Magdeburg-Industriehafen

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Magdeburg-Industriehafen ist ein Stadtteil der Stadt Magdeburg.

Industriehafen
Industriehafen

Er verfügt über eine Fläche von 3,6346 km², bei jedoch lediglich 42 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013).[1] Der Stadtteil dient im Wesentlichen gewerblichen Zwecken. Einen traditionellen Schwerpunkt bildet die Hafenwirtschaft.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Wirtschaft des Stadtteils ist durch den Umschlag von Erdöl- und Recyclingprodukten, sowie von Waren aus der Landwirtschaft und Stückgut geprägt.

Der Magdeburger Hafen, größter Binnenhafen Ostdeutschlands, befindet sich zu einem wesentlichen Teil im Stadtteil. Er liegt verkehrsgünstig direkt am größten Wasserstraßenkreuz Europas und in der Nähe der Bundesautobahn 2. Über die Elbe sind Hamburg und Prag und über den Mittellandkanal das Ruhrgebiet und Berlin erreichbar. Das Hafengebiet ist über den ausgebauten August-Bebel-Damm an die Bundesautobahn 2 angebunden und verfügt auch über Bahnanschluss.

Geschichte[Bearbeiten]

Um den neu angesiedelten Gewerbebetrieben eine direkte Hafenanbindung zu gewährleisten, wurde zwischen 1908 und 1911 der Industriehafen erbaut. Der Hafenumschlag ist in diesem Bereich stark zurückgegangen, lediglich im nördlichen Teil findet noch ein größerer Umschlag statt. Zu den jüngsten Neuansiedlungen gehören im Ostteil ein Holzverarbeiter sowie ein Biodieselproduzent.

Bauwerke/Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die im Stadtteil vorhandenen Kulturdenkmale sind im örtlichen Denkmalverzeichnis aufgeführt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Magdeburger Statistik, Quartalsbericht 4/2013

52.1664911.66825Koordinaten: 52° 10′ N, 11° 40′ O