Mackenrode (Landkreis Eichsfeld)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Mackenrode
Mackenrode (Landkreis Eichsfeld)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Mackenrode hervorgehoben
51.30527777777810.068055555556280Koordinaten: 51° 18′ N, 10° 4′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Eichsfeld
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Uder
Höhe: 280 m ü. NHN
Fläche: 3,8 km²
Einwohner: 301 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 79 Einwohner je km²
Postleitzahl: 37318
Vorwahl: 036087
Kfz-Kennzeichen: EIC, HIG, WBS
Gemeindeschlüssel: 16 0 61 068
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Siedlung 14
37318 Uder
Webpräsenz: www.mackenro.de
Bürgermeister: Bernhard Rosiak (CDU)
Lage der Gemeinde Mackenrode im Landkreis Eichsfeld
Niedersachsen Hessen Kyffhäuserkreis Landkreis Nordhausen Unstrut-Hainich-Kreis Am Ohmberg Am Ohmberg Am Ohmberg Arenshausen Asbach-Sickenberg Berlingerode Bernterode (bei Heilbad Heiligenstadt) Birkenfelde Bodenrode-Westhausen Bornhagen Brehme Breitenworbis Büttstedt Buhla Burgwalde Deuna Dieterode Dietzenrode-Vatterode Dingelstädt Ecklingerode Effelder Eichstruth Ferna Freienhagen (Eichsfeld) Fretterode Geisleden Geismar Gerbershausen Gernrode (Eichsfeld) Gerterode Glasehausen Großbartloff Hausen (Eichsfeld) Haynrode Heilbad Heiligenstadt Helmsdorf (Eichsfeld) Heuthen Hohengandern Hohes Kreuz Hundeshagen Kallmerode Kefferhausen Kella Kella Kirchgandern Kirchworbis Kleinbartloff Kreuzebra Krombach (Eichsfeld) Küllstedt Leinefelde-Worbis Lenterode Lindewerra Lutter (Eichsfeld) Mackenrode (Landkreis Eichsfeld) Marth Niederorschel Pfaffschwende Reinholterode Röhrig Rohrberg (Eichsfeld) Rustenfelde Schachtebich Schimberg Schönhagen (Eichsfeld) Schwobfeld Steinbach (Eichsfeld) Sonnenstein (Gemeinde) Steinheuterode Tastungen Teistungen Thalwenden Uder Volkerode Deuna Wachstedt Wahlhausen Wehnde Wiesenfeld (Eichsfeld) Wingerode WüstheuterodeKarte
Über dieses Bild
Blick auf Mackenrode

Mackenrode ist eine Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Uder im thüringischen Landkreis Eichsfeld.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Mackenrode liegt innerhalb des Oberen Eichsfelds im Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal. Durchflossen wird es vom östlichen Werrazufluss Walse.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zur Gemeinde Mackenrode gehören neben dem Dorf Mackenrode selbst auch die Ortsteile Hennigerode und Weidenbach. Der Ortsteil Mackenrode ist Teil des historischen Eichsfelds, die Ortsteile Hennigerode und Weidenbach, heute Teil des Landkreises Eichsfeld, kamen 1945 durch einen Gebietstausch im Rahmen des Wanfrieder Abkommens von Hessen zu Thüringen und gehören nicht zum historischen Eichsfeld (siehe hierzu: Schifflersgrund).

Geschichte[Bearbeiten]

Allgemein[Bearbeiten]

Kirche St. Martin in Mackenrode, seltene, symmetrische Architektur

Der Ortsteil Mackenrode wurde am 1. Januar 1236 erstmals urkundlich erwähnt. In jener 47 x 33 cm großen Urkunde, die im hessischen Staatsarchiv Marburg aufbewahrt wird, überträgt der Erzbischof Siegfried III. dem Zisterzienserkloster Marienfeld im Münsterland den Zehnten zu Witzenhausen und Karmannshausen, mit denen bisher die Brüder Dietrich Vitztum von Rusteberg und Heidenreich von Hanstein belehnt waren. Als Entschädigung überträgt er den Brüdern das Dorf Eichstruth, den Zehnten zu Mackenrode sowie Zinsfrüchte zu Nesselröden und Langenhagen.[2] Der Ort gehörte bis zur Säkularisation zu Kurmainz, 1802 wurde er preußisch und kam 1807 zum Königreich Westphalen. 1815 bis 1945 war er Teil der preußischen Provinz Sachsen. 1945 bis 1949 kam der Ort zur sowjetischen Besatzungszone.

Die heutigen Ortsteile Hennigerode und Weidenbach kamen im Wanfrieder Abkommen ebenfalls zur SBZ und wurden ab 1949 wie auch Mackenrode Teil der DDR. Von 1961 bis zur Wende und Wiedervereinigung 1989/1990 wurde Mackenrode von der Sperrung der nahen innerdeutschen Grenze beeinträchtigt. 1974 wurde Weidenbach mit Hennigerode eingemeindet. Seit 1990 gehört die Gemeinde zum wieder errichteten Bundesland Thüringen.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Auf blauem Grund mit goldenen Schildfuß ein silbernes langgestrecktes Gebäude mit zwei Fachwerkgiebeln und schwarzem Dach, in der Mitte ein silberner Turm mit geschwungener Haube, der Schildfuß ist belegt mit zwei an den Stielen gekreuzten grünen Eichenblättern, darüber schwebend zwei grüne Eicheln.“

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994: 542
  • 1995: 553
  • 1996: 564
  • 1997: 537
  • 1998: 491
  • 1999: 521
  • 2000: 530
  • 2001: 517
  • 2002: 505
  • 2003: 472
  • 2004: 511
  • 2007: 366
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat von Mackenrode setzt sich aus sechs Gemeinderatsmitgliedern zusammen.

(Stand: Kommunalwahl am 7. Juni 2009)[3]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Der ehrenamtliche Bürgermeister Bernhard Rosiak (CDU) wurde am 6. Juni 2010 wiedergewählt.[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mackenrode – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung der Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften nach Geschlecht in Thüringen (Hilfe dazu)
  2. a b  Torsten W. Müller: Mackenrode im Eichsfeld. Beiträge zur Dorfgeschichte. Mecke, Duderstadt 2011, ISBN 978-3-86944-035-4, S. 22 (PDF).
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatKommunalwahlen in Thüringen am 7. Juni 2009. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 10. März 2010 (PDF; 1,9 MB).
  4. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatKommunalwahlen in Thüringen am 6. Juni 2010. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 6. Juni 2010.