Malbork

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Malbork
Wappen von Malbork
Malbork (Polen)
Malbork
Malbork
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Pommern
Landkreis: Malbork
Fläche: 17,15 km²
Geographische Lage: 54° 2′ N, 19° 3′ O54.03333333333319.041666666667Koordinaten: 54° 2′ 0″ N, 19° 2′ 30″ O
Höhe: 6 m n.p.m
Einwohner: 39.022
(31. Dez. 2013)[1]
Postleitzahl: 82-200 bis 82-210
Telefonvorwahl: (+48) 55
Kfz-Kennzeichen: GMB
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DK 22: Kostrzyn nad Odrą/DeutschlandGrzechotki/Russland
DK 55: Nowy Dwór GdańskiStolno
DW 515: Susz–Malbork
Schienenweg: PKP-Linie 9: WarschauDanzig
PKP-Linie 204: Malbork–Mamonowo/Russland
PKP-Linie 207: Toruń–Malbork
Nächster int. Flughafen: Danzig
Gemeinde
Gemeindeart: Stadtgemeinde
Fläche: 17,15 km²
Einwohner: 39.022
(31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 2275 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 2209011
Verwaltung (Stand: 2014)
Bürgermeister: Andrzej Rychłowski
Adresse: pl. Słowiański 5
82-200 Malbork
Webpräsenz: www.malbork.pl

Malbork ([ˈmalbɔrk], deutsch: Marienburg) ist eine Kreisstadt im Powiat Malborski in der Wojewodschaft Pommern im Norden Polens. Sie ist durch die gleichnamige Marienburg bekannt, die als das größte Werk der Backsteingotik gilt. Die Burganlage war von 1309 bis 1457 Sitz der Hochmeister des Deutschen Ordens und somit Haupthaus und Machtzentrum des Deutschordensstaates.

Geschichte der Stadt und der Ordensburg[Bearbeiten]

13. bis 17. Jahrhundert[Bearbeiten]

Im Jahr 1274, vierzig Jahre nach Beginn der Eroberung des Prußenlandes, begann der Ordenslandmeister Konrad von Tierberg d. Ä. am rechten Ufer der Nogat, einem Mündungsarm der Weichsel, mit dem Bau der Marienburg. Südwestlich der Burg wurde 1276 die gleichnamige Stadt samt Kirche errichtet und mit einer Handfeste ausgestattet. Der Nordflügel des Hochschlosses mit Kirche und Kapitelsaal wurde bis 1280 vollendet. Die Vorburg war ab 1309 in Ansätzen vorhanden. Der Hochmeisterpalast wurde von 1305 bis 1393 erbaut. Seit dieser Zeit waren die Geschicke von Stadt und Burg nicht mehr zu trennen. Im Zusammenhang mit dem Erwerb Danzigs und Pommerellens verlegte 1309 der Hochmeister Siegfried von Feuchtwangen den Sitz des Ordens von Venedig in die Marienburg. Der Hochmeister Winrich von Kniprode veranlasste im letzten Viertel des 14. Jahrhunderts die Anlage der Neustadt und gründete eine Lateinschule.[2] 1380 wurde das gotische Rathaus fertiggestellt, und um diese Zeit entstanden die gotischen Stadttore und die Stadtmauer. Nach der verlorenen Schlacht bei Tannenberg im Jahre 1410 ließ der Hochmeister Heinrich von Plauen die Stadt bis auf Kirche und Rathaus niederbrennen, zog sich mit den Einwohnern in die Burg zurück und wehrte die Belagerung der Marienburg ab. Von 1411 bis 1448 entstanden weitere Umfassungsbauwerke, die Plauen-Bollwerke.

Der Orden hatte 1454 die Marienburg mit anderen Ordensschlössern der Gesamtheit der Ordenssöldner zur Sicherheit für ausstehende Soldzahlungen verpfändet. Eine Söldnerschar unter einem böhmischen Ritter brachte 1457 die Marienburg in ihre Gewalt und verkaufte sie umgehend an den König von Polen, der am 7. Juni einzog und von ihr Besitz ergriff. Dem Hochmeister war erst am Vortag die Flucht gelungen. Er verlegte anschließend seinen Sitz nach Königsberg. Die Stadt Marienburg hatte im Preußischen Städtekrieg zwischen dem Orden und dem Preußische Bund auf der Seite des Ordens gestanden und wurde am 27. September von ordenstreuen Söldnern zurückerobert. Sie hielt sich unter dem Bürgermeister Bartholomäus Blume drei Jahre gegen eine Belagerung durch polnische Truppen und preußische Bündler bis zum 6. August 1460, erlitt aber schwere Zerstörungen. Nach der Eroberung der Stadt wurde Blume gehenkt und gevierteilt.

