MacGregor-Honigfresser

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MacGregor-Honigfresser
MacGregor-Honigfresser von John Gould (1804-1881)

MacGregor-Honigfresser von John Gould (1804-1881)

Systematik
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Honigfresser (Meliphagidae)
Gattung: Macgregoria
Art: MacGregor-Honigfresser
Wissenschaftlicher Name der Gattung
Macgregoria
De Vis, 1897
Wissenschaftlicher Name der Art
Macgregoria pulchra
De Vis, 1897

Der MacGregor-Honigfresser (Macgregoria pulchra), auch Brillenparadiesvogel genannt, aus der Familie der Honigfresser (Meliphagidae) ist die einzige Art der monotypischen Gattung Macgregoria.

Merkmale[Bearbeiten]

Die Art ist etwa krähengroß, Männchen und Weibchen sehen fast gleich aus. Auffällig sind besonders der fast kreisrunde, brillenförmige Lappen um die Augen sowie große ockerfarbene Flecke auf den Flügeln.

Verbreitung, Lebensraum und Gefährdung[Bearbeiten]

Der MacGregor-Honigfresser lebt auf Neuguinea und bewohnt Bergwäldern im Westen und Südosten der Insel. Man kann ihn auf einer Höhe zwischen 3200 und 3500 Meter, gelegentlich zwischen 2700 und 4000 Meter antreffen.

Ursprünglich den Paradiesvögeln zugerechnet, wurde die Art im Jahre 2000 in die Familie der Honigfresser zugeordnet. In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird der MacGregor-Honigfresser als gefährdet (Vulnerable) geführt.

Unterarten[Bearbeiten]

Es werden zwei Unterarten beschrieben:[1]

  • Macgregoria pulchra carolinae Junge, 1939[2], kommt im westlichen und zentralen Neuguinea vor.
  • Macgregoria pulchra pulchra De Vis, 1897[3] Nominatform ist im Südosten Neuguineas präsent.

Etymologie und Forschungsgeschichte[Bearbeiten]

Schon vor Charles Walter De Vis Beschreibung sandte Sir William MacGregor (1847–1919) einem Brief an Enrico Hillyer Giglioli mit der Bitte den Vogel Maria macgregoria zu Ehren seiner Frau Lady Mary MacGregor zu benennen.[4] Auch De Vis wurde die Bitte zugetragen den Vogel nach Lady MacGregor zu benennen.[5] Dieser kam der Bitten nach und nannte die neue Gattung Macgregoria. Eigentlich hätte Gigliolis Name Präferenz über die Namensgebung von De Vis Namen gehabt, da Gigliolis Veröffentlichung früher erschien. Da aber der Gattungsname „Maria“ bereits durch den französischen Entomologen Jacques Marie Frangile Bigot vergeben war, setze sich nach den Internationalen Regeln für die Zoologische Nomenklatur Macgregoria pulchra durch.[6]

Das Wort „pulchra“ ist lateinischen Ursprungs und leitet sich von „pulcher“ für „schön“ ab.[7]

Literatur[Bearbeiten]

  •  James A. Jobling: Helm Dictionary of Scientific Bird Names. Christopher Helm, London 2010, ISBN 978-1-4081-2501-4.
  •  Charles Walter De Vis: Mr. Sclater exhibited a specimem of a new Paradise bird sent to be figured in 'the Ibis' by Mr. De Vis, and proposed to be named Macgregoria pulchra. In: Bulletin of the British Ornithologists' Club. Bd. 6, 1897a, S. 26 (online, abgerufen am 1. August 2013).
  •  Charles Walter De Vis: description of a new Bird of Paradise from British New Guinea. In: The Ibis (= 7. Bd. 3). 1897b, S. 250-252 (online, abgerufen am 1. August 2013).
  •  George Christoffel Alexander Junge, Jr.: The Birds of South New Guinea. Part II. Passeres. In: Nova Guinea: a journal of botany, zoology, anthropology, ethnography, geology and palaeontology of the Papuan region. Bd. 3, 1939, S. 1-94.
  •  Enrico Hillyer Giglioli: Viaggio di Sir William MacGregor attraverso la Nuovo Guinea. - Dal nostro socio d'onore prof Enrico H. Giglioli, riceviamo la seguente notizia. In: Bollettino della Società geografica italiana (= 3. Bd. 10). 1897, S. 26-27 (online, abgerufen am 1. August 2013).
  •  Jacques Marie Frangile Bigot: Dipterorum aliquot novo Genera. In: Revue et magasin de zoologie pure et appliquée (= 2. Bd. 11). 1859, S. 305-315 (online, abgerufen am 2. August 2013).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: MacGregor-Honigfresser (Macgregoria pulchra) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. IOC World Bird List Version 3.4 online(Zugriff am 1. August 2013)
  2. George Christoffel Alexander Junge, Jr., S. 82
  3. Charles Walter De Vis (1897a), S. xvi
  4. Enrico Hillyer Giglioli, S. 88
  5. Charles Walter De Vis (1897b), S. 250
  6. Jacques Marie Frangile Bigot, S. 311
  7. James A. Jobling, S. 324