Machbuba

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Machbuba
Zeitgenössisches Gemälde um 1840

Machbuba, wohl vom Volk der Oromo, (* vermutlich um 1823 in Äthiopien; † 27. Oktober 1840 in Muskau) war eine durch ihren Lebensweg und ihre Verbindung mit dem berühmten Parkschöpfer, Literaten und Dandy, Fürst Hermann von Pückler-Muskau bis heute bekannte minderjährige Sklavin zur Erfüllung seiner sexuellen Bedürfnisse. In einem Brief an seine Gemahlin Lucie bezeichnete er sie beschönigend als „Maitresse“.[1]

Machbubas Grab

Machbubabs Grab, auf dem ein gebrochenes Herz liegt, ist auf dem evangelischen Kirchfriedhof in Bad Muskau erhalten geblieben. Am 23. April 2004 besuchte es der äthiopische Botschafter in Deutschland, Hiruy Amanuel.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Machbuba – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Ludmilla Assing: Fürst Hermann von Pückler-Muskau. Eine Biographie. Zweite Hälfte. Wedekind & Schwieger, Berlin 1874. S. 118 f. („[…] ich bin ein Türke, leider aber ein Alter, der Maitressen dieser Art braucht, welche die blindeste Folgsamkeit mit dem Attachement der Hunde verbinden, denn daß sie in mich verliebt sein sollen, kann ich nicht mehr prätendiren. Liebe aber dieser Art dauert überhaupt nicht lange.“)
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