Im Zweiten Frieden von Thorn trat der Ordensstaat 1466 Stadt und Burg an die polnische Krone ab. Beide gehörten seitdem zum Ständestaat Preußens Königlichen Anteils. Es wurde eine Woiwodschaft Marienburg eingerichtet, zu der auch Elbing, Stuhm und Christburg gehörten. Die im Städtekrieg zerstörte Kirche wurde zwischen 1468 und 1523 wieder aufgebaut. Mit der Union von Lublin 1569 wurden die bisher nur in Personalunion verbundenen Staaten Königreich Polen, Großfürstentum Litauen und Preußen Königlichen Anteils zur Polnischen Rzeczpospolita, der Marienburg bis 1772 angehörte. Die preußischen Städte erhielten sich dabei viele Privilegien. Während der beiden Schwedenkriege 1626–1629 und 1656–1660 war die Stadt andauernd von schwedischen Truppen besetzt und zur Festung ausgebaut.[3].

18. Jahrhundert bis heute[Bearbeiten]

Marienburg um 1895
Marienburg südlich von Danzig (auf der Karte rechts, durch Anklicken vergrößerbar) und östlich von Schöneck sowie Dirschau auf einer Landkarte von 1910.

Mit der Ersten Teilung Polens 1772 kam Marienburg mit seinen 3635 Einwohnern zum Staat Preußen, lag ab 1773 in der neugeschaffenen Provinz Westpreußen und wurde zum Verwaltungssitz des gleichnamigen Kreises. Ab der preußischen Verwaltungsreform von 1815 lag Marienburg bis 1919 im Regierungsbezirk Danzig der Provinz Westpreußen.

1816 wurde die alte Lateinschule durch die Höhere Stadtschule ersetzt, die dann 1860 zu einem vollständigen Gymnasium erweitert wurde.[2]

Die ersten Restaurierungen der inzwischen zerfallenen Burg dienten der Nutzung der Burg als Kaserne und der Wiederherstellung der Bausubstanz. Nach Hinweisen prominenter Historiker auf ihren Wert wurde die Burg ab 1817 restauriert und war unter Kaiser Wilhelm II. Schauplatz historisierender Veranstaltungen, welche die Ordensritterzeit verherrlichten.

Flagge von Marienburg

Nach dem Ersten Weltkrieg stimmte die Bevölkerung im Abstimmungsgebiet Marienwerder über die weitere Zugehörigkeit zu Deutschland oder den Anschluss an Polen ab. Der Landkreis Marienburg stimmte mit 98,9 Prozent für den Verbleib bei Deutschland. Das Gebiet wurde daraufhin bei der Aufteilung der deutschen Provinz Westpreußen und der Bildung des polnischen Korridors als Regierungsbezirk Westpreußen dem deutsch gebliebenen Ostpreußen angegliedert. Die Zahl der Einwohner, die 1910 12.983 betrug, erhöhte sich bis 1925 auf 13.721 und hatte 1939 einen Stand von 19.723 erreicht. Einer der bekanntesten Bürgermeister von Marienburg war der von 1918 bis 1933 amtierende Hindenburg-Vertraute Bernhard Pawelcik. Im Novemberpogrom 1938 wurde die Marienburger Synagoge zerstört.

Luftangriff von B-17-Bombern der USAAF am 9. Oktober 1943 auf das Werk Marienburg von Focke-Wulf

Bei Königsdorf östlich von Marienburg eröffnete 1929 ein kleiner Zivilflughafen (heute Militärflugplatz Malbork), der 1934 von der Luftwaffe übernommen wurde. Im Zweiten Weltkrieg befand sich dort das Zweigwerk Marienburg des Bremer Flugzeugbauers Focke-Wulf, das die Hälfte aller Jagdflugzeuge des Typs Focke-Wulf Fw 190 fertigte. Bei zwei Luftangriffen der United States Army Air Forces (USAAF) am 9. Oktober 1943 und 9. April 1944 wurde das Werk schwer getroffen.

Im Zuge ihrer Ostpreußischen Operation eroberte die Rote Armee am 25. Januar 1945 das Marienburger Umland. Die Kämpfe um Burg und Stadt dauerten bis zum 9. März 1945, dabei wurde die Altstadt zu 80 % zerstört und auch die Burg wurde schwer beschädigt.[4] Der größte Teil der über 27.000 Einwohner war bereits zuvor geflüchtet. Es verblieben die Ruinen der auf der Landseite zerstörten Burg, das gotische Rathaus, die gotische Stadtkirche, die beiden Stadttore (Töpfertor[5] und Marientor) und die Stadtmauer. Nach Kriegsende wurde die Stadt unter polnische Verwaltung gestellt. Es begann die Besiedlung durch Polen und Ukrainer aus den Gebieten östlich der Curzon-Linie, die nach dem Ersten Weltkrieg bis 1923 von Polen unter dem General Józef Piłsudski erobert worden waren. Die Neusiedler waren an ihren Heimatorten im Allgemeinen von der zuständigen Sowjetkommandantur vor die Wahl gestellt worden, entweder eine andere Staatsangehörigkeit in Kauf zu nehmen oder auswandern zu müssen. Den ursprünglich deutschen Einwohnern wurde die Rückkehr verweigert. Die restlichen überlebenden Deutschen wurden vertrieben oder zur Zwangsarbeit verschleppt.

Das moderne Malbork

Die Burganlage wurde nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut und saniert. Die Rekonstruktion erfolgte weitgehend im Stil der Erbauungszeit. Das aus dem Mittelalter erhaltene Dach des großen Remters brannte 1959 ab. 1997 hat die UNESCO die Burganlage zum Welterbe erklärt. Die Altstadt wurde unter Aufgabe des historischen Grundrisses neu aufgebaut, so dass unter anderem die malerischen Laubengänge der Patrizierhäuser am Markt („Hohen“ und „Niederen“ Lauben) verloren gingen und das historische Rathaus inmitten der neuen zwei- und dreigeschossigen offenen Wohnbebauung platziert wurde. Die Zahl der Einwohner wuchs von 22.500 (1955) kontinuierlich auf über 38.000.

Im Oktober 2008 wurde bei Tiefbauarbeiten für ein Luxushotel ein Massengrab mit mehr als 2100 Toten gefunden. Die genauen Todesumstände und wer die Opfer waren konnten bis heute nicht abschließend geklärt werden. Alle Opfer werden aber der damaligen deutschen Bevölkerung von Marienburg zugerechnet.[6][7][8][9] Am 14. August 2009 wurden alle 2116 Toten auf dem Deutschen Soldatenfriedhof Neumark bei Stare Czarnowo mit einem Ökumenischen Gottesdienst beigesetzt.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1875: 8.526 Einwohner
  • 1880: 9.559 Einwohner
  • 1890: 10.279 Einwohner
  • 1905: 13.095 Einwohner
  • 1910: 14.019 Einwohner
  • 1925: 21.039 Einwohner
  • 1933: 25.121 Einwohner
  • 1939: 26.159 Einwohner[10]
  • 1955: 22.500 Einwohner
  • 2013: 39.158 Einwohner

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Marienburg[Bearbeiten]

Hauptartikel: Marienburg (Ordensburg)

Die Marienburg war die bedeutendste Ordensburg der Deutschordensritter und von 1309 bis 1457 Sitz der Hochmeister. Mit ihrem Bau wurde 1272 begonnen und galt nach ihrer Fertigstellung Anfang des 14. Jahrhunderts als mächtigste Festungsanlage in Europa.

