Magdalensberg (Gemeinde)

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Magdalensberg
Wappen von Magdalensberg
Magdalensberg (Gemeinde) (Österreich)
Magdalensberg (Gemeinde)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Kärnten
Politischer Bezirk: Klagenfurt-Land
Kfz-Kennzeichen: KL
Fläche: 42,88 km²
Koordinaten: 46° 42′ N, 14° 26′ O46.70111111111114.431111111111450Koordinaten: 46° 42′ 4″ N, 14° 25′ 52″ O
Höhe: 450 m ü. A.
Einwohner: 3.286 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 77 Einw. pro km²
Postleitzahl: 9064
Vorwahl: 0 42 24
Gemeindekennziffer: 2 04 42
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Deinsdorf 10
9064 Magdalensberg
Website: www.magdalensberg.gv.at
Politik
Bürgermeister: Andreas Scherwitzl (SPÖ)
Gemeinderat: (2009)
(19 Mitglieder)
10 SPÖ, 5 ÖVP, 4 FPK
Lage der Gemeinde Magdalensberg im Bezirk Klagenfurt-Land
Ebenthal in Kärnten Feistritz im Rosental Ferlach Grafenstein Keutschach am See Köttmannsdorf Krumpendorf am Wörthersee Ludmannsdorf Magdalensberg Maria Rain Maria Saal Maria Wörth Moosburg Poggersdorf Pörtschach am Wörther See Sankt Margareten im Rosental Schiefling am Wörthersee Techelsberg am Wörther See Zell Klagenfurt KärntenLage der Gemeinde Magdalensberg (Gemeinde) im Bezirk Klagenfurt-Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Magdalensberg (slow.: Štalenska gora) ist eine Gemeinde mit 3286 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Bezirk Klagenfurt-Land in Kärnten.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde Magdalensberg liegt am Fuße des Magdalensbergs im Bereich des Klagenfurter Beckens bzw. im unteren Gurktal. Durch das Gemeindegebiet fließen Gurk und Raba.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde ist in 13 Katastralgemeinden (Zinsdorf/Svinča vas, Reigersdorf/Rogarja vas, Ottmanach/Otmanje, Wutschein/Bučinja vas, Gammersdorf/Mizla vas, Schurianhof, Timenitz/Timenica, Vellach/Bela, Freudenberg/Frajnberk, Portendorf/Partovca, Zeiselberg/Čilberk, Lassendorf/Vasja vas, St. Thomas/Šenttomaž) gegliedert und umfasst folgende 40 Ortschaften (mit slowenischer Entsprechung[1] und in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[2]):

Kirche von Sankt Lorenzen/Šentlovrenc
Kirche in Ottmanach
Gipfelkirche (Ost)
Sitzstatue in Wutschein
  • Christofberg / Krištofova gora, (2)
  • Deinsdorf / Dominča vas (115)
  • Dürnfeld / Niče (40)
  • Eibelhof / Ovčjak (1)
  • Eixendorf / Niča vas (144)
  • Farchern / Borovje (30)
  • Freudenberg / Frajdenberk (96)
  • Gammersdorf / Mižlja vas (30)
  • Geiersdorf / Virnja vas (59)
  • Göriach / Gorje (60)
  • Gottesbichl / Ovše (50)
  • Großgörtschach / Zgornje Goriče (38)
  • Gundersdorf / Gundrska vas (51)
  • Haag / Zapuže (133)
  • Hollern / Bezovje (21)
  • Kleingörtschach / Male Goriče (8)
  • Kreuzbichl / Goričica (12)
  • Kronabeth / Smolje (27)
  • Lassendorf / Vasja vas (293)
  • Latschach / Loče (62)
  • Leibnitz /Ličje (19)
  • Magdalensberg / Štalenska gora (101)
  • Matzendorf / Domačnja vas (dialektal auch Mačja vas/ves) (52)
  • Ottmanach / Otmanje (161)
  • Pirk / Breza (20)
  • Pischeldorf / Škofji Dvor (434)
  • Portendorf / Partovca (16)
  • Reigersdorf / Rogarja vas (75)
  • Sankt Lorenzen / Šentlovrenc (45)
  • Sankt Martin / Šmartin (7)
  • Sankt Thomas / Šenttomaž (281)
  • Schöpfendorf / Žilje (16)
  • Sillebrücke / Žilje (45)
  • Stuttern / Srepiče (8)
  • Timenitz / Timenica (282)
  • Treffelsdorf / Trovovska vas (94)
  • Vellach / Bela (12)
  • Wutschein / Bučinja vas (253)
  • Zeiselberg / Čilberk (70)
  • Zinsdorf / Svinča vas (16)

