Makalu
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| Makalu | ||
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Der Makalu von Südwesten gesehen |
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| Höhe | 8485 m | |
| Lage | Nepal, China (Tibet) | |
| Gebirge | Himalaya | |
| Dominanz | 17,21 km → Lhotse | |
| Schartenhöhe | 2378 m | |
| Geographische Lage | 27° 53′ 3″ N, 87° 5′ 20″ O27.88416666666787.0888888888898485Koordinaten: 27° 53′ 3″ N, 87° 5′ 20″ O | |
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| Erstbesteigung | 15. Mai 1955 durch Lionel Terray und Jean Couzy | |
| Normalweg | Hochtour (vergletschert) | |
Der Makalu (offiziell: Makaru; chin. 马卡鲁山, Mǎkǎlǔ Shān) ist mit einer Höhe von 8485 Metern der fünfthöchste Berg der Welt. Er liegt östlich des Mount Everest an der Grenze zwischen Nepal und China.
Die Erstbesteigung erfolgte im Mai 1955 durch eine neunköpfige französische Expedition unter Leitung von Jean Franco, bei der es – erstmals bei einem Achttausender – allen Expeditionsteilnehmern gelang, den Gipfel zu erreichen. Als Erstbesteiger werden aber meist nur die Bergsteiger Lionel Terray und Jean Couzy gezählt, die am 15. Mai den höchsten Punkt erreichten. Einen Tage später standen Jean Franco, Guido Magnone und der Sherpa Gyalzen Norbu auf dem Gipfel, der am 17. auch von Jean Bouvier, Serge Coupé, Pierre Leroux und André Vialatte erreicht wurde. Der Weg führte über den Makalu La und wird heute als „Franzosenroute“ bezeichnet.
Der Makalu wurde im Jahr 1975 durch Marjan Manfreda erstmals ohne zusätzlichen Sauerstoff bestiegen.
Der Makalu war lange Jahre der einzige Achttausender in Nepal, der nicht in der offiziellen Winterzeit bestiegen wurde. Viele namhafte Bergsteiger wie Jean-Christophe Lafaille, der seit seinem Versuch im Winter 2005/2006 verschollen ist, und auch Nives Meroi scheiterten. Erst gegen Mittag am 9. Februar 2009 erreichten Simone Moro und Denis Urubko als erste den höchsten Punkt des Makalu im Winter.[1]
| Makalu | 8485 m |
| Makalu Südostgipfel | 8010 m |
| Kangchungtse (Makalu II) | 7678 m |
Der Chomo Lönzo (7818 m) wird ebenfalls zum Massiv des Makalu gezählt. Er liegt etwa vier Kilometer nordnordöstlich des Hauptgipfels und ist von ihm durch einen etwa 7200 m hohen Sattel getrennt. Mit einer Schartenhöhe von 590 m gilt er als eigenständiger Berg[2].
[Bearbeiten] Literatur
- Jean Franco: Makalu. Die Eroberung des 8470 Meter hohen Himalaja-Riesen. Orell Füssli Verlag, Zürich 1956
- Hermann und Dietlinde Warth: Makalu. Expedition in die Stille. EOS Verlag, St. Ottilien 1979
- Frank Gräfe: Grenzgang am Makalu. Erinnerungen einer Himalaya-Reise. Verlag D.J.M., Dresden 2000
[Bearbeiten] Weblinks
- Makalu bei Peakbagger.com (englisch)
- Die Ersteigungsgeschichte auf bergfieber.de (private Website)
- Makalu bei himalaya-info.org
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ "Simone Moro besteigt Makalu im Winter" auf alpin.de Abgerufen am 13. Februar 2009
- ↑ Chomo Lönzo bei Peakbagger.com (englisch)
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