Major League Soccer

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Major League Soccer
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Voller Name Major League Soccer
Abkürzung MLS
Verband USSF
Erstaustragung 1994
Hierarchie 1. Liga
Mannschaften 19
Meister Sporting Kansas City (2. Titel)
Rekordmeister D.C. United

Los Angeles Galaxy (je 4 Siege)

Rekordspieler US-AmerikanerUS-Amerikaner Kevin Hartman (416)
Rekordtorschütze US-AmerikanerUS-Amerikaner Landon Donovan (136)
Website www.mlssoccer.comVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Webseite
Qualifikation für CONCACAF Champions League
Lamar Hunt U.S. Open Cup

Die Major League Soccer (MLS) ist die höchste Spielklasse im US-amerikanischen und kanadischen Fußball.

Die MLS ist eine eigenständige Organisation, wird aber von der United States Soccer Federation (USSF) anerkannt. Die Liga ist dem nord- und zentralamerikanischen Kontinentalverband CONCACAF zugeordnet, für dessen Wettbewerbe sich die Mannschaften qualifizieren können.

Aktuell nehmen 19 Mannschaften teil, davon kommen 16 aus den USA und drei aus Kanada. Eine Saison dauert von März bis Dezember und startet mit der Regular Season, in der jede Mannschaft 34 Spiele austrägt. Die erfolgreichste Mannschaft gewinnt den MLS Supporters’ Shield. Anschließend tragen die zehn besten Mannschaften der Liga die sogenannten MLS Cup Playoffs aus. Im K.-o.-System wird so ermittelt, wer am Ende den Meistertitel und damit den MLS Cup gewinnt.

Geschichte[Bearbeiten]

Heimspiel von D.C. United gegen Chicago Fire SC (März 2009)

Gründung[Bearbeiten]

Es gab bereits früher Versuche, in Nordamerika eine Profiliga zu etablieren. Der bekannteste Vorläufer der MLS war die North American Soccer League (NASL, 1968–1984), in der Fußball-Legenden wie Pelé und Franz Beckenbauer unter Vertrag standen.

1988 musste die United States Soccer Federation der FIFA zusagen, eine professionelle und landesweite Fußballliga zu gründen. Dieses war eine der Auflagen für den Zuschlag zur Ausrichtung der Fußball-Weltmeisterschaft 1994. Am 17. Dezember 1993 legte die USSF die Major League Professional Soccer (die Vorgängerin der MLS) als höchste professionelle Liga in den USA fest. Die Major League Soccer wurde im Februar 1995 als eigenständige Organisation gegründet. Ursprünglich plante man, den Ligabetrieb ab 1995 mit zwölf Mannschaften zu starten. Allerdings gab die MLS im November 1994 bekannt, den Saisonstart auf 1996 zu verschieben und diesen auf folgende zehn Mannschaften zu begrenzen: Columbus Crew, D.C. United, New York/New Jersey MetroStars, New England Revolution, Tampa Bay Mutiny, Colorado Rapids, Dallas Burn, Kansas City Wiz, Los Angeles Galaxy und San José Clash.

Um den Start der Liga für Zuschauer und Investoren attraktiv zu gestalten, wurden mehrere bekannte Spieler wie z.B. die damaligen US-Nationalspieler Alexi Lalas, Tony Meola und Eric Wynalda verpflichtet. International sorgten Spieler wie der mexikanische Torhüter Jorge Campos und der kolumbianische Nationalspieler Carlos Valderrama für Aufmerksamkeit. Bevor die erste Saison gestartet wurde, verteilte die MLS in jede Mannschaft vier dieser bekannten Spieler.

Die ersten Jahre der Liga wurden dominiert von DC United, welche vom späteren US-Nationaltrainer Bruce Arena trainiert wurden. Sie konnten in den ersten vier Saisons dreimal den MLS Cup gewinnen. 1998 kamen zwei weitere Mannschaften (Expansion Teams) in die MLS. Miami Fusion und Chicago Fire nahmen am Spielbetrieb teil, wobei Chicago gleich in seiner ersten Saison den MLS Cup gewinnen konnte.

Nach der ersten Saison ließ das Interesse an der MLS stark nach. Zum einen lag es daran, dass nicht in Fußballstadien, sondern oftmals in Football-Stadien gespielt wurde, die über 60.000 Zuschauern Platz boten. So konnte keine große Stimmung aufkommen. In den kommenden Jahren wurde auch das Regelwerk immer wieder angepasst. Es wurden Elemente vom College-Fußball, High School Fußball und der ehemaligen Profiliga North American Soccer League übernommen. Es gab zum Beispiel bei einem Unentschieden immer ein Elfmeterschießen zur Bestimmung des Siegers oder es wurde für einen Sieg ein Punkt berechnet (nicht wie in Europa üblich drei Punkte). Die MLS begrenzte die Spielzeit zudem auf exakt 90 Minuten, sodass es in den Stadien eine Uhr gab, die die Zeit rückwärts nach unten gezählt hat. Nach und nach wurden diese Regeln später wieder abgeschafft.

In diesen Jahren konnten immer mehr amerikanische Talente in der Liga für Furore sorgen. Zum Beispiel schafften DaMarcus Beasley und Landon Donovan aus der Liga heraus den Sprung in die US-Nationalmannschaft. Bereits etablierte Nationalspieler wie Brian McBride, Eddie Pope und Clint Mathis konnten durch ihre Leistungen in der Liga ihren Nationalspielerstatus behalten. Der Ligafußball entwickelte sich spielerisch. Daraus resultierte auch, dass viele ausländische Spieler wieder aus den USA abwanderten.

Nachdem es immer mehr finanzielle Probleme gegeben hatte, wurde 1999 der bisherige Commissioner Doug Logan, der Hauptverantwortliche der MLS, durch den NFL-Manager Don Garber ersetzt. Unter seiner Führung wurde 1999 das erste reine Fußballstadion (Soccer-specific stadium) einer MLS-Franchise gebaut, das Columbus Crew Stadium. Daraus resultierend setzten andere MLS-Teams ihre Pläne für neue Stadien ebenfalls um. Somit wurden die Fußballplätze attraktiver für die Fans.

Insgesamt machte die Major League Soccer in den ersten acht Jahren einen Verlust von 350.000.000 US-Dollar. Dadurch war die Führung gezwungen, viele der kurz- und mittelfristigen Pläne zum Ausbau der Liga zu stoppen. Vor der Saison 2001 einigten sich alle Franchise-Besitzer darauf, die Budgets einzufrieren und keine neuen teuren Spieler mehr zu verpflichten. Im Januar 2002 wurden die beiden Mannschaften Tampa Bay Mutiny und Miami Fusion aus finanziellen Gründen aus der MLS zurückgezogen und stellten ihren Franchisebetrieb ein.

Wiederaufleben der Liga[Bearbeiten]

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2002 sorgte für ein Wiederaufleben des US-amerikanischen Fußballs und der MLS. Die Nationalmannschaft erreichte überraschend das Viertelfinale des Turniers. Das Endspiel um den MLS Cup 2002 erreichte mit 61.316 Zuschauern im Gilette Stadium einen neuen Rekord. Der Fußball gewann wieder an Popularität.

Die Major League Soccer nahm 2003 die Regeln und Standards des International Football Association Board an. 2004 sorgte die Liga durch das Debüt des erst 14 Jahre alten Freddy Adu von DC United international für Aufmerksamkeit. Er galt damals als Jahrhunderttalent des amerikanischen Fußballs. Bis zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 erlebte die Liga einen nie dagewesenen Aufschwung. Einige junge amerikanische Spieler schafften durch die MLS sogar den Sprung zu europäischen Spitzenvereinen. Tim Howard wechselte zu Manchester United, was zu einem der teuersten Transfers in der Ligageschichte führte.

2005 wurden zum ersten Mal wieder neue Franchises aufgenommen. Real Salt Lake und CD Chivas USA nahmen von nun an am Ligabetrieb teil. Die Chivas fungierten dabei als Kooperationsclub des mexikanischen Erstligisten Club Deportivio Guadalajara. 2006 zogen die San Jose Earthquakes nach Houston (Texas) um, weil in San Jose kein neues Stadion gebaut werden konnte. Fortan nannte sich das Team Houston Dynamo.

2006 übernahm der österreichische Energy Drink Hersteller Red Bull das Franchise Metro Stars und nannte es in New York Red Bulls um.

2007 bis 2014[Bearbeiten]

2007 strebte die MLS wiederum an, die Liga mit international erfahrenen Spielern zu besetzen. Durch die Einführung der Designated Player Rule war es Mannschaften erlaubt, eine bestimmte Anzahl von Spielern zu verpflichten, deren Gehalt höher liegt als es das MLS-Reglement zulässt. Der erste Spieler, der auf diese Weise verpflichtet wurde, war der damalige englische Nationalspieler David Beckham. Die Einführung eines weiteren Wettbewerbes, der North American SuperLiga, sorgte dafür, dass sich die mexikanische und US-amerikanische Liga gegeneinander messen konnten. In dieser Zeit wurde mit dem Toronto FC auch die erste kanadische Mannschaft aufgenommen.

Durch die Verpflichtung von David Beckham konnte die Liga wiederum eine höhere nationale und internationale Popularität erreichen. Später trugen Spieler wie Cuauhtémoc Blanco, Juan Pablo Ángel und Freddie Ljungberg auch dazu bei.

2008 kehrten die San Jose Earthquakes als neues Franchise wieder zurück. 2009 nahm zum ersten Mal eine Mannschaft, die bislang in den unterklassigen Ligen gespielt hat, den Spielbetrieb in der MLS auf. Der Seattle Sounders FC wurde dafür neugegründet.

2010 nahm Philadelphia Union als 16. Mannschaft den Spielbetrieb auf. Zur Saison 2011 nahm die Liga zwei weitere Teams auf. Bewerbungsschluss hierfür war der 15. Oktober 2008. Von den zu Beginn sieben Bewerberstädten[1] erhielten Vancouver (Whitecaps) und Portland (Timbers) den Zuschlag.[2] Mit der Franchise Montreal wurde 2012 die bereits dritte Mannschaft aus Kanada in den Spielbetrieb aufgenommen.[3] Damit ersetzte es das bisherige NASL-Team Montreal Impact

Logo bis 2014

2015 soll das 20. MLS-Team aus New York City kommen. Der New York City FC, ein Gemeinschaftsprojekt von Manchester City und den New York Yankees, wird neben den Red Bulls das zweite Team aus der Metropolregion sein. Neben dem Derby in Los Angeles wird es dann ein weiteres Stadtderby in der Liga geben.[4] Im gleichen Jahr wird das 21. MLS-Expansion aus Orlando, Florida, aufgenommen. Der Orlando City SC wird das erste Team seit 14 Jahren aus dem Bundesstaat sein. Das bisherige USL Pro-Franchise Orlando City wird aufgelöst.

Am 16. April 2014 erhielt Arthur Blank, Besitzer des NFL-Teams Atlanta Falcons, die Lizenz für ein MLS-Franchise in Atlanta. Logo und Teamname sollen in Zusammenarbeit mit den Fans entstehen. Die Mannschaft wird 2017 ihre erste Saison in der MLS spielen.

Die Liga hat das Ziel, bis zur Saison 2020 eine Ligastärke von 24 Mannschaften zu erreichen.[5]

2015: Beginn von MLS Next[Bearbeiten]

Am 8. September 2014 wurde das neue Logo der MLS vorgestellt, welches ab der Saison 2015 die Liga zieren wird. Dieses ist einer der Maßnahmen für die neue Marketing Offensive "MLS Next" der Major League Soccer.[6] Diese sieht vor die Liga ab der Saison 2015 weiter zu beleben. Neben weiteren Expansionen, neuen Medien-Partnerschaften und auch Neubauten von Stadien, wird es weitere internationale Fußballer in der MLS zu sehen geben. Das Konzept sieht auch vor, das jede Mannschaft ihre eigene Version des MLS-Logos auf dem Trikot trägt.[6]

Am 27. Oktober 2014 wurde bekanntgegeben, dass CD Chivas USA den Betrieb einstellt. Mit der dadurch resultierenden Verschiebung von Houston Dynamo und Sporting Kansas City in die West-Konferenz startet die Saison 2015 mit 20 Teams. Die Spieler des Chivas-Kaders werden in einem "Dispersal Draft" auf die Anderen 20 Teams verteilt. Gleichzietig wurde verkündet, dass zur Saison 2017 eine neues Team aus dem Großraum Los Angeles den Platz der Chivas einnehmen wird. [7]

Namensänderungen[Bearbeiten]

