Malcolm Morley

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Maler Malcolm Morley, für den gleichnamigen Rockmusiker siehe Malcolm Morley (Musiker)

Malcolm Morley (* 7. Juni 1931 in London) ist ein britischer Maler, der sich vom Fotorealismus zu sozialkritischer Malerei hin entwickelte.

Morley empfand den Fotorealismus alsbald als langweilig, da ihm die Komponente der Aussage fehlt. So begann Morley sozialkritische Malerei. Seine Malerei bildet sowohl Reklamen ab – so malte Morley wiederholt ganze Werbeseiten aus der Zeitschrift „Life“ ab – als auch die malerische und inhaltliche Beschäftigung mit dem Pressebild. In den 1970ern entstanden Bilder auf Basis von Pressebildern, die den Krieg als Thema hatten. Morley setzte sich bald ab vom Fotorealismus und dem Hyperrealismus, hin zu einer collageartigen Feldmalerei.

Malcolm Morley ist in einigen der wichtigsten Sammlungen zur Bildenden Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg vertreten.

Ausstellungen[Bearbeiten]

  • 1964 Kornblee, New York, USA
  • 1972 und 77 Documenta 5 und Documenta 6, Kassel, Deutschland
  • 1983 Kunsthalle, Basel; Museum Boymans van Beuningen, Rotterdam; Whitechapel Art Gallery, London;
  • 1991 Bonnefantum Museum, Maastricht: ""Malcolm Morley: Watercolour"; Kunsthalle Basel; Tate Gallery
  • 1994 Baumgartner Galleries, Washington, DC; Daniel Weinberg Gallery, San Francisco
  • 1998 Galleria d'Arte Emilio Mazzoli, Modena / Italien
  • 1999 Sperone Westwater, New York
  • 2001 Royal Festival Hall – Hayward Gallery, London
  • 2002 Musée d´Art Moderne et Contemporain, Genf
  • 2012: Parrish Art Museum, Water Mill, NY, USA, Malcolm Morley: Painting, Paper, Process.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Anne Schloen: Malerei im Mittelpunkt der Malerei, in: Künstler. Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst, Ausgabe 44, Heft 29, München 1998. ISSN 0934-1730

Weblinks[Bearbeiten]