Malberg (Westerwald)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Malberg
Malberg (Westerwald)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Malberg hervorgehoben
50.7149417.820542390Koordinaten: 50° 43′ N, 7° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Altenkirchen (Westerwald)
Verbandsgemeinde: Gebhardshain
Höhe: 390 m ü. NHN
Fläche: 4,31 km²
Einwohner: 990 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 230 Einwohner je km²
Postleitzahl: 57629
Vorwahl: 02747
Kfz-Kennzeichen: AK
Gemeindeschlüssel: 07 1 32 066
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Rathausplatz 1
57580 Gebhardshain
Webpräsenz: www.vggebhardshain.de
Ortsbürgermeister: Albert Hüsch
Lage der Ortsgemeinde Malberg im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)
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Über dieses Bild
Malberg mit den Ortsteilen Hommelsberg und Steineberg

Malberg ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Gebhardshain an. Malberg ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Malberg liegt im Westerwald, etwa 8 km nördlich von Hachenburg und 18 km östlich der Kreisstadt Altenkirchen. Nachbargemeinden sind Steinebach/Sieg im Norden, Rosenheim im Osten, Luckenbach im Süden und Kundert im Westen.

Der Ort besteht aus den beiden, baulich zusammengewachsenen, Ortsteilen Hommelsberg und Steineberg.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Steineberg als „Steinthenbergh“ ist aus dem Jahr 1366. Der Ort Hommelsberg wurde erstmals als „Hummelßbergh“ in einer marienstätter Urkunde genannt.

Die Gemeinde Malberg wurde am 7. Juni 1969 aus den aufgelösten und bis dahin selbständigen Gemeinden Hommelsberg (523 Einwohner) und Steineberg (336) neu gebildet. Der neue Gemeindename wurde in Anlehnung an eine historische Gerichtsstätte auf dem Hommelsberg gewählt.[3]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Malberg bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 202
1835 234
1871 328
1905 466
1939 605
1950 643
Jahr Einwohner
1961 765
1970 851
1987 888
1997 1.018
2005 1.080
2013 990

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Malberg besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[4]

Wappen[Bearbeiten]

Das 1989 eingeführte Wappen zeigt eine goldene Waage auf blauem Grund. Dazu unten eine halbe silberne Spitze, darin ein schwarzes siebenspeichiges Förderrad. Die Waage symbolisiert die namensgebende historische Gerichtsstätte. Das Förderrad stehen für den Bergbau, der in den beiden Ortsteilen von Bedeutung war. Die Spitze symbolisiert die Endsilbe „-berg“, die in den Namen der früheren Gemeinden wie auch im heutigen Gemeindenamen enthalten ist.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Konrad Fuchs: Geschichte der Verbandsgemeinde Gebhardshain. 1815-1970, Mainz 1982, ISBN 3-87439-082-9.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Malberg (Westerwald) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Seite 186 (PDF; 2,03 MB)
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen