Mai-Offensive der Rote Armee Fraktion

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Zerstörungen am Hauptquartier des V. US-Korps nach dem Bombenanschlag vom 11. Mai 1972

Als Mai-Offensive wird eine Reihe von Bombenanschlägen der Rote Armee Fraktion (RAF) im Mai 1972 bezeichnet. Ziel der Anschläge waren neben amerikanischen Militäreinrichtungen in der Bundesrepublik auch deutsche Behörden sowie die Zentrale des Axel-Springer-Verlags in Hamburg.

Die Attentatsserie, durch die vier Menschen ermordet und 74 verletzt wurden, bildete den vorläufigen Terrorhöhepunkt und führte durch verstärkte Fahndung zu Verhaftungen von führenden Mitgliedern der ersten RAF-Generation im Juni 1972.

Verlauf[Bearbeiten]

Kommando Petra Schelm[Bearbeiten]

Opfer des Bombenanschlags: Oberstleutnant Paul A. Bloomquist, Foto von 1966

Den Auftakt der Mai-Offensive bildete der Bombenanschlag auf das Hauptquartier des V. Korps der amerikanischen Streitkräfte in Frankfurt am Main am 11. Mai 1972. Innerhalb weniger Sekunden explodierten drei Bomben mit einer Sprengkraft von 80 kg TNT, sodass im Umkreis von hundert Meter Fensterscheiben zu Bruch gingen. Dabei kam Oberstleutnant Paul A. Bloomquist ums Leben, der von Splittern tödlich am Hals getroffen wurde. Dreizehn weitere Personen wurden verletzt. Zudem entstand ein Sachschaden von über 3 Millionen DM.[1]

Am Tag des Attentats hatten die USA im Vietnamkrieg Nordvietnam einer Seeblockade unterworfen und den Hafen von Hải Phòng vermint, um militärischen Nachschub für den kommunistischen Norden zu unterbinden. Im Bekennerschreiben der RAF, das am 14. Mai bei der Deutschen Presse-Agentur in München eingegangen war, wurde der Anschlag wie folgt begründet:

„Für die Ausrottungsstrategen von Vietnam sollen Westdeutschland und Westberlin kein sicheres Hinterland mehr sein. Sie müssen wissen, daß ihre Verbrechen am vietnamesischen Volk ihnen neue erbitterte Feinde geschaffen haben, daß es für sie keinen Platz mehr geben wird in der Welt, an dem sie vor den Angriffen revolutionärer Guerillaeinheiten sicher sein können.“[2]

Des Weiteren forderte die RAF in ihrer Erklärung das Ende der Bombardierung Vietnams sowie den kompletten Abzug US-amerikanischer Streitkräfte. Das verantwortliche Kommando trug den Namen Petra Schelm, die bei einem Schusswechsel mit der Polizei am 15. Juli 1971 in Hamburg getötet wurde.

Kommando Thomas Weisbecker[Bearbeiten]

Bereits am Tag nach dem Anschlag in Frankfurt explodierten die nächsten Bomben. Als Rachetat gegen die Erschießung von Thomas Weisbecker, Mitglied der Bewegung 2. Juni, am 2. März 1972 durch Polizeibeamte in Augsburg, so die RAF im Bekennerbrief vom 16. Mai, ließ ein nach Weisbecker benanntes Kommando Bomben in Augsburg und München detonieren. In der vierten Etage der Augsburger Polizeidirektion zündete gegen 12:15 Uhr eine am Vormittag von RAF-Terroristen dort abgelegte Pressluftflasche, die niemanden verletzte. Kurz darauf ereignete sich eine weitere Explosion, diesmal im dritten Geschoss, wobei sieben Personen verletzt wurden. Bei einem dritten Sprengsatz, einer Rohrbombe, kam es aus ungeklärten Gründen nicht zur Zündung.

Zwei Stunden später detonierte im Kofferraum eines blauen Fords, der auf dem Parkplatz des Landeskriminalamtes und der Landesbesoldungsstelle in München abgestellt worden war, eine 33-kg-Gasflaschenbombe. Durch die Explosion wurden zehn Menschen verletzt,[3] eine Frau, die in unmittelbarer Nähe des Explosionszentrums stand, lebensgefährlich. Insgesamt entstand ein Schaden von einer halben Million DM, hundert Autos wurden beschädigt, einige davon komplett zerstört.

Der Tat war ein anonymer Anruf bei der Landesbesoldungsstelle vorausgegangen, der vor dem Anschlag gewarnt und die Räumung des Hauses gefordert hatte, sodass Angestellte aus dem Gebäude auf den Parkplatz stürmten.

Kommando Manfred Grashof[Bearbeiten]

Wolfgang Buddenberg, Haft- und Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof, war das nächste Anschlagsziel der RAF. Buddenberg, der wochenlang von der RAF ausgespäht worden war, ging am Morgen des 15. Mai zu Fuß zur Arbeit, was ihm das Leben rettete. Als Gerta Buddenberg um 12:35 Uhr die Zündung des VW Käfers betätigte, in dem sie üblicherweise ihren Mann zur Arbeit fuhr, detonierte unter dem Beifahrersitz eine mit Magneten an der Bodenplatte angebrachte Feldflaschenbombe, die mit dem Motor verbunden war. Die Explosion verletzte die Richtergattin an beiden Beinen schwer, das Wagendach wurde mehrere Meter weit geschleudert, der Beifahrersitz wurde auseinandergerissen, sodass der Bundesrichter – hätte er wie sonst auf dem Beifahrersitz gesessen – keine Überlebenschance gehabt hätte.

Den Sprengstoffanschlag von Karlsruhe sah die RAF als Bestrafungsaktion gegen die von Buddenberg angewiesene Verlegung Grashofs trotz lebensgefährlicher Verletzungen vom Haftkrankenhaus in die Untersuchungshaftanstalt, welche von der RAF im mit „Kommando Manfred Grashof“ unterzeichneten Bekennerschreiben als „Mordversuch“ betrachtet wurde.

Kommando 2. Juni[Bearbeiten]

Vier Tage später geriet Axel Springer, Feindbild der APO, ins Visier der RAF. Am 19. Mai hatten Mitglieder der RAF fünf Sprengsätze im Hamburger Verlagsgebäude des Springer-Verlags deponiert, währenddessen hielten sich fast 3.000 Arbeiter und Angestellte im Hochhaus auf.[4]

Axel-Springer-Verlagshaus in Hamburg (2004)

Kurz nach 15:30 Uhr rief ein Mann in der Telefonzentrale des Verlagsgebäudes an und warnte, „gleich geht eine Bombe los“.[5] Die Warnung erreichte den Springer-Verlag zu spät, bereits um 15:41 Uhr[4] kam es zur ersten Explosion. Im dritten Stock des Verlagsgebäudes detonierte ein Sprengsatz, dessen Wucht 15 Angestellte[6] verletzte, die Etage verwüstete und ein Loch in die Fassade des Gebäudes riss. Unmittelbar danach rief eine Frau an, um sich zu vergewissern, dass es zu einer Detonation in der Springer-Zentrale kam. Nur vier Minuten später wurde das Hochhaus von einer weiteren Explosion erschüttert. Eine Bombe, die in der Damentoilette der sechsten Etage, dem Stockwerk der Verlagsleitung, platziert worden war, war detoniert und verletzte 23 weitere Menschen.

Nachdem das Verlagsgebäude geräumt worden war, hatten Beamte der Kriminalpolizei am frühen Abend damit begonnen, das Hochhaus nach weiteren Sprengsätzen zu durchsuchen. Bereits nach kurzer Zeit fand man im zweiten Stockwerk eine weitere Rohrbombe, die von einem Sprengstoffexperten des BKA entschärft werden konnte. Noch vor Mitternacht gab die Polizei das Gebäude wieder frei und die Produktion lief wieder an.[7]

Am nächsten Tag wurde deutlich, dass die Beamten die Räumlichkeiten nur mit unzureichender Gründlichkeit durchsucht hatten. Am Morgen des 20. Mai wurde im 12. Stock, in unmittelbarer Nähe des Büros von Axel Springer, ein weiterer Sprengsatz entdeckt, der nach sofortiger Räumung der angrenzenden Stockwerke entschärft werden konnte. Einen fünften Brandsatz entdeckte man in einem Wandschrank für Feuerlöscher in der Herrentoilette der zwölften Etage, nachdem eine weitere Durchsuchung des Verlagsgebäudes durchgeführt worden war.[8]

In einem Selbstbezichtigungsschreiben drückte die RAF ihr Bedauern darüber aus, dass Arbeiter und Angestellte durch das Attentat verletzt worden waren, und beschuldigte den Springer-Konzern, dass er

„lieber das Risiko ein[ging], daß seine Arbeiter und Angestellten durch Bomben verletzt werden, als das Risiko, ein paar Stunden Arbeitszeit, also Profit, durch Fehlalarm zu verlieren.“[9]

Unterzeichner des Bekennerschreibens war das nach dem Todestag von Benno Ohnesorg benannte „Kommando 2. Juni“. Seitens der Studentenbewegung wurden den Publikationsorganen des Axel-Springer-Verlags eine systematische Hetze und Diffamierungskampagne gegen die Protestbewegung vorgeworfen und Mitschuld für den Tod Ohnesorgs gegeben. Insgesamt entstanden durch den Anschlag auf das Springer-Hochhaus Sachschäden von über 300.000 DM,[8] 38 Personen wurden verletzt.

