Maizières (Meurthe-et-Moselle)

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Maizières
Wappen von Maizières
Maizières (Frankreich)
Maizières
Region Lothringen
Département Meurthe-et-Moselle
Arrondissement Nancy
Kanton Neuves-Maisons
Gemeindeverband Moselle et Madon.
Koordinaten 48° 35′ N, 6° 4′ O48.5841666666676.0616666666667250Koordinaten: 48° 35′ N, 6° 4′ O
Höhe 229–397 m
Fläche 15,63 km²
Einwohner 954 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 61 Einw./km²
Postleitzahl 54550
INSEE-Code

Kirche Mariä Himmelfahrt Maizières

Maizières (früher auch Maizières-lès-Toul) ist eine französische Gemeinde mit 954 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Meurthe-et-Moselle in der Region Lothringen. Sie gehört zum Arrondissement Nancy und zum Kanton Neuves-Maisons.

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde Maizières im Norden der Landschaft Saintois liegt 15 Kilometer südwestlich von Nancy und 15 Kilometer südöstlich von Toul. Das 15,63 km² umfassende, lang gezogene Gemeindegebiet erstreckt sich von einem linken Seitental des Mosel-Nebenflusses Madon in Richtung Nordwesten über einen markanten, 120 Meter hohen Steilhang auf die Hochebene Sainte-Barbe. Das Madon-Seitental mit dem Kernort Maizières wird vom Ruisseau de Viterne durchflossen, dem aus Richtung Südwesten fächerförmig die Bäche Ruisseau Le Rouau, Ruisseau de la Prairie und Ruisseau de la Voivre zufließen. Die Umgebung Maizières’ ist von Äckern und Weideland geprägt, über die Hochebene im Nordosten zieht sich das ausgedehnte Waldgebiet Bois Jurá. Auch der im Süden liegende Forêt de la Voivre gehört zum Areal der Gemeinde, sodass sich ein Waldanteil an der gesamten Gemeindefläche von über 50 % ergibt.

Nachbargemeinden von Maizières sind: Sexey-aux-Forges und Pont-Saint-Vincent im Norden, Bainville-sur-Madon im Osten, Xeuilley im Südosten, Thélod im Süden, Marthemont im Südwesten sowie Viterne im Westen.

Geschichte[Bearbeiten]

1051 erstmals erwähnt, war Maizières ab dem 14. Jahrhundert im Besitz der Bischöfe von Toul. Ihr Schloss wurde bei Kämpfen im 15. und 16. Jahrhundert zerstört. Heute erinnern noch Ruinen an diese Zeit. Noch im 18. Jahrhundert erlaubte das Klima Weinbau an den Hängen nördlich des Dorfes. Heute ist Maizières eine von vielen Pendlern bewohnte Gemeinde, die ihren dörflichen Charakter aber bewahren konnte.

Die Kirche Mariä Himmelfahrt (Église de la Nativité-de-la-Vierge) wurde im 17. Jahrhundert errichtet.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 332 352 416 623 749 799 867

Die Gemeinde Maizières konnte seit 1962 einen beständigen Bevölkerungszuwachs verzeichnen, der auf die Nähe zu den Industrie- und Dienstleistungsgebieten des nahen Ballungsraumes Nancy / Ludres / Neuves-Maisons und die gute Verkehrsanbindung zurückzuführen ist.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Ein Teil der Einwohner von Maizières ist in der Landwirtschaft beschäftigt. Im Ort sind darüber hinaus kleine Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe ansässig. Südlich des Kernortes ist das Gewerbegebiet Zone des Roaux ausgewiesen, in dem ein Betrieb ansässig ist, der landwirtschaftliche Produkte verarbeitet.

Maizières ist Grundschul-Standort (Ecole Primaire) auch für die kleineren Nachbargemeinden.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Maizières ist über Départementsstraßen mit den Nachbargemeinden verbunden. Südlich des Kernortes besteht Anschluss an die Schnellstraße D 331, die Neufchâteau an der Autoroute A31 (BeauneLuxemburg) mit Ludres an der Autoroute A330 (Vandœuvre-lès-Nancy-Richardménil) verbindet. Der nächste Bahnhof an der Bahnlinie Nancy–Mirecourt-Dijon, die vom Verkehrsunternehmen TER Lorraine betrieben wird, befindet sich in der drei Kilometer entfernten Nachbargemeinde Bainville-sur-Madon.

Quellen, Weblinks[Bearbeiten]