Mittleres Tidehochwasser

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Das Mittlere Tidehochwasser (kurz MThw) bezeichnet den mittleren Hochwasserstand an einem gegebenen tidenbeeinflussten Pegel. Dabei wird das MThw in der Regel in Relation zur Höhe des Meeresspiegels (cm NN) angegeben.[1] An der deutschen Nordseeküste beispielsweise liegen die Stände bei etwa NHN + 1 Meter. Die Einzelmesswerte können, abhängig von Spring- und Nipptide, stark variieren. Zusammen mit dem Mittleren Tideniedrigwasser lässt sich der mittlere Tidenhub errechnen.

Die Höhe des mittleren Tidehochwassers beeinflusst insbesondere die Ökologie küstennaher Bereiche. Je nachdem, ob ein Landstück über oder unter diesem Wasserstand liegt, ist es als Salzwiese, Hochsand oder Wattgebiete anzusehen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Überblick über einige wichtige Begriffe aus dem Tidegebiet. Hrsg.: WSV, abgerufen am 19. September 2013.