Mahnwachen für den Frieden

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Mahnwache für den Frieden, Hamburg, Jungfernstieg, 23. Juni 2014
Demonstrant bei der Mahnwache für den Frieden, Hamburg, Jungfernstieg, 23. Juni 2014
Protestschild am Rande der Mahnwache für den Frieden, Hamburg, Jungfernstieg, 23. Juni 2014
Aufkleber mit Aufruf zur Teilnahme an den Mahnwachen für den Frieden, Hamburg

Als Mahnwachen für den Frieden (auch Friedensbewegungen 2.0, Friedensmahnwachen, Montagsdemos 2014, Montagsdemonstrationen 2014 oder Montagsmahnwachen) werden Mahnwachen bezeichnet, die seit dem 17. März 2014 in zahlreichen Städten Deutschlands und Österreichs zumeist montags stattfinden. Nach Darstellung der Organisatoren handelt es sich um eine politisch nicht gebundene Bewegung, die lediglich der Meinungsbildung diene. Die Mahnwachen verstehen sich explizit als weder rechts noch links und stellen sich in die Tradition der Montagsdemonstrationen 1989/1990 in der DDR und der Friedensbewegung.

Die Veranstaltungen richten sich in erster Linie gegen die Verschärfung der Krise in der Ukraine 2014, die nach Meinung der Organisatoren vor allem von den Vereinigten Staaten und namentlich von der Federal Reserve Bank (Fed), der amerikanischen Zentralbank absichtsvoll verursacht worden sein sollen. Außerdem wird gegen die Ausspähung durch die NSA, gegen eine angenommene Unterdrückung der Meinungsvielfalt durch einen „Mainstream-Journalismus“ und zahlreiche andere reale oder fiktive Missstände protestiert. Die Veranstaltungen werden in der Presse zumeist als rechtslastig, antiamerikanisch und verschwörungstheoretisch wahrgenommen.

Durchführung[Bearbeiten]

Organisation[Bearbeiten]

Die erste Mahnwache für den Frieden wurde Mitte März 2014 von dem 34-jährigen Lars Mährholz, einem ehemaligen Unternehmer, Journalisten und Berufsfallschirmspringer[1] bei der Berliner Polizei angemeldet und fand am Brandenburger Tor statt. Das Motto lautete „Für Frieden in Europa, auf der Welt, für eine ehrliche Presse und gegen die tödliche Politik der Federal Reserve (einer privaten Bank)“.[2] Auf der Veranstaltung sprach der ehemalige RBB-Moderator Ken Jebsen, der bei den folgenden Veranstaltungen zu einem „Star“ der Mahnwachen werden sollte.[3] Die nächsten Mahnwachen, die in Berlin teils am Brandenburger Tor, teils am Potsdamer Platz stattfanden, fanden Nachahmer in über achtzig Orten des deutschen Sprachraums. Die Mobilisierung der Teilnehmer sowie die Kommunikation über Orte und Termine erfolgt in der Hauptsache über soziale Medien wie Facebook.[4] Anfang Juni kamen in Senftenberg die Veranstalter der verschiedenen Mahnwachen für den Frieden zum ersten Mal zusammen, weitere Treffen sollen folgen.[5] Im Juli 2014 missglückte der Versuch, die Bewegung zu zentralisieren und 8.000 bis 10.000 Demonstranten aus ganz Deutschland zu einer Mahnwache in Berlin zu versammeln. Es kamen nur etwa 2.000 Teilnehmer, der Fernsehsender N-TV sprach von einem „Flop“.[6]

Themen[Bearbeiten]

Inhaltlich geht es vor allem um die Ukrainekrise und die angebliche Gefahr eines Dritten Weltkriegs, für die westliche, vor allem amerikanische Eliten verantwortlich gemacht werden, insbesondere die Fed, die „für alle Kriege der letzten hundert Jahre verantwortlich“ sei,[7] außerdem um wahrgenommene Demokratiedefizite und eine angebliche Gleichschaltung der Massenmedien und Kapitalismuskritik; hinzu kommt eine große Bandbreite weiterer Themen.[8] Die Mahnwachen verstehen sich explizit als weder rechts noch links.[9]

