Malchow (Mecklenburg)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Malchow
Malchow (Mecklenburg)
Deutschlandkarte, Position der Stadt Malchow hervorgehoben
53.46666666666712.41666666666775Koordinaten: 53° 28′ N, 12° 25′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Höhe: 75 m ü. NHN
Fläche: 44,6 km²
Einwohner: 6572 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 147 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17213
Vorwahl: 039932
Kfz-Kennzeichen: MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN
Gemeindeschlüssel: 13 0 71 093
Stadtgliederung: 4 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Alter Markt 1
17213 Malchow
Webpräsenz: http://www.amt-malchow.de/
Bürgermeister: Joachim Stein (Bündnis 90/Die Grünen)
Lage der Stadt Malchow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
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Über dieses Bild
Blick auf die Altstadt von Malchow

Malchow ist eine Kleinstadt im Süden von Mecklenburg-Vorpommern im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte (Deutschland). Seit 2005 trägt sie den Titel Luftkurort und seit 2011 den offiziellen Namenszusatz „Inselstadt“. Sie ist außerdem Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem weitere acht Gemeinden angehören.

Geografie[Bearbeiten]

Die Stadt liegt in der Mecklenburgischen Seenplatte, nicht weit entfernt von der Müritz am Malchower See.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

  • Kloster
  • Laschendorf
  • Biestorf
  • Lenz
  • Westsiedlung (umgangssprachlich: Lager)
  • Sandfeld
  • Trostfeld
  • Birkholz
  • Altstadt

Geschichte[Bearbeiten]

Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals schriftlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel.[2]

Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde 1846 durch einen Erddamm ersetzt.

Stadtkirche

Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.

In der Zeit des Nationalsozialismus wurde 1938 eine Munitionsfabrik der Dynamit-AG Alfred Nobel & Co errichtet, in der 10.000 Personen Rüstungsgüter herstellten. Während des Zweiten Weltkrieges mussten hier Hunderte Kriegsgefangene sowie Frauen und Männer aus den von Deutschland besetzten Ländern Zwangsarbeit verrichten. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut, in dem hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen unter grausamen Bedingungen arbeiten mussten, wobei viele ihr Leben verloren. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt.

Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Werwolf-Zugehörigkeit. Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren.[3] Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.[4]

Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-FerienlagerFritz Heckert“.

Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Bundesland einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt.[5]

Politik[Bearbeiten]

Malchower Rathaus
Die Drehbrücke in Malchow verbindet die Insel mit dem westlichen Festland.

Stadtvertretung[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl vom 7. Juni 2009 führte bei einer Wahlbeteiligung von 44,4 % zu folgendem Ergebnis:[6]

Partei / Liste Stimmenanteil Sitze
Grüne 22,9 % 5
Die Linke 16,0 % 3
SPD 13,4 % 3
CDU 12,0 % 2
FDP 6,4 % 1
Offene Wählerliste Malchow0 29,3 %* 3
Bündnis für Malchow 2

* Stimmenanteile für Wählerlisten werden in der Landesstatistik zusammengefasst.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 10. April 1858 von Friedrich Franz II., Großherzog von Mecklenburg-Schwerin festgelegt und unter der Nr. 76 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „In Blau eine goldene Mauer mit zwei Türmen mit bogenförmigen Stützen, Zinnenkränzen, Spitzdächern und Knäufen; zwischen den Türmen oben ein goldenes Herz, darunter ein silberner Vogelkopf, der im Schnabel einen goldenen Ring mit silbernem Stein hält.“

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Malchow liegt an der Bundesstraße 192. Westlich des Ortes verläuft die Bundesautobahn 19, welche über die Anschlüsse Malchow und Waren/Müritz zu erreichen ist.

Schienenverkehr[Bearbeiten]

Malchow liegt an der Bahnlinie HagenowParchimNeustrelitz der Ostdeutschen Eisenbahn (Linie R3/OE 127). In Ludwigslust bzw. Neustrelitz Hbf bestehen Anschlüsse an den Fernverkehr zu den Metropolen Hamburg und Berlin. Historisch ist die Strecke Parchim–Neustrelitz Teil der Mecklenburgischen Südbahn, welche heute nur noch streckenweise befahren wird.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Stadtmühle
Klosterkirche

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Malchow (Mecklenburg)

  • Die Klosterkirche des Klosters Malchow bestand als Feldsteinkirche nachweislich ab 1235. Von 1844 bis 1846 wurde zunächst ein 52 m hoher Backsteinturm angefügt, aus optischen Gründen wurde danach von 1847 bis 1849 auch das Kirchenschiff nach Plänen Friedrich Wilhelm Buttels erneuert. Nach einem Brand 1888 wurde die Kirche bis 1890 nach Entwürfen von Georg Daniel im Stil der Neogotik wieder aufgebaut und dient heute als Ausstellungsraum des Orgelmuseums sowie als Ort für Konzerte und Trauungen.
  • Die Stadtkirche Malchow wurde von 1870 bis 1873 in Form einer Kreuzkirche erbaut. Der neugotische Backsteinbau verfügt über einen quadratischen Westturm. Im Inneren der Kirche, das von einem Holztonnengewölbe überspannt wird, herrscht bauzeitliche Ausstattung vor. Sehenswert der Altaraufsatz sowie eine Vielzahl von Figuren.
  • Die Malchower Stadtmühle ist etwa 130 Jahre alt.
  • Die Drehbrücke Malchow von 1863 wird aktuell von jährlich etwa 18.000 Booten passiert und verbindet die Altstadtinsel mit der Neustadt. Sie stellt die Querung der Müritz-Elde-Wasserstraße als Bundeswasserstraße zwischen Müritz und Hamburg als auch Berlin dar. Sie war bis zur Eröffnung der Autobahn Berlin-Rostock 1978 der einzige Übergang über die Oberseen der Mecklenburger Seenplatte im Zuge der Fernstraße F 192 (heute B 192). 1980 war sie dann defekt, sie konnte nicht mehr geöffnet werden. Der Schiffsverkehr zwischen der Müritz und dem Plauer See kam damit zum Erliegen. 1991 wurde die heutige Brücke in Betrieb genommen, die aber bis Frühjahr 2006, insbesondere in heißen Sommern, immer wieder große technische Schwierigkeiten hatte.
  • Im Ortsteil Laschendorf findet sich der Burgwall Laschendorf: Reste einer slawischen Niederungsburg aus dem 10./11. Jahrhundert.

Museen[Bearbeiten]

Orgelmuseum in der Klosterkirche
  • Das 1997 gegründete Mecklenburgische Orgelmuseum befindet sich in der ehemaligen Klosterkirche. Hier werden Instrumente aus Mecklenburg aufbewahrt und die zweitausendjährige Geschichte des Orgelbaus unter besonderer Berücksichtigung der romantischen Orgeln Mecklenburgs gezeigt und beschrieben. Der Besucher hat die Möglichkeit, Orgel zu spielen und an bestimmten Tagen Konzerte in der Kirche mit mehreren Orgeln zu erleben. Die angeschlossene orgelwissenschaftliche Bibliothek ist in einem benachbarten Gebäude untergebracht.
  • In einem ehemaligen Kino von 1956 werden im DDR-Museum Ausstellungsstücke aus dem Alltagsleben der Bürger gezeigt. Dies reicht von Utensilien der Hochzeit, der Jugendweihe und der FDJ bis zur Geschichte der Rundfunktechnik.
  • Im Stadt- und Heimatmuseum Malchows (Kloster 47) findet man Gegenstände, teilweise auch zum Ausprobieren, die einen Einblick in die Lebens- und Arbeitsweise der Bevölkerung dieses Landstrichs geben. Eine komplette Druckerei, eine Schulstube von 1930, eine Schusterwerkstatt und eine Küche aus den 1920er Jahren sind sehenswert.
  • In der Rostocker Straße 42 hat sich eine Sammlung zur Radtechnik etabliert. Hier kann man sowohl Kuriositäten aus der DDR-Motorrad-Geschichte als auch Fahrräder aus den 1920er Jahren besichtigen (zur Zeit geschlossen).

Geschichtsdenkmale[Bearbeiten]

Denkmal 1870/71
  • Denkmal 1870/71 (geweiht 1876) an der Stadtkirche (in schlechtem Zustand)
  • Denkmal 1914/18 (geweiht 1920) an der Stadtkirche (die Figur eines sterbenden Kriegers von Bildhauer Wilhelm Wandschneider 1945 entfernt und später eingeschmolzen)
  • Denkmal 1914/18 Kloster Malchow (Adler nach 1945 entfernt)
  • Denkmal 1914/18 (geweiht 1920) des Turnvereins
  • Gedenkstätte An der Lagerstraße für 375 KZ-Häftlinge, Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter(innen), die Opfer des Faschismus wurden
  • Denkmal 1939/45 für die Opfer des Zweiten Weltkrieges auf dem Stadtfriedhof
  • Denkmal gefallener sowjetischer Soldaten (errichtet 1945) an der Rostocker Straße
  • Gedenkstätte auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof Teterower Straße
  • Gedenktafel für Jugendliche, die nach Kriegsende 1945 als angebliche Angehörige der Werwolf-Organisation verschleppt und teilweise ermordet worden sind (1998 angebracht)
  • Jüdischer Friedhof

Blütengarten[Bearbeiten]

Der ein Hektar große Blütengarten gibt dem Besucher anschauliche Anregung, wie ein Blühen die ganze Saison hindurch mit Stauden organisiert werden kann („Durchblühgarten“) .

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

In der Strandstraße befindet sich die Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz Mecklenburg-Vorpommerns.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Malchower See und ehemalige Weberei

Heute ist Malchow einer der touristischen Hauptorte der Seenplatte. Aufgrund der mittigen Lage am Wasser entwickelte sich im 19. Jahrhundert die Tuchmacherei und Färberei im Ort. Zeitweise wurde Malchow daher als das Manchester Mecklenburgs bezeichnet. Dieser Industriezweig ist jedoch verschwunden.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Personen, die mit der Stadt in Verbindung stehen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Malchow (Mecklenburg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Malchow (Mecklenburg) – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2012 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. G. C. F. Lisch: Urgeschichte des Ortes Malchow. Schwerin 1867 (Volltext).
  3. Benno Prieß: Erschossen im Morgengrauen. Eigenverlag. Mitherausgeber: Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR. Calw 2002. ISBN 3-926802-36-7. S. 208-214
  4. Orte des Erinnerns, Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR. hrsg. v. A. Kaminsky, Bonn 2007, S. 255 f.
  5. Pressemeldung Nr. 62 des Innenministeriums von Mecklenburg-Vorpommern (PDF; 73 KB)
  6. Statistische Hefte Mecklenburg-Vorpommern (PDF-Datei; 1,18 MB)