Makruh

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Als makruh (arabisch ‏مكروه‎, DMG makrūh) bezeichnet man im Islam Handlungen, deren Tun nach religiöser Auffassung unbeliebt ist und die deshalb vermieden werden sollten. Nach islamischer Überlieferung wird der Muslim zwar für das Ausführen unbeliebter Handlungen nicht bestraft, für ihr Unterlassen hingegen jedoch belohnt. Sie ist die Vierte der fünf Kategorien menschlicher Handlungen in der islamischen Rechtswissenschaft.

Zu den unbeliebten Taten zählen beispielsweise die Verschwendung von Wasser (u. a. bei den rituellen Waschungen) und das Missachten von beliebten oder bevorzugten Taten – sowohl während als auch außerhalb der Gottesdienste.

Allgemein wird jede übertriebene Handlung als unbeliebt angesehen.

Das Rauchen ist nach einigen Gelehrten mindestens makruh, andere wiederum bezeichnen es sogar als haram.