Redner[Bearbeiten]

Bei den ersten Mahnwachen in Berlin traten neben Jebsen unter anderem der Journalist Jürgen Elsässer und der Zinskritiker Andreas Popp auf.[10] Im April 2014 trat die umstrittene Band Die Bandbreite auf.[11] Im Mai 2014 sprachen der Musiker und Lyriker Prinz Chaos,[12] der ehemalige Attac-Aktivist Pedram Shahyar[13] und zahlreiche weniger bekannte Aktivisten. Am 9. Juni trat in Berlin der Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke Diether Dehm mit Wort- und Gesangsbeiträgen auf, was innerparteiliche Diskussionen auslöste.[14] Unmittelbar nach einem Auftritt bei einer Veranstaltung der so genannten Reichsbürgerbewegung trat Xavier Naidoo am Tag der deutschen Einheit 2014 bei einer Mahnwache in Berlin auf.[15]

Statt des „offenen Mikrophons“, das anfangs jedem Redner zur Verfügung stand, müssen Redebeiträge in Berlin im Voraus angemeldet und vom Veranstalter Mährholz genehmigt werden. So sollen Wortmeldungen, die die Mahnwachen in der Öffentlichkeit in ein schlechtes Licht rücken könnten, vermieden werden.[16]

Teilnehmer[Bearbeiten]

Eine nicht repräsentative Befragung der Teilnehmer an den Berliner Mahnwachen für den Frieden, die vom Zentrum Technik und Gesellschaft an der Technischen Universität Berlin Ende Mai 2014 durchgeführt wurde, ergab, dass sie männlicher, jünger, besser gebildet und internetaffiner sind als der Durchschnitt der deutschen Bevölkerung.[17] Politisch verorteten sie sich zu 38 % eher links, eine noch größere Zahl, nämlich 39 %, lehnte das Rechts-Links-Schema aber gänzlich ab.[18] Die Frage nach dem Wahlverhalten bei der Bundestagswahl 2013 ergab überproportional hohe Werte für Die Linke (42,6 %), die Piratenpartei (15,4 %) und die Alternative für Deutschland (12,8 %); ein Drittel hatte nicht gewählt oder eine ungültige Stimme abgegeben.[19] Im Widerspruch zur Selbstbeschreibung vieler Teilnehmer als links und ihrer entschiedenen Ablehnung der organisierten extremen Rechten stellten die Sozialwissenschaftler eine hohe Zustimmungsrate zu einzelnen rechtsextremen Ideologemen wie dem Wunsch nach einer autoritären politischen Führung fest; „antiamerikanische und verschwörungstheoretische, aber auch antizionistisch-antisemitische und autoritäre Einstellungen“ seien unter ihnen weit verbreitet.[20] Die Teilnehmer bejahen zwar mehrheitlich Demokratie als Prinzip, stehen den demokratischen Institutionen und den gesellschaftlichen Großorganisationen aber mit erheblichem Misstrauen gegenüber.[21]

Rezeption[Bearbeiten]

In der Presse werden die Veranstaltungen zumeist wegen der Verbreitung von Verschwörungstheorien, Antiamerikanismus, antizionistischer und antisemitischer Tendenzen kritisiert. Auch eine Querfront-Strategie wird vermutet.

Die taz bemerkte, dass auf den Mahnwachen Chemtrails-Gläubige und Truther zu Wort kämen, die Verschwörungstheorien zum 11. September 2001 verbreiteten,[22] und schrieb unter dem Titel „Wo Wahn Programm ist“ von „antiaufklärerischem Unfug“[23], Peter Ullrich nannte die Veranstaltungen in der Zeitschrift analyse & kritik einen „Jahrmarkt des Bizarren“.[24] Der Tagesspiegel meldete, dass der Vorsitzende des Berliner Landesverbandes der rechtsextremen NPD Sebastian Schmidtke bei einer Mahnwache dabei war, und wies auf die „Brauntöne“ dieser neuen Friedensbewegung hin.[25] Die Berliner Zeitung bezeichnete die Teilnehmer als „völkische Friedensbewegung“.[26] Weil Elsässer von einer angeblich geplanten „Endlösung der Russenfrage“ gesprochen und als Verantwortliche dieses Verbrechens „die Herren Rockefeller, Rothschild, Soros, Chodorkowski“ genannt hatte, beschuldigte ihn die Huffington Postantisemitische Verschwörungstheorien“ zu verbreiten.[27] Die Publizistin Jutta Ditfurth kritisierte auf Facebook, in konkret und auf 3sat, dass auf den Mahnwachen die Gefährdung des Friedens stets auf „eine jüdische Weltverschwörung“ zurückgeführt werde; sowohl die NPD als auch die Reichsbürgerbewegung und die Alternative für Deutschland stünden in Verbindung zu den Veranstaltungen, die bislang nicht kompatible Strömungen der Neuen Rechten gemeinsam aktionsfähig mache.[28][29] Diese Kritik machten sich im Anschluss auch andere Medien zu eigen.[30]

Der Sozialwissenschaftler Alexander Häusler dagegen befand in der Zeit, die Montagsdemonstranten würden zwar mit ihrem Antiamerikanismus und ihrer von Silvio Gesell inspirierten Kritik an Geldschöpfungsmechanismen „typische rechte Verschwörungstheorien“ verbreiten, der Neuen Rechten seien sie jedoch nicht zuzurechnen: Dazu sei die Bewegung zu heterogen.[31] Die Frankfurter Rundschau verwies zwar ebenfalls auf die Teilnahme von NPD-Mitgliedern an Mahnwachen in Berlin und Frankfurt am Main, doch seien auch „Friedensbewegte und Gewerkschafter ebenso […] wie Genfood-Kritiker und Esoteriker“ dabei gewesen: „Noch ist offen, in welche Richtung die Bewegung sich entwickelt“.[32] Auch Dieter Rucht und andere Sozialwissenschaftler des Berliner Zentrums Technik und Gesellschaft kommen zu dem Ergebnis, dass man die Zuhörerschaft bei den Mahnwachen für den Frieden aber nicht als rechts einstufen könne, sondern eher als Querfront-Bewegung, die rechte und linke Inhalte integriere. In ihrer Entfremdung von den demokratischen Institutionen in Deutschland und ihrem Misstrauen gegen die etablierten Medien und gesellschaftlichen Großorganisationen seien die Mahnwachen als Symptom einer Postdemokratie zu interpretieren.[33] Auch die Journalistin Lena Gorelik erkennt im Publikum der Mahnwachen sowohl Linke als auch Rechte, die sich „ein bisschen gegen das Kapital, ein bisschen gegen die USA, ein bisschen gegen die ‚jüdische Weltverschwörung‘, ein bisschen gegen die CIA, ein bisschen gegen alles“ richten würden. Diese Menschen eine nicht eine gemeinsame politische Idee, sondern eine diffuse Angst, eine allgemeine Unzufriedenheit, eventuell auch ein Mangel an Einsicht in die zunehmend komplexer werdenden weltpolitischen Zusammenhänge.[34]

Laut dem Journalisten Tobias Jaecker reduziert die bei den Mahnwachen verbreitete Vorstellung, an der Ukraine-Krise seien allein westliche, vor allem amerikanische Eliten schuld, die Komplexität der Ereignisse auf einen einfachen Mechanismus: Im Verborgenen würden machtvolle Drahtzieher das Weltgeschehen lenken, um ihre illegitimen Ziele zu verfolgen, das Volk werde betrogen, Demokratie sei nur eine Fassade. Diese antiamerikanischen Verschwörungstheorien, „teils mit deutlichen antisemitischen Untertönen“ seien keine Gesellschaftskritik, sondern eine Simplifizierung, „eine Ideologie, die Elemente linker und rechter Anschauungen verbindet“, etwa aus völkischen Weltbildern und linkem Antiimperialismus.[35]

