Malešov

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Dieser Artikel beschreibt den Městys Malešov. Für den gleichnamigen Ortsteil von Hoštka, siehe dort.
Malešov
Wappen von Malešov
Malešov (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Středočeský kraj
Bezirk: Kutná Hora
Fläche: 1432 ha
Geographische Lage: 49° 55′ N, 15° 14′ O49.91055555555615.226111111111330Koordinaten: 49° 54′ 38″ N, 15° 13′ 34″ O
Höhe: 330 m n.m.
Einwohner: 1.013 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 285 41
Verkehr
Straße: Čáslav - Uhlířské Janovice
Bahnanschluss: Kutná Hora - Zruč nad Sázavou
Struktur
Status: Městys
Ortsteile: 5
Verwaltung
Bürgermeister: Bedřich Hoferek (Stand: 2008)
Adresse: Malešov 45
28541 Malešov
Gemeindenummer: 534188
Website: www.malesov-kh.cz

Malešov (deutsch Maleschau) ist ein Městys in Tschechien. Er liegt sechs Kilometer südwestlich von Kutná Hora und gehört zum Okres Kutná Hora.

Geographie[Bearbeiten]

Malešov befindet sich in der Böhmisch-Mährischen Höhe am Flüsschen Vrchlice. Der Ort liegt am oberen Ende des Vrchlice-Stausees. Nördlich erhebt sich der Písečný vrch (356 m).

Nachbarorte sind Bylany im Norden, Poličany im Nordosten, Křesetice und Bykáneč im Osten, Krupá und Bykáň im Südosten, Maxovna im Süden, Chlístovice und Polánka im Südwesten, Roztěž und Lázně im Westen sowie Nová Lhota im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde 1303 erstmals urkundlich erwähnt. Karl IV. gestand ihm 1340 das Marktrecht zu. Am 11. November 1421 nahm Jan Žižka Malešov ein. Am 7. Juni 1424 besiegte ein Kontingent radikaler Hussiten unter dem Kommando von Jan Žižka in der Schlacht bei Maleschau ein gemeinsames Heer der gemäßigten Prager Hussiten und des katholischen Adels. Seit 2006 besitzt Malešov wieder den Status eines Městys.

Ortsgliederung[Bearbeiten]

Der Městys Malešov besteht aus den Ortsteilen Albrechtice (Albrechtitz), Malešov (Maleschau), Maxovna (Maxdorf), Polánka (Polanka) und Týniště (Tinischt).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Veste aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts
  • barocke Kirche Sankt Wenzel, erbaut 1731–1733
  • Barock-Statue der Heiligen Barbara aus dem 18. Jahrhundert.
  • Jüdischer Friedhof

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten]

  • Hugo Meisl (1881–1937), österreichischer Fußballspieler, -schiedsrichter, -trainer und -funktionär

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)