Macintosh 128k

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Macintosh 128k
Im Inneren des 128k befanden sich die Unterschriften der Entwickler
Die Hauptplatine. Der große Chip Mitte links ist die CPU.

Der Macintosh 128k (oder auch Macintosh 1984, da er 1984 auf den Markt kam) war ein früher PC, der am 24. Januar 1984 eingeführt wurde und bis Oktober 1985 im Programm war. Der Verkaufspreis lag bei 2.495 US-Dollar (nach heutiger Kaufkraft etwa 4.060 Euro). Er war mit einem Hauptprozessor vom Typ Motorola 68000, 128 KB Hauptspeicher (RAM) und 64 KB Festwertspeicher (ROM) ausgestattet; das Laufwerk fasste 400 KB. Da die Aufrüstung des Arbeitsspeichers über Steckplätze nicht vorgesehen war, war die Erweiterung nur fachkundigen Personen durch Auflöten von zusätzlichen RAM-Chips möglich. Der vor allem angesichts der aufwendigen grafischen Benutzeroberfläche (GUI) selbst für die damalige Zeit sehr knapp bemessene Arbeitsspeicher wird allgemein auch als größte „Achillesferse“ des Mac 128k gesehen. Das beige Gehäuse war der Vorläufer für die Gehäuse-Designs der Macintosh Plus-, Classic- und Classic II-Serie, und wurde von Jerry Manock entworfen, einem internen Apple-Designer. Der Macintosh 128k war nach dem Apple Lisa der zweite Apple-Computer mit grafischer Benutzeroberfläche. Bis zum 3. Mai wurden 70.000 Stück verkauft, danach stagnierten die Verkaufszahlen.

Bekannt gemacht wurde der Rechner besonders durch den $900,000 teuren Werbespot von Ridley Scott, "1984", der besonders prominent auf dem US-amerikanischen Fernsehsender CBS während des Super Bowl XVIII am 22. Januar 1984 gezeigt wurde.[1]

Entwickler[Bearbeiten]

In der Innenseite des Gerätegehäuses waren die Unterschriften der Entwickler des Macintosh 128k graviert. Die Namen waren Peggy Aleixo, Colette Askeland, Bill Atkinson, Steve Balog, Bob Belleville, Mike Boich, Bill Bull, Matt Carter, Berry Cash, Debbie Coleman, George Crow, Donn Denman, Christopher Espinosa, Bill Fernandez, Martin Haeberli, Andy Hertzfeld, Joanna Hoffman, Rod Holt, Bruce Horn, Hap Horn, Brian Howard, Steve Jobs, Larry Kenyon, Patti King, Daniel Kottke, Angeline Lo, Ivan Mach, Gerald Manock, Mary Ellen McCammon, Vicki Milledge, Mike Murray, Ron Nicholson Jr, Terry Oyama, Benjamin Pang, Jef Raskin, Brian Robertson, Dave Roots, Patricia Sharp, Burrell Smith, Bryan Stearns, Lynn Takahashi, Randy Wigginton, Linda Wilkin, Steve Wozniak, Pamela Wyman, Laszlo Zidek und zwei weitere.

Siehe auch[Bearbeiten]

Belege[Bearbeiten]

  1.  Owen W. Linzmeyer: Apple confidential 2.0 - the definitive history of the world's most colorful company. 2004, ISBN 1-59327-010-0.

Weblinks[Bearbeiten]