Müller (Familienname)

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Müller ist mit seinen Varianten der häufigste deutsche Familienname.

Herkunft und Bedeutung[Bearbeiten]

Der Name Müller geht auf den Beruf des Müllers (mittellateinisch molinarius) zurück, den der erste Namensträger ausübte. In fast jedem Dorf gab es im Mittelalter mindestens eine Mühle, sei sie nun mit Windkraft, mit Wasserkraft oder durch Zugtiere angetrieben. Daher findet sich der Name Müller auch überall im deutschen Sprachraum.

Verbreitung[Bearbeiten]

Verteilung des Nachnamens Müller in Deutschland

Müller ist der häufigste Familienname im deutschen Sprachraum. Allein in Deutschland gibt es dazu mehr als 320.000 Einträge im Telefonbuch (1,5 %) (Zahl von 1996). Dazu kommen noch rund 40.000 Einträge der Varianten (siehe: Liste der häufigsten Familiennamen in Deutschland). Nach Angaben von Jürgen Udolph tragen etwa 700.000 Deutsche den Namen Müller.

Varianten[Bearbeiten]

Zusammensetzungen[Bearbeiten]

Es gibt zahlreiche Zusammensetzungen, die zum Beispiel den Ort oder die Art der Mühle genauer beschreiben. Beispiele: Bachmüller, Burgsmüller, Hammermüller, Hasenmüller, Holzmüller, Neumüller, Obermüller, Oismüller, Riedmüller, Stegmüller, Teichmüller, Windmüller, Wolfmüller.

Aufgrund der großen Häufigkeit des Namens werden von öffentlich tätigen Namensträgern oft Namenszusätze aus Familiennamen oder auch Ortsnamen gewählt, die zu Doppelnamen führen (Beispiel: Alfons Müller-Wipperfürth, Herr Müller-Lüdenscheid).

Andere Verwendungen[Bearbeiten]

Namensträger[Bearbeiten]

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Literatur[Bearbeiten]

  • Gudrun Schury: Wir heißen Müller. Und das ist auch gut so! Fast alles über den erfolgreichsten deutschen Namen. Eichborn, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-8218-6042-8.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.verwandt.de/karten/absolut/m%25C3%25BCllmann.html
  2. http://nachname.gofeminin.de/w/nachnamen/nachname-muellmann.html
  3. http://www.verwandt.de/karten/absolut/muellemann.html