  • 1997: Die Kansas City Wiz änderten ihren Namen in Kansas City Wizards. Die Änderung erfolgte nach einem Streit um das Warenzeichen „Wiz“.
  • 1998: Die New York/New Jersey MetroStars strichen die Ortsnamen und spielten als MetroStars weiter.
  • 1999: Die San José Clash änderten ihren Namen in San José Earthquakes, unter welchem sie ab der Saison 2000 antraten. Diese Namensänderung ist eine Hommage an die alten Earthquakes, die zwischen 1974 und 1984 in der North American Soccer League spielten.
  • 2005: Die Dallas Burn änderten ihren Namen in FC Dallas. Laut Management steht das FC für „Futból Club“.
  • 2006: Nach dem Umzug der San José Earthquakes nach Houston wurde per Internet-Umfrage ein neuer Name für das Team ausgewählt. Sieger wurde der Name Houston 1836. Die Jahreszahl bezieht sich auf das Gründungsjahr der Stadt Houston, doch die Namenswahl war nicht unumstritten. Viele Einwohner mexikanischer Herkunft – die größte ethnische Gruppe der Stadt Houston – boykottierten das neue Team, weil im Jahr 1836 der texanische Unabhängigkeitskrieg geführt wurde. Am 6. März 2006 wurde der Name fallen gelassen und beschlossen, dass das Team unter dem Namen Houston Dynamo geführt wird, womit die elektronische Industrie gewürdigt werden soll.[8]
  • 2006: Nach dem Kauf durch Red Bull benannten sich die MetroStars in New York Red Bulls um.
  • 2010: Nach der Saison tauften sich die Kansas City Wizards in Sporting Kansas City um.[9]

Mannschaften 2015[Bearbeiten]


Western Conference[Bearbeiten]

Mannschaft Einstieg Ort Bundesstaat/Provinz
Colorado Rapids Colorado Rapids 1996 Commerce City USA-ColoradoColorado Colorado
FC Dallas FC Dallas 1996 Frisco USA-TexasTexas Texas
Houston Dynamo Houston Dynamo 2006 Houston USA-TexasTexas Texas
Los Angeles Galaxy Los Angeles Galaxy 1996 Carson USA-KalifornienKalifornien Kalifornien
Portland Timbers Portland Timbers 2011 Portland USA-OregonOregon Oregon
Real Salt Lake Real Salt Lake 2005 Sandy USA-UtahUtah Utah
San José Earthquakes San José Earthquakes 2008 Santa Clara USA-KalifornienKalifornien Kalifornien
Seattle Sounders Seattle Sounders FC 2009 Seattle USA-WashingtonWashington Washington
Sporting Kansas City Sporting Kansas City 1996 Kansas City USA-KansasKansas Kansas
Vancouver Whitecaps Vancouver Whitecaps FC 2011 Vancouver British Columbia British Columbia

Eastern Conference[Bearbeiten]

Mannschaft Einstieg Ort Bundesstaat/Provinz
Chicago Fire Chicago Fire SC 1998 Bridgeview USA-IllinoisIllinois Illinois
Columbus Crew Columbus Crew 1996 Columbus USA-OhioOhio Ohio
D.C. United D.C. United 1996 Washington, D.C. USA-District of ColumbiaDistrict of Columbia District of Columbia
Montreal Impact Montreal Impact 2012 Montréal QuébecQuébec Québec
New England Revolution New England Revolution 1996 Foxborough USA-MassachusettsMassachusetts Massachusetts
New York City FC New York City FC 2015 New York City USA-New YorkNew York New York
New York Red Bulls New York Red Bulls 1996 Harrison USA-New JerseyNew Jersey New Jersey
Orlando City SC Orlando City SC 2015 Orlando USA-FloridaFlorida Florida
Philadelphia Union Philadelphia Union 2010 Chester USA-PennsylvaniaPennsylvania Pennsylvania
Toronto FC Toronto FC 2007 Toronto OntarioOntario Ontario

Zukünftige Mannschaften[Bearbeiten]

Mannschaft Einstieg Ort Bundesstaat/Provinz
Atlanta MLS Team 2017 Atlanta USA-GeorgiaGeorgia Georgia
Los Angeles MLS Team 2 2017 noch nicht bekannt USA-KalifornienKalifornien Kalifornien
Miami MLS Team noch nicht bekannt Miami USA-FloridaFlorida Florida

Ehemalige Mannschaften[Bearbeiten]

Mannschaft Einstieg Ausstieg Ort Bundesstaat/Provinz
Miami Fusion Miami Fusion 1998 2001 Fort Lauderdale USA-FloridaFlorida Florida
Tampa Bay Mutiny Tampa Bay Mutiny 1996 2001 Tampa USA-FloridaFlorida Florida
CD Chivas CD Chivas USA 2005 2014 Carson USA-KalifornienKalifornien Kalifornien

Modus[Bearbeiten]

Die Liga startet mit der Regular Season. Die 19 Mannschaften sind in die zwei Conferences Eastern und Western, aufgeteilt. Jede Mannschaft bestreitet 34 Spiele nach einem unsymetrischen Spielplan[10]. Dies passiert conferenceübergreifend. Am Ende der Regular Season erhält die punktbeste Mannschaft den MLS Supporters’ Shield. Die besten zehn Mannschaften qualifizieren sich für die MLS Playoffs.[11][12] Auf- und Abstieg gibt es nicht.

An den Play-offs nehmen die fünf besten Mannschaften jeder Conference teil. Insgesamt bestehen die Playoffs aus vier Runden.[13]

  • Knockout Round: Die Knockout Round betrifft nur die Mannschaften auf den Conference-Plätzen 4 und 5. Die Mannschaft auf Platz 4 spielt dabei ein Heimspiel gegen die Mannschaft der gleichen Conference auf Platz 5. Ein Rückspiel gibt es nicht, sondern das Spiel wird bei einem Unentschieden nach der regulären Spielzeit durch Verlängerung und gegebenenfalls Elfmeterschießen entschieden. Der Gewinner dieses Spiels erreicht die nächste Runde. Die Mannschaften auf den Plätzen 1 bis 3 in der jeweiligen Conference überspringen diese erste Runde und ziehen direkt ins Conference-Halbfinale ein.
  • Conference-Halbfinals: Diese Runde wird in Hin- und Rückspiel ausgetragen, wobei die Auswärtstor-Regel keine Anwendung findet. Hierbei trifft der Supporters’ Shield Sieger (in seiner Conference an Platz 1 gesetzt) auf die Siegermannschaft der Knockout Round aus seiner Conference. Die Siegermannschaft aus dem zweiten Knockout Round Spiel der anderen Conference trifft auf die an Platz 1 gesetzte Mannschaft der gleichen Conference. Außerdem treten die Zweit- und Drittplatzierten jeder Conference gegeneinander an. Die besser gesetzte Mannschaft hat im Hinspiel Heimrecht.
  • Conference-Finals: Die Conference-Meister werden in einem Spiel zwischen den Siegern der jeweiligen Conference-Halbfinals, im Stadion der besser gesetzten Mannschaft, ausgetragen.
  • MLS Cup: Der MLS-Meister wird letztendlich in einem Finale zwischen den beiden Conference-Meistern ermittelt. Das Spiel wird an einem vor der Saison ausgewählten Ort ausgetragen.