Innerhalb des linken und linksalternativen politischen Spektrums sind die Mahnwachen umstritten. So rufen die Bundestagsabgeordneten der Partei Die Linke Andrej Hunko, Heike Hänsel, Sabine Leidig und der sächsische Landtagsabgeordnete Volker Külow gemeinsam mit dem Berliner Politologen Peter Grottian sowie mehreren Aktivisten von Attac und der Interventionistischen Linken zu einer solidarischen Auseinandersetzung mit den Montagsmahnwachen auf.[36] Auch die Bundestagsabgeordneten Diether Dehm und Wolfgang Gehrcke wenden sich gegen die „Dämonisierung der Montagsmahnwachen“ und rufen „alle linken Kräfte und die klassische Friedensbewegung auf, vor Ort genau hinzuschauen und, wenn möglich, Kontakt, Debatte und Kooperation mit allen Leuten zu suchen, die sich ehrlich aus oben genannter, demokratischer Motivation an den Mahnwachen beteiligen“.[37]

Ihnen wurde von Stefan Liebich (Die Linke) und Werner Rätz (Attac) widersprochen, der vor „Positionen, die nach rechts offen sind oder originär aus diesem Spektrum kommen“, warnte.[38] Am 25./26. Mai 2014 distanzierte sich der Bundesvorstand der Linken offiziell von den Mahnwachen: Dort würden „Rechtspopulisten, Nationalisten, Verschwörungstheoretiker und Antisemiten […] Querfront-Strategien salonfähig“ machen. Die Linke werde „mit diesen Kräften ganz grundsätzlich nicht zusammenarbeiten“.[39] Erklärungen des Bundesarbeitskreis Shalom der Linksjugend Solid kritisierten die Mahnwachen als „deutschnationale, antiamerikanische und antisemitische Bewegung“ mit einer regressiven und strukturell antisemitischen Kapitalismuskritik.[40] Auch der Bundesvorstand (Bundessprecher*innenrat) der Linksjugend ['solid] grenzte sich im Mai 2014 in einer Erklärung von den Mahnwachen ab, die „eine Plattform für antidemokratische, verschwörungsstheoretische Ideologien und Antisemit*innen“ böten. [41]

Der Kooperationsrat der Kooperation für den Frieden bezweifelte am 24. Juni 2014, dass bei den Mahnwachen der Antifaschismus derzeit „in allen Städten Konsens und Grundlage der Kundgebung ist“, sprach sich aber für örtliche, dezentrale Formen der Zusammenarbeit mit Mahnwachen aus, wo dieser Konsens vorhanden sei.[42]

Literatur[Bearbeiten]

