MC Lyte

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MC Lyte (2007)
MC Lyte
MC Lyte

MC Lyte, eigentlich Lana Michele Moorer (* 11. Oktober 1971 in Queens, New York City, New York) ist eine US-amerikanische Rapperin und Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten]

Mitte der 1980er Jahre, einer Zeit, in der Hip-Hop ausschließlich von Männern dominiert wurde, entdeckte Lana Moorer ihr Rap-Talent. Mit nur zwölf Jahren nahm Sie ihre erste Single "I cram to understand U" auf. Diese neue Art des Rap fand schnell Gehör. So wurde das Plattenlabel Priority Records, das Rapgrößen wie N.W.A, Master P, Ice Cube, Mack 10 und Snoop Dogg zu seinen Schützlingen zählte, auf Lyte aufmerksam. Zusammen arbeiteten sie an dem Debütalbum „Lyte as I rock“ welches 1988 auf den Markt kam. Die Kombination von selbstbewussten, sozialkritischen Texten und ihrem außergewöhnlichen Talent verschaffte der New Yorkerin auch Anerkennung bei ihren männlichen Kollegen. Nur ein Jahr nach dem Debüt folgte ihr zweites Studioalbum „Eyes on This“. Mit dem enthaltenen Track „Cha cha cha“ stürmte sie erstmals die Charts. Den richtigen Durchbruch schaffte sie 1993 mit dem Song „Ruffneck“. Als erster Female Rapper überhaupt bekam sie Platin. „Ruffneck“ war eine Antwort auf Apaches Provokationssong „Gangsta Bitch“. Parallel zum Musikgeschäft spielte Lyte bei diversen Filmen und Serien mit. Den wohl größten Erfolg feierte sie mit „Half & Half“ einer US-Sitcom in der sie „Ky“, einen Plattenlabel-Boss spielt.

Stil[Bearbeiten]

Die Musikrichtung der ersten beiden Alben ist unmissverständlich Hardcore Rap. Lockere Sprüche und derbe Reime waren ihr Markenzeichen. 1991 änderte sich ihr Stil in R'n'B. Warum sie sich dazu entschied, ist nie richtig klar geworden. Einige vermuten, dass ihre Plattenfirma zu der Typänderung riet, um die Verkaufszahlen zu steigern. Die Sozialkritik ist aber auch in ihren Balladen ein fester Bestandteil.

Diskografie[Bearbeiten]

  • 1988: „Lyte As A Rock“
  • 1989: „Eyes on This“
  • 1991: „Act Like You Know“
  • 1993: „Ain't No Other“
  • 1996: „Bad as I Wanna B“
  • 1998: „Seven & Seven“
  • 2003: „Shit I Never Dropped“
  • 2003: „Da Undaground Heat, Vol. 1“

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1998: For Your Love (Fernsehserie, vier Auftritte)
  • 1998: Fahr zur Hölle Hollywood (An Alan Smithee Film: Burn Hollywood Burn)
  • 1999: A Luv Tale
  • 2000: Train Ride
  • 2002: Civil Brand
  • 2002: Half & Half (Fernsehserie, 14 Auftritte)
  • 2003: Playas Ball
  • 2011: American Revolutionaries: DMC

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: MC Lyte – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien