Magnetfuß

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Ein Magnetfuß dient zum Befestigen von Apparaturen an ferromagnetischen Oberflächen. Grundsätzlich ist darin ein kräftiger Permanentmagnet enthalten.

Magnetfuß mit Feststellgelenk für die Metallverarbeitung

Metallverarbeitung und Experimentaloptik[Bearbeiten]

Zum Magnetfuß gehört hier ein Gelenkarm, siehe Bild rechts. An diesem wird etwa eine Messuhr oder ein Umlenkspiegel befestigt. Zur Vereinfachung des Ablösens ist der enthaltene Permanentmagnet drehbar zwischen zwei Polschuhen angeordnet.

Innenaufbau, kopfstehend
Magnet in Position Off (Aus). Die Polschuhe sind unmagnetisch
Magnet in Position On (Ein). Der Magnet bildet mit den Polschuhen einen Hufeisenmagnet

Der innere Aufbau entspricht einem doppelseitigen Hufeisenmagneten. Dabei ist der Spalt durch ein nichtmagnetischen Material aufgefüllt, etwa Aluminium, Kunststoff oder Luft.

Die Unterseite des Fußes ist üblicherweise hohl ausgearbeitet (wie in der Grafik zu sehen), um an zylindrischen Gegenständen befestigt werden zu können (dann mit etwas eingeschränkter Haltekraft). Je nach Bauart kann der Magnetfuß auch seitlich (im Bild die Rückseite) angeheftet werden, um das erste Gelenk näher zur Befestigungsebene zu legen.

Der zugehörige Arm ist mit feststellbaren Gelenken ausgestattet, um bspw. die Messuhr in die gewünschte Lage zu bringen, um bspw. die Zentrierung einer zu fertigenden Welle zu überprüfen. Modernere Ausführungen verwenden eine Feststellschraube, die auf alle Gelenke wirkt. Damit kann das Ausrichten einer Messuhr zum Messobjekt zeitsparender erfolgen.

Antennen und Signalgeräte[Bearbeiten]

Ein solcher Magnetfuß ist typischerweise ein Topfmagnet wie im Lautsprecher ohne Ablösehilfe und dient typischwerseise zum Befestigen auf dem Straßenfahrzeugdach. Je nach Konstruktion kann der Antennenanschluss und die Erdung bereits integriert sein. Die Erdung erfolgt typischerweise kapazitiv über eine unterseitige Aluminiumfolie, mit dem Fahrzeuglack als Dielektrikum und dem Karosserieblech als Antennen-Erde.