masken mit den Schwarten, dem Blut und Zwiebeln zu einem feinen Brei. Die Speckwürfel würzt man typischerweise mit Nitritpökelsalz, Pfeffer, Gewürznelken, Piment, Muskat und Majoran, und hebt sie unter den Brei. Zum Abschluss bindet man diesen mit dem Mehl bzw. Schrot und formt die Masse zu Kugeln bzw. Laiben ähnlich von Brot. Diese werden in heißem Wasser gegart und vor dem Verzehr abgekühlt. Besonders im westfälischen Land wird Möpkenbrot traditionell mit Rübenkraut gegessen.

Die ostwestfälische Variante wird Wöpkenbrot genannt, durch seine Zubereitung mit Schrot erinnert es an den Westfälischen Panhas. Wöpkenbrot wird oftmals zusammen mit Stippgrütze serviert.

Ähnliche Produkte[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Hermann Koch, Martin Fuchs: Die Fabrikation feiner Fleisch- und Wurstwaren. Deutscher Fachverlag, 23.Aufl., Frankfurt 2013, ISBN 978-3-8664-1187-6