Makasae

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Makasae

Gesprochen in

Osttimor
Sprecher 101.854 (Stand 2010)[1]
Linguistische
Klassifikation
Offizieller Status
Amtssprache von OsttimorOsttimor Osttimor (Nationalsprache)
Sprachcodes
ISO 639-1:

-

ISO 639-2:

paa

ISO 639-3:

mkz

Die größten Sprachgruppen in den Sucos Osttimors.[2]

Makasae (Macasae, Makasai, Makassai, Makassae, Macassai, Ma'asae) ist eine Papua-Sprache in Osttimor. Sie ist die Muttersprache von 101.854 Menschen (2010) in den östlichen Teilen der Distrikte Viqueque (28.000) und Baucau (62.000) und in den westlichen Teilen des Distrikts Lautém (12.000). Hier besonders in den Orten Baucau, Baguia, Laga, Quelicai (Distrikt Baucau), Ossu (Distrikt Viqueque), Ililai und Luro (Distrikt Lautém). Auch in der Landeshauptstadt leben über 3.500 Makasae-Sprecher. Makasae ist damit eine der am häufigsten gesprochenen Sprachen des Landes. Es ist eine der 15 in der Verfassung anerkannten Nationalsprachen Osttimors.

Makasae ist verwandt mit seinen Papua-Nachbarn Fataluku und Makalero. Bei Ethnologue wird Makalero sogar nur als Dialekt des Makasae gesehen.

In Luro werden zwei verschiedene Formen des Makasae gesprochen. Während in Unter-Luro man das eigentliche Makasae (Naini) spricht, wird in Ober-Luro der Dialekt Sa’ane (Sa’ani) verwendet. Teilweise wird er auch als eigene Sprache angesehen.

Der Dialekt in Ossu spielt eine Sonderrolle bei der Erhaltung seines Konsonanten p, der in den anderen Dialekten zu einem f wurde (Beispiele: das Wort für ‚wir‘: ‚pi‘ in Ossu, ‚fi‘ in Baucau; das Wort für ‚Stein‘: ‚apa‘ in Ossu, ‚afa‘ in Baucau).

Der Spitzname für die Bewohner des Ostens von Osttimor ‚Firaku‘ ist möglicherweise ein Wort aus dem Makasae: ‚fi raku‘ bedeutet ‚wir Kameraden‘. Es gibt aber auch die Theorie, dass Firaku sich vom portugiesischen vira o cu (jemanden dem Rücken zuwenden) ableitet, was wohl auf den Hang der östlichen Timoresen zur Rebellion verweist.

Zahlen in Makasae
Zahl Makasae
1 u
2 lola'e
3 lolitu
4 loloha
5 lima
6 daho
7 fitu
8 afo
9 siwa
10 ruru-u

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Census 2010)
  2. Statistisches Amt Osttimors, Ergebnisse der Volkszählung von 2010 der einzelnen Sucos

[Bearbeiten] Weblinks

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