Măureni

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Măureni
Moritzfeld
Móricföld
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Măureni (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Banat
Kreis: Caraș-Severin
Koordinaten: 45° 24′ N, 21° 30′ O45.40694444444421.501944444444Koordinaten: 45° 24′ 25″ N, 21° 30′ 7″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Fläche: 88,30 km²
Einwohner: 2.646 (20. Oktober 2011[1])
Bevölkerungsdichte: 30 Einwohner je km²
Postleitzahl: 327065
Telefonvorwahl: (+40) 02 55
Kfz-Kennzeichen: CS
Struktur und Verwaltung (Stand: 2012)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Măureni, Șoșdea
Bürgermeister: Traian Pușcaș (USL)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 371
loc. Măureni, jud. Caraș-Severin, RO–327265
Website:
Lage von Măureni im Kreis Caraș-Severin

Măureni (früher Morițfeld, deutsch Moritzfeld, ungarisch Móricföld, bis 1894 Moritzfeld) ist eine rumänische Gemeinde. Sie liegt im Kreis Caraș-Severin in der historischen Region Banat.

Die Gemeinde besteht aus den beiden Dörfern Măureni (Moritzfeld) und Șoșdea (Waldau).

Geografische Lage[Bearbeiten]

Măureni liegt im Nordosten des Kreises Caraș-Severin, dicht an der Grenze zum Kreis Timiș.

Nachbarorte[Bearbeiten]

Gătaia Șoșdea Gherteniș
Sângeorge Nachbargemeinden Berzovia
Șemlacu Mare Ferendia Tirol

Geschichte[Bearbeiten]

Moritzfeld bestand bereits einige Zeit als kleine Siedlung, als im Jahre 1784 eine bedeutende Entwicklung eintrat. Damals wurden 200 neue Häuser für eine Gruppe deutscher Siedler errichtet, die sich hier auf Anordnung der österreichischen Regierung niederließen. Noch im selben Jahr kamen die ersten 30 Familien in Moritzfeld an und in den Folgejahren ließen sich insgesamt 172 weitere deutsche Familien dort nieder.

Im Jahre 1786 erlangte die Gemeinde zum ersten Mal ihre administrative Unabhängigkeit; noch im selben Jahr begann man mit dem Bau der katholischen Kirche, die 1819 eingeweiht wurde.

Ein weiterer wichtiger Schritt erfolgte 1872/1873, als infolge eines Abkommens mit den betroffenen Gemeinden die Bahnstrecke Voiteg-Gătaia-Măureni-Reșița gebaut wurde.

Das Dorf musste jedoch in seiner Entwicklung einen herben Rückschlag hinnehmen, als am 12. Juni 1875 bei einem Brand 100 Häuser zerstört wurden.[2]

Măureni ist bis heute eine kleine Gemeinde mit rein ländlicher Wirtschaft geblieben. Allerdings haben sich dort in den letzten Jahren sowohl eine Lebensmittel- als auch eine Textilfabrik niedergelassen, von denen letztere durch italienische Unternehmer gefördert wird.

Demografie[Bearbeiten]

Volkszählung[3] Ethnie
Jahr Einwohner Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1880 3222 901 121 2102 98
1910 4260 1173 461 2608 18
1930 3800 1410 89 2273 28
1977 3087 2017 63 979 28
2002 2647 2521 41 66 19

Söhne und Töchter[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Volkszählung 2011 in Rumänien (MS Excel; 1,3 MB)
  2. Website der Gemeinde, abgerufen am 2. September 2009
  3. kia.hu (PDF; 858 kB), E. Varga: Statistik der Einwohnerzahlen nach Ethnie im Kreis Caraș-Severin laut Volkszählungen von 1880 - 2002