Ma Bufang

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Ma Bufang
Ma Bufang (2. von links) zusammen mit Ma Buqing (links) und Chiang Kai-shek (rechts) im August 1942

Ma Bufang (chinesisch 馬步芳, * 1903; † 1975) war einer der chinesischen Kriegsherren, die in der Republik-Zeit (Herrschaft der Nationalpartei, chin. Guomindang) als Gouverneure mehr oder weniger selbständig und mit eigener Hausmacht über Provinzen oder Teilgebiete Chinas herrschten.

Wirkung[Bearbeiten]

Ma Bufang war der Muslim-chinesische Hui-Gouverneur von Amdo/Qinghai. Da diese nordosttibetische Hochlandregion sich an Tibet anlehnte, geriet er mit tibetischen Machthabern in Kham in Konflikt, die er zu beherrschen versuchte, aber auch mit Liu Wenhui, der über die südöstlich gelegene Nachbarprovinz Sichuan herrschte. Im chinesisch-japanischen Krieg kämpften seine Truppen an der Seite Chiang Kai-sheks. Nach Kriegsende lebte er überwiegend in muslimisch-arabischen Ländern und war von 1957 bis 1961 Botschafter der Republik China in Saudi-Arabien.

Literatur[Bearbeiten]