Machtprojektion

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Zwei Flugzeugträger der US Navy und Royal Navy als Instrumente von Machtprojektion.

Mit Machtprojektion bezeichnet man im Rahmen der Politikwissenschaft und des Militärwesens die Fähigkeit eines Staates, seine politischen Interessen mit Androhung oder Anwendung von Gewalt auch weit entfernt von seinem eigenen Territorium durchzusetzen. Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten definiert Machtprojektion als

“The ability of a nation to apply all or some of its elements of national power - political, economic, informational, or military - to rapidly and effectively deploy and sustain forces in and from multiple dispersed locations to respond to crises, to contribute to deterrence, and to enhance regional stability.”

„Die Fähigkeit eines Staates, alle oder einige Elemente seiner nationalen Macht - politische, wirtschaftliche, informationstechnische oder militärische - über schnelle und effektive Kräfte an weit entfernten Einsatzorten einsetzen zu können, um auf Krisen zu reagieren, um abzuschrecken und regionale Stabilität durchzusetzen.“

– DOD Dictionary of Military and Associated Terms[1]

Literatur[Bearbeiten]

  • Hartmut Klüver (Hrsg.): Auslandseinsätze deutscher Kriegsschiffe im Frieden. Ergebnisse des 3. Forums Wilhelmshaven zur Marine- und Schifffahrtsgeschichte. Verlag Winkler, Bochum 2003, ISBN 3-89911-007-2.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: militärische Machtprojektion – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Power projection. DOD Dictionary of Military and Associated Terms. Abgerufen am 5. August 2008.