Kommando 15. Juli[Bearbeiten]

Den Abschluss der Mai-Offensive bildete erneut ein Bombenattentat auf eine US-amerikanische Militäreinrichtung. Am 24. Mai wurde das Hauptquartier der 7. US-Armee in Heidelberg Ziel der Attentäter. Bereits Wochen vorher hatten RAF-Angehörige bei Observationen festgestellt, dass Autos mit US-Kennzeichen bei der Einfahrt zum Kasernengelände nicht kontrolliert wurden. Daher hatte die RAF zwei Autos, einen Ford 17 M sowie einen VW Käfer, und US-Kfz-Kennzeichen gestohlen, um damit Zufahrt zu dem Gelände des Hauptquartiers zu bekommen.[10] Die Sprengsätze, insgesamt über 120 kg Sprengstoff, wurden in den Kofferräumen deponiert, wobei der Ford vor dem Gebäude des Secret Service abgestellt wurde. Gegen 18:10 Uhr explodierten die Bomben fast zeitgleich und richteten schwere Schäden an Gebäuden und umstehenden Fahrzeugen an und forderten drei Todesopfer:

  • Captain Clyde R. Bonner war auf der Stelle tot. Er stand in unmittelbarer Nähe zum Explosionszentrum und wurde durch die Detonation zerrissen, sodass man Leichenteile in größerem Umkreis fand.
  • Specialist Ronald A. Woodward überlebte den Anschlag zunächst schwer verletzt, erlag aber kurz darauf im Beisein der Rettungskräfte seinen inneren Verletzungen.
  • Specialist Charles L. Peck befand sich während der Detonation im Gebäude, wurde von Trümmern verschüttet und erlag schweren Schädelverletzungen.

Zudem wurden fünf weitere Personen schwer verletzt.[10] In einem Schreiben rechtfertigte das „Kommando 15. Juli“ – Todestag von Petra Schelm – das Attentat mit der anhaltenden Bombardierung Vietnams durch die USA und forderte die Beendigung dieser Bombenangriffe.

Im Gegensatz zu den Anschlägen in Augsburg, München, Karlsruhe und Hamburg wurden vorher keine Warnungen ausgegeben, da man den Tod amerikanischer Soldaten in Kauf nahm.

Aktion Wasserschlag[Bearbeiten]

Nach dem Anschlag auf das europäische Hauptquartier der US-Armee fasste der Präsident des Bundeskriminalamts, Horst Herold, den Entschluss, eine bundesweite Fahndungsaktion durchzuführen, bei der sämtliche Kräfte unter die Befehlsgewalt des BKAs gestellt werden sollten. Die Polizeihoheit der Länder, die das Grundgesetz gewährt, wurde damit vorübergehend außer Kraft gesetzt. Die Fahndungsaktion sollte dazu dienen, „durch einen Schlag ins Wasser die Fische mal richtig in Bewegung zu bringen“, so Herold, und wurde am 31. Mai durchgeführt. Dabei wurden an Autobahnauf- und abfahrten im gesamten Bundesgebiet Fahrzeugkontrollen durchgeführt, was zu einem großen Verkehrschaos führte, vorerst aber erfolglos verlief. Des Weiteren observierte man Telefongespräche und Anwälte, kontrollierte Grenzen und Bahnhöfe, wobei man an die Grenzen des Rechtsstaates gelangte.

Folgen[Bearbeiten]

Mit den „Wochen der Angst“ hatte die RAF versucht, den Staat zu unpopulären Gegenmaßnahmen zu zwingen, die von Seiten der Gesellschaft kritisiert werden sollten. Dadurch wollte man innerhalb der Gesellschaft Solidarität mit der RAF erzeugen und eine „Volksfront“ gegen den Staat errichten. Dieses Vorhaben scheiterte. Aus den Sympathisantenkreisen der RAF kam heftige Kritik bezüglich Durchführung der Anschläge und Auswahl der Ziele. Insbesondere der Anschlag auf das Gebäude des Axel-Springer-Verlags, bei dem Arbeiter und Angestellte verletzt worden waren, wurde von großen Teilen der Linken verurteilt, die sich alsbald von der RAF abwandten, weil diese nicht mehr nur Gewalt gegen Sachen anwandte, sondern bei ihren Anschlägen den Tod Unbeteiligter in Kauf nahm. Auch das Attentat in Heidelberg gegen den „amerikanischen Imperialismus“, mit dem die RAF versucht hatte, das linke Umfeld zu beruhigen, wurde kritisiert. Hatte die RAF 1971, und insbesondere nach dem Tod von Petra Schelm, hohe Sympathiewerte bei der Bevölkerung genossen – einer repräsentativen Umfrage zufolge wurden Mitglieder der RAF nur von etwa einem Fünftel der Befragten als Kriminelle eingestuft, ein Großteil sah sie als „politische Kämpfer“[11][12] –, so war nach der Mai-Offensive die RAF nun auch innerhalb der politischen Linken vollständig isoliert und zum Staatsfeind geworden.