Pfarrkirche St. Johannes
Altes Rathaus
Marientor

Pfarrkirche St. Johannes[Bearbeiten]

Die im Nordwesten der Stadt nahe der Burg gelegene St.-Johannes-Kirche entstand in ihrem heutigen Grundriss zwischen 1468 und 1523, nachdem der Vorgängerbau aus dem 13. Jahrhundert im Dreizehnjährigen Krieg um 1460 vollständig zerstört worden war. Die dreischiffige Hallenkirche wurde als gotischer Backsteinbau errichtet. Der Turm vor der Mitte der Südfront mit seinem massiven quadratischem Unterbau und dem hölzernen Glockengeschoss wurde zuletzt errichtet und erst 1635 fertiggestellt. Durch ein Feuer 1668 wurde der westliche Teil des Gebäudes zerstört und nicht wieder aufgebaut. 1851 wurde die Ostfassade in ihrer heutigen Form neu gestaltet. Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurden das Dach und das Glockengeschoss des Turms zerstört, die Gewölbe teilweise durchschlagen. Erst 1975 war der Wiederaufbau abgeschlossen. Die Inneneinrichtung blieb größtenteils erhalten. Zahlreiches Inventar stammt aus dem 16. Jahrhundert. Zwei Taufbecken wurden im 14. Jahrhundert und eine Figur der Heiligen Elisabeth von Thüringen wurde um 1410 gefertigt. Die neugotische Kanzel wurde im 19. Jahrhundert geschaffen.

Altes Rathaus[Bearbeiten]

Das im gotischen Backsteinstil errichtete Rathaus wurde 1380 fertiggestellt und gehört zu den wenigen erhaltenen Bauwerken der Stadt aus der Ordenszeit. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in dem Gebäude das Kulturzentrum der Stadt untergebracht. Der Ursprungsbau wurde im Dreizehnjährigen Krieg teilweise zerstört und zwischen 1457 und 1460 in der heutigen Form umgebaut. Der Nordgiebel des Ursprungsbaus ist mit Blendenschmuck versehen, während der Südgiebel aus dem 15. Jahrhundert mit Halbbögen ausgestattet wurde. Im Untergeschoss mit Gewölbe verläuft ein Laubengang, das Obergeschoss wird durch flache Lisenen gegliedert, die Fenster mit Steinkreuz sind in spitzbogige Blenden eingefügt. Der Dachreiter mit seinem spitz zulaufenden Aufsatz in der Mitte des Satteldaches musste nach einem Brand 1899 und nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges jeweils erneuert werden. Die frühere Gerichtsstube wird nur durch ein auf Rippen ruhenden kuppelartigen Gewölbe abgeschlossen.

Stadtbefestigung[Bearbeiten]

Der Plauener Wall, ein kompliziertes Mauer-Graben-Zwinger-System mit teilweise vierfachem Mauerring, wurde unter Heinrich von Plauen in der Mitte des 15. Jahrhunderts errichtet. Zwischen 1656 und 1659 wurden im nördlichen und östlichen Vorfeld durch die Schweden Verteidigungswälle erbaut. Teile der Anlagen sind erhalten geblieben. Im Westen an der Nogat steht der Recketurm, auch Buttermilchturm genannt, aus dem 15. Jahrhundert. Er wurde nach dem Zweiten Weltkrieg rekonstruiert. Das zwölf Meter hohe und neun Meter breite gotische Töpfertor steht im Osten und wurde 1945 nur geringfügig beschädigt. Das zerstörte Dach wurde 1955 wiederhergestellt. Das südlich gelegene Marientor ist zehn Meter hoch und acht Meter breit. Es wurde etwa Mitte des 14. Jahrhunderts ebenfalls im gotischen Stil erbaut. Nur im 16. Jahrhundert wurde durch eine Aufstockung geringfügig verändert. Es wurde 1945 bis auf die Grundmauern zerstört, sein Wiederaufbau wurde erst 1964 abgeschlossen.

Soldatenfriedhof[Bearbeiten]

Im Süden des Ortes befindet sich der Malbork Commonwealth War Cemetery auf dem britische Soldaten aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg begraben liegen. Auf dem Friedhof befindet sich ebenfalls das Malbork Memorial, mit dem seit den 1960er Jahren 39 toten britischen Kriegsgefangenen aus der Zeit des Ersten Weltkrieges, die auf dem Friedhof von Lidzbark Warmiński begraben liegen, gedacht wird.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Der zu deutscher Zeit angelegte östlich des Zentrums gelegene Flugplatz wird ausschließlich militärisch genutzt.

Schienenverkehr[Bearbeiten]

Über Malbork besteht zeitweise eine tägliche Direktverbindung per Schlafwagen zwischen Berlin und Kaliningrad. Malbork liegt an der Nogatquerung der früheren Preußischen Ostbahn.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Malbork unterhält Städtepartnerschaften mit

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Gmina[Bearbeiten]

Die Landgemeinde Malbork, zu welcher die Stadt selbst nicht gehört, hatte am 31. Dezember 2013 4651 Einwohner. Zu ihr gehören folgende Ortschaften:

polnischer Name deutscher Name (bis 1945)
Cisy Stadtfelde
Czerwone Stogi
Gajewo
Grajewo Trzecie
Grobelno Dammfelde
Kałdowo Kalthof
Kamienica Blumstein
Kamienice
Kamionka Kaminke
Kościeleczki Koszelitzke (1887–1945 Warnau)
Kraśniewo Schönau
Lasowice Małe Klein Lesewitz
Lasowice Wielkie Groß Lesewitz
Lasowice Wielkie Agro Lawi Groß Lesewitz Feld
Lipowiec Lindenwald
Nowa Wieś Malborska Tessensdorf
Krzyzanowo Notzendorf
Pielica Herrenhagen
Sadowo Pierwsze
Stogi Heubuden
Szawałd Schadwalde
Tragamin Tragheim
Wielbark1 Willenberg
1 Namengebender Fundort der Wielbark-Kultur

Verweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Isaac Gottfried Goedtke: Kirchengeschichte der Stadt Marienburg vom Jahr 1548–1766. In: Preußische Provinzial-Blätter, Band 21 (1839), Seiten 15–30, Seiten 137–153 und Seiten 254–268.
  • Johannes Voigt: Geschichte Marienburgs, der Stadt und des Haupthauses des deutschen Ritter-Ordens in Preußen. Königsberg 1824. (online über Google Bücher)
  • Ludwig Lucas: Geschichtliche Nachrichten von Stadt und Schloß Marienburg in Preußen. In: Beiträge zur Kunde Ostpreußens, Band 2, Königsberg 1819.
  • Bernhard Pawelcik: Marienburg. Verlags-Gesellschaft für Städtebau, Berlin 1930.
  • Erich Weise: Handbuch der historischen Stätten: Ost- und Westpreußen. Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1981, ISBN 3-520-31701-X.
  • Dehio-Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler: Westpreußen und Ostpreußen. Deutscher Kunstverlag, München 1993, ISBN 3-422-03025-5.
  • Dorna Maciej: Die Brüder des Deutschen Ordens in Preußen 1228–1309. Eine prosopographische Studie. (aus dem Polnischen übersetzt von Martin Faber) Böhlau, Wien et al. 2012, ISBN 978-3-412-20958-2.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Malbork – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Malbork – Reiseführer

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2013. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 10. Juli 2014.
  2. a b L. Wiese: Das höhere Schulwesen in Preußen. Historisch-statistische Darstellung. Berlin 1864, S. 75-76
  3. Historische Ansicht von 1729: Delineatio Geometrica Arcis et Civitatis MARIENBURGENSIS in Borussia obsessae 7. Februar. Et captae 28. Eiusd. ab Exercitus Suecici sub ductu Illustriss. Et Exellent. D[omi]n[i]. Gustavi Ottonis Steenbock Comitis in Bogesund Baronis de Oresten et Kronebbeek. Regni Sueciae Supremi Rei Armamentariae Praefecti. Anno 1656 (...) Gustavi Magni Regis Sueciae. (Digitalisat)
  4. Website der Touristeninformation Malbork, Historia - Ryszard Rząd, abgerufen am 27. Oktober 2014
  5. Das Töpferthor in Marienburg (PDF-Datei; 2,12 MB), Im Centralblatt der Bauverwaltung, Nr. 43, 25. Oktober 1884, S. 439, abgerufen am 1. Januar 2013
  6. Der Spiegel „Das Geheimnis der Gebeine“
  7. www.volksbund.de: „Die Untersuchung der Toten von Marienburg“
  8. NY Times Facing German Suffering, and Not Looking Away
  9. IPN, PRZEGLĄD MEDIÓW – 6 stycznia 2009, [1] and PRZEGLĄD MEDIÓW – 15 stycznia 2009, [2]
  10. Familienforschung in Westpreußen: Westpreußische Ortsverzeichnisse.