Madaí Pérez

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Madaí Pérez 2007 in Boston

Madaí Pérez (Madaí Pérez Carrillo; * 2. Februar 1980) ist eine mexikanische Marathonläuferin.

Leben[Bearbeiten]

Bei ihrem Debüt über die 42,195-km-Distanz wurde sie 2003 Zwölfte beim Chicago-Marathon. 2004 wurde sie Zweite beim Rotterdam-Marathon in 2:27:08 h, hatte aber das Pech, dass der mexikanische Verband schon die Nominierungen für die Olympischen Spiele in Athen abgeschlossen hatte. Im Herbst lief sie beim New-York-City-Marathon mit einer ersten Hälfte von 1:10:55 h extrem schnell an, baute dann aber ab und wurde Neunte in 2:29:57 h.

2005 wurde sie Elfte beim Marathon der Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki und Sechste bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften in Edmonton. Im Jahr darauf gewann sie Bronze über 10.000 m bei den Zentralamerika- und Karibikspielen. Beim Chicago-Marathon wurde sie Vierter und stellte dabei mit 2:22:59 h einen mexikanischen Rekord auf.[1]

2007 wurde sie Dritte beim Boston-Marathon, Fünfte beim New-York-City-Halbmarathon und kam beim Marathon der Weltmeisterschaften in Ōsaka auf den 15. Platz. 2008 wurde sie Achte beim Lissabon-Halbmarathon, Zweite beim New-York-City-Halbmarathon und lief beim Marathon der Olympischen Spiele in Peking auf den 19. Rang ein.

Nach einem Jahr Pause wurde sie Anfang 2010 Dritte beim New-York-City-Halbmarathon. Einem 14. Platz in Boston folgte ein neunter beim New-York-City-Marathon. 2011 gewann sie den Halbmarathonbewerb des Rock ’n’ Roll Arizona Marathon.[2] 2013 nahm sie erneut am Boston Marathon teil und wurde Siebte.[3]

Madaí Pérez stammt aus dem Bundesstaat Tlaxcala.

Persönliche Bestzeiten[Bearbeiten]

  • 10.000 m: 31:30,23 min, 4. Mai 2008, Palo Alto
  • Halbmarathon: 1:09:45 h, 21. März 2010, New York City
  • Marathon: 2:22:59 h, 22. Oktober 2006, Chicago

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Madaí Pérez – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. IAAF: Madaí Perez’s 2:22:59 reward. 28. November 2006
  2. IAAF: Perez outruns Goucher at Phoenix Half Marathon. 17. Januar 2011
  3. Top Finishers bostonmarathon.com, abgerufen am 17. April 2013.