Mündung (Waffe)

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Mündung einer M16A2

Als Mündung einer Waffe bezeichnet man das vordere Ende des Laufs, also die Stelle, an der das Geschoss die Waffe verlässt.

Auf der Mündung sitzt noch die Mündungsbremse (oder der Kompensator). Mündungsfeuer entsteht durch vor dem Lauf explosionsartig verbrennendes Pulver, zur Eindämmung gibt es den Mündungsfeuerdämpfer. Ballistisch bedeutsam ist die Geschwindigkeit des Geschosses an der Mündung, die sogenannte Mündungsgeschwindigkeit. Der Lauf kann sich bis zur Mündung verjüngen (Taper-Barrel-Lauf) oder wie bei alten Vorderladern trichterförmig an der Mündung weiten (Tromblon).

Einige Waffensysteme wie der Flugabwehrkanonenpanzer Gepard besitzen auch Messeinrichtungen zu Ermittlung der Mündungsgeschwindigkeit.

Siehe auch: Abgangsballistik

Literatur[Bearbeiten]

  • Beat Kneubuehl (Hrsg.), Robin Coupland, Markus Rothschild, Michael Thali: Wundballistik. Grundlagen und Anwendungen. 3. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Springer Medizin Verlag, Heidelberg, 2008, ISBN 978-3-540-79008-2.