  • Priska Daphi, Dieter Rucht, Wolfgang Stuppert, Simon Teune, Peter Ullrich: Occupy Frieden – Eine Befragung von Teilnehmer/innen der „Montagsmahnwachen für den Frieden“. Forschungsbericht aus dem Zentrum Technik und Gesellschaft an der Technischen Universität Berlin, Bereich Soziale Bewegungen, Technik, Konflikte, in Kooperation mit dem Verein für Protest- und Bewegungsforschung e.V., Juni 2014 (online als PDF-Datei)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kristina Ludwig und Erik Peter: Spontan für den Frieden. In: taz vom 23. Juni 2014, S. 4.
  2. Priska Daphi, Dieter Rucht, Wolfgang Stuppert, Simon Teune und Peter Ullrich: Occupy Frieden – Eine Befragung von Teilnehmer/innen der „Montagsmahnwachen für den Frieden“. Forschungsbericht aus dem Zentrum Technik und Gesellschaft an der Technischen Universität Berlin, Bereich Soziale Bewegungen, Technik, Konflikte, in Kooperation mit dem Verein für Protest- und Bewegungsforschung e.V., Juni 2014, S. 4 (online, Zugriff am 20. Juni 2014).
  3. Stefan Geyer: Montagsdemos in Berlin: Worum es bei den Montagsdemos wirklich geht. In: Berliner Zeitung vom 6. Mai 2014 (online, Zugriff am 18. Juni 2014).
  4. Priska Daphi, Dieter Rucht, Wolfgang Stuppert, Simon Teune und Peter Ullrich: Occupy Frieden – Eine Befragung von Teilnehmer/innen der „Montagsmahnwachen für den Frieden“. Forschungsbericht aus dem Zentrum Technik und Gesellschaft an der Technischen Universität Berlin, Bereich Soziale Bewegungen, Technik, Konflikte, in Kooperation mit dem Verein für Protest- und Bewegungsforschung e.V., Juni 2014, S. 11 ff. (online, Zugriff am 20. Juni 2014); vgl. Mahnwachen & Montagsdemos Termine + Österreich & Schweiz auf Facebook, Zugriff am 18. Juni 2014.
  5. Kristina Ludwig und Erik Peter: Spontan für den Frieden. In: taz vom 23. Juni 2014, S. 4.
  6. Ehrich: Die große Friedensdemo floppt. Wer bin ich – und wenn ja, wie viele? auf ntv.de, Zugriff am 5. September 2014
  7. Wulf Rohwedder: Mahnwachen mit fragwürdigem Hintergrund: Für den Frieden, gegen die Fed auf tagesschau.de vom 16. April 2014, Zugriff am 18. Juni 2014.
  8. Frida Thurm: Proteste: Die ganz eigene Welt der Montagsdemonstranten auf zeit.de vom 22. April 2014, Zugriff am 18. Juni 2014; Priska Daphi, Dieter Rucht, Wolfgang Stuppert, Simon Teune und Peter Ullrich: Occupy Frieden – Eine Befragung von Teilnehmer/innen der „Montagsmahnwachen für den Frieden“. Forschungsbericht aus dem Zentrum Technik und Gesellschaft an der Technischen Universität Berlin, Bereich Soziale Bewegungen, Technik, Konflikte, in Kooperation mit dem Verein für Protest- und Bewegungsforschung e.V., Juni 2014, S. 14 f. (online, Zugriff am 20. Juni 2014).
  9. Priska Daphi, Dieter Rucht, Wolfgang Stuppert, Simon Teune und Peter Ullrich: Occupy Frieden – Eine Befragung von Teilnehmer/innen der „Montagsmahnwachen für den Frieden“. Forschungsbericht aus dem Zentrum Technik und Gesellschaft an der Technischen Universität Berlin, Bereich Soziale Bewegungen, Technik, Konflikte, in Kooperation mit dem Verein für Protest- und Bewegungsforschung e.V., Juni 2014, S. 18 ff. (online, Zugriff am 20. Juni 2014).
  10. Frida Thurm: Proteste: Die ganz eigene Welt der Montagsdemonstranten auf zeit.de vom 22. April 2014, Zugriff am 18. Juni 2014.
  11. Daniel Bratanovic und Sebastian Carlens: Falsche Friedensfreunde, junge Welt vom 23. April 2014.
