MA 2412

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Fernsehserie des ORF. Für den Kinofilm siehe MA 2412 – Die Staatsdiener.
Seriendaten
Deutscher Titel MA 2412
Originaltitel MA 2412
Produktionsland Österreich
Originalsprache Deutsch
Jahr(e) 1998–2002
Länge 20–25 Minuten
Episoden 34 in 4 Staffeln
Genre Sitcom
Produktion MR Film
Idee Alfred Dorfer, Roland Düringer, Harald Sicheritz
Musik Lothar Scherpe, Peter Herrmann
Erstausstrahlung 31. Dezember 1998
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
31. Dezember 1998
Besetzung

MA 2412 ist eine österreichische Sitcom, die von 1998 bis 2002 im Auftrag des ORF von der MR Film produziert wurde. Sie behandelt auf satirische Weise das österreichische Bürokratentum anhand des fiktiven Wiener Amtes für Weihnachtsdekoration.

Handlung und Hauptcharaktere[Bearbeiten]

Das Amtsgebäude

Der Name spielt auf die Magistratsabteilungen der Stadt Wien an, die mit MA und nachgestellten zweistelligen Zahlen bezeichnet werden: Eine MA 2412 existiert daher nicht. Dieses für die Zulassung von Weihnachtsdekoration aller Art zuständige „Amt“ hat seinen Namen offensichtlich vom 24. Dezember. Die Serie ist eine Parodie auf das Amtswesen im Allgemeinen und das österreichisch-wienerische Amtswesen im Besonderen. Sie zitiert so ziemlich alle gängigen Klischees über Ämter, Beamte und allgemein-menschliches, insbesondere:

  • Parteienverkehr: Parteien (Antragsteller) dürfen (wie in der Realität) nur zu gewissen Amtszeiten verkehren, was in der Serie jedoch satirisch überspitzt wird: Amtszeiten der MA 2412 hängen von der (stets mangelnden) Lust und Laune, oder auch nur Anwesenheit der Beamten ab.
  • Lange Wartezeiten: Vor dem Zutritt zum Büro muss enorm lange gewartet werden. Der Ordnung halber sind in österreichischen Ämtern gängige Wartenummern (in der Serie: Startnummern von Rennläufern) verpflichtend vorgesehen. Die Wartezeiten in der MA 2412 suchen jedoch ihresgleichen, denn die Startnummern in der Serie beginnen nicht mit 1.
  • Unzuständigkeit: Das Weiterschicken von „Parteien“ wird auch hier überzeichnet: Da Hr. Weber beispielsweise mangels Schulung nicht berechtigt ist, einen bestimmten Stempel zu benutzen, schickt er die Partei weiter zum Vorgesetzten und am gegenüber liegenden Schreibtisch sitzenden Herrn Ingenieur Breitfuss, bei dem neuerlich gewartet werden muss.
  • Unfreundlichkeit: Parteien werden schikaniert, auch beleidigt, sind aber wehrlos, weil sie auf die Ausstellung oder Bearbeitung eines bestimmten Formulars angewiesen sind.
  • Amtsmissbrauch: Wenn die Beamten einmal dazu gewillt sind, einen Antrag zu stempeln, nehmen diese nicht selten Schmiergeld oder sonstige Aufmerksamkeiten (meistens in Form von Spirituosen) von den Parteien, was dann gerne als Gegenleistung für eine Bearbeitung bezeichnet wird.
  • Arbeitseifer: Während der Dienstzeit wird, Büroarbeit ausgenommen, so ziemlich alles gemacht: Modellbau, Lektüre erotischer Männerzeitschriften, Privatgespräche auf Amtskosten, „Außendienst“ in Einkaufszentren, bürointerne Meisterschaften im Dartspiel werden abgehalten, …. Dass daneben, wie wohl in allen Büros, Konversation geführt, genörgelt oder gestritten wird, versteht sich.

Die Hauptpersonen sind Ingenieur[1] Breitfuss (der stets strikt auf seinem Titel beharrt) und Herr Weber. Beide sind Arbeitsmuffel und laufend damit beschäftigt, Parteien abzuweisen. Ein zwischenmenschliches Problem ist die gegenseitige Antipathie der einander gegenüber sitzenden Beamten: Herr Weber ist ein legerer jugendlicher Prolo, Macho und Schnösel, der zum Unmut seines spießigen älteren Vorgesetzten Pin-Up-Kalender an seinen Teil der Wand hängt. Außerdem ist er Auto-Fan und seine Lieblings- sowie einzige Lektüre die Autorevue.[2]

Ing. Breitfuss ist der Amtsleiter der MA 2412. Er ist ein verfressener, unattraktiver und dafür umso pingeligerer Toupetträger, dessen einzige Leidenschaft, neben dem Verzehr von Schwedenbomben der Marke Dickmanns, seine Modellautos sind, die er durchwegs während der Dienstzeit aus Baukästen zusammensetzt. Er hält penible Ordnung auf seinem Schreibtisch und wirft Weber immer dessen Unordentlichkeit vor.