Steht es in den Playoffs nach 90 bzw. 180 Minuten unentschieden, gibt es zwei Mal 15 Minuten Verlängerung (ohne Golden Goal). Steht es danach immer noch unentschieden, gibt es Elfmeterschießen.[12]

Qualifikation für internationale Wettbewerbe[Bearbeiten]

Die Major League Soccer hat vier Startplätze für die CONCACAF Champions League:

  • MLS-Cup-Sieger
  • Gewinner der beiden Conferencen in der Regular Season
  • Sieger des U.S. Open Cups

Die kanadischen Vereine in der MLS können sich nicht über die Liga qualifizieren. Daher tragen sie die Canadian Championship aus und ermitteln den kanadischen Teilnehmer an der Champions League (Qualifikation) in diesem Turnier.[14][15]

Für die ehemalige SuperLiga, einem Wettbewerb, in dem MLS Teams gegen mexikanische Mannschaften spielten, qualifizierten sich die besten vier Teams der Regular Season, die sich nicht für die CONCACAF Champions League qualifizieren konnten.[16]

Qualifikation für den U.S. Open Cup[Bearbeiten]

Bei dem U.S. Open Cup steigen die 16 US Team der MLS in der 4. Runde ein.

Regeländerungen[Bearbeiten]

In den ersten Jahren experimentierte die MLS mit einigen Regeländerungen, um den Sport zu „amerikanisieren“. Während die Uhr im internationalen Fußball aufwärts zählt, lief die Uhr in der MLS abwärts. Bei Unterbrechungen wurde die Uhr angehalten. Wenn die Uhr 0:00 Minuten anzeigte, war das Spiel zu Ende. Eine weitere wichtige Änderung war die Einführung eines „Shootouts“, wenn das Spiel nach 90 Minuten unentschieden stand. Dabei wurde der Ball 35 Yards vom Tor entfernt auf dem Boden gelegt. Der Spieler hatte fünf Sekunden Zeit, den Ball ins Tor zu schießen. Der Sieger bekam einen Punkt, der Verlierer keinen. Diese Regeländerungen brachten der Liga keine zusätzlichen Zuschauer.

Ab der Saison 2000 lief die Uhr nach den IFAB-Standards und der „Shootout“ wurde durch eine zehnminütige Verlängerung mit Golden Goal ersetzt.[17] Seit der Saison 2004 gibt es in der Regular Season bei Unentschieden keine Verlängerung mehr. In der Saison 2004 wurde die Golden Goal Regel für die Playoff-Spiele beibehalten, 2005 wurde hier die übliche Verlängerung von 2 × 15 Minuten eingeführt.

Meisterschaften[Bearbeiten]

Saison Meister Supporters’ Shield
1996 D.C. United Tampa Bay Mutiny
1997 D.C. United D.C. United
1998 Chicago Fire SC Los Angeles Galaxy
1999 D.C. United D.C. United
2000 Kansas City Wizards Kansas City Wizards
2001 San José Earthquakes Miami Fusion
2002 Los Angeles Galaxy Los Angeles Galaxy
2003 San José Earthquakes Chicago Fire SC
2004 D.C. United Columbus Crew
2005 Los Angeles Galaxy San José Earthquakes
2006 Houston Dynamo D.C. United
2007 Houston Dynamo D.C. United
2008 Columbus Crew Columbus Crew
2009 Real Salt Lake Columbus Crew
2010 Colorado Rapids Los Angeles Galaxy
2011 Los Angeles Galaxy Los Angeles Galaxy
2012 Los Angeles Galaxy San José Earthquakes
2013 Sporting Kansas City New York Red Bulls
2014 Seattle Sounders FC

Der Meister der Major League Soccer wird im Anschluss an die Regular Season in den Playoffs und deren abschließenden Endspiel, dem MLS Cup, ermittelt. Der Meister bekommt seit 2008 die Philip F. Anschutz-Trophy überreicht.[18] Um die Anzahl der MLS Cup-Siege zu symbolisieren erhalten die Teams für jede errungene Meisterschaft einen Meisterstern. Diesen Stern erhält der aktuelle Titelträger allerdings erst in der übernächsten Saison, da er in der Folgesaison in Anlehnung an die italienische Serie A zunächst das Symbol des amtierenden Meisters, den sogenannten Scudetto, auf dem Trikot trägt.[19] Rekordtitelträger sind D.C. United und L.A. Galaxy mit jeweils vier Meisterschaften.

Um aber auch die konstanteste Mannschaft der Saison nach traditionellem Vorbild zu ehren, erhält der Sieger der Regular Season das Supporters’ Shield. Der Sieger dieses Titels bekommt zwar keine offizielle Ehrung, dennoch wird der Titel von der MLS anerkannt und gestattet dem Sieger die Teilnahme an der CONCACAF Champions League. Hier halten ebenfalls D.C. United und L.A. Galaxy mit jeweils vier Titeln gemeinsam den Rekord.

Meisterschaften nach Anzahl[Bearbeiten]

  • 4: D.C. United, L.A. Galaxy
  • 2: Houston Dynamo, San Jose Earthquakes, Sporting Kansas City
  • 1: Chicago Fire SC, Columbus Crew, Real Salt Lake, Colorado Rapids

Supporters Shield[Bearbeiten]

  • 4: D.C. United, L.A. Galaxy
  • 3: Columbus Crew
  • 2: San Jose Earthquakes
  • 1: Tampa Bay Munity, Sporting Kansas City, Miami Fusion, New York Red Bulls, Seattle Sounders FC

Stadien[Bearbeiten]

NY Red Bulls gegen LA Galaxy vor 66.237 Zuschauern im Giants Stadium

Als die MLS ihren Spielbetrieb aufnahm, spielten die meisten Teams in American-Football-Stadien. Die Liga hat sich zum Ziel gesetzt, dass für ihre Teams eigene, fußballspezifische Stadien gebaut werden. Der Umzug in fußballspezifische Stadien wird von vielen als Notwendigkeit angesehen. Jedes Team, das in ein fußballspezifisches Stadion umgezogen ist, verzeichnete steigende Zuschauerzahlen und verbesserte die finanzielle Situation. Durch ihr neues Stadion konnte die Los Angeles Galaxy 2003 als erstes Team einen Gewinn erzielen.[20]

Seitdem Columbus Crew 1999 als erstes Team ein fußballspezifisches Stadion bezog, folgte diesem Vorbild inzwischen der Großteil der Teams.

Team Ort Stadionname Eröffnung Plätze
New England Revolution Foxborough (Massachusetts) – Großraum Boston Gillette Stadium 1 2002 68.756
Seattle Sounders FC Seattle (Washington) CenturyLink Field 1 2002 67.000
Vancouver Whitecaps FC Vancouver (British Columbia) BC Place Stadium 1 1983 59.841
D.C. United Washington, D.C. RFK Stadium 1 1961 55.672
CD Chivas USALos Angeles Galaxy Carson (Kalifornien) – Großraum Los Angeles StubHub Center 2003 27.000
New York Red Bulls Harrison (New Jersey) – Großraum New York Red Bull Arena 2010 25.000
Houston Dynamo Houston (Texas) BBVA Compass Stadium 2012 22.000
Chicago Fire SC Bridgeview (Illinois) – Großraum Chicago Toyota Park 2006 21.210
FC Dallas Frisco (Texas) – Großraum Dallas Toyota Stadium 2005 20.500
Portland Timbers Portland (Oregon) Providence Park 1926 20.438
Montreal Impact Montreal (Québec) Stade Saputo 2008 20.341
Columbus Crew Columbus (Ohio) Columbus Crew Stadium 1999 20.145
Real Salt Lake Sandy (Utah) – Großraum Salt Lake City Rio Tinto Stadium 2008 20.008
Toronto FC Toronto (Ontario) BMO Field 2007 20.000
Philadelphia Union Chester (Pennsylvania) – Großraum Philadelphia PPL Park 2010 18.500
Sporting Kansas City Kansas City (Kansas) Livestrong Sporting Park 2011 18.467
Colorado Rapids Commerce City (Colorado) – Großraum Denver Dick's Sporting Goods Park 2007 18.000
San José Earthquakes Santa Clara (Kalifornien) – Großraum San José Buck Shaw Stadium 1 1962 10.300
1 kein reines Fußballstadion

Finanzen und Organisation[Bearbeiten]

Ø Zuschauerzahlen[21]
Jahr Reg. Season Playoffs
1996 17.406 17.673
1997 14.603 16.015
1998 14.312 17.885
1999 14.282 16.089
2000 13.756 11.973
2001 14.961 11.805
2002 15.821 13.872
2003 14.898 14.978
2004 15.559 13.972
2005 15.108 14.390
2006 15.504 15.179
2007 16.770 19.771
2008 16.460 16.489
2009 16.040 23.559
2010 16.675 19.535
2011 17.872 22.524
2012 18.807[22] 22.356[23]
2013 18.606[24] 21.911[25]

Organisation[Bearbeiten]

Die Major League Soccer operiert unter einer Einheitsstruktur. Anders als bei europäischen Fußballligen wird sie nicht vom Fußballverband des Landes verwaltet, sondern regelt sich intern selbst. Dabei sind die Team-Besitzer Anteilseigner an der MLS und haben ein Mitspracherecht.

Wird ein Spieler von einem Verein verpflichtet, schließt dieser einen Vertrag mit der MLS ab und nicht mit dem Verein. Die MLS kontrolliert weiterhin die Finanzen der einzelnen Franchises und legt eine Gehaltsobergrenze der Spieler fest. Damit soll ein zu hoher Verlust bei einzelnen Teams vermieden werden. Ausnahme ist hier die Designated Player Rule, bei der Gehälter oberhalb des von der MLS festgelegten Maximums ausgegeben werden können.

Der Commissioner der Major League Soccer ist seit dem 4. August 1999 Don Garber. Die Organisation hat ihren Sitz in New York.

Zuschauer[Bearbeiten]

Seit Gründung der Liga mussten bis 2004 Verluste in Höhe von 350 Millionen US-Dollar hingenommen werden. Für die nächsten Jahre wird eine Trendwende vorausgesagt. Seit einigen Jahren wird zunehmend Fußball im TV übertragen. Sender wie ESPN, ABC und der Fox Soccer Channel übertragen Spiele der MLS, aus Südamerika und aus den europäischen Topligen (z. B. Bundesliga, Serie A). Es wird erwartet, dass die MLS in den kommenden Jahren erstmals TV-Gelder erhalten wird. Dadurch könnte die MLS ihr Image als Liga für eine Randsportart verlieren. Darüber hinaus konnten die Teams durch fußballspezifische Stadien ihre Einnahmen erhöhen. Für die Saison 2006 konnten die Teams 25 % mehr Dauerkarten verkaufen als in der Vorsaison. Dies ist der höchste Anstieg der Ligageschichte. Durch die neuen Stadien, mehr TV-Präsenz und eine stetig wachsend Fanbasis war die MLS 2008 auf dem Weg in die Gewinnzone.[26][27]

Sponsoring[Bearbeiten]

Ein weiterer Schritt dorthin ist ein Vertrag mit dem Sportartikel-Hersteller adidas, der seit der Saison 2005 offizieller Ausstatter der MLS ist. Neben exklusiven Werberechten stellt adidas den offiziellen Spielball und kleidet seit der Saison 2006 sämtliche Teams ein (2005 liefen bei einigen Teams noch gültige Verträge mit anderen Herstellern). Dieser Kontrakt brachte der MLS zunächst in etwa 15 Millionen US-Dollar pro Saison ein, seit 2011 sind es nach einer Vertragsverlängerung bis 2018 sogar geschätzte 25 Millionen US-Dollar pro Saison.[28][29]

2006 machte die Liga den nächsten Schritt und erlaubte Trikotsponsoren. Real Salt Lake konnte für die Saison 2007 als erste Mannschaft der Liga einen Vertrag mit einem solchen abschließen. In anderen Fußball-Ligen der Welt bereits völlig normal, war diese Art der Werbung ein Novum für den US-amerikanischen Profisport.[30]

