Maik Petzold

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Maik Petzold (* 16. Januar 1978 in Bautzen) ist eine ehemaliger deutscher Triathlet.

Medaillenspiegel
DeutschlandDeutschland Deutschland
Weltmeisterschaft
Bronze World Champs Series 2009 Triathlon
Silber Militär WM Otepää 2008 Triathlon
Silber Team-WM Mexiko 2006 Triathlon
Bronze Team-WM Lausanne 2011 Triathlon
Europameisterschaft
Bronze ETU-Kurzdistanz-Europameisterschaft 2002 in Győr Triathlon
Deutsche Meisterschaft
Gold DM am Breitenauer See 2003 Triathlon
Silber DM München 2007 Triathlon
Silber DM Oberstaufen 2008 Wintertriathlon
Bronze DM Schliersee 2006 Triathlon
Bronze DM Gelsenkirchen 2008 Triathlon
Bronze Olbersdorf O-See Challenge 2008 Xterra
Bronze DM Schliersee 2010 Triathlon

Werdegang[Bearbeiten]

Seinen ersten Triathlon absolvierte er 1990. Nach dem Realschulabschluss im Jahr 1994 wechselte Maik Petzold auf das Technisches Gymnasium in Bautzen. Nachdem er sein Abitur 1997 abgelegt hatte, absolvierte er bei der Bundeswehr seinen Grundwehrdienst und wechselte Anfang des Jahres 1998 in die Sportfördergruppe der Bundeswehr. Im Jahr 2001 begann er ein Studium der Sportwissenschaften in Saarbrücken (2001-2002) und danach trat er erneut in die Sportfördergruppe der Bundeswehr ein. Seitdem trainiert er am Olympiastützpunkt in Saarbrücken oder in seiner Heimat Bautzen/Oberlausitz. Maik Petzold ist offizieller Botschafter der Oberlausitz (seit 2005) und steht im Golden Buch der Stadt Bautzen (seit 2009).
Seit 2001 startet er im Weltcup und wurde 2009 als bester Deutscher Dritter in der Kurzdistanz-Weltmeisterschaft der Internationalen Triathlon Union (ITU).[1] Sein Trainer war von 2009 bis 2011 Wolfram Bott und seit Herbst 2011 wurde er von Wolfgang Thiel betreut.

Im August 2011 erreichte er im Team den dritten Rang bei der Triathlon-Sprint-Weltmeisterschaft in Lausanne. Im Mai 2012 qualifizierte er sich in Madrid für einen Startplatz bei den Olympischen Spielen in London, wo er zusammen mit Jan Frodeno und Steffen Justus gestartet ist und den 31. Rang belegte.[2]

Im Vorfeld der Challenge Kraichgau kündigte er im Juni 2013 an, Ende der aktuellen Saison seine aktive Zeit beenden zu wollen und im Juli erklärte er nach der Challenge Roth seine Profi-Karriere für beendet. Er lebt heute mit seiner Frau Nadine und Tochter Jolanda in Bautzen.

Vereine[Bearbeiten]

  • 1994–1997: Bautzner LV Rot-Weiß 90
  • 1998–2004: SG Adelsberg
  • seit 2005: Bautzner LV Rot-Weiß 90

Petzold startete in der 1. Bundesliga für das EJOT Team TV Buschhütten.

Er startete für das Team „London 2012“ des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und war Mitglied im B-Kader der Deutschen Triathlon Union.[3]

Sportliche Erfolge[Bearbeiten]

2007
2005
2004
2003
2001
2000
  • 3. Platz Top-4-Tour Stuttgart

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Triathlet Frodeno an Gold Coast Dritter
  2. Petzold koordiniert nach London (27. Mai 2012)
  3. Clarissa Sagerer-Schlockermann: DOSB-Olympia-Top-Team London 2012 gestartet. In: DTU-info.de. 19. Januar 2011, abgerufen am 17. Dezember 2011.
  4. WM-Finale: Brownlee krönt starke Saison
  5. Zweifacher Titelgewinn und Dreifach-Triumph der DTU bei Militär Weltmeisterschaften im estnischen Otepää
  6. Militär-WM: Zweifacher Titelgewinn und Dreifach-Triumph, Bericht auf der Webseite der Deutschen Triathlon Union e.V. vom 15. Juni 2008 (abgerufen am 11. Juli 2011)
  7. London Triathlon: Maik Petzold spurtet zum Sieg
  8. Triathlon SM/Europacup Genf (VW-circuit)
  9. 2006 ITU Team Triathlon World Championships - Cancun (Mexiko)
  10. Triathlon-Europameisterschaft 2001: Filip Ospaly und Michelle Dillon werden in Karlsbad/Tschechien Europameister im Triathlon

Weblinks[Bearbeiten]