Diese beiden werden zum Trio durch einen personifizierten, knackig-hübschen Blondinenwitz, die Frau Knackal. Die Sekretärin ist neben ihren Affären mit dem Senatsrat (ab Folge 11 mit dem diesen dann ersetzenden Obersenatsrat) während ihrer Dienstzeit hauptsächlich mit privaten Telefonaten beschäftigt. Jede Folge der Serie (mit Ausnahme der Folgen Sex, Karriere und Parkpickerl, Teil 2) beginnt mit einem Telefonat von Frau Knackal mit einer ihrer Freundinnen, meistens erwähnt sie im Zuge dessen auch ihr Mausezahndi gefolgt von der Erklärung, dass es sich um den Herrn Senatsrat bzw. den Herrn Obersenatsrat handelt. Meistens finden sich in diesem ersten Telefonat Anspielungen auf das aktuelle Thema der Folge wieder.

Graue Eminenz der Abteilung ist der scheinbar in der Kopierkammer lebende Herr Claus, der Weihnachtsmann persönlich, der das Treiben im Amt kennt, aber davon unberührt bleibt. Als stets korrekter, freundlicher, gutmütiger und hilfsbereiter Amtsdiener verweigert er keinen Auftrag, auch wenn dieser darin besteht, Webers Auto zu waschen (was Weber weidlich ausnützt). Der Durchblick und gelegentliche Rat des Hern Claus, und seine parapsychischen Fähigkeiten, lassen die Abteilung überleben – jedenfalls bis zum Ende. Mitunter werden seine offiziell Vorgesetzten von (und bei) ihm zum Nachsitzen vergattert. Des Weiteren verfügt er über Zauberkräfte, mit denen er den Beamten Breitfuss und Weber auch immer wieder aus der Klemme hilft. Seine Kräfte scheinen dabei keinerlei Grenzen zu kennen (Beispielsweise kann er teleportieren, Gegenstände schweben lassen und manipulieren, durch die Zeit reisen und funktionstüchtige Autos eines Models erschaffen, wie man in einigen Folgen sieht). Nur im Zustand geistiger Erregung verliert er die Fähigkeit dazu (Parkpickerl, Teil 1).

In einigen Dialogen der Beamten fällt des Öfteren der Name "Herr Löwi". Dieser ist eigentlich auch ein Beamter der MA 2412 scheint aber ausnahmslos niemals im Amt zu sein, da er stets auf "Außendienst", "Urlaub" oder im "Krankenstand" ist. Er erschien bisher nur in der Folge 9 als Silhouette in einer von Ing. Breitfuss' Träumen und in Folge 15 stellte sich Herrn Claus ein Mann als Herr Löwi vor, der daraufhin aber durch wundersame Weise verschwindet. Über Herrn Löwi ist daher nichts bekannt. Es wird aber oftmals in Telefonaten von Frau Knackal (in amtlicher Absicht) angedeutet, dass der Herr Löwi die Vertretung für Breitfuss und Weber zu sein scheint.

Am 25. Dezember 2003 lief mit MA 2412 – Die Staatsdiener der Kinofilm an, in dem die TV-Serie ihren Abschluss fand.

Produktion[Bearbeiten]

Alle vier Staffeln mit insgesamt 34 Folgen wurden von der Wiener MR Film und unter der Regie von Harald Sicheritz hergestellt. Kamera führte bis zur neunten, vorletzten Folge der ersten Staffel, Martin Stingl. Bei allen weiteren Folgen war Walter Kindler für die Kameraführung verantwortlich.[3]

Die Folgen[Bearbeiten]

1. Staffel[Bearbeiten]

Folge 1 – Der Akt

Gäste: Ottfried Fischer

Es ist der 2. Jänner und das Amt ist noch weihnachtlich geschmückt. Das Amt ist in feierlicher Neujahrsstimmung, als ein Akt von Baumeister Richard Lugner eintrifft, doch weder Herr Breitfuss noch Herr Weber wollen den Fall bearbeiten und so vergeben sie ihn an den lästigen Klienten Emmerich (Ottfried Fischer). Was die beiden aber nicht wissen: Herr Lugner hat vorsorglich 10.000 Schilling in diesen Akt gelegt, um die Erledigung seiner Angelegenheit zu beschleunigen.

Folge 2 – Fasching

Gäste: Karl Markovics, Reinhard Nowak, I Stangl, Schönheitsfehler
Im Amt wird der Faschingdienstag gefeiert und sowohl das Personal als auch die Parteien sind maskiert: Breitfuss als Dienstmann, Weber als D’Artagnan, Knackal als Nonne, nur Claus bleibt wie er ist. Alles scheint in Ordnung zu sein, jedoch wartet ein lästiger Mönch auf seine Genehmigung. Breitfuss behandelt den Mönch überraschend nett. Doch als Weber ihm deutlich machen will, dass dieser gar nicht echt sei, benimmt sich Breitfuss plötzlich so wie immer – nämlich komplett unfreundlich. Daraufhin prophezeit er den Beamten, sich bei seinem Cousin beschweren zu wollen. Unglücklicherweise ist dieser Cousin der Chef des Amtes, der Senatsrat. Doch auch eine weitere Partei scheint sich lästig zu benehmen. Ein gewisser Herr Rappoltinger in Ritterrüstung sucht nach seiner verlorenen, sprechenden Micky-Maus-Uhr. Doch auch schreien und drohen scheinen in der MA 2412 nicht zu helfen. Schließlich wird er durch Herrn Claus Kräfte aus der Rüstung entfernt und danach komplett entkleidet und flüchtet. Doch er schwört den Beamten Rache.

Folge 3 – Meisterschaft

Gäste: Ottfried Fischer

Herr Weber bringt ein geheimnisvolles Paket mit ins Amt. Als dieser verkündet, dass es ein Geschenk für alle ist, bricht die Aufregung aus. Dieses Geschenk entpuppt sich als Dart-Scheibe. Herr Weber beginnt schon kräftig zu trainieren. Anfang steht Breitfuss skeptisch gegen das "Wurfscheiben-treffen-Spiel" entgegen doch Weber bringt auch Breitfuss dazu mitzuspielen. Und per Zufall und Breitfuss' Wutausbruch entdecken die drei ein neues Spiel mit den Dartpfeilen, indem sie bestimmte Orte auf einer Wien-Landkarte treffen. Bald beginnen die offiziellen Amtsmeisterschaften.

Folge 4 – Lotto

Gäste: Evelyn Engleder, Karl Künstler, Karl Markovics

Neben Faulenzen zählt auch das Lotto spielen zu Herrn Webers Hobbys. Eines Tages überredet er auch Breitfuss, bei einem Schein mitzuspielen. Weber gibt jedoch beide Scheine ab. Es passiert das Unfassbare, vier Richtige. Doch als Weber Breitfuss' Schein auch abgegeben hat und niemand weiß wessen Schein gewonnen hat, stehen die Beamten vor einem Problem. Herr Weber will aber seine 1.627 Schilling nicht mit Breitfuss teilen. Daher schwört Breitfuss, dass er nie wieder ein Wort mit Weber sprechen werde (obwohl dies aber für Weber ja kein Problem ist).

Folge 5 – Auto

Gäste: Bibiana Zeller

Herr Weber bekommt in einigen Tagen sein neues Auto und bittet Breitfuss, ihm ein Modell von seinem alten Honda Prelude anzufertigen. Schon am nächsten Tag hat Breitfuss das Auto zusammengebaut und wird aber von Weber schikaniert. Dieser weist ihn darauf hin es zu unterlassen, wenn sein Auto am Parkplatz ihm wichtig sei. Weber bricht versehentlich den Rückspiegel von seinem Modellauto ab, doch seltsamerweise erleidet Webers echter Honda Prelude zur selben Zeit den gleichen Schaden, was anscheinend mit Voodoo zu tun hat. Breitfuss verspricht Weber den Rückspiegel am Modell wieder anzukleben, zückt aber ein Stanley-Messer und schlitzt die Reifen auf. Die Folge: Vier platte Reifen auf dem echten Prelude. Schließlich wirft Breitfuss böswillig das Modell in die Luft und Weber kann nur schreiend versuchen das Modell zu fangen.

Folge 6 – Sex

Gäste: Ottfried Fischer, Karl Markovics

Frau Knackal hat Geburtstag und bekommt viele Blumen! Was ihre Verehrer jedoch nicht wissen: Frau Knackal ist gegen jede Art von Blumen allergisch. Auch der Senatsrat schenkt Frau Knackal etwas. Nur die beiden Herren Weber und Breitfuss haben noch kein Geschenk. Und so versuchen sie mit heftigen Diskussionen über Mülltrennung und Handwäsche ein passendes Geschenk zu finden und entscheiden sich für selbst-gebastelte Gutscheine. Aber am Ende stellt sich heraus, dass Herr Claus das beste Geschenk hat: Bruce Willis! Weber und Breitfuss zerreißen daraufhin ihre lächerlichen Geschenke.

Folge 7 – Urlaub

Gäste: Michael Kreihsl, Bibiana Zeller

Es ist Anfang Juli und jeder der Beamten will natürlich in den Urlaub fahren. Frau Knackal auf Sardinien, Herr Weber auf Sizilien und Herr Breitfuss nach Nursch (bei Großmugl) ins Weinviertel. Der Urlaub von Knackal verläuft einwandfrei, doch der Urlaub der beiden Herren wird eine Katastrophe da mindestens ein Beamter im Amt sein muss doch beide wollen zur gleichen Zeit in Urlaub fahren. Jedoch hat Herr Weber die besseren Beziehungen zum Personalbüro. Daher versucht Breitfuss sich den Fuß zu brechen, damit er sich krankschreiben kann. Doch das hat fatale Folgen.

Folge 8 – Sucht

Gäste: Walter Kordesch, Karl Künstler

Herr Breitfuss täuscht vor, an einer Bronchienkrankheit zu leiden und will damit bezwecken, dass Weber und Knackal mit dem andauernden Rauchen im Amt aufhören. Natürlich stellt sich auch Weber nicht dumm an und erklärt das Kopierzimmer zum Raucherzimmer, wogegen Breitfuss vorerst nichts hat. Doch auch selbst nach mehrmaligen Bitten und Erinnerungen an das Rauchverbot scheitert Breitfuss an diesem Vorhaben. Sogar die Parteien sitzen mit Zigaretten auf dem bereits nebeligen Gang. Doch Weber erklärt danach das Rauchzimmer auch noch zum „Saufzimmer“, was bei Breitfuss das Fass zum Überlaufen bringt. Schließlich kommen seine Kollegen dahinter, dass Breitfuss lediglich bei einem Tierarzt in Großmugl war und gesteht selbst seine Schwäche für Alkohol.