Die Attentatsserie hatte die Bundesrepublik erschüttert und führte zu erhöhten Sicherheitsvorkehrungen öffentlicher und privater Einrichtungen. So wurde das Parken vor dem Bundeskanzleramt und dem Verteidigungsministerium verboten, beim Axel-Springer-Verlag und anderen Konzernen wurden Zugangskontrollen und Hausausweise eingeführt sowie weitere Maßnahmen ergriffen.[13][14]

Im Zuge der Mai-Offensive hatten die Sicherheitsbehörden ihre Fahndung intensiviert. Auf Grund eines Hinweises eines Anwohners observierten sie eine Garage am Hofeckweg in Frankfurt am Main. Im Morgengrauen des 1. Juni hielt vor der Garage ein Porsche an, aus dem Andreas Baader, Holger Meins und Jan-Carl Raspe ausstiegen. Baader und Meins gingen in die Garage, Raspe positionierte sich davor. Nachdem sich das Observationskommando kenntlich zeigte, kam es zu einem Schusswechsel zwischen Raspe und der Polizei, schließlich ließ er sich widerstandslos festnehmen. Baader und Meins hatten sich in der Garage verbarrikadiert und konnten erst nach einem zweistündigen Gefecht verhaftet werden.[15]

Eine Woche später wurde auch Gudrun Ensslin gefasst, als sie sich in einer Boutique am Jungfernstieg befand. In ihrer Jacke, die sie abgelegt hatte, entdeckte die Geschäftsführerin eine Pistole und alarmierte daraufhin die Polizei.

Nach Ensslins Festnahme hatte Ulrike Meinhof Hamburg verlassen und tauchte ab. Eine Sympathisantin hatte ihr einen Unterschlupf bei Fritz Rodewald in Hannover-Langenhagen besorgt. Rodewald alarmierte jedoch die Polizei, die daraufhin die Wohnung observierte und zugriff.

In den folgenden Wochen wurden weitere RAF-Terroristen festgenommen, Brigitte Mohnhaupt bereits am 9. Juni in Berlin, Siegfried Hausner am 19. Juni in Stuttgart, Klaus Jünschke und Irmgard Möller am 9. Juli in Offenbach am Main, sodass wenige Wochen nach Beginn der Mai-Offensive die gesamte Führungsriege der RAF verhaftet worden war.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rote Armee Fraktion – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikinews: Portal:RAF – in den Nachrichten

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Butz Peters: Tödlicher Irrtum. Die Geschichte der RAF, S. 285.
  2. Martin Hoffmann (Hrsg.): Rote Armee Fraktion. Texte und Materialien zur Geschichte der RAF, S. 145.
  3. Klaus Pflieger: Die Rote Armee Fraktion. 14.5.1970 bis 20.4.1998, S. 36.
  4. a b Wolfgang Kraushaar: Die RAF. Entmythologisierung einer terroristischen Organisation, S. 292.
  5. Klaus Pflieger: Die Rote Armee Fraktion. 14.5.1970 bis 20.4.1998, S. 37.
  6. Butz Peters: Tödlicher Irrtum. Die Geschichte der RAF, S. 289.
  7. Wolfgang Kraushaar: Die RAF und der linke Terrorismus, Bd. 2, S. 1076.
  8. a b Wolfgang Kraushaar: Die RAF und der linke Terrorismus, Bd. 2, S. 1077.
  9. Martin Hoffmann (Hrsg.): Rote Armee Fraktion. Texte und Materialien zur Geschichte der RAF, S. 147.
  10. a b Butz Peters: Tödlicher Irrtum. Die Geschichte der RAF, S. 292.
  11. Klaus Weinhauer: Terrorismus in der Bundesrepublik der Siebzigerjahre. Aspekte einer Sozial- und Kulturgeschichte der Inneren Sicherheit, in: Archiv für Sozialgeschichte, Bd. 44, J.H.W. Dietz, 2004, S. 226.
  12. Hans Mathias Kepplinger: Die Sympathisanten der Baader-Meinhof-Gruppe, in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie (26) 1974, S. 770–800.
  13. Der Spiegel, Heft 23, 1972, (29. Mai 1972): Die Guerilla kämpft aus dem Hinterhalt
  14. Artikel auf welt.de: Der Tag, an dem die RAF Axel Springer angriff, Axel Springer: „Unser Verlag war von Anfang an ein offenes Haus. Jeder sollte zu uns kommen, uns besuchen, mit uns sprechen können. Sie werden Verständnis dafür haben …, dass wir uns jetzt, nachdem die Anarchisten mit Bomben argumentieren, anders orientieren müssen.“
  15. hr-online, Ausschnitt der hessenschau vom 1. Juli 1972.