Maladsetschna

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Maladsetschna | Molodetschno
Маладзечна | Молодечно
(weißrus.) | (russisch)
Wappen
Wappen
Flagge
Flagge
Staat: Weißrussland Weißrussland
Woblasz: Flag of Minsk Voblast.svg Minsk
Koordinaten: 54° 19′ N, 26° 51′ O54.31361111111126.851666666667Koordinaten: 54° 19′ N, 26° 51′ O
Fläche: 30 km²
 
Einwohner: 98.415 (2008)
Bevölkerungsdichte: 3.281 Einwohner je km²
Zeitzone: Kaliningrader Zeit (UTC+3)
Telefonvorwahl: (+375) 1773
Postleitzahl: BY - 222301 — 222310
Kfz-Kennzeichen: 5
 
Webpräsenz:
Maladsetschna (Weißrussland)
Maladsetschna
Maladsetschna

Maladsetschna bzw. Molodetschno (weißrussisch Маладзечна/Maladsetschna; russisch Молодечно/Molodetschno, polnisch Mołodeczno) ist eine weißrussische Stadt in der Minskaja Woblasz mit 98.384 Einwohnern. Maladsetschna ist das administrative Zentrum des Rajons Maladsetschna.

Geschichte[Bearbeiten]

Stalag 342 – (Stammlager Maladsetschna )[Bearbeiten]

War von 1941 bis zur Befreiung 1944 ein Kriegsgefangenenlager und Konzentrationslager im Nordosten der Stadt. Als Basis diente eine Kaserne in der bis zu 30.000 Menschen aller Altersgruppen interniert wurden. Quellen berichten von über 60.000 Menschen die in diesem Lager getöten wurden. [1]

Geografie[Bearbeiten]

Die Stadt Maladetschna liegt nordwestlich der weißrussische Hauptstadt Minsk, in hügeligem Gelände. Die höchste Stelle ist 320m hoch und liegt in der Nähe von der Stadt Dubrava, in der Nähe von den Flüssen Usha, Vilia und Beresina. Rund 30% der Fläche sind von Wald bedeckt. Außerdem sind in der näheren Umgebung 14 Sumpfgebiete zu verzeichnen. Der größte Sumpf heißt Berezinskoye.

Verkehr[Bearbeiten]

Durch Maladsetschna verlaufen die Straßen- und Eisenbahnverbindungen von Minsk nach Vilnius und nach Hrodna (Grodno).

Der Palast der Künste[Bearbeiten]

Ein Zentrum für Kunst und Kultur in Molosetschno[Bearbeiten]

Der Bau wurde 1989 begonnen und erst 2002 fertiggestellt. Er wurde erst fertiggestellt, als der heutige weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko die Bedeutung dieses Kulturzentrums den Einwohnern klar machte. Seine Eröffnung hatte eine der größten Änderungen Molodetschno’s und gibt einen neuen Impuls für die künstlerische Suche. Er ost einmalig für seine Architektur, majestätisch schönen Bau. Ein Zentrum der Ruhe und Freizeit. Im Ausstellungssaal bilden Ausstellungsstücke von Künstlern weltweit Ausstellungen. Abends gibt es Programme die zur Ruhe, zum Spielen und amüsieren einladen und im Tanzsaal stattfinden. Gäste können im Palast wohlige Ruhe erleben. Daneben scharen sich Klubs und Anblick. Auf dem Dachboden des Palastes kann man Kabelfernsehen, in den Damensalon „Orchidee“ oder in das Café „Lasurhoe“ gehen.

Molodetschno – alte Burg[Bearbeiten]

Eine Stadt die sehr oft von Touristen besucht wird, die es lieben zu reisen und in Weißrussland entspannen wollen. In großer Präsenz ist die Kirche in dieser Sehenswerten Stadt, eine davon ist die „Pokrovskaja“. Der Bahnhof aus dem Jahr 1907, das Kloster „Trinita“ und die archäologische alte Burg sind die beliebtesten Sehenswürdigkeiten für Touristen.

Zwischen dem 14. und 18. Jahrhundert gab es eine Festung in Molodetschno. Sie hatte im Laufe der Zeit mehrere Burgherren einige von ihnen waren: „Saslavskie, Sanguschki, Mstislavskie, Radsivilli, Ragosi, Tischkevitschi und Oginskie“. Zuletzt wurde die Burg mit Hilfe von Holz in ein weltliches Schloss in orange, mit Park verzaubert. Im 19. Jahrhundert, unter der Herrschaft von Oginskie, senkte sich das Schloss allmählich ab. Mit der Zeit verschwand das Schloss gänzlich, zurück bleibt nur ein Haufen Erde und ein archäologisches Denkmal für die Stadt. Zur Zeit fährt eine Mehrzahl von Touristen mit organisierten Touren nach Weißrussland, nicht um sich zu erholen sondern um die Städte zu besichtigen. Die moderne und gemütliche Stadt Molodetschno liegt 70 Kilometer nördlich von Minsk. Als eine der wenigen Städte in dieser Provinz zieht Molodetschno hunderte von Touristen an. Nicht nur normale Touristen auch Prominente kommen um sich zu erholen. Zum Beginn der Stadt im Jahr 1388 sprach man zum ersten mal von einem brieflichen Fürsten Dimitri Olgerdovascha, auch Fürst Dschagai. Weitere wichtige Herrscher waren: „Sanguschki, Saslavcki, Amstislavoki und Oginski“. Letzterer kam im Kriegsjahr 1812 als Flüchtling aus Moskau. Der Bau der Eisenbahn „Lubavo-Romanskoi“ verwandelte Molodetschno in einen Hauptknotenpunkt von Weißrussland.

Söhne und Töchter[Bearbeiten]

Partnerstädte[Bearbeiten]

DeutschlandDeutschland Esslingen am Neckar, Deutschland
RusslandRussland Bor, Russland
RusslandRussland Tscherepowez, Russland
RusslandRussland Kaluga, Russland
RusslandRussland Kolomna, Russland
MoldawienMoldawien Florești, Moldawien
UkraineUkraine Irpin, Ukraine
LettlandLettland Jelgava, Lettland
LitauenLitauen Panevėžys, Litauen
PolenPolen Piotrków Trybunalski, Polen
PolenPolen Sokółka, Polen
BulgarienBulgarien Welingrad, Bulgarien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Stalag 342