MOBO Awards

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Music Of Black Origin Awards (MOBO) sind ein jährlich verliehener britischer Musikpreis, der für Interpreten von Musik mit schwarzafrikanischen ethnischen Wurzeln („Black Music“) verliehen wird, wobei die Rasse oder Nationalität des Künstlers beliebig sein kann.[1] Er wurde 1996 von Kanya King aus der Taufe gehoben, die damals Angestellte eines Fernsehsenders war und die erste Verleihung mit eigenem Geld finanzierte. Später erhielt sie (die selbst ghanaisch-irische Wurzeln hat) für die Begründung der MOBO-Awards den MBE. Die Preisverleihung geschieht auf einer jährlichen Show im September, die meist in London stattfindet und im britischen Fernsehen übertragen wird (BBC). 2004 fand die Zeremonie beispielsweise in der Royal Albert Hall statt und 2007 in der O2-Arena in Greenwich. 2009 fanden sie erstmals außerhalb Londons in Glasgow statt.

Der Preis wird in verschiedenen Sparten verliehen (z. B. World Music, Jazz, Reggae, Soul/Rhythm and Blues, Hip Hop, Gospel, afrikanische Musik, DJ´s), allerdings wird nicht in jeder Sparte jährlich ein Preis vergeben. Beispielsweise wurde 2006 erstmals die Jazz Kategorie gestrichen (die Veranstalter wollten sich nach eigenen Worten aufgrund der eingeschränkten TV Sendezeit auf „urbane Musik“ konzentrieren, was aber auch zu Protesten führte, unter anderem von Courtney Pine[2]). 2007 und 2008 wurde der Jazz Award wieder vergeben (unter anderem an Courtney Pine, Lizz Wright und YolanDa Brown 2008 und an Soweto Kinch, Dee Dee Bridgewater, Wynton Marsalis 2007). Häufige Kategorien sind z. B. Best Group, Best Song, Best Video, Best UK Male/Female, Best UK Newcomer, Best International Male/Female oder Best International Act.

Weblinks[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. 2007 erhielt zum Beispiel Amy Winehouse den Preis für Best UK Female
  2. MOBO Award 2006