Malapascua Island

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Malapascua Island
Luftansicht
Luftansicht
Gewässer Visayas-See
Geographische Lage 11° 20′ 8″ N, 124° 6′ 56″ O11.335547222222124.11563055556Koordinaten: 11° 20′ 8″ N, 124° 6′ 56″ O
Malapascua Island (Philippinen)
Malapascua Island
Länge 2 km
Breite 800 m
Einwohner 5000
Karte der Insel
Karte der Insel
Blick auf den Strand in Richtung Leyte

Malapascua ist eine philippinische Insel in der Visayas-See.

Sie liegt etwa acht Kilometer nordöstlich der Insel Cebu und gehört verwaltungsmäßig zur Provinz Cebu. Ihre Länge beträgt ca. zwei Kilometer (Nord-Süd), die Breite etwa 800 Meter. Malapascua ist eine Koralleninsel mit vielen Korallensandstränden und Kalksteinfelsen, die man überwiegend auf der Westseite der Insel findet.

Die Insel zählt rund 5000 Einwohner. Das Barangay Logon besteht aus neun Dörfern: Logon (Hauptstadt), Tawigan, Pasil, Indonacion, Kabatangan, Bakhaw, Bool, Langob und Guimbitayan.

Die Bevölkerung lebt überwiegend vom Fischfang und in steigenden Maße vom Tourismus. Es gibt keine nennenswerte Industrie auf der Insel, jedoch eine eigene Grundschule und eine High-School.

Seit einigen Jahren wird die Insel immer stärker vom Tourismus erschlossen, es entstehen von Jahr zu Jahr mehr Beach Resorts und Tauchschulen. Besonders beliebt sind Tauchgänge zur nahegelegenen Insel Gato, welche unter Naturschutz steht, mit der Besonderheit einer Unterwasserhöhle und eines unter der Insel verlaufenden Unterwassertunnels, sowie Tauchgänge zur "Sunken Island", wo Fuchshaie (Thresher Sharks) und bei viel Glück auch Mantarochen und Hammerhaie beobachtet werden können.

Es gibt auf Malapascua seit kurzer Zeit einen eigenen kleinen Polizeiposten, die sogenannte "Barangay Police", die auf der Insel für Sicherheit und die Einhaltung der Gesetze sorgen soll. Doch der Naturschutz wird auf Malapascua noch nicht ernst genommen. Etwa sind aufgrund der Dynamitfischerei nur selten große Fischschwärme zu beobachten, weil dadurch neben den begehrten Fischen auch Jungfische getötet werden. Die Fischer, die das verbotene Dynamit einsetzen, kommen meist nicht aus Malapascua sondern von Leyte oder sogar aus Talisay, Tapilon (Cebu) und sind schwer zu fassen.

Durch diese Störung des natürlichen Nachwuchses wird in starkem Maß auch die Lebensgrundlage der Filipinos vernichtet. Haie und Rochen kommen immer seltener in die Gewässer rund um die Insel, weil sie nichts mehr zu fressen finden. Zudem können die vielen zerstörten Korallenriffe den Fischen keinen Lebensraum mehr bieten.

Verwaltungsstadt für Malapascua ist Daanbantayan auf der Hauptinsel Cebu.

Die Anfahrt nach Malapascua erfolgt über Cebu City, von dort in einer ca. vierstündigen Fahrt mit dem Bus (oder Taxi) zur Nordost-Spitze von Cebu nach Maya. Dort kann man mit einem Banka (Pumpboot) in einer halbstündigen Fahrt nach Malapascua übersetzen. Bei schlechtem Wetter ist kein Übersetzen möglich.

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