Team Sponsor (Trikot)
Chicago Fire SC Quaker
CD Chivas USA Corona
Columbus Crew Barbasol
FC Dallas AdvoCare
D.C. United Leidos
Los Angeles Galaxy Herbalife
Montreal Impact Bank of Montreal
New England Revolution United Healthcare
New York Red Bulls Red Bull
Philadelphia Union Bimbo
Portland Timbers Alaska Airlines
Real Salt Lake XanGo
Seattle Sounders FC Microsoft (Xbox 360)
Sporting Kansas City Waddell & Reed Financial
Toronto FC Bank of Montreal
Vancouver Whitecaps FC Bell Canada

Mannschaftskader[Bearbeiten]

Eine Major-League-Soccer-Mannschaft kann aus bis zu 30 Spielern bestehen. Alle Spieler sind berechtigt an Spielen der Regular Season und der Playoffs teilzunehmen, wobei am Spieltag nur eine Auswahl von 18 Spielern in den Kader nominiert werden darf.[31]

Der Profikader darf ein bestimmtes Gesamtlimit an Spielergehältern, das sogenannte Salary Cap, nicht überschreiten (2011 liegt dieses bei 2,675 Mio. US-Dollar) und ein Spieler darf nicht mehr als 335.000 US-Dollar verdienen. Bei einem Spieler der unter die Designated Player Rule fällt, dessen Gehalt also oberhalb der Gehaltsobergrenze liegen darf, werden nur 335.000 US-Dollar gegen das Gesamtbudget gerechnet. Die weiteren Zahlungen haben keine Auswirkungen auf das Salary Cap. Sollte dieser Designated Player ab der Mitte der Saison zu der Mannschaft wechseln, werden nur 167.500 US-Dollar gegen das Salary Cap gerechnet. Alle Spieler, die einen Generation adidas Vertrag mit der MLS unterzeichnet haben, werden auch nicht gegen das Gesamtbudget gerechnet. Sie liegen im sogenannten Off-Budget Bereich.[31]

Jede Mannschaft hat die Möglichkeit maximal acht Ausländer in ihrem Kader zu führen. Diese acht international Slots können auch an andere Mannschaften verkauft werden. Aufgrund dieser Regelung kann eine Mannschaft also auch mehr als acht ausländische Spieler im Kader haben. Die restlichen Plätze müssen von inländischen Spielern besetzt werden. In den USA gelten Spieler als inländische Spieler, wenn sie US-Staatsbürger sind, eine Greencard besitzen oder einen speziellen staatesrechtlichen Status besitzen, z.B. Asyl- oder Flüchtlingsstatus haben. Für die drei kanadischen Mannschaften in der Major League Soccer gilt eine leicht modifizierte Regelung. Diese können auch max. acht Ausländer in ihrem Kader führen, der restliche Kader muss mit Kanadiern oder US-Amerikanern besetzt sein, wobei jedes kanadische Team mindestens drei Kanadier unter Vertrag haben muss.[31]

Designated Player Rule[Bearbeiten]

Einige Weltstars von heute haben sich in diversen Interviews über ein mögliches Karriereende in der MLS geäußert. Lange war unklar, wie die Gehälter für solche Spieler bei den knappen Gehaltsbudgets der Teams zu finanzieren sind. Doch nach der Saison 2006 wurde die Designated Player Rule von der Liga eingeführt, die es jeder Franchise ermöglicht, einen Spieler in den Kader aufzunehmen, der über der Gehaltsobergrenze liegt. Seitdem gab es einige Änderungen dieser Regel.

Der aktuelle Stand ist folgender: Jede Mannschaft hat zwei Plätze, um Spieler mittels der Designated Player Rule unter Vertrag zu nehmen. Für jeden Designated Player wurde ein Gehaltsbudget von max. 335.000 US-Dollar festgelegt, welches gegen das Salary Cap gerechnet wird. Alle Zahlungen, die darüber hinausgehen, trägt das jeweilige Franchise selber und belastet nicht das von der MLS vorgegebene Gehaltsbudget der Mannschaft. Ein dritter Platz für einen Designated Player kann durch eine einmalige Gebühr von 225.000 US-Dollar erworben werden.[31]

Die Plätze für die Designated Player können nicht an andere Mannschaft veräußert werden. Keine Mannschaft darf also mehr als drei Spieler unter dieser Regel verpflichten.

Durch die Regel wurde der bislang spektakulärste Transfer der MLS-Geschichte ermöglicht, als David Beckham im Januar 2007 einen 5-Jahres-Vertrag ab Juli bei Los Angeles Galaxy abschloss. Deswegen wird die Regel auch oftmals als Beckham Rule bezeichnet.

Aktuelle Designated Player
seit Spielername Nation Aktueller Verein Gehalt 2013 [32]
2010 Landon Donovan Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Los Angeles Galaxy $2.500.000
2010 Thierry Henry FrankreichFrankreich New York Red Bulls $4.350.000
2010 Álvaro Fernández UruguayUruguay Chicago Fire $366.667
2010 Álvaro Saborío Costa RicaCosta Rica Real Salt Lake $453.333
2011 David Ferreira KolumbienKolumbien FC Dallas $730.000
2011 Eric Hassli FrankreichFrankreich FC Dallas $262.276
2011 Diego Chará KolumbienKolumbien Portland Timbers $243.754
2011 Danny Koevermans NiederlandeNiederlande Toronto FC $1.663.323
2011 Robbie Keane IrlandIrland Los Angeles Galaxy $4.333.333
2012 Mauro Rosales ArgentinienArgentinien Seattle Sounders FC $225.000
2012 Javier Morales ArgentinienArgentinien Real Salt Lake $300.000
2012 Oswaldo Minda EcuadorEcuador CD Chivas USA $143.750
2012 Marco Di Vaio ItalienItalien Montreal Impact $1.937.508
2012 Oscar Boniek García HondurasHonduras Houston Dynamo $161.250
2012 Jerry Bengtson HondurasHonduras New England Revolution $138.840
2012 Kenny Miller SchottlandSchottland Vancouver Whitecaps FC $1.132.492
2012 Tim Cahill AustralienAustralien New York Red Bulls $3.625.000
2012 Federico Higuaín ArgentinienArgentinien Columbus Crew $604.000
2013 Claudio Bieler ArgentinienArgentinien Sporting Kansas City $200.000
2013 Diego Valeri ArgentinienArgentinien Portland Timbers $400.000
2013 Chris Wondolowski Vereinigte StaatenVereinigte Staaten San Jose Earthquakes $600.000
2013 Obafemi Martins NigeriaNigeria Seattle Sounders FC $1.725.000
2013 Kléberson BrasilienBrasilien Philadelphia Union $495.000
2013 Matías Laba ArgentinienArgentinien Toronto FC $200.000
2013 Juan Luis Anangonó EcuadorEcuador Chicago Fire $120.000
2013 Hernán Bernardello ArgentinienArgentinien Montreal Impact $250.008
2013 Clint Dempsey Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Seattle Sounders FC $5.038.678
2013 Alexander López HondurasHonduras Houston Dynamo $212.000
2013 Gabriel Torres PanamaPanama Colorado Rapids $276.500
2013 Arévalo Rios UruguayUruguay Chicago Fire $768.000
2013 Mauro Diaz ArgentinienArgentinien FC Dallas $398.000
2013 Omar Gonzalez Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Los Angeles Galaxy $n/a
2013 Erick Torres MexikoMexiko CD Chivas USA $129.999
2014 Osvaldo Alonso KubaKuba Seattle Sounders FC $n/a
2014 Jermaine Jones DeutschlandDeutschland / Vereinigte StaatenVereinigte Staaten New England Revolution $n/a
Anmerkungen
  • Das Jahr des Vertragsabschlusses zeigt an, wann diese Spieler den Status als Designated Player erhalten haben.
  • Das Gehalt gibt das normale Grundgehalt ohne Sondergehälter oder Bonuszahlungen an.