Folge 9 – Karriere

Gäste: Eva Billisich, Karl Markovics, Rudolf Rohaczek, Bibiana Zeller

Weber und Breitfuss sind sanft im Amt eingeschlafen, doch in ihren Träumen herrscht der alltägliche "Amtskrieg". Zuerst verfügt der Senatsrat, dass die Schreibtische zusammengestellt werden sollen, und als wäre das für die beiden Herren nicht schon schlimm genug, steht auch noch die Ernennung des neuen Amtsleiters vor der Tür. Natürlich meint jeder der beiden Herren, der Posten stünde ihm zu. Darüber geraten sie sich im wahrsten Sinne des Wortes in die Haare (und Toupet).

Folge 10 – Horror

Gäste: Martin Beck, Andreas Vitásek

Aufgrund einer Netzerweiterung werden im Amt die Telefone abgeschaltet. Das ist für Frau Knackal Grund genug, schon um zwei Stunden früher als gewöhnlich nach Hause zu gehen. Herr Claus geht auf ein Weihnachtsseminar und sperrt vorsorglich unten die Türen ab, denn in der Nachbarschaft treibt sich ein Serienkiller herum, der es ausschließlich auf Beamten abgesehen hat. Zwei Stunden später wollen auch die beiden verbliebenen Herren nach Hause gehen, doch keiner von beiden hat einen Schlüssel. Wohl oder übel müssen sie im Amt übernachten und haben dabei schlimme Albträume, die sie fast um ihren (nicht vorhandenen?) Verstand bringen. Am nächsten Morgen taucht aber eine Partei (Vitásek) bei Weber auf, die genau wie der Mörder seiner Träume aussieht.

Folge 11 – Tribunal

Gäste: Wolfgang Böck, Karl Markovics

Seit einigen Tagen treibt sich auf den Gängen der MA 2412 ein Mann herum, der dauernd angibt: „Ich schau nur“, und alle 10 Minuten seinen Bart, seine Brille und seine Kopfbedeckung wechselt. Der Herr Senatsrat, der auch bereits im Amt ist, befürchtet, dass dieser Mann ein, von seiner Frau beauftragter, Privatdetektiv ist. Die beiden Beamten beschließen mit allen Tricks ihrem Chef zu helfen. Doch am Ende stellt sich heraus, dass dieser Privatdetektiv einen Auftrag von einer gewissen Irmgard Breitfuss hat.

Folge 12 – Liebe

Gäste: Wolfgang Böck, Karl Künstler

Ein besonderes Ereignis steht vor der Tür: Es ist Ostern und ein Discothekenbesitzer taucht im Amt auf und will einen „Osterhasen“ vor seiner Diskothek tanzen lassen. Er hat den „Hasen“ auch gleich mitgebracht und stürzt damit den Herrn Claus in völlige Verwirrung: Der Weihnachtsmann verliebt sich zum ersten Mal in seinem Leben, und zwar in ein Plüschkostüm eines Osterhasen.

2. Staffel[Bearbeiten]

Folge 13 – Körperkult

Gäste: Peter Reiser
Sesselheben ist nun die Sportart in der MA 2412 und alle üben fleißig. Allerdings trainiert Frau Knackal schon seit Jahren und sie ist bereits so stark, dass sie einen Amtsessel mit der linken Hand heben kann. Breitfuss und Weber allerdings haben Mühe, den Sessel überhaupt mit zwei Händen zu heben. So nehmen sie nicht nur Herrn Claus als Trainer, sondern auch allerhand Kraftnahrung zu sich. Doch am Ende nimmt Breitfuss so viele Stärketabletten, dass dieser, aufgrund einer Überdosis, unglaubliche Kraft bekommt.

Folge 14 – Verwandlung

Gäste: Wolfgang Böck, Karl Künstler, Bibiana Zeller
Breitfuss und Weber haben so viel Langeweile, dass sie keine Lust haben, miteinander zu streiten. Schließlich taucht eine altbekannte Klientin auf. Sie, die sonst Schüchterne, kommt diesmal selbstbewusst und zielsicher ins Amt und erklärt, dass dies auf ihren Druidenstein zurückzuführen sei, der die Persönlichkeit verändere. Sie schenkt den beiden Herren auch zwei Steine, die damit jedoch etwas Ungewolltes auslösen: Sie vertauschen aus Versehen ihre Steine, womit sich auch ihre Persönlichkeiten vertauschen.

Folge 15 – Tag der offenen Tür

Gäste: Wolfgang Böck, Karl Künstler, Wolfgang Pissecker, Bibiana Zeller
Auch in der MA 2412 gibt es so etwas wie den „Tag der offenen Tür“. Doch keiner der beiden Herren weiß etwas davon. Als Breitfuss eines Nachmittags von einer Partei daran erinnert wird, gibt er diese Information natürlich nicht an Weber weiter. Am nächsten Tag beobachtet er mit Genuss, wie der völlig überraschte Herr Weber aus den Wolken fällt und voller Verzweiflung vor seinem unaufgeräumten Schreibtisch steht. Doch später stellt sich die Frage: Wissen auch die Parteien, dass in der MA 2412 der Tag der offenen Tür ist?

Folge 16 – Der Vogel

Gäste: Christoph Fälbl (als Vogel), Helmut Pechlaner
Morgens erscheint ein sehr bekannter Mann in der MA 2412: Franz von Assisi höchstpersönlich, der eine sprechende Brieftaube mitbringt. Frau Knackal und Herr Claus schließen die Taube sofort in ihr Herz, doch bei Breitfuss ist das ganz und gar nicht der Fall: Er ist schlechter gelaunt als sonst, da ihm eine Taube auf seine Weste geschissen hat und Breitfuss schwört allen anderen Tauben Rache. Doch als er die sprechende Taube erblickt, freundet auch er sich mit ihr an. Auch Weber gefällt die sprechende Taube sehr gut. Sogar der Tiergartendirektor Helmut Pechlaner ist angemessen beeindruckt und empfiehlt die Beamten als Tierliebhaber weiter, was jedoch zur Folge hat, dass das Amt sich kurzerhand in einen Zoo für heimatlose (Raub-)Tiere verwandelt.

Folge 17 – Freud

Gäste: Wolfgang Böck, Michael Niavarani, Bibiana Zeller
Der Obersenatsrat hat für die beiden Herren ein Supervising beantragt, da er immer wieder merkt, dass die beiden psychisch überlastet sind. Der bedauernswerte Psychologe – ein Herr Mag. Neumann – verliert bei der Untersuchung der beiden Herren und auch bei der des Herrn Claus allmählich selbst den Verstand.

Folge 18 – Kebab

Gäste: Leo Bei
Eine Partei kommt ins Amt, ein Privatpatient von Weber, den er, weil er Ausländer ist, wie gewohnt unhöflich behandelt. Als sich Herr Breitfuss darüber aufregt, holt Herr Weber Herrn Bogdanovic zurück und sie behandeln ihn ungewöhnlich freundlich. Als dann ein paar Tage später auch noch der Türke Güsel im Amt auftaucht, kennen die beiden Herren das Wort "Fremdenfeindlichkeit" schon gar nicht mehr.

3. Staffel[Bearbeiten]

Folge 19 – Außendienst

Gäste: Wolfgang Böck, Christoph Fälbl, Margit Gara, Walter Kordesch, Michael Kreihsl
Es ist der 15. Juni, der letzte Anmeldungstag für die Weihnachtsdekoration. Es stehen ca. 40 Parteien am Gang, ein schwarzer Tag für Herrn Breitfuss. Frau Knackal hat sich "krank" gemeldet, und Herr Weber ist noch nicht aufgetaucht. Als er dann um 10:30 Uhr erscheint, erkennt er sofort den Ernst der Situation und will blitzschnell in einen Außendienst übergehen, was sich Breitfuss nicht gefallen lassen will. Er flieht aus dem Amt und fährt letztendlich mit Weber gemeinsam auf Außendienst in die SCS.

Folge 20 – Hollywood

Gäste: Wolfgang Böck, Walter Kordesch, Bibiana Zeller
In ein paar Tagen findet das "Kunstfilmfestival der Wiener Magistratsabteilungen" statt. Daher ernennt sich Herr Weber zum Regisseur, Claus zum Kameramann und Breitfuss zum männlichen "Star", um auch einen Film zu produzieren. Webers Ziel ist es, die MA 2412 von ihren schönsten Seiten darzustellen, um das Festival zu gewinnen, was letztendlich auch gelingt. Mit dem Gewinn des Preises sieht es aber anders aus.

Folge 21 – Gemüse im Netz

Gäste: Wolfgang Böck, Werner Brix, Gunther Gillian, Peter Uray
Die Mitarbeiter können nicht verhindern, dass die MA 2412 vernetzt wird. Auf dem Gang vor dem Sekretariat türmen sich die Schachteln mit Kabeln und Leitungen. Doch das stört die beiden Herren zunächst eher wenig. Weber und Breitfuss gehen einkaufen, da Breitfuss für seine Frau Obst und Gemüse kaufen muss. Doch die wenigen Lebensmittel, welche er hätte kaufen sollen, hat er vergessen. Schließlich finden die Beamten gefallen an den neuen Computern. Doch diese scheinen das Internet für alles andere als "Büroarbeit" zu nutzen, was eine gigantische Telefonrechnung zur Folge hat.

Folge 22 – Wissen ist Macht

Gäste: Wolfgang Böck, Karl Künstler Frau Knackal frönt einem neuen Zeitvertreib: Sie löst Kreuzworträtsel. Doch die Fragen, die sie nicht beantworten kann, sind einfach zu viele. Und wenn sie Weber nach einem mit "M" beginnenden Land mit sieben Buchstaben fragt und dieser "Mailand" als Lösungswort vorschlägt, so ist das zwar eine Hilfe, aber keineswegs die richtige Lösung. Breitfuss sieht es auch mit Missvergnügen, wenn Weber behauptet, er greife Frau Knackal unter die Arme. Kurzum, die Konkurrenz um größere Rätsellösungs-Kapazitäten lässt die drei auf die wahnwitzige Idee verfallen, ihren Wissenshorizont in Fortbildungskursen zu erweitern, was ihre Parteien auf schmerzhafteste Weise bemerken müssen.

Folge 23 – Der Neue

Gäste: Eva Billisich, Wolfgang Böck, Karl Künstler, Johannes Silberschneider
Wie lange schon hat Breitfuss davon geträumt, seinen Kollegen Weber endlich loszuwerden? Nun scheint er, noch dazu ohne sein eigenes Zutun, am Ziel seiner Wünsche angelangt. Während er, eines Zeckenbisses wegen, vom Büro fernbleiben muss, hat sich Weber mit Frau Löffler, die ihr Kondomgeschäft mit christbaumförmigen Präservativen zu schmücken beabsichtigt, in ignoranter Manier angelegt. Doch die lässt sich die übliche miese Behandlung nicht gefallen und beschwert sich beim Obersenatsrat, der Weber aus dem Amt rauswirft. Doch sein Ersatz scheint alles andere als unfreundlich zu sein, was Herrn Breitfuss schließlich zur Weißglut treibt.

