Macintosh XL

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Macintosh XL

Der Macintosh XL war ein technisch verbesserter Nachfolger des Apple Lisa. Er kam 1985 auf den Markt. Aufgerüstet wurde er durch

  • Ersatz der beiden 5,25-Zoll-Diskettenlaufwerke mit je 871 kB durch ein 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk mit 400 kB,
  • eine in den Macintosh XL eingebaute 10-MB-Festplatte (gegenüber einer externen Apple-Lisa-Festplatte),
  • einen, gegenüber dem Apple Lisa, erweiterungsfähigen Arbeitsspeicher bis auf 2 MB,
  • ein, wegen des neuen 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerks, geändertes Gehäusedesign.

Hardware[Bearbeiten]

Die Auflösung des Bildschirmes betrug zunächst 720 × 364 Pixel. Daher gab es keine quadratischen Pixel. Eine optionale Aufrüstung (der Software) für den Bildschirm erlaubte dem Macintosh XL die Anwendung von quadratischen Pixeln für eine bessere Emulation des Mac OS. Nach der Aufrüstung betrug die Bildschirmauflösung 608 x 431 Pixel.

Software[Bearbeiten]

Ausgeliefert wurde der Macintosh XL mit der Software MacWorks XL und einem Emulationsprogramm, um das Betriebssystem Lisa OS verwenden zu können.

Weiterer Verlauf[Bearbeiten]

Die Produktion des Macintosh XL wurde 1986 eingestellt. Siehe auch den Artikel zur Geschichte der Apple Lisa.

Die Namenserweiterung XL des Macintosh XL führt hinsichtlich der zeitlichen Einordnung dieses Computers oft zu Irrtümern. So ist der Macintosh XL kein technisch verbesserter oder erweiterter Macintosh als Nachfolger des Mac, sondern eben, als Nachfolger der Apple Lisa 2 umbenannt, eigentlich als der Urvater aller Computer mit dem Namen Macintosh anzusehen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Owen W. Linzmayer: Apple - streng vertraulich. Die Tops und Flops der Macintosh-Geschichte. Midas, Zürich 2000, ISBN 3-907100-12-3.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]