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Sankt Veit an der Glan Sankt Georgen am Längsee Brückl
Maria Saal Nachbargemeinden
Klagenfurt Poggersdorf

Geschichte[Bearbeiten]

Das Gebiet um den Magdalensberg, welcher der Namensgeber der Gemeinde ist, galt als Zentrum des Noricum, eines keltischen Königreiches, später eine Provinz des Römischen Reiches. Heute befindet sich im Gebiet der Stadt auf dem Magdalensberg die größte Ausgrabungsstätte Österreichs. Überregionale Bekanntheit erlangte vor allem der Jüngling vom Magdalensberg, eine 1502 gefundene römische Bronzeplastik aus dem ersten Jahrhundert vor Christus.

Der Magdalensberg, der das Klagenfurter Feld (slow.: Celovško polje) ebenso wie das Zollfeld mit Virunum und Karnburg überragt, war nach der Antike auch kultisches Zentrum in früher karantinischer Zeit, wie es Ausgrabungsfunde dieser Zeit und insbesondere das Dreikopfbecken aus dem 8./9. Jahrhundert belegen. Dieses stand einst vor der Kirche und wurde nach Überlieferung vom örtlichen Pfarrer Pavle Zablatnik in das Innere der Kirche verlegt. Der Dreikopf (Triglaw, slowenisch triglav) gilt als vorchristliche Gottheit bei den Slawen allgemein sowie insbesondere auch bei den Karantanern.[3] Die Bedeutung als karantanischer Zentralraum wird von Hieronymus Megiser belegt, der davon berichtet, dass die Portendorfer anlässlich der Herzogseinsetzung drei Tage plündern durften. Teilweise führte das Inthronisierungszeremonial über das Gebiet der Gemeinde von Herzoghof/Herzogbauern in Blasendorf (slow.: Blažnja vas, das 'gesegnete Dorf') zum Fürstenstein auf bzw. in Karnburg. Zeugnisse dieser frühen staatsrechtlichen Geschichte geben auch die zahlreichen Edlingerhöfe in der Gemeinde, deren Herren der Überlieferung nach eine besondere Rolle bei der Volkswahl des karantanischen Fürsten zukam.[4] Die Edlinger um St. Lorenzen und den umgebenden Ortschaften Hollern und Schöpfendorf behielten ihre Sonderstellung bzw. Sonderrechte bis zum Ende des 15. Jahrhunderts. Um 1500 musste ein örtlicher Edlinger noch Sonderdienste leisten, so dass man davon ausgehen kann, dass der bedeutende slowenische Reformator Primož Trubar, als er 1550 den slowenischen Katechismus und 1567 die slowenische Kirchenordnung (slow.: Cerkvena ordninga) verfasste, noch auf eine gelebte historische Tradition in Kärnten traf.[5]

Im späten 19. und im 20. Jahrhundert wurde die Gemeinde zur Sprachgrenze, wobei das slowenische Kulturleben mit der Gründung des slowenischen Kulturvereins Edinost Št. Tomaž und der slowenischen Spar- und Darlehenskassa (Hranilnica in posojilnica Št. Tomaž) ebenso in St. Thomas einen neuen Aufschwung erlebt und weit über die damaligen Gemeindegrenzen ausstrahlt und Mitglieder verzeichnet.[6]

Am 14. April 1942 kam es zur Deportation (lange Zeit euphemistisch als „Aussiedlung“ bezeichnet) namhafter slowenischer Familien aus der Altgemeinde St. Thomas/Šenttomaž.[7]

Die Gemeinde Magdalensberg entstand 1973 durch Gemeindezusammenschluss der seit 1850 eigenständigen Ortsgemeinden Ottmanach und St. Thomas am Zeiselsberg.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Magdalensberg hat laut Volkszählung 2001 2.980 Einwohner, davon besitzen 96,1 % die österreichische Staatsbürgerschaft. Von den Gemeindebewohnern bekennen sich 84,6 % zur römisch-katholischen und 4,3 % zur evangelischen Kirche, 8,7 % sind ohne religiöses Bekenntnis.

Der slowenische Dialekt[Bearbeiten]

Die Gemeinde Magdalensberg (Altgemeinden Sankt Thomas und Ottmanach) zählt historisch zum slowenischen Dialektbereich des Klagenfurter Feldes (poljanski govor oz. poljanščina Celovškega Polja), der ein Übergangsdialekt zwischen den slowenischen Dialekten des Jauntals (podjunščina) und des Rosentals (rožanščina) ist. Als besondere Variante des slowenischen Rosentaler Dialekts hat ihn bereits Johann Scheinigg 1882 identifiziert, was in der dialektologischen Studie von Katja Sturm-Schnabl aufgrund von Feldforschungen bestätigt werden konnte.[8]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Magdalensberg

Burgen, Ruinen und Schlösser[Bearbeiten]

Markus Pernhart, Freudenberg, Öl auf Leinwand
Markus Pernhart, Eisenwerk Freudenberg, Öl auf Leinwand

Museen[Bearbeiten]

Sakrale Bauwerke[Bearbeiten]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat und Bürgermeister[Bearbeiten]

Der Gemeinderat von Magdalensberg hat 19 Mitglieder und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2009 wie folgt zusammen:

Direkt gewählter Bürgermeister ist seit 2009 Andreas Scherwitzl (SPÖ).

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen von Magdalensberg zeigt auf blauem Grund einen (heraldisch) nach links gewendeten goldenen Greif. Dieser ist der Darstellung eines der bedeutendsten antiken Funde im Gemeindegebiet nachempfunden, einer 1843 entdeckten 40 cm hohen Bronzestatuette aus der Zeit des römischen Kaisers Augustus.

Die amtliche Blasonierung des Wappens lautet: „In blauem Schild ein nach links gewendeter goldener Greif (Form des Greifen von Magdalensberg).“[9] Wappen und Fahne wurden der Gemeinde Ottmanach am 30. Juni 1964 verliehen und nach der Neubildung von der Gemeinde Magdalensberg 1973 übernommen (Neuverleihung per Bescheid vom 14. September 1973). Die Fahne ist Blau-Gelb mit eingearbeitetem Wappen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Der Komponist und Schlagersänger Udo Jürgens wuchs im Schloss Ottmanach auf, ebenso sein Bruder Manfred Bockelmann, der Maler und Fotograf ist. Das Familiengrab der Bockelmanns liegt auf dem Ottmanacher Friedhof.

Jürgens’ Vater war von 1938 bis 1945 sowie von 1954 bis 1958 Bürgermeister von Ottmanach.[10]

Seit 2006 lebt Karl Schnabl, der Olympiasieger und Medaillengewinner der Olympischen Spiele von Innsbruck im Skispringen in Latschach. Karl Schnabl war auch das Zugpferd des österreichischen Skisprungwunderteams, das Professor Baldur Preiml in den 1970er Jahren ausgeformt hat.

Geborene Magdalensbergerin ist Kärntner Slowenin Katja Sturm-Schnabl Universitätsprofessorin für slowenische und südslawische Philologie an der Universität Wien.

Ein geborener Magdalensberger ist Marjan Sturm, seit 1992 Vorsitzender des Zentralverbandes slowenischer Organisationen und 2012 Träger des Großen Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich[11]

Ein geborener Magdalensberger ist Bojan-Ilija Schnabl, Literat und Autor von slowenischen (sowie französischen[12] und spanischen[13]) Gedichten und Kurzgeschichten mit Gemeindebezug, in denen die Gemeinde im weiteren Sinn und das Klagenfurter Feld zur (zentralen) literarischen Figur erhoben werden.[14][15][16][17][18][19][20][21]

Literatur[Bearbeiten]

  • Wilhelm Wadl: Magdalensberg: Natur – Geschichte – Gegenwart. Gemeindechronik. Verlag Johannes Heyn, Klagenfurt 1995, ISBN 3-85366-812-7.
  • Katja Sturm-Schnabl: Die slovenischen Mundarten und Mundartreste im Klagenfurter Becken. Phil. Diss. Wien 1973. (ÖNB)
  • Katja Sturm-Schnabl: Kulturno življenje v fari Št. Tomaž od začetka 20. stoletja do nemške okupacije. (Das Kulturleben in der Pfarre Sankt Thomas am Zeiselberg vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zur deutschen Okkupation) In: Koroški koledar 2009. Drava, Celovec 2008, S. 139–156.
  • Jerneja Jezernik: Rož, Podjuna, Zilja - in Celovška ravnina! In: Nedelja, Priloga 14. dni. 11. April 2011, S. 4–6. (online auf: issuu.com)
  • Bojan-Ilija Schnabl: Celovško polje, neznani zaklad osrednje slovenske kulturne pokrajine. In: Koroški koledar 2013. Celovec 2012, S. 107–122.
  • Bojan-Ilija Schnabl: Inkulturacija, fenomen kulturnih procesov. In: Studia Mitologica Slavica. XV, Ljubljana 2012, S. 231–246.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Magdalensberg – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. nach Paul Zdovc, Slovenska krajevna imena na avstrijskem Koroškem, razširjena izdaja. Die slowenischen Ortsnamen in Kärnten, Ljubljana 2010.
  2. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  3. Franz Glaser (Hrsg.): Kunstgeschichte Kärntens. Band 3: Kelten, Römer, Karantanen. Carinthia Verlag, Klagenfurt 1998, ISBN 3-85378-465-8.
  4. M. Mitrović: Geschichte der slowenischen Literatur, Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Hermagoras, Klagenfurt/ Celovec 2001, ISBN 3-85013-834-8.
  5. Theodor Domej unterstreicht die Bedeutung der damals vorherrschenden Ideologie des windischen (sprich slowenischen) Herzogtums Kärnten, die insbesondere auch von den Ständen vertreten wurde. Vgl.: Theodor Domej: Die Slowenen in Kärnten und ihre Sprache. mit besonderer Berücksichtigung des Zeitalters 1740 bis 1848. Phil Diss. Universität Wien 1986, VII, S. 85 f. (ÖNB)
  6. Katja Sturm-Schnabl: Kulturno življenje v fari Št. Tomaž od začetka 20. stoletja do nemške okupacije. In: Koroški koledar 2009. Drava, Celovec 2008, S. 139–156.
  7. Avguštin Malle (Red.): Pregon koroških Slovencev - Die Vertreibung der Kärntner Slowenen 1942–2002. Klagenfurt/ Celovec 2002 sowie zu dem Aspekt der posttraumatischen Belastungsstörung und Auswegen daraus: Bojan-Ilija Schnabl, Asimilacija med Koroškimi Slovenci in sindrom posttravmatskega stresa (SPTS), In: Koroški koledar 2011, Celovec 2010, S. 117–130.
  8. Johann Scheinigg: Die Assimilation im Rosenthaler Dialekt, Ein Beitrag zur Kärntner-Slovenischen Dialektforschung. Erschienen in XXXII Programm des k.k. Staatsgymn zu Klagenfurt 1882. zitiert nach: Katja Sturm-Schnabl: Die slowenischen Mundarten und Mundartreste im Klagenfurter Becken. phil. Diss, Wien 1973, (Zitat Seite 33).
  9. Wilhelm Deuer: Die Kärntner Gemeindewappen. Verlag des Kärntner Landesarchivs, Klagenfurt 2006, ISBN 3-900531-64-1, S. 178.
  10. Die Bürgermeister der Gemeinde Ottmanach, abgerufen am 17. Juni 2012
  11. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF-Datei; 6,59 MB)
  12. Bojan-Ilija Schnabl: Les tulipes et le magnolia. In: Bojan-Ilija SchnablVoyages d’amour – Potovanja ljubezni. Ključ (BiH), Clavis 2007, ISBN 978-9958-9568-3-6, S. 169–178.
  13. Bojan-Ilija Schnabl: El Sauce llorón y la golondrina. In: Bojan-Ilija SchnablVoyages d’amour – Potovanja ljubezni. Ključ (BiH), Clavis 2007, ISBN 978-9958-9568-3-6, S. 179–190.
  14. - Bojan-Ilija Schnabl : Bosanski muci (Koroška pravljica o bosanskemu muciju). In: Rastje 7, Revija za literaturo, ustvarjalnost in družbena vprašanja. Klagenfurt/ Celovec 2013, ISBN 978-3-85435-731-5, S. 212–216.
  15. - Bojan-Ilija Schnabl: Celovška ravnina [idr.]. In: Rastje 7, Revija za literaturo, ustvarjalnost in družbena vprašanja. Klagenfurt/ Celovec 2013, S. 93–97.
  16. - Bojan-Ilija Schnabl : Tamnah, Na Tamnah - Temna Gora : Zgodovinska črtica o imenu gore nad Celovškim poljem. In: Koledar Mohorjeve družbe 2013. Celovec 2012, S. 135–138.
  17. - Bojan-Ilija Schnabl : Božja pot v Gospo sveto in nazaj, ali, Večno mlade lipe. In: Koledar Mohorjeve družbe 2012. Celovec 2011, S. 112–116.
  18. - Bojan-Ilija Schnabl : Poučna koroška balada o veseli večjezičnost. In: Koroški koledar 2011. Celovec 2010, S. 127–130.
  19. - Bojan-Ilija Schnabl : Pesmi. In: XIV dni, Priloga Nedelje. Celovec, december 2010, S. 14.
  20. - Bojan-Ilija Schnabl : Resnična pravljica o čudežni sinički v Svinči vasi. In: XIV dni, Priloga Nedelje. Celovec, november 2010, S. 13.
  21. - Bojan-Ilija Schnabl : Voyages d’amour – Potovanja ljubezni. Ključ (BiH), Clavis 2007, ISBN 978-9958-9568-3-6.