Folge 24 – Geiselnahme

Gäste: Reinhard Nowak
So wie Weber und Breitfuss ihre Klienten seit Jahren behandeln, müssen in dem einen oder anderen der Erniedrigten die Rachepläne reifen. So der Ritter Ivanhoe, den Herrn Rappoltinger, den die beiden im Fasching seiner glänzenden Rüstung und dazu noch seiner Unterhosen beraubten. Geduldig hat Rappoltinger auch noch andere, ähnliche Erniedrigungen ertragen, doch nun hat er endgültig genug. Er droht am Telefon mit einem Bombenattentat auf die MA 2412. Doch dieser scheint keine Übung in Geiselnahmen zu haben da er keine Forderungen parat hat und nur eine Attrappe einer Pistole mit sich führt. Schließlich schlagen auch sämtliche Wege fehl die Polizei zu rufen da diese Aufgrund der Unfähigkeit des Geiselnehmers und dem Desinteresse an den Rettung der Geiseln (Schließlich würde niemand einen Magistratsbeamten vermissen) keine Lust haben.

Folge 25 – Parkpickerl 1

Gäste: Haymon Maria Buttinger, Simon Schwarz, Gerald Votava, Elke Winkens
Breitfuss, Weber und auch Claus sind empört: Zwei Parkpolizisten haben ihnen am Morgen Strafmandate ausgestellt, weil seit Neuestem die Benutzung ihrer Büro-Parkplätze pickerlpflichtig ist. Nach mehreren kläglich gescheiterten Versuchen der vier Beamten beschließen Weber und Breitfuss, sich auf den Weg zum Parkpickerlamt zu machen. Allerdings ist dieses Amt ein Irrenhaus – jeder Kunde wird behandelt wie ein Untermensch (wie in der MA 2412). Breitfuss und Weber "scheißen drauf" und machen sich schnell auf den Weg zurück ins Amt.

Folge 26 – Parkpickerl 2

Gäste: Wolfgang Böck, Karl Künstler, Nina Proll, Simon Schwarz, Elke Winkens
Nach dem ersten vergeblichen Versuch, zu einem Parkpickerl zu gelangen, wagen Breitfuss und Weber einen zweiten Anlauf und werden diesmal auch von Knackal und Claus begleitet. Zwar waren sie durch die ergreifenden Schilderungen von Weber und Breitfuss auf das Schlimmste vorbereitet, doch werden ihre Erwartungen bei weitem übertroffen, als die Mannschaft der MA 2412 auf zwei Beamte stößt, die das exakte Abbild von Weber und Breitfuss sind.

Folge 27 – Geldrausch

Gäste: Oliver Baier (als Radiosprecher), Wolfgang Böck, Andrea Eckert (als Stimme des Herzens), Andreas Herzog, Karl Künstler
Der Duft des großen Geldes zieht durch die Amtsräume der MA 2412 und bringt die festgefügten Fronten gehörig ins Wanken. Schuld ist eigentlich Herr Claus, der findet, es ist wieder einmal Zeit, seinen Kollegen eine kleine Lektion zu erteilen. Also gaukelt er Breitfuss vor, Weber habe den Jackpot im Lotto gewonnen und macht wiederum Weber glauben, Breitfuss sei der Gewinner. Jeder missgönnt dem anderen den Gewinn von ganzem Herzen, sucht aber gleichzeitig nach Mittel und Wegen, von dessen neuem Reichtum ein möglichst großes Stück zu erhaschen. Das große Buhlen um die Gunst des Kollegen setzt ein. Und zwischendrin ist die Knackal, die wiederum glaubt, Breitfuss und Weber hätten den Jackpot gemeinsam gewonnen. Vergeblich befragt sie Claus, ihr Herz und ihr Hirn, wem der beiden Herren sie nun ihre Gunst schenken soll. Doch da gibt es ein Problem: Im Gehirn scheint bei ihr niemand zu Hause zu sein...

4. Staffel[Bearbeiten]

Folge 28 – Zeitreise

Gäste: Wolfgang Böck, Christoph Fälbl, Beatrice Frey, Viktor Gernot, Walter Kordesch, Herwig Seeböck, I Stangl
Weil Breitfuss vergangenen Zeiten nachtrauert, in denen er wohl ein berühmter Erfinder gewesen wäre, verfallen Knackal und Weber auf die Idee, wie aufregend es doch sein müsste, in die Vergangenheit zu reisen. Claus lässt sich nicht lange bitten und dank seiner magischen Fähigkeiten finden sich alle vier unvermittelt im Mittelalter (laut Aufhängeschild an der Tür im "Mittelalder") wieder, wo schon das Inquisitionsgericht auf sie wartet. Aber nach der Flucht in die Klassik zu Mozart warten schon die nächsten Schwierigkeiten auf die Beamten.

Folge 29 – Wahlkampf

Gäste: Beatrice Frey
Wie immer kommt eine Klientin ins Amt, die von Weber und Breitfuss sehr unfreundlich behandelt wird. Doch auch sie lässt sich das nicht bieten und erklärt, sie melde die Beamten bei ihrem Betriebsrat. Das interessiert Weber, Breitfuss und Knackal sehr und jeder von den dreien will nun auch Betriebsrat werden. Doch Herr Weber nutzt Frau Knackal aus, um sich an die Spitze zu schummeln.

Folge 30 – Weihnachten

Gäste: Wolfgang Böck, Haymon Maria Buttinger, Karl Künstler, Gerold Rudle, Herbert Steinböck
"Fröhliche Weihnachten" heißt es für alle, nur nicht für Herrn Claus. Es ist eigentlich der einzige Tag, an dem er wirklich arbeiten muss. Er fängt in der Lugner-City an und scheint sich dort mit Ungläubigen und "falschen" Weihnachtsmännern herumschlagen zu müssen. Breitfuss und Weber scheinen aber nicht gerade in fröhlicher Weihnachtsstimmung zu sein. Selbst zu Weihnachten streiten die beiden und haben auch ihre eigenen Probleme. Breitfuss schafft es einfach nicht, das Mieder für seine Frau einzupackenund Weber trauert um seinen Urlaub in Bhali, da laut Herr Claus' Vorhersage er mit Regen zu rechnen hat. Die Einzige, die Mitleid mit Herrn Claus hat, ist Frau Knackal. Sie schlägt vor, ihm etwas zu schenken. Aber was schenkt man dem Weihnachtsmann? Die drei rätseln sehr lange herum. Frau Knackal hat die Idee, den Herrn Claus einfach zu fragen. Als sie in der Lugner-City ankommen, lösen sie Herrn Claus unfreiwillig ab. Am Schluss müssen die beiden Herren Weihnachtsmänner spielen und Geschenke verteilen.

Folge 31 – Kontrolle

Gäste: Wolfram Berger, Wolfgang Böck, Andreas Herzog
Jeder der Beamten denkt, er werde beobachtet, bespitzelt und beschattet. Es treiben sich mehrere unheimliche Gäste auf dem Gang herum. Am Ende eskaliert die Situation. Zuerst glauben Weber und Knackal, Breitfuss beschattet sie. Sie fesseln ihn und verhören ihn. Schließlich bekommt auch die Frau Knackal die Fesseln zu spüren und als letztes Herr Weber. Doch dann werden die Zuschauer beschuldigt.

Folge 32 – Totalschaden

Gäste: Wolfgang Böck, Nicholas Ofczarek
Der Herr Obersenatsrat hat sich ein neues Auto gekauft. Frau Knackal kann ihre Neugierde nicht mehr bändigen und fragt Weber und Breitfuss, damit sie ihr helfen, das Auto zu erraten. Weber schwankt zwischen Ferrari Spyder und Porsche Turbo Cabrio. Doch es wird eine sehr große Enttäuschung: Es ist ein Smart. Dazu kommt, dass der Motor von Breitfuss' Polo explodiert. Weber, Claus und Knackal versuchen sich nun "kundig" zu machen, um Herrn Breitfuss’ dakota-beigen 77-er Polo so gut wie möglich zu ersetzen. Sowohl Webers Beziehungen zu Autohändlern, als auch die Zeitungsanzeige von Frau Knackal entpuppen sich als Schuss ins Leere. Doch dann treffen die vier Beamten bei einem Autohändler auf eine verzweifelte Frau, die ihr Auto einfach nicht loswerden kann.

Folge 33 – Talkshow

Gäste: Eva Billisich, Wolfgang Böck, Evelyn Engleder, Andrea Händler, Karl Markovics, Florian Scheuba, Christian Schmidt
"Und morgen kennt euch die ganze Welt". Mit diesem Satz überredet die Produzentin der "Karl-Heinz-Show" die beiden Beamten, Weber und Breitfuss in ihrer Sendung mitzumachen. Schließlich wird fleißig versucht das Amt auf die beste Weise zu präsentieren. Doch leider scheint das Kamerateam mehr zu filmen, als den Beamten lieb ist. Schließlich treten die beiden Herren auch in der Talkshow auf, mit der bekannten Frau Löffler und Herrn XY (der nicht erkannt werden will). Da Beamte aber sehr unbeliebte Leute sind und auch noch das geheime Filmmaterial veröffentlicht wird, scheint es für Breitfuss und Weber eng zu werden. Herr XY erzählt von seiner eigenen Erfahrung als Beamter und präsentiert die von seinem Gehalt gekaufte Yacht per Foto. Da Frau Knackal im Publikum sitzt und die Yacht wiedererkennt, scheint die Maske zu fallen, und es ist niemand geringerer als der ehemalige Senatsrat. Plötzlich beginnt Karl-Heinz negativ über die Zuschauer zu sprechen, was nicht ohne Folgen bleibt. Doch bei diesem spontanen Outing hat Herr Claus mit seinen Kräften die Finger im Spiel.

Folge 34 – Das Ende

Gäste: Eva Billisich, Wolfgang Böck, Karl Künstler, Klaus Rott
Breitfuss und Weber scheinen (auch nach 2 Wochen) nicht zu bemerken, dass die Möbel nach und nach aus dem Amt verschwinden und keine Parteien mehr erscheinen. Der Grund: Die einzige Existenzberechtigung für den Herrn Obersenatsrat, Frau Knackal, ist nun für diesen nicht mehr existent und daher beschließt er, die Magistratsabteilung zu schließen. Und da er verhindern will, dass das Klima in anderen Abteilungen beeinflusst wird, befördert er die beiden Herren und Frau Knackal in den Ruhestand. Alle sind glücklich darüber und freuen sich auf die Frühpension. Breitfuss wird es etwas schwer ums Herz. Denn er erinnert sich an die wenigen, aber doch stattgefundenen, "glücklichen" Ereignisse, die er und Weber durchgestanden haben und was wäre, wenn sie noch viele weitere Jahre als Senioren das Amt gehütet hätten. Herr Weber hat schließlich die "rettende" Idee: Die Einrichtung wird zurückgekauft und das Amt wird privatisiert. Nun können die Beamten doch noch ihrer wahren Berufung, dem professionellen Nichtstun, nachgehen und trotzdem berufstätig bleiben...

Besonderheiten[Bearbeiten]

Obwohl man die Serie im Großen und Ganzen als Sitcom getarnte zynische und ironische Parodie auf das österreichische Beamtentum verstehen kann und die meisten Episoden von Scherzen über miserable Behandlung vonseiten der Beamten oder Seitenhiebe auf amtliche Bräuche leben, gibt es einige nennenswerte und (vor allem für Sitcoms) außergewöhnliche Elemente:

Der Weihnachtsmann: Einer der Protagonisten ist, wie bereits erwähnt, der Weihnachtsmann, oder wie er in der Serie liebevoll genannt wird – Herr Claus. Wie Herr Claus zu den Beamten der MA 2412 stieß, wird erst im Kinofilm geklärt. In der Serie ist er bereits ein fest integriertes „Mitglied“ und darüber hinaus das einzig arbeitstüchtige. Herr Claus wird von seinen Kollegen – allen voran Herrn Weber – als Reinigungskraft missbraucht. Trotz seiner schlechten Behandlung und seiner Depressionen erklärt sich Herr Claus immer wieder gerne bereit, den Beamten zu helfen, indem er diesen Unterricht erteilt (die Herren Weber und Breitfuss drücken so nach dem Ertönen der Schulglocke wieder die Schulbank), ihnen mit seinen Zauberkräften Aufheiterung schenkt, eine Lehre erteilt oder sie aus der Misere rettet. Über Weihnachten ist Herr Claus logischerweise berufsbedingt anderwärtig beschäftigt.

Die Zeitreise: siehe oben (Die Folgen).

„Interaktivität“: Gelegentlich werden die Zuseher direkt in die Handlungen der Episode integriert, was sich dadurch bemerkbar macht, dass die Protagonisten plötzlich in die Kamera sehen und das Publikum direkt ansprechen. Besonders Herr Claus wendet sich den Zuschauern zu um das letzte Wort zu sprechen oder in Folge 31 ("Kontrolle") wird besonders deutlich gemacht, dass sie von Filmkameras beobachtet werden und dass das Büro nur ein Studio ist.

Diese Elemente verleihen der Serie eine besondere Note und heben sie merkbar von Genrekollegen ab.

Specials[Bearbeiten]

Die Specials erschienen nur auf VHS/DVD und wurden nicht im TV ausgestrahlt.

  • Knackal Spezial
  • Die ganze Wahrheit über MA 2412

VHS und DVD[Bearbeiten]

Alle Folgen von MA 2412 und auch der Kinofilm sind sowohl auf Video, als auch auf DVD erschienen.

VHS

Insgesamt erschienen auf zwölf VHS-Kassetten alle vierunddreißig Folgen, auf der Kassette 9 (Folgen 25+26) erschien das Knackal Spezial, auf der letzten Kassette (Folgen 33+34) erschien das Special „Die ganze Wahrheit über MA 2412“.

DVD

Auf insgesamt sieben DVDs erschienen alle Folgen, die Specials befinden sich hier auf der letzten DVD (Folgen 33+34). Außerdem gibt es auf den letzten 3 DVDs "Was bisher Geschah"-Specials, die Ausschnitte aus den Folgen der ersten 4 DVDs zeigen. Auf der fünften DVD sind die Folgen 25+26 als Specials angegeben – nicht als normale [?] Folgen.

Im Jahr 2005

wurde die Collectors Edition „MA 2412 – Der komplette Akt“ auf den Markt gebracht. Diese beinhaltet 7 DVDs mit allen 34 Folgen inkl. Specials. Dazu gibt es einen offiziellen MA 2412 Fan-Block samt Kugelschreiber.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zusätzlich zum elaborierten Artikel der deutschsprachigen Wikipedia ist anzumerken, dass dieser Titel, nach einer bestimmten Praxiszeit, Absolventen höherer technischer Schulen in Österreich auf Antrag zuerkannt wird (im Unterschied zum Diplomingenieur der Technischen Universität; umgangssprachlich als „Schmalspuringenieur“ bezeichnet). Absolventen (Maturanten) höherer Schulen, z.B. Gymnasium, Handelsakademie, Technologisches Gewerbemuseum, werden im öffentlichen Dienst Österreichs in der Gehaltsstufe „B“ eingestuft, d.h. Ing. Breitfuss ist gegenüber Weber höher gestellt.
  2. Ein monatlich erscheinendes Automagazin der NEWS Verlagsgruppe.
  3. Filmographie der MR Film: MA 2412 (Seite abgerufen am 4. Mai 2008)

Weblinks[Bearbeiten]