Magog (Band)
| Allgemeine Informationen | ||
| Genre(s) | Pagan Metal | |
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| Gründung | 1997 | |
| Auflösung | 2011 | |
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| Andhrimnir | ||
| Matthias „Krieger“ Wego | ||
| Sebastian „Arr“ Oehme | ||
| Vargsvrede (seit 2009) | ||
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Schlagzeug
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Jörg „Zorrn“ Hermann (bis 2004) | |
Magog war eine deutsche Pagan-Metal-Band aus Pirna, Sachsen. Der Name rührt vom Heimatland des biblischen Fürsten Gog her; Dieser wird von der Band „als Symbol für die Feindschaft zum christlichen Gott Jahwe“[1] interpretiert. Die Bandmitglieder sind politisch rechtsextremistischen Kreisen zuzuordnen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Biografie
Magog wurde von Andhrimnir, Matthias „Krieger“ Wego und Sebastian „Arr“ Oehme gegründet. Wego und Oehme spielten zuvor in der Rechtsrock-Band 14 Nothelfer. Erst zu einem späteren Zeitpunkt stieß Schlagzeuger Jörg „Zorrn“ Hermann hinzu, der bis dato bei Psykra, Wolfswinter und Kraftschlag spielte. Textlich besang Magog primär anti-christliches und pro-heidnisches Gedankengut. Auf ihrem Debüt beschrieb die Band ihren Stil als „Unholy German Black Metal for Aryan People“[1] (engl. für ‚Unheiliger deutscher Black Metal für arische Leute‘). Derlei Liedtexte gepaart mit der regen Beteiligung der Mitglieder an verschiedenen Rechtsrock-Bands führten dazu, dass Magog stellenweise zum Spektrum des sogenannten National Socialist Black Metal gezählt wurden.
Das gleichnamige Debütalbum Magog wurde als Schallplatte über das Label Hagal Records veröffentlicht; dessen Neuauflage Unholy German Black Metal (welche zusätzlich das Lied Wolfsauge der zusammen mit der Band Frostkrieg veröffentlichten Split-CD enthielt[2]) wurde von Ewiges Eis Records, dem Label des Totenburg-Sängers Jens „Asemit“ Fröhlich, veröffentlicht; ursprünglich war sie als Split mit Halgadom erscheinen.[1] Alle anderen CDs erschienen bei Christhunt Productions, die erste Veröffentlichung dort war eine weitere Pressung der Split mit Frostkrieg.[1]
Andhrimnir, Krieger und Arr gründeten nach der ersten Auflösung Magogs die Band Todfeind[3] und waren ferner Mitglieder bei Obskur[4], bei deren Gitarrenspiel Magog-Anleihen zu hören sind.[5] Zorrn ist weiterhin an Kraftschlag und Camulos beteiligt. Bei ihrer Wiedervereinigung 2009 wurde Zorrn aus „gesundheitlichen und privaten Problemen“ durch Vargsvrede ersetzt[6], welcher gleichzeitig Schlagzeuger bei der sächsischen Band Annihilation 666 als auch bei Obskur war[7]. Letztlich gelang es der Band jedoch nicht mehr die Arbeit zufriedenstellend wieder aufzunehmen. Anfang des Jahres 2011 wurde eine erneute Auflösung bekannt gegeben.[8][9]
[Bearbeiten] Diskografie
[Bearbeiten] Demoaufnahmen
- 1998: Todesweihe
- 1999: Des Kriegers Zorn
[Bearbeiten] Alben
- 2000: Magog
- 2003: Weisheit und Ahnenkult
- 2004: Artglauben
[Bearbeiten] Sonstiges
- 2002: Wolfsauge / Blutgerüst (Split mit Frostkrieg)
- 2003: Im Namen des Gesalbten auf SOWULO – Elemental Force, Lead Us into the New Aeon
- 2005: Unholy German Black Metal (Kompilation)
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ a b c d Interview
- ↑ Eintrag der CD bei Discogs
- ↑ Todfeind im Spirit-of-Metal-Webzine
- ↑ Land Brandenburg: Verfassungsschutzbericht Brandenburg 2007 (PDF), S. 74
- ↑ H. G.: Verschiedene Interpreten - Dawn of the Antichrist. 28. Mai 2009, abgerufen am 14. Mai 2010.
- ↑ Entnommen der offiziellen MySpace-Seite
- ↑ Annihilation 666 bei Encyclopaedia Metallum
- ↑ MaGog.
- ↑ Interview mit Andhrimnir: MAGOG haben sich aufgelöst bei sturmglanz.de (Datum der Auflösung anscheinend falsch, siehe MySpace-Profil).