Persönliche Rekorde[Bearbeiten]

Most Valuable Player[Bearbeiten]

Der MVP-Award wird jährlich an den herausragendsten Spieler der Regular Season verliehen.[33]

Saison Spieler Team
2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Wondolowski San Jose Earthquakes
2011 KanadaKanada Dwayne De Rosario D.C. United
2010 KolumbienKolumbien David Ferreira FC Dallas
2009 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Landon Donovan Los Angeles Galaxy
2008 ArgentinienArgentinien Guillermo Barros Schelotto Columbus Crew
2007 BrasilienBrasilien Luciano Emilio D.C. United
2006 ArgentinienArgentinien Christian Gómez D.C. United
2005 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Taylor Twellman New England Revolution
2004 HondurasHonduras Amado Guevara MetroStars
2003 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Preki Kansas City Wizards
2002 GuatemalaGuatemala Carlos Ruiz Los Angeles Galaxy
2001 HondurasHonduras Alex Pineda Chacón Miami Fusion
2000 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tony Meola Kansas City Wizards
1999 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jason Kreis Dallas Burn
1998 BolivienBolivien Marco Etcheverry D.C. United
1997 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Preki Kansas City Wizards
1996 KolumbienKolumbien Carlos Valderrama Tampa Bay Mutiny

Torschützenkönig[Bearbeiten]

Seit der Saison 2005 verleiht die MLS den Golden Boot an den besten Torschützen der Regular Season. Sind zwei Spieler gleichauf, entscheidet die Anzahl der Vorlagen. Zuvor wurde der Scoring Champion geehrt, der durch ein Tor zwei Punkte und eine Torvorlage einen Punkt sammeln konnte.

In der folgenden Tabelle sind die Torschützenkönige aufgelistet, nachwirkend auch bis zur Premierensaison 1996.[33] Die Spieler, die in der folgenden Tabelle mit einem Stern markiert sind, hätten, aufgrund der heutigen Regeln bei Gleichstand, den Golden Boot gewonnen.

Saison Spieler Team Tore
2013 BrasilienBrasilien Camilo Sanvezzo Vancouver Whitecaps FC 22
2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Wondolowski San Jose Earthquakes 27
2011 KanadaKanada Dwayne De Rosario Toronto FC /
New York Red Bulls /
D.C. United
16
2010 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Wondolowski San Jose Earthquakes 18
2009 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeff Cunningham FC Dallas 17
2008 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Landon Donovan Los Angeles Galaxy 20
2007 BrasilienBrasilien Luciano Emilio D.C. United 20
2006 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeff Cunningham Real Salt Lake 16
2005 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Taylor Twellman New England Revolution 17
2004 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brian Ching* San José Earthquakes 12
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eddie Johnson Dallas Burn 12
2003 GuatemalaGuatemala Carlos Ruiz* Los Angeles Galaxy 15
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Taylor Twellman New England Revolution 15
2002 GuatemalaGuatemala Carlos Ruiz Los Angeles Galaxy 24
2001 HondurasHonduras Alex Pineda Chacón Miami Fusion 19
2000 SenegalSenegal Mamadou Diallo Tampa Bay Mutiny 26
1999 Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Stern John Columbus Crew 18
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jason Kreis* Dallas Burn 18
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Roy Lassiter D.C. United 18
1998 Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Stern John Columbus Crew 26
1997 BolivienBolivien Jaime Moreno D.C. United 16
1996 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Roy Lassiter Tampa Bay Mutiny 27

Rekord-Torschützen[Bearbeiten]

Regular Season[34]
Rang Spieler Tore
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Landon Donovan 136
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeff Cunningham 134
3 BolivienBolivien Jaime Moreno 133
4 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ante Razov 114
5 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jason Kreis 108
6 KanadaKanada Dwayne De Rosario 103
7 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Taylor Twellman 101
8 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Edson Buddle 98
9 GuatemalaGuatemala Carlos Ruiz 88
10 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Roy Lassiter 88
Playoffs[35]
Rang Spieler Tore
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Landon Donovan 17
2 GuatemalaGuatemala Carlos Ruiz 16
3 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Roy Lassiter 13
4 BolivienBolivien Jaime Moreno 12
5 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ante Razov 11
6 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brian McBride 10
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Preki 10
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Taylor Twellman 10
9 El SalvadorEl Salvador Raúl Díaz Arce 8
Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Stern John 8

Rekord-Spieler[Bearbeiten]

Regular Season[34]
Rang Spieler Spiele
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kevin Hartman 416
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Steve Ralston 378
3 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeff Cunningham 365
4 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Nick Rimando 346
5 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Joe Cannon 342
6 BolivienBolivien Jaime Moreno 340
7 JamaikaJamaika Tyrone Marshall 337
8 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pablo Mastroeni 334
9 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Klein 333
10 KanadaKanada Andy Williams 332
Playoffs[35]
Rang Spieler Spiele
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Cobi Jones 45
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kevin Hartman 44
3 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Diego Gutiérrez 40
4 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeff Agoos 39
5 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Armas 37
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jesse Marsch 37
7 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten C. J. Brown 35
El SalvadorEl Salvador Mauricio Cienfuegos 35
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ante Razov 35
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Zach Thornton 35

Stand Regular Season: 23. November 2013, Stand Playoffs: 8. Dezember 2009, fett hervorgehobene Spieler sind noch aktiv

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten]

   

Sonstige Wettbewerbe[Bearbeiten]

MLS Rivalry Cups

In der Major League Soccer tragen diverse Mannschaften innerhalb einer Regular Season verschiedene Pokale aus. Sieger ist, wer am Ende die direkten Vergleiche für sich entscheiden konnte. Je nach Cup ändert sich diese Regelung, teilweise werden auch Playoff-Spiele sowie Spiele im U.S. Open Cup mit einbezogen.

  • Atlantic Cup — D.C. United und New York Red Bulls (direkter Vergleich in allen Pflichtspielen)
  • Brimstone Cup — Chicago Fire SC und FC Dallas (direkter Vergleich in allen Pflichtspielen)
  • California Clasico — Los Angeles Galaxy und San José Earthquakes (direkter Vergleich in der regulären Saison)
  • Cascadia Cup — Seattle Sounders FC, Portland Timbers und Vancouver Whitecaps (direkter Vergleich in der regulären Saison)
  • Heritage Cup — San José Earthquakes, Seattle Sounders FC, Portland Timbers und Vancouver Whitecaps (direkter Vergleich der beiden letzten Begegnungen in der regulären Saison)
  • Honda SuperClasico — CD Chivas USA und Los Angeles Galaxy (direkter Vergleich in allen Pflichtspielen)
  • Lamar Hunt Pioneer Cup — FC Dallas und Columbus Crew (direkter Vergleich in der regulären Saison)
  • Rocky Mountain Cup — Colorado Rapids und Real Salt Lake (direkter Vergleich in der regulären Saison)
  • Texas Derby — FC Dallas und Houston Dynamo (direkter Vergleich in der regulären Saison)
  • Trillium Cup — Columbus Crew und Toronto FC (direkter Vergleich in der regulären Saison)
MLS Supporters’ Shield

Neben den Pokalwettbewerben gewinnt der Gesamttabellenführer der MLS nach Ablauf der regulären Saison den MLS Supporters’ Shield.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. NYTimes.com: Barcelona Makes Bid for Team in M.L.S., 15. Oktober 2008
  2. CBC.ca: Portland beats out Ottawa for MLS franchise, 20. März 2009
  3. mlssoccer.com: „Passionate“ Montreal named as 19th MLS city, 9. Mai 2010
  4. mlssoccer.com: Major League Soccer announces New York expansion team: New York City Football Club, 21. Mai 2013
  5. mlssoccer.com: Major League Soccer to expand to 24 teams by 2020 season, says Commissioner Don Garber, 21. Juli 2013
  6. a b WELCOME TO MLS NEXT (Englisch) MLS. Abgerufen am 4. Oktober 2014.
  7. mlssoccer.com: MLS announces new strategy for Los Angeles market, 2015 conference alignment, 27. Oktober 2014
  8. chron.com: Goodbye 1836, hello Houston Dynamo, 6. März 2006
  9. mlssoccer.com: Kansas City rebrands as Sporting KC, 18. November 2010
  10. http://pressbox.mlssoccer.com/content/competition-rules-and-regulations
  11. mlssoccer.com: Playoffs to expand to 10 teams; more changes ahead, 22. November 2010
  12. a b mlssoccer.com: Playoff Format & Tiebreakers, Stand: 20. November 2010
  13. mlssoccer.com: MLS reveals expanded playoffs structure for 2012, 23. Februar 2012
  14. concacaf.com: Qualifying 2011/2012, Stand: 20. November 2010
  15. CanadaSoccer.com: Canada to create new club championship, 31. Januar 2008
  16. superliga2010.com: SuperLiga dates set for fourth edition of tourney, 9. Juli 2010
  17. NYTimes.com: M.L.S. Is Making Changes, 18. November 1999
  18. thisisamericansoccer.com: Updating the hardware, 29. Oktober 2008
  19. MLSnet.com: Teams & adidas unveil new uniforms and ball, 20. Januar 2006
  20. sportsbusinessdaily.com: Leiweke Says Galaxy Are First MLS Team Ever To Make A Profit, 21. November 2003
  21. Official 2012 Major League Soccer Fact & Record Book. MLSsoccer.com, S. 50, archiviert vom Original am 24. Dezember 2012, abgerufen am 5. Januar 2013 (PDF; 1,2 MB, englisch).
  22. USA » Major League Soccer 2012 » Zuschauer » Heimspiele. In: Weltfussball.com. Abgerufen am 16. Februar 2014.
  23. USA » Major League Soccer 2012 Playoffs » Zuschauer » Heimspiele. In: Weltfussball.com. Abgerufen am 16. Februar 2014.
  24. USA » Major League Soccer 2013 » Zuschauer » Heimspiele. In: Weltfussball.com. Abgerufen am 16. Februar 2014.
  25. USA » Major League Soccer 2013 Playoffs » Zuschauer » Heimspiele. In: Weltfussball.com. Abgerufen am 16. Februar 2014.
  26. Daniel Wojczewski, Michael Weilguny: Fußball in Nordamerika: MLS will durchstarten. In: Spiegel Online. 12. Juni 2008, abgerufen am 16. Februar 2014.
  27. sportsbusinessdaily.com: Galaxy MLS’ Most Valuable Franchise At Estimated $100M, 16. September 2008
  28. sportsbusinessdaily.com: Adidas ups MLS bet with $200M deal, 30. August 2010
  29. washingtonpost.com: MLS Reaches Sponsorship Agreement With Adidas, 5. Oktober 2004
  30. sportsbusinessdaily.com: Toronto FC keeps bank’s name on jerseys, 28. Juni 2010
  31. a b c d mlssoccer.com: 2011 MLS Roster Rules, abgerufen am 9. Februar 2011
  32. 2013 MLS Player Salaries (PDF; 126 kB) In: 2013 MLS Player Salaries. Major League Soccer Players Union. Abgerufen am 24. November 2013.
  33. a b MLS Factbook 2012. MLSsoccer.com, S. 118, abgerufen am 5. Januar 2013 (pdf; 1,2 MB, englisch).
  34. a b All-Time Leaders. Abgerufen am 23. November 2013.
  35. a b MLSnet.com: MLS All-Time Post Season Leaders, Stand: 23. November 2008