Maisach

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Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde im Landkreis Fürstenfeldbruck. Zu weiteren Bedeutungen siehe Maisach (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Maisach
Maisach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Maisach hervorgehoben
48.21666666666711.266666666667514Koordinaten: 48° 13′ N, 11° 16′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Fürstenfeldbruck
Höhe: 514 m ü. NHN
Fläche: 53,45 km²
Einwohner: 12.805 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 240 Einwohner je km²
Postleitzahl: 82216
Vorwahlen: 08141, 08142, 08135
Kfz-Kennzeichen: FFB
Gemeindeschlüssel: 09 1 79 134
Gemeindegliederung: 25 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstraße 1
82216 Maisach
Webpräsenz: www.maisach.de
Bürgermeister: Hans Seidl (CSU)
Lage der Gemeinde Maisach im Landkreis Fürstenfeldbruck
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Über dieses Bild

Maisach ist eine Gemeinde im Landkreis Fürstenfeldbruck, Regierungsbezirk Oberbayern und liegt etwa 4 km nördlich von Fürstenfeldbruck bzw. 25 km westlich von München. Flächenmäßig ist Maisach die größte Gemeinde des Landkreises.

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde Maisach liegt am gleichnamigen Fluss Maisach.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung von Maisach stammt aus dem Jahr 806. Auch für die anderen Ortsteile bis auf Gernlinden sind Urkunden aus der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts bzw. der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts vorhanden. Der Name Gernlinden wird erstmals 1436 erwähnt.

1818 erfolgte die Gemeindebildung. Die Siedlung Gernlinden wurde nach dem Ersten Weltkrieg gebaut. Die Zusammenlegung der Ortsteile der heutigen Gemeinde erfolgte 1978.

siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Maisach

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die Einwohnerzahlen ab 1840 beziehen sich auf die heutige Gemeindefläche (Stand: 25. Mai 1987).

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1840 1900 1939 1950 1961 1970 1987 2000 2007 2012 2013
Einwohner 1.600 2.198 3.886 5.970 7.024 7.778 10.007 12.086 12.815 12.805 12.962

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1978 wurde der Hauptteil der aufgelösten Gemeinde Malching eingegliedert. Am 1. Mai 1978 kamen die bis dahin selbständigen Gemeinden Germerswang, Rottbach und Überacker hinzu.[2]

Ortsteile[Bearbeiten]

(Ortsteile in Fettschrift sind Hauptortsteile bzw. ehemals selbstständige Gemeinden)

  • Maisach (5.053 Einwohner)
    • Anzhofen (10 Einwohner)
    • Diepoltshofen (71 Einwohner)
  • Gernlinden (4.719 Einwohner)
    • Fußberg (14 Einwohner)
    • Fußbergmoos (23 Einwohner)
    • Gernlinden-Ost (147 Einwohner)
  • Überacker (902 Einwohner)
    • Loderhof (13 Einwohner)
    • Pöcklhof (12 Einwohner)
    • Thal (22 Einwohner)
  • Rottbach (268 Einwohner)
    • Deisenhofen (50 Einwohner)
    • Kuchenried (6 Einwohner)
    • Oberlappach (114 Einwohner)
    • Prack (25 Einwohner)
    • Unterlappach (17 Einwohner)
    • Weiherhaus (13 Einwohner)
    • Zötzelhofen (19 Einwohner)
  • Germerswang (783 Einwohner)
    • Frauenberg (123 Einwohner)
    • Stefansberg (124 Einwohner)
  • Malching (310 Einwohner)
    • Obermalching (19 Einwohner)
    • Galgen (22 Einwohner)

Politik[Bearbeiten]

Rathaus 48.21690311.257913

Der Gemeinderat von Maisach hat 24 Mitglieder:

CSU SPD Freie Wähler Maisach Die Grünen Einigkeit Gernlinden Bürgerforum Gesamtgemeinde Maisach Gesamt
2002 10 6 3 1 3 1 24 Sitze
2008 10 3 6 3 2 0 24 Sitze
2014 10 4 5 3 2 0 24 Sitze

(Stand: Kommunalwahl 2014)

2. Bürgermeister Roland Müller, 3. Bürgermeisterin Waltraut Wellenstein

(Stand: 1. Mai 2014)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Musik[Bearbeiten]

Die Mittelalter-Folk-Rock-Band Schandmaul und die Pagan Metal-Band Equilibrium wurden im Ortsteil Gernlinden gegründet.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Im Ortsteil Gernlinden findet seit Jahren ein Faschingszug statt. Die örtlichen Vereine gemeinsam mit Gruppen aus den umliegenden Gemeinden nehmen daran teil. Fußgruppen und Wagen erhalten eine getrennte Bewertung.

Alle 2 Jahre wird ebenfalls in Gernlinden ein Brunnenfest mit Mittelaltermarkt vom Fanfarenzug Gernlinden veranstaltet.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Gemeinde Maisach (Hrsg.): 1200 Jahre Maisach - ein Dorf mit Zukunft hat Geschichte, Selbstverlag, Maisach 2006
  • Gemeinde Maisach (Hrsg.): Meisaha - Hefte zur Gemeindegeschichte, Band 1 (2009), Band 2 (2010), Band 3 (2011), Band 4 (2012). Selbstverlag, Maisach
  • Peter Fahrenholz: Ein altes Dorf in Aufbruchstimmung, in: Süddeutsche Zeitung 21./22. August 2010, Seite R4

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 576 und 577.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Maisach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien