Maisprach

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Maisprach
Wappen von Maisprach
Staat: Schweiz
Kanton: Basel-Landschaft (BL)
Bezirk: Sissachw
BFS-Nr.: 2853i1f3f4
Postleitzahl: 4464
Koordinaten: 630688 / 26385347.5246957.846096377Koordinaten: 47° 31′ 29″ N, 7° 50′ 46″ O; CH1903: 630688 / 263853
Höhe: 377 m ü. M.
Fläche: 5.06 km²
Einwohner: 938 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 185 Einw. pro km²
Website: www.maisprach.ch
Maisprach

Maisprach

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Maisprach (Schweizerdeutsch: Maischberch, [ˈmaɪʃbə̆ɾɡ]) ist eine politische Gemeinde im Bezirk Sissach des Kantons Basel-Landschaft in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten]

In einer Talsohle eingebettet, am südlichen Abhang des Sonnenbergs, als nördlichstes Dorf des Oberbaselbietes.

Wappen[Bearbeiten]

Seit 1944 hat Maisprach ein offizielles Wappen. Es ist durch einen senkrechten Strich in zwei Hälften geteilt. Die beiden Hälften zeigen je eine Weintraube. Auf der rechten Seite ist sie rot auf silbernem Grund, links ist die Weintraube silbern auf rotem Grund. Das Wappen steht für die Bedeutung des Weinbaus in der Gemeinde.

Geschichte[Bearbeiten]

Kirche St. Maria

Die erste Erwähnung des Ortes Meisprache geht auf das Jahr 1180 zurück. 1247 hatte sich der Name zu Mesbrache weiterentwickelt. Der Ortsname könnte die keltoromanische Endung -acus beinhalten. Eine andere Erklärungsmöglichkeit sieht darin einen althochdeutschen Flurnamen: Meginesbrâcha, das Brachfeld des Megin. Eine frühgeschichtliche Wehranlage befand sich auf dem Sunnenberg. Auf dem Hübel befand sich eine römische Villa aus dem 2. Jahrhundert, die sich bis in den Friedhof ausdehnte.

In der Friedhofmauer gleich unterhalb der Kirche verbergen sich die Reste eines Steinhauses aus dem Hochmittelalter, das wohl als Königsgut anzusprechen ist. Im Mittelalter gab es neben dem Dorf zwei grosse Höfe. Einer gehörte bis 1360 dem Deutschen Reich, der andere dem Basler Bischof. Das Dorf selbst befand zusammen mit dem Patronatsrecht sich 1322 im Besitz der Grafen von Thierstein und gehörte zur Herrschaft Farnsburg, die 1461 einschliesslich des Dorfes und der beiden Höfe durch Verkauf in den Besitz der Stadt Basel wechselte.

1546 zerstörte ein Brand fast das ganze Dorf. Von besonderer Bedeutung ist der Weinbau (siehe Wappen). Funde belegen, dass hier bereits zur Römerzeit Weinbau betrieben wurde. 1328 wurde der Rebbau erstmals urkundlich erwähnt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Pfarrkirche St. Maria, erbaut 1291
  • Kirchturm, erbaut 1711
  • Wohnhaus Möhlinstrasse 13, erbaut Mitte des 18. Jahrhunderts

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans-Rudolf Heyer: Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Landschaft, Band III: Der Bezirk Sissach. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1986 (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 77). ISBN 3-7643-1796-5. S. 139–159.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Maisprach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)