Magda Genuin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Teile dieses Artikels scheinen seit 2008 nicht mehr aktuell zu sein. Bitte hilf mit, die fehlenden Informationen zu recherchieren und einzufügen.

Wikipedia:WikiProjekt Ereignisse/Vergangenheit/2008

Magda Genuin Skilanglauf
Magda Genuin (Startnummer 4) bei der Tour de Ski 2007/08 in Prag
Nation ItalienItalien Italien
Geburtstag 17. Juni 1979
Geburtsort AgordoItalien
Karriere
Beruf Polizistin
Verein C.S. Esercito
Status zurückgetreten
Karriereende 2012
Medaillenspiegel
Nationale Medaillen 3 × Gold 7 × Silber 3 × Bronze
Platzierungen im Skilanglauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 1. Februar 2001
 Weltcupsiege 4
 Gesamtweltcup 21. (2008/09)
 Sprintweltcup 7. (2008/09)
 Distanzweltcup 45. (2010/11)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Sprintrennnen 0 1 3
 Team 1 0 1
 Teamsprint 3 1 0
 

Magda Genuin (* 17. Juni 1979 in Agordo, Provinz Belluno) ist eine ehemalige italienische Skilangläuferin.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Während ihrer Juniorenzeit war Genuin eher auf den längeren Distanzen erfolgreicher. So erreicht sie bei den Juniorenweltmeisterschaft 1998 in Saalfelden und 1999 in Pontresina jeweils den 13. Platz über 15 Kilometer Distanz. Während sie jedoch bei ihrem ersten Weltcupeinsatz 2000 über 5 Kilometer in Bormio nur im hinteren Mittelfeld einkam, gelang ihr bei ihrem zweiten Einsatz ein Jahr später beim Sprint in Asiago mit Platz 17 ein Achtungserfolg. So entwickelte sich Genuin in den folgenden Jahren mehr und mehr zu einer Sprintspezialisten. In der Saison 2001/02 ersprintete sie in Val di Fiemme mit Platz sieben ihr erstes Top-Ten-Resultat. Somit war es auch keine Überraschung, dass die junge Athletin für die Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City nominiert wurde. Auch dort gelang ihr mit Platz 22 ein achtbares Resultat. Dieses Ergebnis konnte Genuin bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2003 im eigenen Land noch mal um fünf Plätze verbessern. Während sie in der Saison 2003/04 weiterhin kontinuierlich Weltcuppunkte in den Sprintwettbewerben verbuchen konnte und sich sogar in Distanzrennen unter den besten Dreißig platzieren konnte, scheiterte sie in der Saison 2004/05 meist schon in der Qualifikation für die Finalläufe. Dies führte dazu, dass sie nicht für die Nordischen Skiweltmeisterschaften 2005 in Oberstdorf nominiert wurde.

Aber schon in der darauffolgenden Saison stabilisierten sich ihre Leistungen wieder, so dass sie bei den Olympischen Spielen 2006 im heimischen Pragelato teilnehmen konnte. Im Sprintwettbewerb belegte sie dort den 19. Platz. Bei der Nordischen Skiweltmeisterschaften 2007 im japanischen Sapporo erreichte Genuin erneut die Finalläufe im Sprintwettbewerb und belegte im Endklassement den 28. Platz. Überraschenderweise erkämpfte die Sprintspezialistin bei ihrem Einsatz über die 10 Kilometer Freistil-Distanz mit Platz 12 ihr bestes Resultat bei einem internationalen Großereignis. Die Saison 2007/08 wurde zu Genuins bisher besten Weltcupsaison. Während sie in Rybinsk mit Platz vier im Sprint noch knapp an einem Podestplatz vorbeischrammte, gelang es ihr in Canmore den dritten Platz zu ersprinten. Am Ende der Saison belegte sie Platz 14 in der Gesamtwertung der Sprintwettbewerbe. Im Gesamtweltcup wurde sie 29.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Magda Genuin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien