Malakoplakie
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| Klassifikation nach ICD-10 | ||
|---|---|---|
| N28.8 | Sonstige näher bezeichnete Krankheiten der Niere und des Ureters | |
| N32.8 | Sonstige näher bezeichnete Krankheiten der Harnblase | |
| ICD-10 online (WHO-Version 2006) | ||
Als Malakoplakie bezeichnet man makroskopisch sichtbare plaqueartige, weiß-graue Ablagerungen im Bereich der Ureter oder manchmal auch der Harnblase. Diese entstehen vorwiegend im Rahmen chronischer Harnwegsentzündungen. Das histologische Korrelat sind die sog. Hansemann-Zellen, also Makrophagen, die Reste von Phagosomen mit unverdaulichem Inhalt enthalten. Diese verkalken und bilden so die Plaques.
Die Diagnostik der Malakoplakie umfasst Urinkultur, Blutkultur, bildgebende Diagnostik sowie eine Zystoskopie mit Biopsie der Läsionen. Die Therapie der Malakoplakie erfolgt mit Langzeitantibiose oder chirurgischer Sanierung.
[Bearbeiten] Weblinks
- http://www.urologielehrbuch.de/malakoplakie.html
- R. Kiel: Malakoplakia. www.emedicine.com, Version vom 27. Oktober 2007
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