M-net

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M-net Telekommunikations GmbH
Logo der M-net Telekommunikations GmbH
Rechtsform GmbH
Gründung 1996
Sitz München, Bayern
Leitung Jens Prautzsch (Vorsitzender), Simone Büber-Monath, Anton Gleich
Mitarbeiter 850 (Januar 2014) [1]
Umsatz 195 Mio (2013) [1]
Branche Telekommunikation
Website www.m-net.de

Die M-net Telekommunikations GmbH ist ein regionaler Telekommunikationsanbieter in Bayern und betreibt ein eigenes Telekommunikationsnetz. Hauptgesellschafter des Unternehmens sind die Stadtwerke München.

Geschichte[Bearbeiten]

Filiale im Stachus Untergeschoß 48.1395211.565728

Gegründet wurde M-net am 30. Juli 1996 von den Gesellschaftern Stadtwerke München, Bayerische Landesbank und Stadtsparkasse München. Zu dieser Zeit war M-net nur mit Datendiensten und Festverbindungen im Großraum München für Geschäftskunden tätig. Nach der Einführung von Telefon- und Internetdiensten, der Öffnung für Privatkunden und einer Phase des kontinuierlichen Netzausbaus im Münchner Umland fusionierte M-net zum 1. Januar 2004 mit dem in Nürnberg ansässigen lokalen Telekommunikationsnetzbetreiber „NEFkom“. Zum 1. Januar 2006 folgte mit der Fusion mit „AugustaKom“, einem im Allgäu und in Schwaben aktivem Anbieter, eine weitere Vergrößerung des Netzes. Das Gesamtunternehmen firmiert unter dem Namen M-net Telekommunikations GmbH. NEFkom wurde am 17. Juli 1996 gegründet, AugustaKom im Juni 1997.

Unternehmensdaten[Bearbeiten]

M-net München, Marienplatz

Die Gesellschafter der M-net sind die Stadtwerke München, Stadtwerke Augsburg Energie, Allgäuer Überlandwerk, N-ERGIE, infra fürth und die Erlanger Stadtwerke.

Der Unternehmenshauptsitz von M-net befindet sich im Gebäude der Stadtwerke München in der Emmy-Noether-Straße in München. Daneben unterhält M-net Niederlassungen in der Landshuter Allee in München, weitere in Nürnberg, Augsburg, Kempten und seit November 2012 im hessischen Gelnhausen. In weiteren Städten gibt es „M-net Partner“ oder Vertriebsmitarbeiter im Außendienst.

Im Januar 2014 konnte M-net einen Kundenstamm von ca. 310.000 Privat- und Geschäftskunden vorweisen.[1]

M-net war bis zum 7. Februar 2009 Mitglied im Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko).[2] Heute ist das Unternehmen Mitglied im Bundesverband Glasfaseranschluss (BUGLAS), einem im März 2009 in Köln gegründeter Verband. M-net zählte zu den insgesamt sieben Gründungsmitgliedern.

Die Stadtwerke München sind mit 60% an M-net beteiligt.[3]

Produkte[Bearbeiten]

Das Unternehmen bietet Sprachdienste (Telefonie), Onlinedienste und Datendienste auf der Grundlage eines eigenen Glasfasernetzes an. Das Versorgungsgebiet umfasst Teile Bayerns, Baden-Württembergs und Hessens.

Im November 2008 brachte M-net ein Mobilfunkprodukt Namens Maxi Mobil auf den Markt. Es basiert auf dem O2-Netz. Zudem haben Kunden über SixXS Zugang zu einem IPv6-PoP, welcher als IPv6 in IPv4-Tunnel dient. Seit Anfang 2011 ist auch IPv6 native (ohne Tunnel) im Testbetrieb für DSL verfügbar.[4]

Netzausbau[Bearbeiten]

M-net betreibt ein eigenes, ca. 3500 km langes Glasfasernetz in SDH-Technik mit Bandbreiten bis zu 10 GBit/s. Es sind rund 320 Ortsvermittlungsstellen der Deutschen Telekom erschlossen.

Im Oktober 2007 startete M-net den Bau eines neuen Glasfasernetzes (FTTB, FTTC, FTTH) in München und Augsburg, seit 2010 folgten weite Teile Erlangens [5], seit 2013 Essenbach bei Landshut, Meinheim in Mittelfranken [6] sowie der Main-Kinzig-Kreis in Hessen.[7]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Aktuelle Unternehmenszahlen. m-net.de (Eigenbeleg), abgerufen am 21. Mai 2014
  2. http://www.m-net.de/ueber_m_net/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/article/placeholder-ws1-72.html
  3. http://www.swm.de/english/info/m-net.html
  4. Natives IPv6 auf einem M-Net DSL Anschluss
  5. M-net: Erlangen auf dem Weg ins Glasfaser-Zeitalter vom 21. September 2010 (abgerufen am 4. Mai 2011)
  6. Golem 6. August 2013
  7. http://www.m-net.de/breitbandausbau/verfuegbarkeit.html