  12. Als Linker auch montags ein Aktivist-Prinz Chaos II. über Montagsdemo, den Unterschied zwischen Sektierern und Aktivisten - und eine Firewall gegen Antisemitismus und Sündenbockpolitik. In: Neues Deutschland vom 19. Mai 2014, Zugriff am 18. Juni 2014.
  13. Martin Reeh: Ex-Attac-Aktivist über Montagsdemos: „Warum sollte ich pfeifen?“. In: taz vom 5. Mai 2014 (online, Zugriff am 18. Juni 2014).
  14. Anja Maier: Herr Dehm schreibt ein Gedicht. In: taz vom 17. Juni 2014, S. 6 (online, Zugriff am 21. Juni 2014).
  15. Michael Pilz: Xavier Naidoo, der Prophet des rechten Glaubens. In: Die Welt vom 12. Oktober 2014 (online, Zugriff am 12. Oktober 2014).
  16. Kristina Ludwig und Erik Peter: Spontan für den Frieden. In: taz vom 23. Juni 2014, S. 4.
  17. Priska Daphi, Dieter Rucht, Wolfgang Stuppert, Simon Teune und Peter Ullrich: Occupy Frieden – Eine Befragung von Teilnehmer/innen der „Montagsmahnwachen für den Frieden“; Forschungsbericht aus dem Zentrum Technik und Gesellschaft an der Technischen Universität Berlin, Bereich Soziale Bewegungen, Technik, Konflikte, in Kooperation mit dem Verein für Protest- und Bewegungsforschung e.V., Juni 2014, S. 8 ff. und 28 (online, Zugriff am 20. Juni 2014).
  18. Priska Daphi, Dieter Rucht, Wolfgang Stuppert, Simon Teune und Peter Ullrich: Occupy Frieden – Eine Befragung von Teilnehmer/innen der „Montagsmahnwachen für den Frieden“; Forschungsbericht aus dem Zentrum Technik und Gesellschaft an der Technischen Universität Berlin, Bereich Soziale Bewegungen, Technik, Konflikte, in Kooperation mit dem Verein für Protest- und Bewegungsforschung e.V., Juni 2014, S. 18 (online, Zugriff am 20. Juni 2014)
  19. Priska Daphi, Dieter Rucht, Wolfgang Stuppert, Simon Teune und Peter Ullrich: Occupy Frieden – Eine Befragung von Teilnehmer/innen der „Montagsmahnwachen für den Frieden“; Forschungsbericht aus dem Zentrum Technik und Gesellschaft an der Technischen Universität Berlin, Bereich Soziale Bewegungen, Technik, Konflikte, in Kooperation mit dem Verein für Protest- und Bewegungsforschung e.V., Juni 2014, S. 19 (online, Zugriff am 20. Juni 2014).
  20. Priska Daphi, Dieter Rucht, Wolfgang Stuppert, Simon Teune und Peter Ullrich: Occupy Frieden – Eine Befragung von Teilnehmer/innen der „Montagsmahnwachen für den Frieden“; Forschungsbericht aus dem Zentrum Technik und Gesellschaft an der Technischen Universität Berlin, Bereich Soziale Bewegungen, Technik, Konflikte, in Kooperation mit dem Verein für Protest- und Bewegungsforschung e.V., Juni 2014, S. 22 und 28 (online, Zugriff am 20. Juni 2014).
  21. Priska Daphi, Dieter Rucht, Wolfgang Stuppert, Simon Teune und Peter Ullrich: Occupy Frieden – Eine Befragung von Teilnehmer/innen der „Montagsmahnwachen für den Frieden“; Forschungsbericht aus dem Zentrum Technik und Gesellschaft an der Technischen Universität Berlin, Bereich Soziale Bewegungen, Technik, Konflikte, in Kooperation mit dem Verein für Protest- und Bewegungsforschung e.V., Juni 2014, S. 23–28. (online, Zugriff am 20. Juni 2014).
  22. Demonstrieren für den Frieden: Verschwörung am Montag auf taz.de vom 11. Mai 2014, Zugriff am 18. Juni 2014
  23. Christian Jakob: Wo Wahn Programm ist. In: taz vom 23. Juni 2014, S. 4.
  24. Peter Ullrich: Links, rechts oder einfach nur bekloppt? Die neuen Montagsdemos fordern die Friedensbewegung, die Linke und unser Verständnis politischer Konfliktlinien heraus. In: ak - Analyse und Kritik 594 (2014), S. 11 f., zitiert nach Priska Daphi, Dieter Rucht, Wolfgang Stuppert, Simon Teune und Peter Ullrich: Occupy Frieden – Eine Befragung von Teilnehmer/innen der „Montagsmahnwachen für den Frieden“; Forschungsbericht aus dem Zentrum Technik und Gesellschaft an der Technischen Universität Berlin, Bereich Soziale Bewegungen, Technik, Konflikte, in Kooperation mit dem Verein für Protest- und Bewegungsforschung e.V., Juni 2014, S. 14 (online, Zugriff am 20. Juni 2014).
  25. Mohamed Amjahid, Sabine Beikler, Jörn Hasselmann und Steffen Stadthaus: Neue Montagsdemos Friedensbewegung mit Brauntönen. In: Tagesspiegel vom 21. April 2014 (online, Zugriff am 18. Juni 2014).
  26. Andreas Kopietz: Montagsdemos: Völkische Friedensbewegung. In: Berliner Zeitung vom 16. April 2014 (online, Zugriff am 18. Juni 2014).
  27. Sebastian Christ: Elsässer, Jebsen und die Montagsdemos: Warum die neue „Friedensbewegung“ so gefährlich ist auf Huffingtonpost.de vom 22. April 2014, Zugriff am 18. Juni 2014.
  28.  hier konkret. In: konkret. Juni 2014, S. 6 (Interview mit Jutta Ditfurth).
  29. Interview mit Jutta Ditfurth über neurechte „Friedensdemos“ (3sat) auf YouTube
  30. Priska Daphi, Dieter Rucht, Wolfgang Stuppert, Simon Teune und Peter Ullrich: Occupy Frieden – Eine Befragung von Teilnehmer/innen der „Montagsmahnwachen für den Frieden“; Forschungsbericht aus dem Zentrum Technik und Gesellschaft an der Technischen Universität Berlin, Bereich Soziale Bewegungen, Technik, Konflikte, in Kooperation mit dem Verein für Protest- und Bewegungsforschung e.V., Juni 2014, S. 4 (online, Zugriff am 20. Juni 2014).
  31. Frida Thurm: Proteste: Die ganz eigene Welt der Montagsdemonstranten auf zeit.de vom 22. April 2014, Zugriff am 18. Juni 2014.
  32. Hanning Voigts: Montagsdemos: Der rechte Weg zum Frieden. In: Frankfurter Rundschau vom 4. Mai 2014 (online, Zugriff am 18. Juni 2014).
  33. Priska Daphi, Dieter Rucht, Wolfgang Stuppert, Simon Teune und Peter Ullrich: Occupy Frieden – Eine Befragung von Teilnehmer/innen der „Montagsmahnwachen für den Frieden“; Forschungsbericht aus dem Zentrum Technik und Gesellschaft an der Technischen Universität Berlin, Bereich Soziale Bewegungen, Technik, Konflikte, in Kooperation mit dem Verein für Protest- und Bewegungsforschung e.V., Juni 2014, S. 22 und 28 (online, Zugriff am 20. Juni 2014).
  34. Lena Gorelik: „Man wird doch noch mal sagen dürfen ….“ Antisemitismus in Hoch- und Populärkultur. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, 64 (2014), Heft 28–30, S. 7.
  35. Tobias Jaecker: Hauptsache gegen Amerika. In: Jungle World vom 21. Mai 2014 (online, Zugriff am 19. Juni 2014).
  36. Andrej Hunko u.a.: Für eine solidarische Auseinandersetzung mit den Montagsmahnwachen in Die Freiheitsliebe, 19. Mai 2014, Zugriff am 18. Juni 2014.
  37. Diether Dehm, Wolfgang Gehrcke: Gegen die Dämonisierung der Montagsmahnwachen, Zugriff am 18. Juni 2014.
  38. Erik Peter: Linke streitet über Montagsdemos: Der Querfront einen Schritt näher auf taz.de vom 20. Mai 2014, Zugriff am 18. Juni 2014.
  39. Für Frieden und Deeskalation in der Ukraine. Beschluss des Parteivorstandes vom 25./26. Mai 2014 auf die-linke.de, Zugriff am 17. Juni 2014.
  40. Für Frieden – für Deutschland. Bundesarbeitskreis Shalom, 16. Juni 2014, abgerufen am 20. Juni 2014.
  41. Frieden fordern und Kapitalismus kritisieren – ohne Verschwörungstheorien und Aluhüte! Bundessprecher*innenrat der Linksjugend ['solid], 28. Mai 2014, abgerufen am 20. Juni 2014.
  42. Kooperationsrat zu Montagsmahnwachen, 24. Juni 2014 auf koop-frieden.de, Zugriff am 28. Juni 2014.