MG ZT

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MG
MG ZT

MG ZT

ZT/ZT-T
Produktionszeitraum: 2001–2005
Klasse: Obere Mittelklasse
Karosserieversionen: Limousine, Kombi
Motoren: Ottomotoren:
1,8–4,6 Liter
(88–191 kW)
Dieselmotor:
2,0 Liter
(85–96 kW)
Länge: 4747 mm
Breite: 1778 mm
Höhe: 1417 mm
Radstand: 2746 mm
Leergewicht: 1560–1755 kg
Vorgängermodell: Rover 620ti
Nachfolgemodell: MG 7

Der MG ZT ist eine Hochleistungsversion des PKWs Rover 75 und wurde von MG im Rover-Werk Longbridge gefertigt. Es gab auch eine Kombiversion namens MG ZT-T. Das Design entspricht dem des Rover 75, wobei stärkere Federn und andere Fahrwerksverbesserungen für eine bessere Straßenlage sorgen. Die Fertigung begann im Sommer 2001 und endete Mitte 2005 mit dem finanziellen Ruin der MG Rover Group.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Oktober 2001, drei Jahre nach der Vorstellung des Rover 75 und ein Jahr nach der Loslösung der MG Rover Group von BMW, wurden die Limousine MG ZT und der Kombi MG ZT-T eingeführt. In der Entwicklungsphase hießen diese Modelle X10 und X11.

Die Konstruktion der Wagen beruht auf dem Rover 75, aber die Modelle haben ein sportlicheres und aggressiveres Aussehen. Peter Stephens, Designer des McLaren F1, übernahm die Leitung in der Konstruktion der Wagen.

Im Spätsommer 2003 wurde die besonders sportliche Version ZT 260+ (Codenamen X12 und X13) mit dem 4,6 l-V8-Motor des Ford Mustang präsentiert. Das Modell musste zu diesem Zweck von Frontantrieb auf Heckantrieb umgestellt werden und wurde größtenteils vom Motorsport- und Ingenieurbüro Prodrive konstruiert, bevor es wieder zu MG Rover kam. Die 4,6 l-Version gilt als echtes Understatement-Auto. Der einzige von außen sichtbare Unterschied zwischen dem 260er und anderen ZT sind die vierfachen Auspuffrohre.

Dieser MG ZT-T wurde 2003 zum schnellsten Kombi der Welt.

Ebenfalls 2003 wurde ein aerodynamisch optimierter und mit einem 6-Liter V8 (765 PS) ausgestatteter MG ZT-T, Codename X15 zum schnellsten Kombi der Welt mit einer Höchstgeschwindigkeit von 360,9 km/h. Er erreichte diese Geschwindigkeit bei der 55. jährlichen Bonneville Speed Week auf den Bonneville Flats (Utah).

Im Frühjahr 2004 überarbeitete MG das Design der Modelle ZT und ZT-T, sodass sie, wie der Rest der Modellpalette, moderner aussahen.

NAC in China kaufte MG Rover im Juli 2005, drei Monate nach der Pleite der Gesellschaft. Die Fertigung des MG ZT lief im Frühjahr 2007 unter dem Namen MG 7 wieder an[1].

Modelle[Bearbeiten]

MG ZT /ZT-T (2001–2005)
  • ZT115/ZT115+ CDT (Common-Rail-Turbodiesel von BMW mit 85 kW/115 PS)
  • ZT135/ZT135+ CDTi (Common-Rail-Turbodiesel von BMW mit 96 kW/131 PS)
  • ZT120/ZT120+ (1,8 l-R4 Rover-Motor der K-Serie mit 88 kW/120 PS)
  • ZT160/ZT160+ (Anfangs gedrosselter 2,5 l-V6-Rover-Motor 118 kW/160 PS, später turboaufgeladener 1,8 l-R4-Rover Motor der K-Serie)
  • ZT180+ (2,5 l-V6-Rover-Motor mit JatCo-Automatikgetriebe, 130 kW/177 PS)
  • ZT190/ZT190+ (2,5 l-V6-Rover-Motor, 140 kW/190 PS)
  • ZT260+ (4,6 l-V8-Motor vom Ford Mustang, 191 kW/260 PS)

Angebot in Deutschland[Bearbeiten]

In Deutschland gab es nur die Modelle ZT 190 ein 2,5-Liter-V6 Motor mit 140 kW, den ZT 260 mit einem 4,6 l-V8 mit 191 kW (Motor von Ford) sowie den ZT CDTi ein 2,0 Liter Diesel mit 96 kW.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: MG ZT – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Chinese Plant Rolls out First MG, BBC News, 27. März 2007