MERS-CoV

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Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV)
MERS-CoV electron micrograph1.jpg

MERS-CoV-Partikel unter dem Elektronenmikroskop

Systematik
Reich: Viren
Ordnung: Nidovirales
Familie: Coronaviridae
Unterfamilien: Coronavirinae
Gattung: Betacoronavirus
Taxonomische Merkmale
Genom: (+)ssRNA linear
Baltimore: Gruppe 4
Symmetrie: helikal
Hülle: vorhanden
Wissenschaftlicher Name
Middle East respiratory syndrome coronavirus (engl.)
Taxon-Kurzbezeichnung
MERS-CoV
Links

MERS-CoV (Middle East respiratory syndrome coronavirus) ist ein im Jahre 2012 erstmals identifiziertes Virus aus der Familie der Coronaviren (Coronaviridae), das beim Menschen eine schwere Infektion der Atemwege, Lungenentzündung und Nierenversagen verursachen kann. Bislang hatten alle Infektionen ihren Ursprung auf der arabischen Halbinsel mit Schwerpunkt in Saudi-Arabien. Die bisherigen Erkrankungen verliefen schwer und oft tödlich. Jedoch ist nicht bekannt, welcher Anteil der infizierten Personen überhaupt eine Erkrankung entwickelt.[1] Aufgrund des bisherigen epidemiologischen Musters der Ausbreitung ist davon auszugehen, dass das MERS-CoV nur schwer von Mensch zu Mensch übertragen wird[2] und dass die primären Wirtsorganismen wahrscheinlich Fledermäuse sind,[3][4] von denen es – vermutlich über Dromedare als Zwischenwirt[5][6] – sporadisch auf Menschen übertragen wird.

Bislang existiert keine erprobte und sichere antivirale Therapie. Die Behandlung der Erkrankten beschränkt sich daher auf die Linderung der Symptome.

Eine offizielle eingedeutschte Bezeichnung existiert bislang weder für das Virus noch für das Krankheitsbild; wörtlich übersetzt steht die Abkürzung MERS-CoV für „Nahost-Atemwegssyndrom-Coronavirus“.

Systematik[Bearbeiten]

Das MERS-CoV wurde auf der Basis von Sequenzvergleichen der viralen Genome vorläufig als nicht klassifizierte Spezies der Gattung Betacoronavirus zugeordnet. Innerhalb der Gattung zeigt es eine enge Verwandtschaft zu zwei Spezies von Coronaviren bei Fledermäusen, dem BatCoV-HKU5 und BatCoV-HKU4. Diese gehören zum sogenannten Cluster 2c innerhalb der Gattung. Von den humanpathogenen Betacoronaviren SARS-CoV, HCoV-OC43 und HCoV-HKU1 ist es auf der Ebene der Genomsequenz deutlich verschieden.[7] Bislang wird innerhalb der Spezies MERS-CoV das Isolat „Betacoronavirus England 1“ beschrieben.

Zunächst wurde das Virus als Humane Betacoronavirus 2c EMC/2012 (HCoV-EMC), als Humanes Coronavirus EMC und fälschlicherweise auch als „Neues Coronavirus“ (NCoV) bezeichnet. Die Coronavirus Study Group des International Committee on Taxonomy of Viruses gab schließlich am 15. Mai 2013 bekannt, dass die offizielle Bezeichnung der Viren Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) lautet.[8]

Krankheitsentstehung[Bearbeiten]

Das Betacoronavirus besitzt auf seiner Oberfläche ein Eiweiß mit der englischen Bezeichnung spike (Stachel), womit es an das auf menschlichen Lungenzellen befindliche Eiweiß Dipeptidylpeptidase 4 (DPP4) andockt. Wie fest sich das Virus an diesen Rezeptor bindet, entscheidet darüber, ob das Virus anschließend in die betreffende Zelle eindringen und sie damit infizieren kann.[9]

Forscher der National Institutes of Health in Hamilton (US-Bundesstaat Montana) fanden durch Studien an Rhesusaffen heraus, dass das Virus sich offenbar nur in bestimmten Zellen tief in der Lunge vermehrt. Dies könnte sowohl eine Erklärung für die Schwere der Erkrankungen als auch für die geringe Übertragbarkeit der Viren von Mensch zu Mensch sein.[10]

In Analogie zu anderen Coronaviren und respiratorischen Viren galt es nach Entdeckung der ersten Erkrankungen als sehr wahrscheinlich, dass MERS-CoV ebenfalls durch Tröpfcheninfektion und durch Schmierinfektion übertragen wird. Dabei sind respiratorische Sekrete aus der Nase und dem oberen Respirationstrakt von Infizierten bedeutsam, die durch Niesen, Husten und davon kontaminierte Hände weitergegeben werden. Bei einem in Deutschland behandelten Erkrankten aus Abu Dhabi wurden diese Vermutungen schließlich bestätigt:[11] Die größte Virenlast wurde in den unteren Atemwegen des Patienten nachgewiesen, geringere Erregermengen fanden die Ärzte im Urin und im Stuhl; der Patient war in München im März 2013 nach Lungenentzündung und Nierenversagen an einer Blutvergiftung und an Multiorganversagen verstorben.

Die Inkubationszeit beträgt meist weniger als eine Woche, beobachtet wurden jedoch auch Einzelfälle von neun bis zwölf Tagen.[12]

Menschen mit erheblichen Vorerkrankungen wie Diabetes mellitus oder chronisch obstruktiver Lungenerkrankung, mit Immundefekten oder zurückliegendem Nierenversagen wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen, sich von Kamelen fern zu halten, keine Kamel-Rohmilch zu trinken und auch andere möglicherweise durch Kamele kontaminierte Nahrung zu meiden.[13]

Coronaviren sind behüllte Viren und werden bereits durch Seife und andere Detergenzien beim Händewaschen oder beim Waschen der Kleidung inaktiviert.

Entdeckung[Bearbeiten]

Im Juni 2012 verstarb ein Patient in London an einer akuten, schweren Atemwegserkrankung (ARDS), der mit diesen respiratorischen Symptomen aus seiner Heimatstadt Dschidda in Saudi-Arabien zur intensivmedizinischen Behandlung nach Großbritannien verlegt worden war. Zusätzlich trat in einem sehr frühen Erkrankungsstadium ein akutes Nierenversagen auf. Eine nicht charakteristische Form einer Lungenentzündung (atypische Pneumonie) ließ unter anderem eine Virusinfektion vermuten. Nachdem alle üblichen virologischen Nachweisverfahren für bekannte respiratorische Viren ohne Ergebnis blieben, konnte bei der Suche mit nicht speziesspezifischen Methoden (Pan-Corona-PCR[14]), die schon bei der Identifizierung des SARS-assoziierten Coronavirus 2002 entwickelt wurden, ein Genabschnitt eines noch nicht bekannten Coronavirus nachgewiesen werden.

Anfang September 2012 erkrankte in Katar ein weiterer Patient an einer schweren, respiratorischen Infektion und einem zusätzlichen akuten Nierenversagen. Auch dieser Patient wurde zur Weiterbehandlung nach London verlegt. Er hatte sich kurz vor Auftreten der ersten Symptome in Saudi-Arabien aufgehalten. Bei diesem Patienten konnte das im Juni 2012 erstmals gefundene Virus ebenfalls identifiziert werden. Die sequenzierten Genfragmente der von diesen beiden Patienten im Abstand von drei Monaten isolierten Viren stimmten fast überein, so dass von einem in der menschlichen Population neu aufgetretenen Coronavirus ausgegangen wurde. Aufgrund der Sequenzähnlichkeit wurde das neu aufgetretene Virus vorläufig der Gattung Betacoronavirus (jetzt HCoV-EMC, EMC: Erasmus Medical Center) zugeordnet.

Bis Ende November 2012 waren 9 Erkrankungsfälle mit dem neuen Virus bekannt, die alle ihren Ursprung auf der Arabischen Halbinsel (Saudi-Arabien 5 Fälle, Katar 2) oder im Nahen Osten (Jordanien 2) hatten; von den 9 Erkrankten waren bis dahin 5 verstorben.[15] Die beiden erkannten Fälle aus Jordanien entstammen einer Gruppe von Pneumoniefällen aus dem April 2012, die anhand aufbewahrter Proben im Nachhinein im Konsiliarlabor der WHO in Kairo identifiziert wurden. Beide Patienten waren im Frühjahr 2012 erkrankt und kurz darauf an der Pneumonie verstorben.

Tierisches Reservoir[Bearbeiten]

Aus den im Jahr 2012 beobachteten Fällen, die untereinander mit großem zeitlichen Abstand zwischen den Erkrankungen auffielen, konnte man folgern, dass das MERS-CoV nicht sehr effizient von Mensch zu Mensch übertragen wird und dass sehr wahrscheinlich ein auf der arabischen Halbinsel befindliches tierisches Reservoir existiert, von dem die sporadischen Fälle ausgehen. Tierische Reservoirs wie beispielsweise Fledermäuse sind sehr typisch für Coronaviren, allerdings gilt es als unwahrscheinlich, dass die Übertragung der Viren unmittelbar von Fledermäusen auf Menschen erfolgt. Als wahrscheinlichster Reservoirwirt wurden Dromedare benannt. Bei Untersuchung von Dromedar-Serumproben aus Saudi-Arabien, die ab 1992 archiviert gelagert wurden, konnten spezifische MERS-CoV-Antikörper nachgewiesen werden,[16][17] während sie in den Beständen domestizierter Ziegen und Schafe nicht nachweisbar waren.[18] Bei der Untersuchung von gegenwärtigen Dromedarbeständen wurden im Jahr 2013, abhängig von den untersuchten Herden, in bis zu 74 % spezifische Antikörper nachgewiesen.[18]

Schließlich gelang auch der direkte Virusnachweis mit Hilfe der Polymerase-Kettenreaktion (PCR). Eine besonders hohe Viruskonzentration wurde in Abstrichen von der Nasenschleimhaut nachgewiesen: Die in Oman und Katar untersuchten Dromedare trugen unterscheidbare Virusvarianten in sich, und diese lokalen Varianten waren jeweils weitgehend identisch mit den im gleichen Gebiet bei infizierten Menschen umlaufenden Varianten.[19] Auch in Kuwait wurden die Viren in Kamelbeständen per PCR nachgewiesen.[20]

Verbreitung[Bearbeiten]

Da das tierische Reservoir des Virus auf der arabischen Halbinsel vermutet wurde und zwischen April und Dezember 2012 auch der Haddsch stattfand, hätte man bei einem effektiv übertragungsfähigen Virus eine rasche weltweite Ausbreitung beobachten müssen. Die Weltgesundheitsorganisation und andere Gesundheitsbehörden hatten daher Überwachungsmaßnahmen ergriffen. Angesichts der großen zeitlichen Abstände der entdeckten Erkrankungsfälle zwischen April und Dezember 2012 und meist fehlender Erkrankungsfälle bei unmittelbaren Kontaktpersonen der Erkrankten sprachen die Befunde jedoch für eine noch ineffiziente Mensch-zu-Mensch-Übertragung des Virus.

Ende März 2013 waren 17 Erkrankungen bekannt,[21] darunter elf Todesfälle und zwei nachgewiesene Mensch-zu-Mensch-Übertragungen;[22] das Virus war nach engem Kontakt zu einer infizierten Person auf Kontaktpersonen übertragen worden, bei denen gleichzeitig eine Immundefizienz aufgrund einer anderen nicht-infektiösen Erkrankung – und damit eine verringerte Infektabwehr – bestand. Ende Mai 2013 lagen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Berichte über 50 Erkrankte vor, von denen 30 verstorben waren; infiziert hatten sich die Erkrankten vor allem in Saudi-Arabien, aber auch in Jordanien, Katar und in den Vereinigten Arabischen Emiraten,[23] ferner traten in Frankreich, Italien, Tunesien und im Vereinigten Königreich weitere Mensch-zu-Mensch-Übertragungen auf.[24] Diese Übertragungen vom Erstinfizierten (Indexpatienten) auf Kontaktpersonen (Erstpassagen) fanden bei Familienmitgliedern, Arbeitskollegen oder im Krankenhaus statt, es kam jedoch nicht zur Weitergabe der Erreger von den infizierten Kontaktpersonen auf weitere Personen in deren sozialem Umfeld (Zweitpassagen).[12] Ende März 2014 lagen der WHO Berichte über 206 Erkrankte vor, von denen 86 verstorben waren.[25]

Weitere von der arabischen Halbinsel in andere Länder verschleppte Erkrankungen wurden im April 2014 aus Griechenland,[26] Malaysia,[27] Ägypten[28] und den USA[29] sowie im Mai 2014 aus den Niederlanden[30] bekannt. Ferner wurde erstmals aus dem Jemen eine Infektion bekannt, und frühere Erkrankungen aus Kuwait und Oman wurden bestätigt, so dass nunmehr alle Staaten der Halbinsel Primärinfektionen an die WHO gemeldet haben.[31] Im April 2014 kam es zudem in mehreren Krankenhäusern Saudi Arabiens zu massiven Übergängen der Viren von Patienten auf Pflegepersonal und Ärzte.[32] Dies hatte unter anderem zur Folge, dass der saudische Gesundheitsminister entlassen wurde. Ihm wurde eine Verharmlosung des Infektionsgeschehens vorgeworfen.[33][34]

Mit Stand vom 14. Juli 2014 berichtete die Weltgesundheitsorganisation über 834 Erkrankte, von denen 288 verstorben waren.[35]

Ob sich das Virus aufgrund häufiger Wirtspassagen im Menschen hin zu einer effektiveren Übertragung entwickeln kann und somit an den Menschen als neuen Wirt anpasst, ist derzeit ungeklärt. Mutationen, die auf eine Anpassung hindeuten, wurden bislang nicht gefunden.[36][37] Allerdings äußerte sich die Weltgesundheitsorganisation am 23. April 2014 „besorgt“ über die stetig steigende Anzahl der Infektionen, da es sich in den vorhergehenden Wochen zu 75 Prozent um Übertragungen von Mensch zu Mensch gehandelt habe.[38] Experten gehen davon aus, dass ein Teil der beobachteten Veränderungen beim Infektionsgeschehen darauf zurückzuführen ist, dass die Anzahl der Virustests in Saudi-Arabien im April 2014 erheblich gesteigert wurde.[39]

Anfang Juli 2013 richtete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) „als Folge der wachsenden internationalen Besorgnis über MERS-CoV“ ein Emergency Committee („Ernstfall-Gremium“) aus Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachrichtungen ein, das der WHO-Generaldirektion beratend zur Seite stehen soll.[40][41]

Reisewarnungen oder Handelsbeschränkungen werden von der WHO bisher ausdrücklich nicht befürwortet.[42]

Virusnachweis und Therapie beim Menschen[Bearbeiten]

Testverfahren zum direkten Nachweis einer Coronavirus-Infektion beim Menschen, die bislang in virologischen Laboren zur Routine bei respiratorischen Infektionen zum Teil eingesetzt werden, erfassen das MERS-CoV nicht. Ausgehend von den bisher bekannten Genomsequenzen ist in spezialisierten Laboren der virologischen Institute ein MERS-CoV-spezifischer, direkter Erregernachweis mittels Polymerase-Kettenreaktion aus Rachenabstrichen und BAL-Flüssigkeit möglich. Zielsequenzen des MERS-CoV-spezifischen RNA-Nachweises sind Genabschnitte vor dem Gen für das Hüllprotein E (upstream E) und dem ORF-1b-Gen.[43]

Das Virus ist bei der akuten Erkrankung in hoher Konzentration in respiratorischem Probenmaterial nachweisbar, in geringen Konzentrationen findet es sich auch in Blutserum. Eine Anzucht in Zellkulturen ist möglich, hat jedoch keine diagnostische Bedeutung. Serologische Verfahren zum Antikörpernachweis stehen nur eingeschränkt zur Verfügung und haben wie auch bei allen akuten respiratorischen Virusinfektionen keinen Aussagewert bezüglich des spezifischen Infektionsnachweises. Bei MERS-CoV stehen experimentelle Antikörpernachweise als Western-Blot oder Immunfluoreszenz-Tests mit Zellkulturen für wissenschaftliche Fragestellungen und zur Beurteilung der Immunantwort zur Verfügung.[44]

Bislang existiert keine erprobte und sichere antivirale Therapie,[45] die Behandlung der Erkrankten beschränkt sich daher auf die Linderung der Symptome. Erste Experimente mit Rhesusaffen, die derzeit die einzigen Modellorganismen für MERS-Infektionen sind,[46] deuteten jedoch darauf hin, dass eine Kombination von Interferon-α2b und Ribavirin die Viruslast senken könnte;[47] beide Wirkstoffe werden seit geraumer Zeit routinemäßig zur Therapie von Hepatitis C eingesetzt. Auch andere bereits als Arzneimittel zugelassene Wirkstoffe werden auf einen möglichen Zusatznutzen für MERS-Patienten getestet.[48]

An der Entwicklung von Impfstoffen wird in diversen Forschungseinrichtungen gearbeitet.[49][50] Auch ein Maus-Modell zur Erprobung einer potentiell antiviralen Therapie wurde 2014 publiziert.[51] 2014 konnte eine in-vitro Hemmung der Doppelvesikelbildung durch Coronaviren und damit der RNA-Synthese durch die Benzamidverbindung K22 denonstriert werden.[52]

Literatur[Bearbeiten]

  • A. M. Zaki et al.: Isolation of a novel coronavirus from a man with pneumonia in Saudi Arabia. In: The New England journal of medicine. (N Engl J Med) 8. November 2012, Bd. 367, Nr. 19, S. 1814-20 (Epub 17. Oktober 2012), PMID 23075143 Volltext (PDF; 556 kB) (Erstbeschreibung)
  • S. Perlman, J. Zhao: Human Coronavirus EMC Is Not the Same as Severe Acute Respiratory Syndrome Coronavirus. In: MBio. 15. Januar 2013, Bd. 4, Nr. 1, PMID 23322635.
  • M. A. Müller et al.: Human coronavirus EMC does not require the SARS-coronavirus receptor and maintains broad replicative capability in mammalian cell lines. In: MBio. 11. Dezember 2012, Bd. 3, Nr. 6, PMID 23232719.
  • K. V. Holmes, S. R. Dominguez: The new age of virus discovery: genomic analysis of a novel human betacoronavirus isolated from a fatal case of pneumonia. In: MBio. 8. Januar 2013, Bd. 4, Nr. 1, PMID 23300251.
  • S. van Boheemen S et al.: Genomic characterization of a newly discovered coronavirus associated with acute respiratory distress syndrome in humans. In: MBio. 20. November 2012, Bd. 3, Nr. 6, PMID 23170002.
  • E. Kindler et al.: Efficient replication of the novel human betacoronavirus EMC on primary human epithelium highlights its zoonotic potential. In: MBio. 2013, Bd. 4, Nr. 1, S. e00611-12. doi:10.1128/mBio.00611-12, (Vorab-Mitteilung [1]).

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. WHO Press Statement Related to the Novel Coronavirus Situation. Auf: who.int vom 12. Mai 2013.
  2. WHO concludes a MERS-CoV risk assessment mission in the United Arab Emirates. Erklärung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom 6. Juni 2014.
  3. Ziad A. Memish et al.: Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus in Bats, Saudi Arabia. In: Emerging Infectious Diseases. Band 19, Nr. 11, 2013, doi:10.3201/eid1911.131172
  4. Ndapewa Laudika Ithete et al.: Close Relative of Human Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus in Bat, South Africa. In: Emerging Infectious Diseases. Band 19, Nr. 10, 2013, doi:10.3201/eid1910.130946
    Stammt das „MERS-Coronavirus“ aus Afrika? idw-online.de vom 24. Juli 2013.
  5. Chantal BEM Reusken et al.: Middle East respiratory syndrome coronavirus neutralising serum antibodies in dromedary camels: a comparative serological study. In: The Lancet Infectious Diseases. Band 13, Nr. 10, 2013, S. 859–866, doi:10.1016/S1473-3099(13)70164-6
    Dromedare als Übertragungsquelle für gefährliche Virusinfektion unter Verdacht. Auf: idw-online.de vom 9. August 2013.
    vergl. aber auch: Kai Kupferschmidt: Researchers Scramble to Understand Camel Connection to MERS. In: Science. Band 341, Nr. 6147, 2013, S. 702, doi:10.1126/science.341.6147.702
  6. Kai Kupferschmidt: The Camel Connection. In: Science. Band 343, Nr. 6178, 2014, S. 1422–1425, doi:10.1126/science.343.6178.1422
  7. Ali M. Zaki et al.: Isolation of a novel coronavirus from a man with pneumonia in Saudi Arabia. In: New England Journal of Medicine. Band 367, Nr. 19, 2012, S. 1814–1820, doi:10.1056/NEJMoa1211721, PMID 23075143 Volltext (PDF; 556 kB)
  8. Raoul J. de Groot et al.: Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus (MERS-CoV); Announcement of the Coronavirus Study Group. In: Journal of Virology. Band 87, Nr. 14, 2013, S. 7790–7792, doi:10.1128/JVI.01244-13
    vergl. dazu who.int vom 23. Mai 2013, Fußnote in: Novel coronavirus infection – update (Middle East respiratory syndrome-coronavirus).
  9. V. Stalin Raj et al.: Dipeptidyl peptidase 4 is a functional receptor for the emerging human coronavirus-EMC. In: Nature. Band 495, Nr. 7440, 2013, S. 251–254, doi:10.1038/nature12005. PMID 23486063.
  10. Emmie de Wit et al.: Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) causes transient lower respiratory tract infection in rhesus macaques. In: Proceedings of the National Academy of Sciences. (PNAS) Band 110, Nr. 41, 2013, S. 16598–16603, doi:10.1073/pnas.1310744110
  11. Christian Drosten et al.: Clinical features and virological analysis of a case of Middle East respiratory syndrome coronavirus infection. In: The Lancet Infectious Diseases. Band 13, Nr. 9, 2013, S. 745–751, doi:10.1016/S1473-3099(13)70154-3
  12. a b Robert-Koch-Institut (Hrsg.): Epidemiologisches Bulletin. Nr. 31/2013, S. 285, Volltext (PDF)
  13. WHO: Risikoabschätzungen und Empfehlungen vom 13. Juni 2014 (PDF, auf Englisch, abgerufen am 16. Juni 2014)
  14. Christian Drosten et al.: Identification of a novel coronavirus in patients with severe acute respiratory syndrome. In: New England Journal of Medicine. Band 348, 2013, S. 1967–1976, doi:10.1056/NEJMoa030747. PMID 12690091.
  15. WHO: Background and summary of novel coronavirus infection – as of 30 November 2012.
  16. Abdulaziz N. Alagaili et al.: Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus Infection in Dromedary Camels in Saudi Arabia. In: mBio. Band 5, Nr. 2, 2014, e00884-14, doi:10.1128/mBio.00884-14 (Volltext online)
  17. Bart L. Haagmans et al.: Middle East respiratory syndrome coronavirus in dromedary camels: an outbreak investigation. In: The Lancet Infectious Diseases. Band 14, Nr. 2, 2014, S. 140-145, doi:10.1016/S1473-3099(13)70690-X.
  18. a b Saudi Arabian camels carry MERS virus. Auf: eurekalert.org vom 25. Februar 2014
  19. Norbert Nowotny und J. Kolodziejek: Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) in dromedary camels, Oman, 2013. In: Eurosurveillance. Band 19, Nr. 16, 2014, Volltext
    Ministry of Agriculture and Fisheries, Muscat, Oman: Bericht über Virusnachweise in Kamelen vom 5. Januar 2014
  20. Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE): Information received on 11/06/2014 from Dr Hanadi Ghuloom Abdul Rahman Mohammad, Deputy Director General for Animal Health, Animal Health Department, Public Authority for Agriculture Affairs & Fish Resources, Safat, Kuwait.
  21. WHO: Novel coronavirus infection – update vom 26. März 2013.
  22. WHO: Novel coronavirus infection – update vom 13. Februar 2013.
    WHO: Novel coronavirus infection – update vom 16. Februar 2013.
    Health Protection Agency: Further UK case of novel coronavirus. Presseerklärung vom 13. Februar 2013.
  23. WHO: Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) – update vom 31. Mai 2013.
  24. WHO: MERS-CoV summary and literature update – as of 20 June 2013.
  25. WHO: Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) – update vom 27. März 2014.
  26. WHO: Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) – update vom 20. April 2014.
  27. WHO: Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) – update vom 17. April 2014.
  28. WHO: Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) – update vom 1. Mai 2014.
  29. WHO: Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) – update vom 5. Mai 2014.
  30. WHO: Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) – update vom 16. Mai 2014.
  31. WHO: Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) – update vom 7. Mai 2014.
  32. WHO: Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) summary and literature update – as of 9 May 2014.
  33. Saudi hospital head sacked as MERS death toll hits 117. Auf: dailystar.com.lb vom 7. Mai 2014.
  34. Saudi Arabia’s MERS virus outbreak demands transparency. Auf: washingtonpost.com vom 24. April 2014.
  35. WHO: Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) – update vom 14. Juli 2014.
  36. Middle East respiratory syndrome coronavirus has not yet reached pandemic potential. Auf: eurekalert.org vom 4. Juli 2013.
  37. Soaring MERS Cases in Saudi Arabia Raise Alarms. Auf: sciencemag.org vom 2. Mai 2014.
  38. WHO vigilant on new Middle East Respiratory Syndrome developments. Pressemitteilung des WHO Eastern Mediterranean Regional Office, Kairo, vom 23. April 2014.
  39. MERS: A Virologist's View From Saudi Arabia. Auf: sciencemag.org vom 6. Mai 2014.
  40. WHO to convene emergency committee on MERS-CoV. Auf: euro.who.int vom 8. Juli 2013.
  41. Emergency Committee der WHO: WHO statement on the Sixth Meeting of the IHR Emergency Committee concerning MERS-CoV. Sachstandsbericht vom 17. Juni 2014.
  42. WHO: Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) – update vom 26. Juni 2014.
  43. V. M. Corman et al.: Detection of a novel human coronavirus by real-time reverse-transcription polymerase chain reaction. In: Eurosurveillance Band 17, Nr. 39, 2012, Volltext (PDF; 376 kB)
  44. V. M. Corman et al.: Assays for laboratory confirmation of novel human coronavirus (hCoV-EMC) infections. In: Eurosurveillance. Band 17, Nr. 9, 2012, Volltext (PDF; 977 kB)
  45. 2 common drugs may help treat deadly Middle East Respiratory Syndrome. eurekalert.org vom 10. September 2013.
  46. Emmie de Wit et al.: Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) causes transient lower respiratory tract infection in rhesus macaques. In: PNAS. Band 110, Nr. 41, 2013, doi:10.1073/pnas.1310744110
  47. Darryl Falzarano et al.: Treatment with interferon-α2b and ribavirin improves outcome in MERS-CoV–infected rhesus macaques. In: Nature Medicine. Band 19, 2013, S. 1313–1317, doi:10.1038/nm.3362
  48. Julie Dyall et al.: Repurposing of clinically developed drugs for treatment of Middle East Respiratory Coronavirus Infection. In: Antimicrobal Agents and Chemotherapy. Online-Vorabveröffentlichung vom 19. Mai 2014, doi:10.1128/AAC.03036-14
  49. Fernando Almazán et al.: Engineering a Replication-Competent, Propagation-Defective Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus as a Vaccine Candidate. In: mBio. Band 4, Nr. 5, 2013, e00650-13, doi:10.1128/mBio.00650-13
  50. Fei Song et al.: Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus Spike Protein Delivered by Modified Vaccinia Virus Ankara Efficiently Induces Virus-Neutralizing Antibodies. In: Journal of Virology. Band 87, Nr. 21, 2013, S. 11950–11954, doi:10.1128/JVI.01672-13
    Erster Impfstoffkandidat gegen neues Coronavirus. Auf: idw-online.de vom 4. September 2013.
  51. Jincun Zhao et al.: Rapid generation of a mouse model for Middle East respiratory syndrome. In: PNAS. Band 111, Nr. 13, 2014, S. 4970–4975, doi:10.1073/pnas.1323279111
  52. Anna Lundin, Ronald Dijkman, Tomas Bergström1 Nina Kann, Beata Adamiak : Targeting membrane-bound viral RNA synthesis reveals potent inhibition of diverse coronaviruses including themiddle East respiratory syndrome virus. PLoS Pathog. 2014 May 29;10(5):e1004166. doi: 10.1371/journal.ppat.1004166