Mühlheim am Main

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Mühlheim am Main
Mühlheim am Main
Deutschlandkarte, Position der Stadt Mühlheim am Main hervorgehoben
50.1256944444448.83103Koordinaten: 50° 8′ N, 8° 50′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Offenbach
Höhe: 103 m ü. NHN
Fläche: 20,67 km²
Einwohner: 27.475 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 1329 Einwohner je km²
Postleitzahl: 63165
Vorwahl: 06108
Kfz-Kennzeichen: OF
Gemeindeschlüssel: 06 4 38 008
Stadtgliederung: 3 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Friedensstraße 20
63165 Mühlheim am Main
Webpräsenz: http://www.muehlheim.de
Bürgermeister: Daniel Tybussek (SPD)
Lage der Stadt Mühlheim am Main im Landkreis Offenbach
Neu-Isenburg Dreieich Langen (Hessen) Egelsbach Rödermark Dietzenbach Heusenstamm Mühlheim am Main Rodgau Obertshausen Hainburg Seligenstadt Mainhausen Darmstadt Landkreis Darmstadt-Dieburg Landkreis Darmstadt-Dieburg Bayern Main-Kinzig-Kreis Offenbach am Main Kreis Groß-Gerau Frankfurt am MainKarte
Über dieses Bild

Mühlheim am Main ist eine Stadt mit rund 26.600 Einwohnern am linken Mainufer im Landkreis Offenbach in Hessen. Das Stadtgebiet hat eine Größe von 20,67 km² (mit Stadtteil-Gemarkungen).

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Die Stadt ist eine von 13 Städten und Gemeinden im Landkreis Offenbach. Sie liegt im Rhein-Main-Gebiet südlich des Mains zwischen Offenbach am Main und Hanau in der historischen Region Maingau. Die Bieber mündet auf Mühlheimer Gemarkung in die Rodau und diese dann in den Main.

Auf der Mühlheimer Gemarkung bestand früher das Dorf Meielsheim, heute eine Wüstung.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Mühlheim grenzt im Norden, entlang des Mains, an die Stadt Maintal (Main-Kinzig-Kreis), im Osten an die Stadt Hanau (Main-Kinzig-Kreis), im Süden an die Stadt Obertshausen (Landkreis Offenbach) sowie im Westen an die kreisfreie Stadt Offenbach.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Ortskern von Dietesheim

Mühlheim am Main besteht aus den Stadtteilen Mühlheim, Dietesheim und Lämmerspiel. Zum Stadtteil Mühlheim gehören neben Alt- und Innenstadt auch die Wohngebiete Markwald und Rote Warte.

Name[Bearbeiten]

Brückenmühle

Der Name Mühlheim geht zurück auf die zehn Mühlen, die in früheren Zeiten an den Ufern der Bäche Rodau und Bieber standen. Heute ist noch eine Mühle erhalten, die Brückenmühle. Diese kann jedes Jahr am Pfingstmontag (Deutscher Mühlentag) besichtigt werden.

Geschichte[Bearbeiten]

Mittelalter[Bearbeiten]

Kaiser Ludwig der Fromme schenkte im Jahre 815 Untermühlheim gemeinsam mit Obermühlheim (dem heutigen Seligenstadt) an Einhard,[2] damals im fränkischen Maingau gelegen. Mühlheim und die früher selbständigen Orte Dietesheim und Lämmerspiel gehörten der Biebermark an, die umliegenden Wälder gehörten zum Wildbann Dreieich.

Im Mittelalter war die Kirche von Mühlheim lange Zeit Mutterkirche für die umliegenden Orte Bürgel, Offenbach, Bieber, Heusenstamm, Dietesheim und Lämmerspiel. Das geistliche Gericht für die der Mutterkirche angehörenden Filialgemeinden tagte damals ebenfalls in Mühlheim.

Mühlheim lag im Amt Steinheim, das zunächst den Herren von Eppstein gehörte und ab 1371 als Pfand je zur Hälfte den Grafen von Katzenelnbogen und den Herren von Hanau. 1393 gelangte das Pfand insgesamt an die Herren von Kronberg. 1425 verkaufte Gottfried von Eppstein das Amt Steinheim an das Kurfürstentum Mainz.

Neuzeit[Bearbeiten]

In den Jahren 1631-1634, während des Dreißigjährigen Kriegs, beschlagnahmte König Gustav II. Adolf das Amt als Kriegsbeute und stattete die nachgeborenen Hanauer Grafen Heinrich Ludwig von Hanau-Münzenberg (1609-1632) und Jakob Johann von Hanau-Münzenberg (1612-1636), die mit ihm verbündet waren, damit aus.[3] Da beide Grafen schon bald starben und der Westfälische Friede auf das Normaljahr 1624 abstellte, kam Mühlheim wieder an Kurmainz, wo es bis 1803 verblieb, als es im Zuge der Säkularisation an die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, das spätere Großherzogtum Hessen fiel.

1819 erhielt Mühlheim nach der Aufteilung der Biebermark den heutigen Markwald. 1873 bekam Mühlheim einen Bahnhof an der damals neu eröffneten der Frankfurt-Bebraer Eisenbahn (heute: Kinzigtalbahn).

Gedenkinschrift für die jüdische Gemeinde Mühlheim im Tal der Gemeinden in Yad Vashem

Mühlheim hatte eine jüdische Gemeinde, die durch den Terror der Nationalsozialisten vernichtet wurde.

Seit dem 1. April 1939, als im Rahmen der nationalsozialistischen Verwaltungsreform die Landgemeinde Mühlheim und das Dorf Dietesheim zur Stadt Mühlheim am Main zwangsvereinigt wurden, hat Mühlheim Stadtrechte.[4] Seit 1949 ist Mühlheim am Main Sitz des Hessischen Städte- und Gemeindebundes (früher Hessischer Gemeindetag).

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1977 wurde im Zuge der Gebietsreform in Hessen per Gesetz die zuvor selbstständige Gemeinde Lämmerspiel eingemeindet.[5] Ortsbezirke wurden in der Stadt Mühlheim am Main nicht gebildet.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

(jeweils zum 31. Dezember)

  • 1998 - 26.124
  • 1999 - 26.210
  • 2000 - 26.082
  • 2001 - 26.210
  • 2002 - 26.396
  • 2003 - 26.436
  • 2004 - 26.557
  • 2005 - 26.582
  • 2006 - 26.625
  • 2007 - 26.665
  • 2008 - 26.708
  • 2012 - 27.206

Politik[Bearbeiten]

Rathaus von Mühlheim

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 27. März 2011 hatte folgendes Ergebnis:[6]

Kommunalwahl 2011
 %
50
40
30
20
10
0
41,3 %
30,7 %
13,7 %
12,0 %
2,4 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
+1,1 %p
-6,7 %p
+5,7 %p
+1,3 %p
-1,2 %p
Parteien und Wählergemeinschaften %
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 41,3 19 40,2 18
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 30,7 14 37,4 17
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 13,7 6 8,0 3
BÜRGER Bürger für Mühlheim e. V. 12,0 5 10,7 5
FDP Freie Demokratische Partei 2,4 1 3,6 2
Gesamt 100,0 45 100,0 45
Wahlbeteiligung in % 44,0 46,6

Bürgermeister seit 1945[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Mühlheim am Main hat seit 1948 ein eigenes Wappen. Das Stadtwappen zeigt ein Mühlrad, darüber drei silberne Immertreu mit goldenem Blütenstempel auf blauem Grund. Das Mühlrad nimmt Bezug auf die Geschichte der Stadt mit bis zu zehn Mühlen, die drei Blüten sollen die ersten Gehöfte symbolisieren und der blaue Hintergrund an die Lage am Wasser erinnern.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Seit 2009 besteht eine Dreieckspartnerschaft zwischen Mühlheim am Main, Saint-Priest und Nouna (Burkina Faso, Westafrika).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Theater[Bearbeiten]

Das Travestieshow-Theater Gerdas kleine Weltbühne ist seit über 30 Jahren eine feste Größe im Mühlheimer Kulturleben und weit über die Grenzen Mühlheims hinaus bekannt und beliebt. Seine Vorstellungen sind oft bereits Monate im Voraus ausgebucht.

In der Kulturhalle Schanz, der umgebauten, ehemaligen Lehrlingswerkstatt der Fa. Stahl-Schanz, veranstaltet der Verein Kulturfabrik EigenArt seit 1998 wöchentlich Theater-, Kleinkunst- und Musikveranstaltungen.

Museen[Bearbeiten]

Mühlheim hat ein eigenes Stadtmuseum. Daneben gibt es noch private Sammlungen, darunter auch ein Museum des Mühlheimer Unternehmers Hans-Günter Zach, welches in interessanter Kombination Schränke aus der Zeit des Barock bis Biedermeier und eine große Anzahl klassischer Rolls-Royce-Fahrzeuge zeigt. (Besichtigung auf Anfrage, gegen Spende für soziale Zwecke)

Bauwerke[Bearbeiten]

Der Mühlheimer Wasserturm, ein historisches Basaltbauwerk in der Nähe des Mühlheimer Bahnhofs, ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt Mühlheim und noch heute in Betrieb.

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

Das Naturschutzgebiet Dietesheimer Steinbrüche stellt eine im Rhein-Main-Gebiet einzigartige Naturkulisse dar. Es handelt sich dabei um die ehemaligen Basaltsteinbrüche im Stadtteil Dietesheim, die nach der Aufgabe des Basaltabbaus renaturiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Besonders eindrucksvoll sind die Basaltabhänge am Vogelsberger See.

Wege[Bearbeiten]

Die Hessische Apfelwein- und Obstwiesenroute führt ebenso wie der Main-Radweg durch Mühlheim am Main. Entlang Bieber und Rodau führt zudem ein Mühlenwanderweg.

Sport[Bearbeiten]

Neben verschiedenen Sportstätten für den Ballsport gibt es ein Hallenbad und ein Freibad im Stadtteil Lämmerspiel. Am Main kann Rudersport betrieben werden. Weiterhin bestehen Möglichkeiten in der Schützengemeinschaft Mühlheim - Dietesheim den Schießsport nach den Regeln des Deutschen Schützenbundes, sowie in Abteilungen nach den Regeln des Bundes deutscher Sportschützen und der Deutschen Schießsport Union, auszuüben. Des Weiteren existieren mehrere Tennis-, Tischtennis- und Fußballvereine in Dietesheim, Mühlheim und Lämmerspiel, darunter die SpVgg Dietesheim und Kickers Viktoria Mühlheim.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Die Faschingsumzüge durch die Ortsteile Dietesheim und Mühlheim am Rosenmontag sowie durch Lämmerspiel am Faschingsdienstag ziehen jedes Jahr eine große Anzahl Besucher aus der ganzen Region an. Ende Juli wird vom Kulturverein Artificial Family e. V. ein beliebtes Musikfestival in den ehemaligen Steinbrüchen veranstaltet, das Steinbruchfestival. In der ganzen Region beliebt und gut besucht ist auch die Kerb im Ortsteil Dietesheim, die jedes Jahr am Wochenende nach dem 15. August stattfindet. Beliebt sind auch das Altstadtfest und der Weihnachtsmarkt im Stadtteil Mühlheim.

Im Juni veranstaltet die Schützengemeinschaft Mühlheim - Dietesheim ihr Firmen- und Vereinspokalschießen. Startberechtigt sind hier alle Mühlheimer Vereine (rund 150) und Firmen.

Seit 1972 veranstaltet die Turngemeinde Dietesheim jeweils am ersten Sonntag im September ihren internationalen Volkslauf (Halbmarathon und 10 km) auf einer waldreichen Strecke durch das Naherholungsgebiet von Mühlheim.

Religion[Bearbeiten]

katholische Pfarrkirche St. Markus

Katholisch: Als kurmainzischer Besitz war Mühlheim lange Zeit rein katholisch. Die beiden Pfarreien St. Maximilian Kolbe und St. Markus sowie die Pfarreien in den Stadtteilen gehören als Teil des Dekanates Rodgau dem Bistum Mainz an.

Evangelisch (landeskirchlich): Die Evangelische Friedensgemeinde und Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde sind Teil der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

Evangelisch (freikirchlich): Adventgemeinde Mühlheim und evangelisch-methodistische Kirchengemeinde.

Weitere: Die Zeugen Jehovas haben in Mühlheim einen Königreichssaal.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Mühlheimer Schleuse

Bis in die späten 1970er Jahre war Mühlheim ein bedeutender Industriestandort im Landkreis Offenbach. Besonders die Basaltproduktion in den Dietesheimer Steinbrüchen, die chemische Industrie (Farbwerke Leonhardt sowie Gummiverarbeitung), Kieswerke, Lederverarbeitende Industrie, sowie Metall- und Elektroindustrie stellten einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar. Seit Ende der 1970er Jahre hat sich in Mühlheim eine breite Palette mittelständischer Betriebe etabliert, großindustrielle Betriebe sind heute in Mühlheim kaum mehr anzutreffen.

Verkehr[Bearbeiten]

Fährverbindung nach Maintal-Dörnigheim

Wie viele Gemeinden im Landkreis Offenbach ist auch Mühlheim von einer hohen Verkehrsbelastung und dementsprechenden Lärmbelästigungen betroffen. Auf Grund seiner Lage zwischen Offenbach und Hanau besteht eine hohe Verkehrsbelastung auf der Bundesstraße 43. Weitgehend parallel zu dieser Bundesstraße verläuft die vielbefahrene Bahnstrecke Frankfurt-Fulda. Zudem liegt Mühlheim direkt in der Einflugschneise (Eindrehbereich) des Frankfurter Flughafens.

Seit 1995 verfügt Mühlheim über zwei S-Bahn-Stationen: Eine Station in Mühlheim, die den Bahnhof Mühlheim ersetzt, sowie eine neu errichtete Station im Ortsteil Dietesheim. Die beiden Stationen werden von der S-Bahn-Strecke Wiesbaden-Frankfurt-Hanau (Linien S 8/S 9) bedient, womit die Innenstadt Offenbach in 5 Minuten, die Innenstadt Frankfurt in 20 Minuten und der Flughafen Frankfurt in 35 Minuten erreicht werden kann. Mit Inbetriebnahme der S-Bahn wurde ein Stadtbus-Netz eingerichtet, womit vor allem der Ortsteil Lämmerspiel an den öffentlichen Nahverkehr angebunden wird. Der Betreiber des Stadtbusses sind die Stadtwerke Mühlheim am Main GmbH.

Außerdem fahren die Offenbacher Buslinien 103, 107 und 120 nach und durch Mühlheim.

Medien[Bearbeiten]

Zu den lokalen Medien gehört die Tageszeitung Offenbach-Post. In Ergänzung zur Tagespresse erscheint monatlich Die lokale Zeitung für Mühlheim, Dietesheim und Lämmerspiel mit Berichten über Menschen und Ereignisse. Daneben gibt es mehrere Anzeigenblätter. Ausführlich über Mühlheim berichten die Wochenblätter Dreieich-Zeitung und Stadtpost Mühlheim. Seltener wird in den Lokalteilen der Frankfurter Rundschau über Mühlheim berichtet. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung findet man dagegen öfter in der eigenen Rhein-Main-Zeitung Berichte über Mühlheim.

Bildung[Bearbeiten]

In Mühlheim gibt es die folgenden öffentlichen Schulen:[7]

  • Friedrich-Ebert-Gymnasium (Mühlheim)
  • Friedrich-Ebert-Schule (Haupt- und Realschule, Mühlheim)
  • Goetheschule (Grundschule mit Förderstufe, Mühlheim)
  • Johann-Heinrich-Wichern-Schule (Schule für Lernhilfe, Dietesheim)
  • Markwaldschule (Grundschule, Siedlung Markwald)
  • Rote-Warte-Schule (Grundschule, Siedlung Rote Warte)
  • Brüder-Grimm-Schule (Grundschule, Lämmerspiel)
  • Geschwister-Scholl-Schule (Grundschule, Dietesheim)
  • Montessori-Schule Mühlheim (Integrierte Gesamtschule Kl. 1-10, südlich des Bahnhofs) - 2006 von einem freien Schulträger gegründet

Weiterhin sind eine Außenstelle der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung (früher Verwaltungsfachhochschule), der Polizeifachschule , sowie der Fachbereich Diensthundwesen der hessischen Polizeiakademie in Mühlheim am Main ansässig.

Schließlich gibt es in Mühlheim noch eine Volkshochschule und eine Musikschule.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Der Komponist Paul Hindemith besuchte während fünf Jahren seiner Kindheit eine Musikschule in Mühlheim. Hier lernte er das Geigenspiel nach Noten. Auch soll Napoléon Bonaparte während eines Feldzuges in Mühlheim übernachtet haben. Als zeitgenössische Persönlichkeiten sind der Fernsehjournalist Karl-Heinz Stier, der Hessische Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten a.D., Volker Hoff, sowie der Zeichner Klaus Puth zu nennen. Egon Schmitt ein ehemaliger deutscher Fußballspieler ist in Mühlheim am Main geboren, sowie der Bildhauer Nicolaus Wendelin Schmidt.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

  • Adolf Adam (1912-2005), Prälat, Pastoraltheologe und Liturgiewissenschaftler
  • Reinhold Hammerstein (1915–2010), geboren in Lämmerspiel, Musikwissenschaftler

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Bruno Polga, ehemaliger Bürgermeister der französischen Partnerstadt St.-Priest
  • Walter Schmitt (1918–2007), Landrat des Kreises Offenbach
  • Horst Lehr, Erster Stadtrat a.D. Horst Lehr (SPD)
  • Anton Dey (1892–1973), Bürgermeister 1945–1963, Präsident des Hessischen Gemeindetages
  • Reinhold Latzke (1932–2009), SPD-Fraktionsvorsitzender, Verwaltungsdirektor der Städtischen Kliniken Offenbach
  • Irmgard Sondergeld (1925 - 2013) Stadtverordnete 1956–2006, Stadtverordnetenvorsteherin 2001- 2006 (CDU)

Mühlentaler und andere Auszeichnungen[Bearbeiten]

Der Mühlentaler ist eine Auszeichnung, die von der Stadt Mühlheim an ausgewählte Bürger vergeben wird, die sich im Rahmen der Gestaltung der Stadt z.B. in den Vereinen besonders verdient gemacht haben.

Daneben gibt es folgende Auszeichnungen und Ehrungen für verdiente Persönlichkeiten: Die Ehrenurkunde, den Ehrenbrief der Stadt Mühlheim, die Ehrenplakette in Bronze und die Ehrenplakette in Silber sowie die Ehrenbürgerwürde. Über die Verleihung der Ehrungen entscheidet der Magistrat. Über die Ehrenplakette in Silber sowie die Ehrenbürgerwürde entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mühlheim am Main – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Urkunde Nr. 19 (Reg. 5082) aus dem Codex Laureshamensis
  3. Richard Wille: Hanau im Dreißigjährigen Krieg. Hanau 1886, S. 91, 593f.
  4. Erlaß des Reichsstatthalters in Hessen über den Zusammenschluß der Gemeinden Mühlheim und Dietesheim zu der Stadt Mühlheim am Main vom 28. Februar 1939. (Hess. Reg.Bl. (PDF; 11,4 MB) S. 26-27)
  5. Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Offenbach vom 26. Juni 1974 (GVBl. I S. 316)
  6. Kommunalwahlen 2011 in Hessen. Abgerufen am 11. April 2011.
  7. Schulen in Mühlheim